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Currysauce selber machen

Mit frischer Currypaste! Denn selbstgemacht schmeckt besser

Selbstgemacht schmeckt besser: Fertigprodukte aus der eigenen Küche

Im Supermarkt gibt es sie in Hülle und Fülle, die sogenannten Fertigprodukte. Gemeint sind damit nicht nur Tiefkühl-Gerichte, Pizzen und Co.. Auch Ketchup und Mayonnaise, Gemüsebrühe, Maultaschen und vieles mehr stehen gebrauchsfertig in den Regalen. Damit sie auch am Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums noch genauso toll aussehen wie beim Kauf, werden ihnen jede Menge Zusatzstoffe beigemischt. Vitamine und Mikronährstoffe sind kaum noch enthalten, dafür viel zu viel Salz und Zucker.
Die Alternative heißt: einfach selber machen - was zugegeben etwas Zeit kostet. Die gute Nachricht: viele Lebensmittel lassen sich auf Vorrat zubereiten und halten eingefroren, eingekocht oder fermentiert richtig lange. In ihrem neuen Buch "Selbstgemacht schmeckt besser" erklärt Ernährungsexpertin Sarah Schocke, was tatsächlich drinsteckt in Früchtejoghurt und Co. und wie wir viele Fertigprodukte ganz einfach selbst herstellen und haltbar machen können. Die Rezepte reichen von der Gemüse-Würzpaste bis zur Milchschnitte.
Besonders vielseitig einsetzbar ist die selbstgemachte Currypaste. Denn damit lässt sich nicht nur Currysauce selber machen für eine schnelle Currywurst. Auch für die asiatische Küche eignet sich die Currywürzmischung perfekt. Im Kühlschrank hält sie mehrere Wochen. Wir wünschen gutes Gelingen!

Currysauce selber machen: Rezept für einfache gelbe Currypaste

Vorbereitung: Minuten Kochzeit: 20 Minuten
Zutaten
Für 1 Glas à ca. 120 g
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Haltbar bis: ca. 4 Wochen im Kühlschrank

2–3 kleine rote Chilischoten
4 cm Ingwer
4 cm Galgant (30 g)
4 cm Kurkuma (22 g)
1 Stange Zitronengras
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
Schale von 1 Limette
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL gemahlener Koriander
½ TL gemahlener Zimt
1 TL gemahlene Nelken

Fleischklopfer
Blitzhacker, Mixer oder Pürierstab
1 gründlich gereinigtes, trockenes Einmachglas (alternativ: Schraubglas)
Zubereitung

Die Chilischote waschen, den Stiel abschneiden und die Chilischote klein schneiden. Ingwer, Galgant und Kurkuma waschen, schälen und klein schneiden. Zitronengras waschen, äußere Blätter entfernen, mit einem Fleischklopfer platt klopfen und klein schneiden. Schalotten und Knoblauch schälen und klein schneiden. Die Limette heiß abspülen und die Schale fein abreiben.

Eine trockene Pfanne erhitzen und Kreuzkümmel, Koriander, Zimt und Nelken darin 2–3 Minuten rösten. Alle Zutaten in einen Blitzhacker oder einen Mixer geben und zu einer fein-faserigen Masse pürieren. Diese in ein gründlich gereinigtes Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Zum Entnehmen immer einen sauberen Löffel benutzen, dann hält sich die Paste mehrere Wochen.

Currywurst mit Sauce Für 4 Portionen: 3–4 TL der Currypaste mit 400 g Tomatenketchup und 150 ml Wasser in einem Topf erwärmen und gründlich verrühren. Währenddessen 4 Bratwürste grillen oder in einer Pfanne braten, in kleine Stücke schneiden und mit der Sauce vermengen. Die Currywurst auf Teller verteilen. Dazu passen grüner Salat, gegrillte oder gebratene Maiskolben, Kartoffel-Wedges oder Bauernbrot.

Tipp: Mit der Currypaste lassen sich auch hervorragende Thai-Currys herstellen, etwa mit Tofu und Zuckererbsenschoten oder mit Kartoffeln und Blumenkohl.

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