Die Mississippi-Bande (eBook / ePub)

Wie wir mit drei Dollar reich wurden

Davide Morosinotto

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Alles begann mit dem Mord an Mr. Darsley. Oder vielleicht auch nicht. Wenn ich es mir recht überlege, begann es eigentlich ein paar Wochen zuvor, an dem Nachmittag, als wir das Kanu ins Wasser ließen. Wir wollten durch die Sümpfe des Bayou paddeln...

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  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dani B., 12.02.2017

    Als Buch bewertet

    1904 in einem Bayou in Louisiana wächst die Mississippi Bande heran: Eddie Schiefauge (Edward der Sohn des Arztes ), Té Trois (Peter Chevalier) und die Geschwister Joju (Julie) und Tit (von Pétit frz. Für klein, Francis Dart). Sie haben im Sumpf eine Hütte gebaut und kaum lassen sie ihren selbstgebauten Einbaum zu Wasser, angelt Té Trois eine Blechbüchse mit 3 Dollars. Eigentlich dürfen sie sich nicht treffen und sollten sich zu Hause nützlich machen, schon weil Julie und Tit von den übrigen Eltern nicht als passender Umgang angesehen werden. Ihre Mutter geht dem ältesten Gewerbe nach und anders als die rothaarige Julie, hat Tit dunkle Haut und krauses Haar. Aber ihre Freundschaft ist stärker als Konventionen. Als sie die 3 Dollars in einen Polizeirevolver aus dem Versandhaus Walker & Dawn investieren, kommt es zu einer Falschlieferung. Eine defekte Eisenbahnertaschenuhr, für die sich außer dem kleinen schweigsamen Tit niemand begeistern kann. Doch dann erfahren sie durch einen Handlungsreisenden der Firma, daß für die Wiedererlangung genau dieser Taschenuhr eine hohe Belohnung ausgesetzt wird. Die vier machen sie auf den Weg nach Chicago zum Sitz von Walker & Dawn. Da sie nicht genug Geld für eine Zugfahrt für alle haben, ist diese Reise ohne Erlaubnis und Begleitung von Erwachsenen ein gefährliches Abenteuer. Doch wenn sie am Ende die 4.000 $ Belohnung mit nach Hause bringen würden, wären sie gefeierte Helden und jede Strafe vergessen!
    Das Buch ist liebevoll im Stil alter Drucke, Kataloge, Landkarten und Zeitungsausschnitten illustriert. Es ist in vier Teile unterteilt und jedes Kind schildert einen Teil. Té Trois beginnt und so sind diese Kapitel mit alten Versandhauskatalogseiten eingeleitet. Eddie erzählt vor allem die abenteuerliche Reise, so daß seine Kapitel mit altem Kartenmaterial, Übersichten zu den Städten und Informationen zu den Landschaften oder Städten eingeleitet werden. Julies 3. Teil in welchem es um die Aufklärung eines Mordes und das Auffinden eines Schatzes geht wird durch alte Zeitungsartikel illustriert. Tits letzter Teil ist nur kurz, denn Tit liebt es zu schweigen. Er blickt zurück und sein Kapitel wird mit dem Cover des Buches über das Abenteuer ihres Lebens eingeleitet.
    Ich habe das Buch, welches ab 11 Jahren gedacht ist, mit beiden Kindern im Rahmen einer Leserunde gelesen. Mit 7,5 Jahren ist die Kleine eigentlich zu klein. Diese fremde Zeit und Welt faszinierte sie jedoch sehr. Wie anders diese Zeiten gerade für Kinder waren, daß freie Spielzeit, 3 tägliche Mahlzeiten und eigenes Geld für Kinder nicht selbstverständlich waren, schockierte sie schon und brachte sie ins Grübeln. Ohne erwachsene Begleitung sollte man in diesem Alter die Geschichte nicht hören. Auch für die Große mit 9,5 Jahren gab es viel Gesprächsbedarf. Wir hatten sehr lange was von diesem Buch, weil wir ständig über die Lebensumstände, die beste Abenteuerstrategie, was das Geheimnis der Uhr sein könnte, wie die Flucht gelingen könnte, wer der Mörder gewesen sein könnte u.ä. diskutieren mußten. Ganz klar, auch für Leser ab 11 Jahren benötigt dieses Buch ein Glossar. Da ich mal in Louisiana war, konnte ich ihnen die Bayou gut erklären, auch spreche ich Französisch und durch meine Tom Sawyer Kenntnisse konnte ich auch einiges zu Raddampfern erzählen, ebenso wie zu den Rassentrennungen. Das sind für Kinder einfach keine Selbstverständlichkeiten und die Geschichte ist zu spannend, als daß Kinder alles im Internet nachschauen würden, wie es damals war.
    Hinzu kommt, daß das Leben früher echt hart war. Mit Kindern wurde nicht zimperlich umgegangen. Den meisten Leseratten dürfte so ein Umgang nicht bekannt sein, daher ist es schon besser, wenn Erwachsene mitlesen, denn es geht echt zur Sache, aber Kinder lernen auch viel hinzu und erweitern ihren Horizont. Ich denke die Kinder werden einiges von dieser Geschichte in Erinnerung behalten und die Kleine will nun unbedingt für arme Kinder spenden (auch wenn sie dafür keinen Karnevalsorden bekommt, den bekommt man nur, wenn man für einen Karnevalsverein spendet, aber die haben ja nur Hunger auf Süßigkeiten Anm. d. Rezensentin).
    Die einzelnen Abschnitte sind sehr stark durch die Persönlichkeit des jeweils erzählenden Kindes und dessen Erfahrungshorizont geprägt. Besonders Julie, die nie wieder zu ihrer Mutter zurück wollte, hat meine Töchter sehr beschäftigt. Nicht zu Mutter zurück wollen, nie wieder? Für sie zum Glück unvorstellbar.
    Am Ende blieben gerade für junge Leser einige Fragen offen. Denn besonders hat die Mädchen das Schicksal von Rebecca geprägt, Julie erste und vielleicht einzige Freundin, die sie in der Erziehungsanstalt kennen lernt. Der Rückblick 60 Jahre später war eher für die Mutter interessant, die als einzige mit den Tränen kämpfte, während sich die Kinder ihre Abenteuerhelden nicht als alte Menschen vorstellen können. Der letzte Teil ist daher gerade für Kinder ein Antihöhepunkt nach der unglaublich aufregenden Schatzsuche.
    Meine große Tochter fand diese Geschichte hammermäßig spannend und möchte unbedingt das Hörbuch haben, weil das Buch schon ziemlich dick und klein gedruckt ist, sie die Geschichte aber auf jeden Fall immer und immer wieder hören will. Die war echt cool. Allerdings gibt es das Hörbuch nur als MP3 und zum Einschlafen ist das echt riskant, das Kind bringt es fertig und hört die ganze Nacht durch…. Sie meint ganz klar 5 Sterne!
    Die Mutter zieht allerdings einen Stern ab, weil sie den Erklärungsbedarf für Leser ab 11 Jahren z.T. echt zu hoch findet, weil Tom Sawyer nicht mehr als bekannt vorausgesetzt werden kann (wie damals als es nur 3 Programme gab und der Film jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit im Fernsehen lief). Da das Schicksal damals sehr hart war (auch für einige Kinder heutzutage auch, aber die bekommen nicht vorgelesen und lesen meist auch nicht selbst) ist es für 11 Jährige ganz schön harte Kost bisweilen. Ein Glossar wäre für Kinder echt wichtig.
    Dennoch sagt Johanna (9,5 J.) super spannend! Unbedingt vorlesen lassen oder das Hörbuch hören, für sie ganz klar 5 Sterne!

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    janein
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