Feine Leute (eBook / ePub)

Kriminalroman

Joan Weng

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Mord in bester Gesellschaft.
Berlin im Sommer 1925: Dass Bernice ihren schwerreichen Gatten von ihrem Liebhaber hat umbringen lassen, ist eine Tatsache – zumindest für die feine Gesellschaft. Kriminalkommissar Paul Genzer ist davon jedoch nicht...

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Kommentare zu "Feine Leute"

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  • 3 Sterne

    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Carmen O., 09.03.2016

    Als Buch bewertet

    Zum Inhalt:

    1925 : Der schwerreiche Gottlieb Straumann wird erschossen aufgefunden. Sofort ist für die feine Gesellschaft klar, dass die Ehefrau Bernice und ihr Geliebter die Täter sind. Nur der einfache bürgerliche Kommissar Paul Genzer ist nicht so recht davon überzeugt. Und als dann auch noch die Ehefrau an einer Morphium-Überdosis stirbt, scheint der Kommissar Recht zu haben. Unterstützung bei seinen Ermittlungen bekommt er vom jungen UFA-Star Carl von Bäumer, der jedoch seine ganz eigenen privaten Zwecke verfolgt......

    Zum Cover:

    Das Cover lässt auf einen guten Krimi in den " goldenen Zwanziger Jahren" hoffen.

    Zum Schreibstil:

    Der Schreibstil war für mich gewöhnungsbedürftig.

    Meine Meinung:

    Ich hatte mir von diesem Buch einen tollen Krimi in den Zwanziger Jahren erhofft. Leider wurden meine Erwartungen nicht so richtig erfüllt. Die Story an sich ist ganz gut, jedoch waren für mich zuviele sprunghafte Schauplätze und Personen vorhanden. Ich hatte oftmals Schwierigkeiten mich in der Geschichte zurechtzufinden. Zudem basierte die Beziehungskrise zwischen Kommissar Genzer und dem Schönling von Bäumer als Hauptplot der Story und der kriminalistische Anteil lief nur irgendwie nebenher.
    Gut gelungen finde ich dagegen die Darstellung der Zwanziger Jahre mit ihren Gegensätzen von Proletariat und Hochadel sowie der teils ordinären Sprache.
    Etwas weniger verworren und mehr auf den kriminalistischen Aspekt bezogen, wäre dieses Buch bestimmt mehr Sterne wert.

    Fazit: Interessante Story aber leider zu verworren

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    robberta, 24.08.2016

    Als Buch bewertet

    Der Schreibstil ist gut zu lesen.
    Ein verzwickter Fall breitet dem schwulen Ermittler-Duo, Kriminalkommissar Paul Genzer und dem erfolgreichen Schauspieler Carl von Bäumer, große Schwierigkeiten und auch privat stecken Beide in einer Krise. Sie müssen ihre Neigung geheim halten den 1925 würde man sie nach dem Unzucht-Paragraphen aburteilen.
    Im Verlauf des Buches kam ich leider mit den diversen Figuren und Namen irgendwie durcheinander.
    Die ungewöhnliche Auflösung war durchaus logisch, doch ich lies mich dann doch durch die falschen Fährten aufs Glatteis führen.
    Ein verzwickt spannender Plot a la Sherlok Holmes.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 3 Sterne

    1 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gaby H., 11.03.2016

    Als Buch bewertet

    Berlin 1925:

    Kriminalkommissar Paul Genzer hat die Akten einiger Toten auf dem Schreibtisch, deren Ableben er ermitteln soll. Der von der Damenwelt und Paul Genzer begehrte UFA-Filmstar und Leinwanddetektiv Carl von Bäumer unterstützt ihn bei den Ermittlungen.

    Joan Wenig nimmt mich in ihrem Debütkrimi mit ins Berlin der Goldenen Zwanziger Jahre, das geprägt ist von Drogen, leichten Mädchen und der puren Lust auf Amüsement. Hier passt der schönste Mann der UFA-Filmstudios, Carl von Bäumer, hervorragend hinein. Etwas naiv mischt er sich in die Ermittlungen seines Partners Paul Genzer ein. Sein hier und da pubertäres Gehabe passt für mich nicht in die Welt der Berliner Kriminalpolizei hinein und ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Filmstar, sei er auch noch so ein großer Leinwandheld, in die Polizeiarbeit mit einbezogen wird.

    Neben der kriminalistischen Arbeit nimmt ein sehr großer Teil der Geschichte die privaten Querelen von Gezer und von Bäumer ein, was die Spannung des Falles oder der Fälle stark mindert. Für mich gibt es hier auch zu viele Nebenschauplätze mit zu vielen Protagonisten, die für mich ziemlich farblos blieben. Auch bei Carl sehe ich die verschiedensten Pullunder, aber keinen Menschen vor mir. Er bleibt mir fremd. Von Paul Genzer habe ich dagegen bald ein ziemlich klares Bild vor Augen.

    Obwohl der Kriminalroman eine interessante Geschichte erzählt und in einer, wie ich finde, interessanten Zeit spielt, konnte er mich leider nicht überzeugen.

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    janein
  • 3 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Frau F., 08.03.2016

    Als Buch bewertet

    Für die feine Berliner Gesellschaft im Jahr 1925 ist der Mord am wohlhabenden Gottlieb Straumann bereits gelöst - auch wenn die polizeilichen Ertmittlungen noch laufen, ist Straumanns untreue Frau Berenice in den Augen der Öffentlichkeit schon so gut wie verurteilt.
    Nur Paul Genzer, "Berlins jüngster Kommissar", hat Zweifel, vor allem, als Berenice Straumann kurz darauf an einer Überdosis Morphium stribt und sich im Fahrwasser des Straumann-Mordes weitere Leichen stapeln. Während er sich nebenbei noch mit anderen blutrünstigen Todesfällen in Berlins Unterschicht-Milieu herumschlagen muss, kommt Hilfe von unerwarteter Seite. Filmstar Carl von Bäumer, "der schönste Mann der Ufa", schaltet sich in die Ermittlungen ein und verfolgt dabei ganz eigene Interessen...

    Ich hatte mir von "Feine Leute" erhofft, dass es mich in die "Roaring Twenties" in Berlin versetzt. Dies gelingt der Autorin leider nicht ganz. Während ich vor allem die beiden Hauptcharaktere förmlich vor Augen sehen konnte, blieb der Hintergrund eher blass und austauschbar. Auch die ganzen halbseidenen Kriminellen, mit denen Kommissar Genzer während seiner Ermittlungen zu tun bekommt, konnte ich beim Lesen nie wirklich auseinander halten.
    Auch die Krimihandlung fand ich zu verworren, um ihr mit vollem Interesse folgen zu können. Seltsame Zufälle und Verwicklungen lassen dem Leser wenig Chancen, selbst bei der Lösung des Falles mitzurätseln, und auch dessen Auflösung erschien mir zu konstruiert.
    Rätselhaft blieb mir auch, warum sich im Lauf des Buches so viele Verdächtige bereitwillig von einem Schauspieler verhören lassen - nur, weil er auf der Leinwand ebenfalls einen Detektiv spielt? Das ist eine etwas fadenscheinige Erklärung.
    Bemerkenswert ist "Feine Leute" hauptsächlich durch das ungewöhnliche Ermittlergespann; diesen Teil des Buches habe ich sehr genossen, obwohl mir die Autorin auch hier zu viel konstruiert hat - der Grund der Streitigkeiten zwischen den beiden war für mich nicht unbedingt nachvollziehbar und schien mehr als Aufhänger für die Krimihandlung zu dienen.
    Alles in allem ein Krimi, der eher durch seine Ermittler besticht; alles andere ist schnell wieder vergessen. Etwas mehr Struktur und Ausarbeitung hätte der Geschichte gut getan. Schade, denn die "Zutaten" klangen wirklich vielversprechend.

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    janein
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