Hundetrainer A. Henkelmann
vor einem Jahr
Hundetrainer A. Henkelmann

Ab in die Online-Hundeschule

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Hundetrainer André Henkelmann zeigt im neuen Online-Programm, worauf es beim Welpentraining ankommt. Gute Kommunikation: Henkelmann und seine Golden Retriever Hündin „Wolke“.

Hallo kleiner Welpe!

Sie haben ein neues Familienmitglied mit vier tapsigen Pfoten zuhause? Oder überlegen noch, ob Sie einen jungen Hund anschaffen? Dann haben Sie sich sicher auch schon über das Thema Erziehung Gedanken gemacht. Wie wäre es mit einem Grundlagen-Kurs beim Hundetrainer? Den können Sie ab sofort sehr praktisch online besuchen, unabhängig von Ort und Zeit.

Online-Hundeschule von Hundetrainer André Henkelmann

André Henkelmann hat mit seiner Online-Hundeschule ein maßgeschneidertes Programm aus Lehrvideos, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Trainingsplänen entwickelt, das man mit einem Klick von zu Hause aus abrufen kann.

Dank seiner jahrelangen Erfahrung als Trainer, Berater und Sachverständiger gibt er nützliche und leicht verständliche Tipps, die man als Hundebesitzer sofort umsetzen kann. Die Kurse sind in kleine gut verdauliche Kapitel unterteilt, bei denen jeweils ein Schwerpunktthema vermittelt wird. Auf lange, theoretische Ausführungen verzichtet der Praxis-Profi, so dass sich auch Hunde-Anfänger nicht überfordert fühlen.

So klappt's von Anfang an: Das Welpentraining

Erfahren Sie, worauf es in den ersten Lebensmonaten Ihres Hundes ankommt. Wie wichtig beispielsweise schon die gemeinsame Heimreise vom Züchter ist, und was man in den ersten Stunden im neuen Heim auf keinen Fall machen sollte. Für junge Hunde wichtig ist eine feste Struktur. Dazu gehören feste Fütterungszeiten genauso wie ein bestimmter Schlafplatz. Klare Regeln geben dem jungen Hund Sicherheit und das nötige Vertrauen in seine neue Umgebung. Auf dieser Basis ist er motiviert und wissbegierig.

Online-Hundeschule: "Das Welpentraining" von Hundetrainer André Henkelmann:

Worauf kommt's bei der Welpen-Erziehung an? André Henkelmann gibt Tipps, die funktionieren

Natürlich braucht es Zeit, Geduld und auch ein gesundes Maß an Flexibilität, um einen verspielten Welpen zu erziehen. Aber mit Liebe, Konsequenz und klarem Fahrplan kann es jedem von uns gelingen. Wir wollten es genauer wissen und haben André Henkelmann nach seinen wichtigsten Tipps gefragt:

Was ist das Wichtigste bei der Hundeerziehung?

André Henkelmann: Der wichtigste Leitsatz lautet: Erwünschtes Verhalten lohnt sich für den Hund. Unerwünschtes Verhalten lohnt sich nicht. Um einem jungen Hund beispielsweise das Beißen abzugewöhnen, sollte man jedes Mal sofort den Kontakt abbrechen, sobald er seine Zähne einsetzt. Ist er sehr aufgeregt, führt man ihn zu seinem Platz und verlässt danach den Raum. Auf diese Weise lernt der Hund, dass Beißen mit Aufmerksamkeitsentzug verbunden ist und lässt es alsbald sein.

Klingt einfach und effektiv. Kann denn jeder in der Familie einen Hund erziehen?

André Henkelmann: Hundeerziehung ist generell Erwachsenensache. Kinder sollten aus der Hundeerziehung und insbesondere aus der Korrektur von Fehlverhalten herausgenommen werden. Erst ab einem Alter von 12 Jahren zeigen Kinder die notwendige Reife, Verlässlichkeit und Konsequenz, um bei der Hundeerziehung und -ausbildung mithelfen zu können. Wenn also der Welpe beim Spielen zubeißt, sollten Kinder besser nach Mama oder Papa rufen, die dann das Verhalten beim Hund korrigieren.

Das gewünschte Verhalten stellt sich bestimmt nicht über Nacht ein. Wie schnell lernt denn ein junger Hund?

André Henkelmann: Auch bei Hunden ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Daher sind alle Übungen, z.B. das Trainieren der Signale „Sitz“ und „Platz“, mit ganz vielen Wiederholungen verbunden. Am besten man nimmt sich zwei bis drei Mal am Tag Zeit und wiederholt eine Übung jeweils 3 bis 5 Mal. Bei Welpen ab der 13. Lebenswoche können es gerne auch 10 bis15 Wiederholungen pro Trainingseinheit sein. Dabei sollte man mit dem Hund möglichst alleine und in ungestörter Umgebung trainieren.

Können auch verschiedene Übungen miteinander kombiniert werden?

André Henkelmann: Ja, man kann durchaus auch mehrere Signale parallel trainieren. In meinem 12-Wochen-Kurs trainiere ich insgesamt zehn Signale, jeweils zwei pro Woche. Ganz wichtig dabei: Alle Signale die man sich schon erarbeitet hat, sollten im Alltag ständig weiter genutzt werden, damit sie sich verfestigen können.

Was passiert, wenn ich einmal keine Zeit fürs Training habe?

André Henkelmann: Natürlich muss der Trainingsablauf sich vernünftig in den Alltag integrieren lassen, aber generell gilt die Regel: Lieber jeden Tag ein bisschen Training als gar kein Training.

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Expertentraining per Mausklick – was gilt es zu beachten?

André Henkelmann hat mit großer Fachkenntnis, tollen Einspielern und viel Liebe zum Detail zwei Online-Kurse eigens für die Weltbild Home Academy entwickelt. Im ersten Kurs dreht sich alles um Erziehung und Training des Welpen. Hund und Halter werden dabei Schritt für Schritt durch die Welpenzeit geführt.
Der zweite Kurs konzentriert sich auf das sogenannte Abruftraining, also das erfolgreiche Herbeirufen des Hundes. Dieser Kurs ist auf 14 Tage angelegt und als Aufbautraining gedacht. Kleine Lernkontrollen am Ende jeder Einheit helfen bei der selbständigen Wiederholung und Wissensverankerung.

Beim Online-Lernen hängt viel von der eigenen Herangehensweise ab. Wie kann man möglichst viel aus Ihren Online-Kursen mitnehmen?

André Henkelmann: Es ist ganz wichtig, das jeweilige Kursprogramm Schritt für Schritt durchzuarbeiten und vor allem die Übungen vollständig und gewissenhaft zu erledigen. Es bringt wenig, alles einmal durchzugucken und dann hier und da einzusteigen. Ist man dagegen strukturiert, nachhaltig und konzentriert bei der Sache, werden sich auch sehr schnell Erfolge einstellen. Kurz gesagt: Die gleiche Motivation, Ausdauer und Lernbereitschaft, die wir uns von unserem Hund wünschen, sollten wir auch selbst an den Tag legen.

Online-Hundeschule: "Abruf-Training" von Hundetrainer André Henkelmann:

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