Thalamus, Ursula Poznanski

Thalamus (eBook / ePub)

Ursula Poznanski

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Eine abgelegene Rehaklinik ist Schauplatz des neuesten Thrillers von Bestseller-Autorin Ursula Poznanski. Diesmal denkt die ehemalige Medizinjournalistin Chancen und Gefahren der modernen Hirnforschung konsequent weiter und trifft wieder einmal...

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Kommentare zu "Thalamus"

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  • 3 Sterne

    7 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Beatrice E., 17.08.2018

    Als Buch bewertet

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)

    Obwohl ich schon länger kein Jugendbuch der Autorin mehr gelesen habe war ich hier total angefixt vom Klappentext weshalb es sofort bei mir einziehen durfte ;)

    Der Schreibstil ist völlig unkompliziert, locker, leicht , flüssig, enthält ein angenehmes Mass an Beschreibungen und weiss gekonnt zu fesseln.
    Gewählt wurde die personale Erzählweise, was ich als angenehm und sehr passend für die Art der Story empfunden habe.

    Die Hauptfigur Timo ist nett, durchaus sympathisch wird mir aber ehrlich gesagt sicher nicht lange im Gedächtnis haften bleiben, da er doch auch sehr austauschbar rüberkommt.
    Seine Gedankengänge oder Emotionen waren wirklich transparent und nachvollziehbar dargestellt und obwohl nicht in der ICH- Perspektive erzählt fühlte es sich doch fast so an.
    Weitere Charaktere, die eine wichtige Rolle spielen sind solide ausgebaut wirken aber doch auch recht stereotyp.

    Der Einstieg in die Geschichte hat mir unheimlich gut gefallen, ich war sofort gefesselt und raste zusammen mit Timo zu Beginn nur so durch die Seiten. Alle was mit Medizin insbesondere der Neurologie& Co zu tun hat finde ich wahnsinnig faszinierend ( bin übrigens von Beruf Pflegefachfrau ;) ) und gerade in Romanform immer wieder interessant mitzuverfolgen.
    Über einen längeren Zeitraum hatte ich wirklich Spass mit der Geschichte und ich fand sie sehr spannend, wie oben schon erwähnt konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
    Im mittleren Teil flaute die Begeisterung allerdings etwas ab, da sich die Story für mich doch sehr in die Länge zog. Viele Dinge wiederholten sich immer wieder, einige Aspekte fand ich etwas weit hergeholt, nicht ganz schlüssig und hinterliessen bei mir einen konstruierten Eindruck.

    Aus all diesen Gründen vergebe ich hiermit
    3,5 Sterne

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Verena Schulze von www.lieblingsleseplatz.de, 14.08.2018

    Als Buch bewertet

    Timo ist 17 und lag nach einem Motorroller-Unfall für längere Zeit im Koma. Die Schäden sind massiv. Er kann nicht laufen, seine Arme und Hände nicht koordiniert bewegen und vor allem nicht sprechen. Er versteht zwar, was die Menschen ihm sagen, aber kein verständliches Wort will ihm über die Lippen kommen. Bis er auf den Markwaldhof kommt. Dort macht er während der Reha rasante Fortschritte. Fast schon beängstigend schnell.

    „Er kann Dinge, die er nicht können dürfte.
    Er weiß Sachen, die er nicht wissen sollte.“

    Aber das Timo außer beim sprechen so schnelle Fortschritte macht, bleibt nicht das einzige Beängstigende … Merkwürdige Dinge geschehen in der Reha-Klink, vor allem nachts. Bald steckt Timo mitten drin in einer nervenaufreibenden Jagd nach der Wahrheit – einer Jagd um Leben und Tod.

    Club der roten Bänder meets Stranger Things

    Unter den Patienten findet Timo auch ohne Worte rasch Freunde – oft mit ähnlichem Schicksal. Doch was bedeuten die unbekannten Kürzel auf ihren Krankenblättern? Gemeinsam versuchen sie, den Dingen auf den Grund zu gehen, jedoch bald weiß Timo nicht mehr, wem er noch trauen kann – seinen Freunden? Sich selbst? Den Stimmen in seinem Kopf?!?

    Ich konnte beim Lesen sofort eine Beziehung zu Timo aufbauen. Viele Teile des Buches sind aus seiner Perspektive geschrieben, das macht ihn trotz seiner „Sprachlosigkeit“ sehr nahbar… Ich habe mit ihm gelitten, war verwirrt und entschlossen…

    Der Plot ist genial, nervenaufreibend genial. Ich habe bis zum Schluss nicht „Das große Ganze“ in seinen Einzelheiten erraten. Das Setting der abgelegenen Reha Klinik ist perfekt gewählt. Immer bleibt plausibel warum Timo keine Hilfe hinzu holen kann. Vor allem, als ein Unwetter die Klinik vollends von der Umwelt abschottet, spitzen sich die Ereignisse zu.

    Der Showdown ist furios! Ein Medizin-Wissenschafts-Thriller der Extraklasse!!!Absolut tauglich für den Jugendbuch Bereich. Den Spagat zwischen intelligenter, anspruchsvoller Geschichte und Zumutbarkeit für unter 18-Jährige bekommen nur wenige Autoren so gemeistert, wie Ursula Poznanski. Dazu ist es ein Stand-Alone – ein Einzelband. Das findet man nun immer mehr und ist eine Entwicklung, die ich sehr begrüße!

    Ich bin restlos begeistert!

    Natürlich vergebe ich daher verdiente 5 von 5 Lieblingslesesessel für Thalamus!

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    HS, 13.09.2018

    Als Buch bewertet

    Ein top-moderner Thriller mit Ausblick in eine mögliche Zukunft

    „Etwas war kaputtgegangen, die Verbindung zwischen seinen Gedanken und der Fähigkeit, sie auszudrücken, existierte nicht mehr.“ (S. 14)

    Meine Meinung:
    Die Österreicherin Ursula Poznanski gehört ohne Zweifel zu den aktuellen Top-Autoren des deutschsprachigen Raums – und mit „Thalamus“ beweist sie einmal mehr, warum das so ist.

    Nach einem tragischen Unfall mit seinem Motorroller erwacht Timo im Krankenhaus. Zunächst ans Bett gefesselt, muss er alle Bewegungsabläufe mühsam wieder von klein auf lernen. Zur Reha wird er in das abgelegene Therapiezentrum Markwaldhof verlegt. Während sich im Bewegungsapparat schnell erste Fortschritte abzeichnen, bleibt sein Bemühen um das Wiedererlernen der Sprache fruchtlos. Als sei das an sich nicht schon schlimm genug, häufen sich im Markwaldhof schnell unheimliche Ereignisse – und Timo kann mit niemandem über seine beängstigenden Erlebnisse reden…

    Nach Timos dramatischen Unfall Timos nimmt die Geschichte mit seiner Verlegung in den Markwaldhof sehr schnell an Fahrt auf. Schon sehr früh beginnen seltsame Ereignisse, für ein zunächst noch sehr diffuses Unwohlsein beim Lesen zu sorgen. Dabei zweifelt man als Leser zusammen mit Timo, ob diese Dinge nun Realität sind oder doch Halluzinationen, hervorgerufen von den schweren Hirnverletzungen, die Timo erlitten hat. Noch spannender wird das Ganze dadurch, dass sich die ominösen Vorfälle immer nachts ereignen, im dunkel und still daliegenden Rehazentrum. Wie eine unheilvolle Spirale nimmt das Geschehen seinen Lauf, die Bedrohung wird immer greifbarer und die mysteriösen Ereignisse häufen sich immer mehr. So entwickelt diese Story einen Sog, dem man sich beim Lesen eigentlich gar nicht mehr entziehen kann. Zum dramatischen Finale beschwört Ursula Poznanski passender Weise noch ein schweres Unwetter herauf, sodass Timo und die anderen Bewohner des Markwaldhofs von der Außenwelt abgeschnitten sind. Ein unglaublich düsteres, beklemmendes aber eben auch extrem atmosphärisches und spannendes Setting!

    Beim Lesen habe ich lange Zeit mit Timo mitgerätselt, was die Hintergründe der Ereignisse und die wahren Absichten vieler Charaktere betrifft. Am Ende präsentiert die Autorin eine Auflösung, die faszinierend und beunruhigend zugleich ist – und extrem gut geeignet für einen aktuellen Thriller. Ursula Poznanski hat ein wahnsinniges Geschick für moderne Geschichten und zeigt dabei Wege auf, die die Zukunft bringen könnte – und auch die Gefahren & Schattenseiten, die dort lauern…

    FAZIT:
    Ursula Poznanski hat ein wahnsinniges Geschick für moderne Geschichten - absolut fesselnd, faszinierend und beunruhigend zugleich!

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    janein
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