Jahrhundertsturm-Serie: Der Jahrhunderttraum, Richard Dübell

Jahrhundertsturm-Serie: Der Jahrhunderttraum (eBook / ePub)

Historischer Roman

Richard Dübell

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4.5Sterne
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Das Ende der Bismarckzeit: Die Geschwister Otto, Amalie und Levin von Briest sehen der Wende zum neuen Jahrhundert entgegen und allen Verheißungen, die es mit sich bringt. Die Menschheit erobert den Himmel, die Flugpioniere begeistern die Massen....

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Kommentare zu "Jahrhundertsturm-Serie: Der Jahrhunderttraum"

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  • 5 Sterne

    17 von 30 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücherfreund, 05.03.2017

    Als Buch bewertet

    Ich habe die Familie von Briest schon durch den Jahrhundertsturm begleitet und war daher sehr neugierig darauf, wie es mit ihr im Jahrhunderttraum weitergehen würde.

    Im Jahrhunderttraum spielen der Sohn und die Enkel von Paul und Louise, um die es im Jahrhundertsturm ging, die Hauptrolle. Paul und Louise sterben am Anfang des Buches in einem Zugunglück. Die Familie ist nicht davon überzeugt, dass es sich dabei wirklich um einen Unfall oder vielleicht doch um Manipulation gehandelt hat und stellt Nachforschungen an. Für Levin von Briest dreht sich hingegen die Welt um den Traum vom Fliegen, nachdem er Otto von Lilienthal bei einem seiner Versuche mit dem Gleiter beobachten durfte.

    Im Jahrhunderttraum geht es hauptsächlich um diesen Traum vom Fliegen, auch wenn viele andere Themen der Zeit um 1900 aufgegriffen werden. Das ist auch einer der Gründe, warum ich Richard Dübells historische Romane so gerne mag. Er hat ein unglaubliches Talent, fiktive Personen zu erschaffen und diese auf historische Personen treffen zu lassen. So taucht man als Leser wirklich tief ein in die deutsche Geschichte. Im Jahrhundertsturm war dies hauptsächlich Otto von Bismarck, während es hier nun Otto von Lilienthal und Graf von Zeppelin sind, mit denen man als Leser einige Zeit verbringen darf.

    Man merkt, dass Dübell sehr viel recherchiert und ein riesiges Wissen über diese Zeit besitzt. So streut er immer wieder kleine Details ein, die die Handlung so real werden lassen, z.B. erwähnt er nebenbei, dass in Berlin im Jahr 1900 die Post sechsmal am Tag ausgetragen wurde. Diese kleinen Details machen es aus, dass die Geschichte für den Leser real wird.

    Am Ende des Buches gibt es ein Nachwort, in dem Dübell einige historisch wichtige Ereignisse und Personen noch mal aufgreift und erklärt, wie viel davon in seinem Roman Wahrheit und was Fiktion war, was sehr hilfreich ist, wenn man (so wie ich) sich darüber Gedanken macht, inwieweit die Handlung des Romans mit der Realität übereinstimmt.

    Was mir außerdem sehr gut gefallen hat, ist, dass die Rolle der Frauen nicht zu kurz gekommen ist. Besonders Anthonie von Briest kämpft für die Rechte der Frauen aller Gesellschaftsschichten und muss mit den Konsequenzen leben, die dies für ihre gesamte Familie bedeutet.

    Insgesamt ist der Jahrhunderttraum ein sehr gelungener historischer Roman über die Zeit um 1900, in der die ersten Luftschiffe konstruiert wurden und der Traum der Menschen vom Fliegen langsam real wird. Aufgrund der Detailtreue würde ich das Buch jedem Fan historischer Romane empfehlen. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen und ich hoffe, dass es noch mehr Teile der Familiensaga geben wird.

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    janein
  • 4 Sterne

    15 von 26 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    hennie, 09.02.2017

    Als Buch bewertet

    „FÜR ALLE, DIE TRÄUMEN. HÖRT NIE DAMIT AUF!“ Das ist die hauptsächliche Botschaft, die dem Buch voransteht und es auch zu vermitteln vermag.
    Inhalt:
    Die Familie von Briest steht im Mittelpunkt des Romans „Jahrhunderttraum“, Band 2 der Deutschlandsaga. Das sind Vater Moritz, Mutter Antonie und deren Kinder Otto, Levin und Amalie. Um diese fünf fiktiven Personen entwickelte der Autor eine opulente Geschichte mit wiederum erfundenen, aber auch vielen real existierenden Menschen. Jeder/Jede hat seinen/ihren Traum.
    Levin von Briest fasziniert schon im jugendlichen Alter das Fliegen und ist begeisterter Anhänger Otto Lilienthals. Er beteiligt sich bald aktiv bei dessen experimentellen Vorarbeiten und den zahllosen mehr oder weniger erfolgreichen Flugversuchen. Auch Otto von Briest, der Ingenieurwesen studiert und wie sein Vater bei Siemens einsteigen soll, ist zunächst angesteckt vom Flugvirus. Später wird ihn ein völlig anderer Berufszweig fesseln.
    Im Laufe der Handlung treten viele Flugpioniere auf: neben Otto Lilienthal sind das Graf Ferdinand von Zeppelin, die amerikanischen Brüder Wright, der brasilianische Erfinder und Luftschiffer Alberto Santos Dumont, der Luftfahrtenthusiast David Schwarz, Friedrich Wölfert u.v.a. Sie alle sind große Phantasten, die sich durch Spott, Häme, Intrigen, Sabotage nicht von ihrem alles überstrahlenden Traum vom Fliegen abbringen lassen.
    Die Frauen im Roman Richard Dübells beginnen sich zu emanzipieren. Antonie von Briest engagiert sich für Frauenrechte und ihre Tochter Amalie findet ihr Glück beruflich und privat bei einer jungen Frau.
    Einen großen Teil des Romans bestimmt der Charakter des Oscar Glock, ein dubioser Berliner Unternehmer und seine jungen Untergebenen: „Die Söhne Walhalls“. Dieser Oscar Glock nutzt die Schwächen, die geheimen Gelüste der Menschen perfide für seine infamen Ziele aus. Er macht seine „Angestellten“ zu willenlosen Werkzeugen.

    Meine Meinung:
    Der Autor packt viele Themen, die verschiedene Bereiche der Gesellschaft betreffen, an. Er gibt Einblicke in die Mode, den Moralvorstellungen, den Anstandsregeln der Zeit, und er spricht die gleichgeschlechtliche Liebe, die Prüderie und die Unzucht an.
    Er versteht es, die Aufbruchstimmung in eine neue Zeit festzuhalten. Alle möglichen Erfindungen, die in die Zeit passen, findet man in dem Buch wieder.
    Und es gibt sehr viele Technikdetails zuungunsten der sonstigen Handlung, zu viele Schauplätze, was zu unnötigen Längen führt.

    Zusammenfassung:
    Ein dramatischer, spannender Beginn und ein ebensolches Ende! Dazwischen viel Zeitkolorit. Gut recherchiert, alles ist stimmig. Das Werk beschreibt die Zeit von 1891 bis 1909, eine geringe Zeitspanne von nur 18 Jahren. Es unterteilt sich in sechs Bücher mit Überschriften, die einen Traum beinhalten (bspw. Buch 1: Der Traum vom Frieden).
    Die Dialekte sind angenehm zu lesen. Zeppelin darf „schwäbeln“, einige andere Personen verfallen immer mal wieder vom Hochdeutschen ins „Berlinerische“ (Edgar Thrönicke, Hermine Leitner).

    Besonders für geschichtsinteressierte Leser eine schöne Lektüre. Von mir 4 Sterne!

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    janein
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