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Dinner mit Elch (ePub)

 
 
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In einem Blockhaus an einem idyllischen See mitten im tiefsten finnischen Winter, weitab von jeder Zivilisation trifft sich eine Gruppe von Mannern und Frauen. Die kleine Gemeinschaft will fern vom Alltagsstress ein schones Wochenende verbringen....
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Kommentare zu "Dinner mit Elch"
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  • 2 Sterne

    6 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inas Buecherregal, 09.12.2018

    Als eBook bewertet

    Das Cover gefällt mir recht gut, das ist leider auch das einzige was mir an dem Buch gefällt.
    Der Titel ist nicht sehr aussagekräftig, passend finde ich ihn auch nicht wirklich.

    Der Klappentext passt so gar nicht zum Inhalt. Wieso hatte der ermordete viele Feinde? Davon liest man im Buch nichts. Das jeder jeden verdächtigt ist so auch nicht richtig, ein Verdächtiger ist doch schnell gefunden.

    Story-Einstieg:
    Göran bereitet das Blockhaus für die kommenden Tage vor, freut sich auf die Zeit mit Nadja, der Freundin seines Mitarbeiters. Doch gleich zu Beginn lässt Erik eine Bombe platzen. Am nächsten Tag kommt Olof nicht vom Holz holen zurück, sie finden ihn niedergeschlagen bewusstlos im tiefen Schnee. Als dann noch ein Fremder vor der Tür steht wird alles noch viel mysteriöser....

    Göran und Olov und auch die beiden Frauen bleiben sehr blass, einzigst Erik geht etwas aus sich heraus. Eine Beziehung kann man zu den Protagonisten dadurch nicht aufbauen, man erfährt zu wenig von ihnen, die Dialoge bleiben oberflächlich und abgehackt. Auch zu Abel Faller kann ich mir kein Bild machen, obwohl er noch der präsenteste in der ganzen Geschichte ist. Die Polizei lasse ich mal aussen vor, diese kommt hier am schlechtesten weg, auch wenn es Polizisten in der tiefsten Einöde Finnlands sind, das haben sie nicht verdient.

    Der Schreibstil ist für mich gewöhnugsbedürftig, zum Teil gibt es in den Dialogen eine sehr geschwollene Ausdrucksweise wie zum Beispiel: Ich werde mich in die Küche begeben um was Gutes auf den Tisch zu zaubern. Kein Mann würde sich so seinem Vater gegenüber äußern, zumindest nicht in dieser Situation.
    Es herrschen Dialoge vor, die in der dritten Person erzählt werden, so wie: Er wolle nachsehen was es zu sehen gäbe. Schöner wäre es, wenn die Protagonisten direkt miteinander sprechen würden.

    Im Buch jagt ein Logikfehler den anderen, es tauchen Personen auf deren Erscheinen unklar bleibt, wer sind sie und warum sind sie da? Die Polizisten beschliessen, erst einmal die Einladung zum Kaffee anzunehmen bevor sie sich auf die Verfolgung des Mörders machen, der währenddessen von Erik verfolgt wird. Die Türe des Blockhauses wird nicht abgesperrt obwohl draussen ein Täter rumläuft und die Gruppe schon mehrmals überrascht hat. Dann zum Schluß noch ein hellsehender Nachbar. Das letzte Kapitel, das von der Woche davor handelt, ist dann noch die Krönung des Ganzen und hinterlässt mich mit einem Kopfschütteln.

    Mich hat das Buch nicht überzeugen können , ich habe mich leider vom Klappentext irreführen lassen.

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    ja nein
  • 1 Sterne

    4 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Miss.mesmerized, 22.09.2018

    Als Buch bewertet

    Die beiden Werbeagenturinhaber Olov und sein Sohn Göran wollen ein Wochenende in ihrem abgelegenen Blockhaus verbringen. Sie laden den Mitarbeiter Erik und dessen Freundin Nadja zu sich ein, die noch eine weitere Freundin, Alina, mitbringen. Fernab der Zivilisation beginnt das Wochenende gemütlich, dass es unentwegt schneit, stört die kleine Gemeinschaft nicht weiter, mit guten Essen und Sauna lässt sich die Zeit schon aushalten. Als Olov jedoch längere Zeit draußen verschwindet, werden die anderen unruhig, sie finden den alten Mann verletzt und bewusstlos. Treibt sich jemand in der Nähe rum? Die Frage wird bald schon durch die Ankunft eines zwielichtigen Fremden beantwortet.

    Das erste gemeinsame Schreibprojekt von Michael Böhm und Dieter Hentzschel konnte mich leider so gar nicht überzeugen. Dem Krimi fehlte es insgesamt an Spannung, was vor allem der Tatsache geschuldet war, dass ich mich über die Handlung wunderte, irritiert nach Zusammenhängen suchte und ob der unglaubwürdigen Wendungen verzweifelt auf das Ende hoffte.

    Die Figuren bleiben leider ziemlich blass, es gibt einen wirklichen Protagonisten und außer den Ereignissen in der Hütte weiß man auch kaum etwas über sie, was es schwierig macht, Sympathien aufzubauen. Dass sie alle sehr schroff und abweisend kommunizieren, hilft hier auch nicht weiter. Vieles in ihrer Anlage ist auch nur wenig nachvollziehbar - Göran giert offen nach Erics Freundin, weshalb dieser dann einem Wochenende mit Sauna zustimmt, ist schon schräg. Warum Nadja eine Schwangerschaft vortäuscht, hat sich mir ebenso wenig erschlossen. Olovs Tod, der von der kleinen Gemeinschaft sofort dem Fremden zugeschrieben wurde, obwohl weder Motiv noch Möglichkeit gegeben waren, war dann nur der erste seltsame Höhepunkt dieser Geschichte.

    Nach dem ersten vermeintlichen (?) Mord driftet die Handlung völlig ins Abstruse und ist in keiner Weise mehr nachvollziehbar. Wie sich die Hütte plötzlich in militärischen Sperrbezirk befinden soll, was es mit den seltsamen Wilderern auf sich hat, die mysteriös auftauchen und dann nie wieder eine Rolle spielen und dass urplötzlich internationale Drogenkartelle und ein sensationeller Raub als Triebfeder für die ganzen Vorgänge herhalten sollen – hier wird es nun doch zu abenteuerlich, um noch Sinn zu ergeben.

    Flache Figuren gepaart mit einem aberwitzigen und haarsträubenden Plot – so etwas habe ich lange nicht gelesen.

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    ja nein
  • 2 Sterne

    7 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Monika S., 30.10.2018

    Als eBook bewertet

    In einem abgelegenen Blockhaus trifft sich eine Gruppe von Männer und Frauen , um dort ein Wochenende zu verbringen. Dank des starken finnischen Winters sind sie dort bald von der Aussenwelt abgeschlossen und dann gibt es einen Toten.

    Zu Beginn der Geschichte wurde ich als Leser in den finnischen Winter geschickt, was mich freute, da ich nordische Krimis sehr mag. Doch leider konnte ich mich im Laufe der Geschichte keiner der Charaktere fesseln. Die Dialoge zwischen ihnen sind schroff und meiner Meinung nach unhöflich. Ebenso die Beschreibung der einzelnen Personen ließ mich zu keinem eine Verbindung aufbauen.

    Die Geschichte selber hat einige gute und spannende Stellen, die jedoch teilweise für mich als Leser schwierig waren nach zu verfolgen bzw deren Sinn und Notwendigkeit sich mir nicht erschloss.

    Die Schreibweise war in Ordnung, auch wenn mit kurzen Sätzen versucht wurde, Tempo in die Handlung zu bringen , so gelang das in meinen Augen nur bedingt.

    Ebenso waren für mich die teilweise plötzlich auftauchenden Nebenfiguren nicht verständlich, da sie kurz erwähnt wurden und dann wieder verschwanden.

    Alles in allem fehlte mir in diesem Krimi der Bezug zu einem Charakter, mit dem ich mitfiebern konnte, dem ich als Leser vertraute , und der mich sicher durch die Geschichte begleitet.

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