Die Frauen vom Savignyplatz (eBook / ePub)

Roman

Joan Weng

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4.5Sterne
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Weil die Liebe uns gehört!
Berlin, 1925: Als Vicky von ihrem Mann verlassen wird, denkt sie gar nicht daran, sich einen neuen Gatten und Ernährer zu suchen. Stattdessen erfüllt sie sich lieber einen Traum und eröffnet gemeinsam mit ihrer besten...

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  • 3 Sterne

    4 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dreamworx, 29.10.2018

    Als Buch bewertet

    20er Jahre Berlin. Vicky wächst als einzige Tochter in einem gutbürgerlichen Elternhaus auf und hilft in der familieneigenen Metzgerei als Verkäuferin aus. Die Eltern haben für sie schon einen Ehemann ausgesucht, als sie den rothaarigen Fronturlauber und Studenten Willi kennen- und lieben lernt. So schnell, wie sie sich ineinander verlieben, heiraten sie auch, da das erste Kind unterwegs ist. Vickys Eltern sind mit dem Schwiegersohn gar nicht einverstanden und machen dem jungen Ehepaar das Leben schwer. Als Vicky mit dem fünften Kind schwanger ist, will Willi sich scheiden lassen, da er seine Jugendliebe ebenfalls geschwängert hat und diese nicht im Stich lassen will. Während Vickys Eltern den ungeliebten Schwiegersohn schon aus ihrem Gedächtnis streichen wollen und den damals ausgesuchten Eheanwärter wieder aktivieren, denkt Vicky daran, sich endlich ihren eigenen Traum zu erfüllen, nämlich einen Buchladen mit angeschlossener Bücherei, denn sie möchte Bücher fürs Herz, voller Romantik und Gefühl an die Frau bringen…
    Joan Wenig hat mit ihrem Buch „Die Frauen vom Savignyplatz“ einen historischen Roman vorgelegt, der neben der eigentlichen Handlung vor allem die Situation der Frau zur damaligen Zeit thematisiert und dem Leser vor Augen führt. Der Schreibstil ist flüssig, mit einigem Berliner Lokalkolorit gespickt und gut zu lesen, die Geschichte wird aus der Sicht von Vicky in der dritten Person erzählt. Der Autorin gelingt es gut, den Leser in die damalige Zeit zu versetzen und ihn am täglichen Leben teilhaben zu lassen. Aufgrund akribischer historischer Recherche gibt die Autorin dem Leser einen sehr guten Einblick in die damaligen gesellschaftlichen Strukturen, dem Rollenverständnis zwischen Mann und Frau sowie der politischen Lage. Die Nazis sind langsam im Aufwind, die Rolle der Frau ist die einer Haushälterin, Ehefrau und Mutter, die zu dumm ist, intelligente Literatur zu verstehen, weshalb sie sich am besten still im Hintergrund zu halten hat. Frauen waren nicht in der Lage, ein eigenes Geschäft zu eröffnen, da sie nicht geschäftsfähig waren. Nur mit einem Ehemann im Rücken war es, wenn auch nicht gern gesehen, doch geduldet. Die Autorin lässt den Leser erkennen, wie verlogen die damalige Zeit doch war, wo sich Homosexuelle als abartig galten, während die freie Liebe propagiert wurde. Mit dem Erstarken der Nazis, gegen die sich kaum jemand zur Wehr setzte, wurden der Verfolgung Tür und Tor geöffnet und dem alten Bild von der Frau am Herd noch mehr Raum gegeben wurde. Neben dem interessanten geschichtlichen Hintergrund plätschert die Haupthandlung eher vor sich hin und kann nicht wirklich fesseln. Bis es zur Eröffnung des Buchladens kommt, sind bereits 184 Seiten von 308 gelesen, was mehr als dürftig ist.
    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und geben einen guten Querschnitt über die verschiedenen Gesellschaftsschichten. Sie alle wirken realistisch und authentisch. Vicky ist eine gute Seele mit dem Herz am rechten Fleck, was bei ihren Eltern ein regelrechtes Wunder ist. Sie hat eine Vorliebe für Liebesromane, ist etwas naiv, dabei offen und schlagfertig und träumt von einer eigenen Bücherei. Ihren Ehemann hat sie sich selbst ausgesucht und führt mit ihm eine eher ambivalente Ehe. Willi ist ein umtriebiger Ehemann, der seine Familie abgöttisch liebt und alles für sie tut. Gleichzeitig treibt er sich rum, wahrscheinlich der Grund, weil er sein Studium bisher nicht zum Ende bringen konnte. Vickys Freundin Lisbeth ist Vicky seit der Kindheit eine große Stütze. Bambi ist Vickys „verrückter“ Bruder, der schon früh als Vegetarier lebt und ihr so manches Mal mit den Kindern hilft. Jakob ist der erwählte Heiratskandidat der Eltern, der sich als freundlich und ehrenhaft erweist und Vicky so manches Mal unter die Arme greift. Auch die weiteren Protagonisten wie z.B. die Vermieterin Mietzi oder der Metzgergeselle geben ein buntes und sehr reales Bild der damaligen Zeit ab.
    „Die Frauen vom Savignyplatz“ ist ein durchaus unterhaltsamer Roman, der vor allem die damalige Zeit gut wiedergibt. Die Handlung plätschert derweil vor sich hin und bleibt nicht lange im Gedächtnis. Kleiner Schmöker für zwischendurch.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Katjuschka, 30.10.2018

    Als Buch bewertet

    Berlin in den 1920er Jahren: Die Eltern der jungen Vicky haben sich ihren zukünftigen Schwiegersohn schon ausgesucht: Den Tuchfabrikanten Jakob Ebert.
    Doch die selbstbewusste Tochter verliebt sich in Willy, einen armen Studenten auf Fronturlaub. Sie wird von ihm schwanger und die beiden heiraten.
    Die Eltern von Vicky machen dem jungen Paar das Leben schwer, aber die beiden scheinen glücklich zu sein.
    Als Vicky jedoch zum 5. Mal schwanger wird, eröffnet Willy ihr, dass er sich scheiden lassen will.
    Nun ist der Moment gekommen, sich ihren größten Traum zu erfüllen: Sie möchte ihren eigenen Buchladen!
    Hilfe erhält sie dabei aber nicht nur von ihrem zukünftigen Ex-Mann, dem sie freundschaftlich verbunden bleibt. Auch der von den Eltern wieder ins Gespräch gebrachte Jakob Ebert scheint noch immer interessiert und ist für Vicky da.
    Zusammen mit ihrer Jugendfreundin Lisbeth eröffnet sie dann auch tatsächlich einen Buchladen nur für Frauen!
    Aber in der Gesellschaft, das von den immer mehr erstarkenden Nationalsozialisten geprägt wird, ist das Frauenbild ein anderes.
    "Kinder, Küche, Kirche" will Vicky aber nicht für sich! Und trotz Gegenwind versucht sie ihre Pläne zu realisieren.

    Hier steht tatsächlich keine Liebesgeschichte im Vordergrund, sondern der Alltag einer Frau in der damaligen Zeit.
    Die Hintergründe zur Handlung sind extrem gut recherchiert und man kann sich jederzeit perfekt in die Situation hineinversetzen.
    Das bezieht sich sowohl auf den ganz normalen Berliner Alltag, als auch auf die historischen Belange und die gesellschaftspolitischen Gepflogenheiten.
    Der Schreibstil ist flüssig und man kann sich gut in die unterschiedlichen Personen hineinfühlen.
    Die Protagonisten sind realistisch und gut beschrieben. Auch die "Nebenfiguren" sind wichtiger Teil der Handlung.
    Ich mochte Vickys junge Vermieterin Mitzi mit ihr frechen Art sehr gern und ihren Bruder Bambi habe ich sofort ins Herz geschlossen!

    "Die Frauen am Savignyplatz" ist nicht so, wie ich es aufgrund des Klappentextes erwartet hatte.
    Nicht die Emanzipierung einer (einzelnen) geschiedenen Frau stand im Fokus, sondern eher der Kampf um Selbstbestimmung gegen gängige Konventionen im allgemeinen.
    Aber das hat mein Lesevergnügen nicht geschmälert.

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    janein
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