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Michael J. Fox

Kaum zu glauben. Zwischen Michael J. Fox und Sir gibt es eine Parallele: Der vor einem Jahr verstorbene britische Superstar Guinness war 1949 in dem Kinoklassiker "" in den Rollen von acht verschiedenen Familienmitgliedern zu sehen, und Michael J. Fox hat 1989 - in etwas kleinerem Format - in "" drei Mitglieder der Familie McFly verkörpert. Sich selbst (als Vater), seinen Sohn und seine Tochter.

Mittlerweile muss der Kinobesucher allerdings auf neue Filme des inzwischen 40-jährigen Hollywood-Darstellers verzichten, denn wegen einer heimtückischen Krankheit hat er sich vom Filmgeschäft zurückgezogen.

Michael J. Fox wurde als Michael Andrew Fox am 9. Juni 1961 im kanadischen Edmonton als Sohn eines Offiziers geboren. Schon während seiner Schulzeit spielte er Theater und kam dadurch mit dem Fernsehen in Verbindung. Obwohl bereits 15, bekam er wegen seines kleinen Wuchses in dem Fernsehfilm "Witch of Westminster Crossing" die Rolle eines Zehnjährigen und machte damit auf sich aufmerksam.

In der CBS-Sitcom "Leo and Me" spielte er dann 1976 seine erste größere Rolle. Daraufhin siedelte er erwartungsvoll nach Hollywood um. Doch zunächst folgten nur Winzigrollen in Serien.

Erst 1982 gelang ihm mit der Sitcom "Familie Ties" (hier "Familienbande" bzw. "Hilfe, wir werden erwachsen") der Durchbruch. Er spielte den neunmalklugen High-School-Großkotz Alex Keaton, der seine Eltern und Lehrer mit seiner Angeberei fast in den Wahnsinn treibt und wurde sofort zum Publikumsliebling. Für diese Rolle wurde Fox viermal, von 1986 bis 1989, mit dem Emmy ausgezeichnet.

Kein Geringerer als Starregisseur wurde auf Michael J. aufmerksam. Durch ihn erhielt er 1985 die Hauptrolle in dem Kinofilm "", der das Zeitreise-Thema neu und erfolgreich wiederbelebte. Der Film wurde ein Publikumsrenner und zog zwei Fortsetzungen nach sich.

Diese Zukunfts-Trilogie gehört inzwischen zu den 20 erfolgreichsten Filmproduktionen unserer Zeit.

Dem Kassenknüller folgten einige magere Jahre für den Schauspieler, dessen allzu jugendliches Aussehen seiner Karriere im Wege stand. Erst mit den Filmen "", "", und "" hatte er wieder durchgreifenden Erfolg. Endlich wurde er als Erwachsener akzeptiert.

Seither gehört Michael J. Fox zu den vielbeschäftigten Hollywoodstars und machte sich auch als TV-Produzent ("Spin City") und Regisseur ("The Trap") einen Namen. Deshalb schlug gegen Ende 1999 die Nachricht, dass er sich aus dem Filmgeschäft zurückzieht, wie eine Bombe ein.

Er litt seit Jahren an Parkinson, einer bislang unheilbaren Gehirnkrankheit. Er erklärte: "Während der Arbeit habe ich gemerkt, dass ich durch diese Krankheit nicht mehr in der Lage war, das zu tun, was ich eigentlich wollte. Ich musste mich mit meiner körperlichen Situation auseinandersetzen, die mich zu großer Disziplin zwang und mir bewusst machte, was ich von mir erwarten kann."

Michael J. Fox ist seit 1988 verheiratet und lebt mit Ehefrau Tracy Pulan und seinem zwölfjährigen Sohn Sam Michael sowie den Zwillingen Aquinnah Kathleen und Schuyler Francis (geboren 1995) in New York. Ganz hat er dem Schauspielerberuf noch nicht abgeschworen.

Er ist in der TV-Sitcom "Spin City" (in Deutschland "Chaos City") als 2. Bürgermeister von New York zu sehen. Für diese Rolle gewann er drei Jahre in Folge den Golden Globe. Inzwischen hat den "Spin City"-Part der ""-Star übernommen.

Da Michael J. körperlich nicht mehr in der Lage ist, größere Rollen zu spielen, befasst er sich mit Synchronisation und leiht unter anderem der Trickfigur "" seine Stimme. Seine Haupttätigkeit hat sich auf die Parkinson-Krankheit verlegt, indem er - wie der ebenfalls daran erkrankte Ex-Boxweltmeister - der Forschung dient und für ein besseres Leben der Parkinson-Kranken kämpft.