Emma Sköld: Das Mädchen und die Fremde, Sofie Sarenbrant

Emma Sköld: Das Mädchen und die Fremde (eBook / ePub)

Thriller

Sofie Sarenbrant

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»Sofie Sarenbrant ist die aufregendste neue Krimiautorin in Schweden.« Camilla Läckberg

Als Kriminalkommissarin Emma Sköld im Krankenhaus erwacht, hat sie zunächst keine Ahnung, was geschehen ist. Das Letzte, woran sie sich erinnern kann, ist,...

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  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elke S., 19.11.2017

    Als Buch bewertet

    Was will die Fremde von dir?

    Dies ist bereits der zweite Teil der neuen schwedischen Krimireihe um Kriminalkommissarin Emma Sköld, für mich war es der erste und wird mit Sicherheit nicht der letzte bleiben. Ich habe gebannt gelesen.

    Emma Sköld erwacht auf der Intensivstation, kann sich nicht bewegen, kann sich nicht erinnern, nur langsam kommt sie zu sich. Szenenwechsel, Hillevi ist mit einem kleinen Mädchen bei der musikalischen Früherziehung und Ines sagt zum ersten Mal Mama zu ihr. Warum ist Hillevi so unsicher, warum dürfte sie eigentlich gar nicht hier sein? Wenig später ist klar, Hillevi ist die Exfreundin von Emmas Lebensgefährten Kristoffer, hat vor zwei Jahren bei ihrem Unfall ihre eigene Tochter verloren und kümmert sich seit dem Reitunfall vor fünf Monaten liebevoll um Ines um Kristoffer zu entlasten, soll die Wohnung aber nicht verlassen, damit niemand davon erfährt. Alle freuen sich, dass Emma endlich erwacht, nur Hillevi nicht! War es wirklich ein Reitunfall, oder hat Emma mit ihrem komischen Gefühl recht?

    Sofie Sarenbrandt arbeitet mit verschiedenen Perspektiven, was den Krimi richtig spannend macht. Ich habe wirklich gebannt gelesen. Was hat die psychisch mehr als labile Hillevi vor? Sie kümmert sich liebevoll um Ines, wünscht sich eine heile Familie mit Kristoffer, ist todunglücklich als Emma aus dem Koma erwacht, muss auch dort im Wald gewesen sein, wo sich der Reitunfall ereignet hat, und treibt sich jetzt als Putzfrau im Krankenhaus herum, ist Emma in Gefahr? Die kurzen Kapitel aus ihrer Perspektive, die den Hauptteil der Spannung ausmachen, wechseln sich ab mit denen rund um Emma. Ihr Kollege Nyhlen ist der einzige, der ihr glaubt, dass es kein Unfall gewesen sein könnte und stellt Nachforschungen an. Auch der ungeklärte Mord an ihrem Kollegen, der Emma immer noch beschäftigt, wird wiederbelebt. Die mehr oder weniger offiziellen Ermittlungen spielen allerdings nur eine kleine Nebenrolle. Kristoffer macht sich Sorgen, die sich richtig auf den Leser übertragen. War es ein Fehler Hillevis Hilfe anzunehmen, ja mehr noch, sich wieder auf sie einzulassen? Eingebettet ist das Ganze im Alltag der Situation. Emma macht es schwer zu schaffen, bewegungslos dazuliegen und auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, bei Eltern, ihrer Schwester und Kristoffer liegen nach fünf Monaten Bangen, in denen sie im Koma gelegen ist, die Nerven blank, auch das wird hervorragend dargestellt. Auch wenn ich schon seit Beginn ein seltsames Gefühl hatte, gibt es im Übrigen zum Finale noch eine kleine Überraschung.

    Der lockere Schreibstil der Autorin liest sich leicht und die relativ kurzen Kapitel erzeugen so richtig Fahrt. Ein paar wenige Stellen hören sich etwas holprig an, was aber sicher an der Übersetzung liegt. Die Autorin versteht es die Psyche der Darsteller hervorragend darzustellen. Die Familie leidet, Emma tut sich selbst leid, das ist deutlich zu spüren und nimmt einen emotional richtig mit ins Boot. Auch Kristoffers Schuldgefühle oder Hillevis Unsicherheit, das Hadern zwischen Verzweiflung und Hoffnung, ihre teils wirren Absichten sind grandios gezeichnet. Ab und an darf man auch mal schmunzeln, was mir gut gefallen hat. Ich denke da nur an Nyhlen, der für Emma sogar auf´s Pferd steigt, was er sicher so schnell nicht wieder vergessen wird.

    Toll ist, dass die Autorin mit einer relativ übersichtlichen Personenzahl auskommt. Endlich einmal wieder ein Buch, bei dem ich mir keine Namensliste anlegen musste. Emma hat mir von Anfang an mit ihrer Lage furchtbar leid getan und ist mir richtig ans Herz gewachsen. Sie leidet und badet sich meist verständlicherweise in Selbstmitleid. Ihr ist es peinlich auf Hilfe angewiesen zu sein, ganz genau so würde es mir an ihrer Stelle auch gehen. Dankbar kann sie um ihre Schwester Josefine, die sich trotz Scheidung und dreier kleiner Kinder toll um Emma kümmert, sein. Interessant dargestellt ist Emmas Vater Evert, der ehemalige Landeskriminalkommissar. Er hat mich v.a. dadurch beeindruckt, dass er die Größe hat, sich für Fehler zu entschuldigen. Auch Kristoffer und seine Verfassung konnte ich zu gut verstehen, allerdings hätte er viel früher reden müssen und Emmas Kollege Nyhlen war mir von Anfang an mehr als nur sympathisch. Fasziniert war ich aber von der Darstellung Hillevis. Nach dem Tod ihrer eigenen Tochter in psychiatrischer Behandlung, ist sie so labil, so unberechenbar genau richtig für einen Psychothriller.

    Alles in allem kommt „Das Mädchen und die Fremde“ ohne große Aktion aus, sieht man vom Finale ab. Es ist ein eher leiser Triller, der auch das Familienleben in einer solchen Situation beleuchtet und mit Charakterdarstellungen unheimlich fesselt. Absolute Leseempfehlung.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
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