Schöne Seelen (eBook / ePub)

Philipp Tingler

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Oskar will in eine Therapie. Allerdings nicht für sich selbst, sondern anstelle seines Freundes Viktor, der wiederum von seiner Ehefrau Mildred dazu genötigt wird.
In »Schöne Seelen« begleitet Philipp Tingler aber nicht nur Oskar in das...

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Kommentare zu "Schöne Seelen"

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  • 3 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Diana E., 07.10.2015

    Als Buch bewertet

    Philipp Tingler – Schöne Seelen

    Als Millvina van Runkle im Sterben liegt, weil sie nach einer Schönheitsoperation lieber sehr gut aussehen möchte anstatt ihre Thrombosestrümpfe zu tragen, bestellt sie den Schriftsteller Oskar Canow zu sich, der sowas wie ein Freund der Familie ist. Sie gesteht ihm ein Geheimnis, dass um ihre Tochter Mildred geht.
    Auf der Beerdigungsfeier kann er feststellen, dass es mit Mildred und seinem besten Freund Viktor in der Ehe nicht gut läuft. Mildred besteht auf eine Therapie, die ihr Mann durchführen soll. Doch Viktor hat überhaupt keine Lust und noch weniger Interesse eine Therapie zu machen, deswegen bittet er Oskar an seiner statt, diese Therapie durchzuführen, damit er sich um ein Laienspiel kümmern kann.
    Irgendwann willigt Oskar ein, bekommt seltsame Aufgaben von Dr. Hockstädder zugeteilt und am Ende erzählt er nicht nur von Viktors Problemen sondern auch von seinen eigenen.
    Doch kann das wirklich gut gehen?

    Der Roman ist flüssig, locker, extrem sarkastisch und ironisch und mit schwarzen Humor gespickt, aber irgendwie auch spannend geschrieben. So fesselnd der Roman auch größtenteils war, überzeugen konnte er mich trotzdem nicht wirklich. Meine Meinung hierzu ist echt geteilt.
    Einerseits sind die Dialoge so kreativ und wortgewandt, andererseits aber auch nervtötend und anstrengend. Die reiche Gesellschaft, zumindest finanziell, ist charakterlich so „unterbemittelt“ und hier werden haufenweise Klischees aufgetischt und erfüllt.

    Ich konnte mich sehr gut in die Gefühlswelt der Hauptperson, Oskar Canow, rein versetzen, der mir überheblich aber trotzdem sympathisch erschien, zumindest wurde er mir im Laufe des Buches sympathischer.
    Viktor, ist ein egoistischer Jammerlappen, der nichts für seine Ehe tun will, und seinen besten Freund überredet für ihn eine Therapie zu machen.
    Auch die weiteren Charaktere waren größtenteils nervtötend, arrogant aber dennoch war das Zusammenspiel witzig.
    Ich glaube dieses Buch polarisiert, und auch wenn mich manche Charaktere näher an meine Grenzen gebracht haben, als andere, konnte ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
    Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ, vor allem als Viktor und Oskar betteln gehen sollten, habe ich mich köstlich amüsiert. Scheinbar trägt jede Frau der gehobenen Gesellschaft Jimmy-Choo-Stilletos.


    Dieses Buch war kreativ, ließ sich leicht und flüssig lesen, hat mir Kopfschütteln aber auch Lachtränen verpasst und hat die Langeweile vertrieben.
    Das Cover ist schlicht, aber ansprechend gestaltet. Die Farben geben dem Cover einen besonderen Charme.
    Auch wenn ich keine eindeutige Meinung zu dem Buch habe, da ich mich nicht entscheiden kann, fand ich es trotzdem eher gut als schlecht.
    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 3 Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inge W., 04.09.2015

    Als Buch bewertet

    "Es gibt einfach keine Version dieses Szenarios, die nicht katastrophal endet" - so bewerted Lauren Oskars Plan, eine Therapie bei Dr. Hockstädder zu dem jetzt alle gehen, zu machen. Allerdings nicht für sich selbst, sondern anstelle seines Freundes Viktor, der wiederum von seiner Ehefrau Mildred dazu genötigt wird, wegen angeblicher Charakterdifferenzen die nur ihn betreffen ihrer Meinung nach. Dort soll er stellvertretend dessen Eheproleme vorbringen - und das in einem gesellschaftlichen Milieu, wo man nichts mehr fürchtet als Peinlichkeit, wo Schein und Einbildung so real sind wie Botox-Spritzen und Diätpillen, wo Partygeschwätz das Leben ersetzt und der Psychotherapeut kleine Aufwallungen des Gemüts zu glätten hat wie der Schönheitschirurg die Haut. Einsichten dieser Qualität haben einen Namen: Philipp Tingler. In seinem neuesten Buch wird neben Problemen der Globalisierung unter anderem die Frage behandelt, ob Seelenfrieden überschätzt wird, wie man am geschicktesten mit seinen besten Feinden umgeht, und was man anziehen soll, wenn man mit einer "Save the Date" Einladung zur Beerdigung einer lieben Freundin, die leider ihr Leben nach ihrem letzten Facelifting welches mit Komplikationen verbunden war aushauchte, gebeten wird. Mit der ihm eigenen (selbst-)ironischen Prägnanz widmet sich der Autor nicht nur Phänomenen der sogenannten besseren Gesellschaft, sondern auch Charakterstudien und Lokalkoloriten. Er ist ein Virtuose, der das psychologische Porträt und die literarische Kritik genauso beherrscht wie den Reisebericht. Sorgen mit dem Personal? Probleme in der Beziehung? Nicht sicher, ob Sie sich tätowieren lassen sollen? Er erforscht das Leben selbst, das ihm zwar oft die Fassung zu rauben vermag, aber niemals die Worte - brillant, amüsant, unterhaltsam, reich an Geist und Tempo .......und gnadenlos komisch...eine zugleich frische, scharfe, bitterböse und unverblümte Satire, hier und da mit einem Schuss Lebensphilosophie und -psychologie. Lesen Sie Philipp Tingler!!!

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    tina b., 30.09.2015

    Als Buch bewertet

    Oskar Canow, Schriftsteller und Lebemann, macht eine Therapie. Allerdings nicht für sich, sondern für seinen Freund, der lieber heimlich Theater spielt. Die ist scheinbar völlig normal in den versnobten Kreisen, in denen Canow sich befindet.
    Als sich aber Oskar in einer Sitzung zu weit aus dem Fenster lehnt und mehr verrät als eigentlich geplant war, tritt er damit eine Lawine los, die selbst sein Chickie Lauren nicht mehr aufzuhalten vermag.
    Ein wunderbares Buch über Reichtum, Snobismus und die Einsamkeit.
    In keinen anderen Buch habe ich so viel Sarkasmus, Snobismus und Zynismus erlebt und trotzdem musste ich über die Aussagen der „Elite“ laut lachen. Wenn das kein gutes Buch ist!

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    janein
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