Deceptive City - Aussortiert

 
 
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Sicher. Sauber. Perfekt.
Das ist die Stadt, in welcher die sechzehnjährige Thya ein sorgenfreies Leben hinter schützenden Mauern führt. Eltern können sich ihre Wunschkinder kreieren lassen, niemand wird je krank und alles läuft in geregelten Bahnen. Thya...
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Das ist die Stadt, in welcher die sechzehnjährige Thya ein sorgenfreies Leben hinter schützenden Mauern führt. Eltern können sich ihre Wunschkinder kreieren lassen, niemand wird je krank und alles läuft in geregelten Bahnen. Thya...

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Kommentare zu "Deceptive City - Aussortiert"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    Jennifer B., 22.06.2018

    Meine Meinung

    "Aber wenn ich aufhöre, das Gute in Menschen zu sehen, kann ich auch gleich aufgeben." (Deceptive City: Aussortiert, 95%)

    Das Cover ist sehr schlicht, aber wunderschön. Die Silhouette der Stadt passt einmal zum Titel und auch zur Geschichte. Die doch eher einheitliche graue Farbe fügt sich auch perfekt in das Bild. Ich hätte persönlich noch die Augen des Models hervorgehoben, denn ich glaube das hätte einen tollen Widererkennungswert aus der Geschichte.

    Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Angenehm bildlich, sodass ich mich wunderbar in ihrer Geschichte eintauchen konnte. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich- Perspektive der Protagonisten erzählt.

    Nachdem ich beim Debüt der Autorin Streuner ein bisschen Probleme mit der Protagonistin hatte, war ich doch sehr neugierig auf die Charaktere. Ich muss sagen, dass sie mich alle absolut überzeugen konnte, denn sie waren authentisch. Mitchell lebt an der Armutsgrenze außerhalb der schillernden Stadt im Dreck. Er ist absolut treu, liebenswert und gefühlt auch etwas übermütig. Für seine Mutter würde er alles tun, auch sich in Gefahr begeben. Thya hingegen lebt in der Stadt, im Reichtum. Sie ist perfekt und sie lebt in einer perfekten Welt. Denn ihre Mutter hat sie nach ihren eigenen Wünschen kreiert. Sie lernt fleißig, da sie den Wünschen ihrer Mutter gerecht werden kann. Es zählt nur Perfektion.

    Zwei unterschiedliche Leben und doch treffen Mitchell und Thya aufeinander, denn die Welt aus Perfektion ist vielleicht doch eher mehr Schein als Sein. Ich bin ein absoluter Fan von Dystopien, eintauchen in neue Welten, die aus unserer hervorgehen könnten. Auch die erfundene Welt von Stefanie Scheurich hat mir sehr gut gefallen. Die technischen Neuheiten und die Genmanipulation sind interessante und vor allem auch die viel diskutierte Themen in unserer Welt. Sollte man sich wirklich sein eigenes Baby gestalten dürfen? Um dieses Themen ist eine spannende Geschichte gestrickt, die mir tolle Lesestunden beschert hat.

    Mein Fazit

    Deceptive City konnte mich vor allem mit seinen authentischen Charakteren, einer interessanten Handlung und einem tollen dystopischen Setting überzeugen. Die Geschichte war für mich ein absoluter Pageturner, sodass ich völlig vom Ende überrumpelt war. Es kam einfach so plötzlich. Ich freue mich schon sehr, wenn es hier weitergeht.

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    janein
  • 5 Sterne

    Thoras Bücherecke, 22.06.2018

    Inhalt/Klappentext:
    Sicher. Sauber. Perfekt.
    Das ist die Stadt, in welcher die sechzehnjährige Thya ein sorgenfreies Leben hinter schützenden Mauern führt. Eltern können sich ihre Wunschkinder kreieren lassen, niemand wird je krank und alles läuft in geregelten Bahnen. Thya ahnt nicht, dass es außerhalb ihrer heilen Welt Menschen gibt, die täglich ums Überleben kämpfen müssen. So wie Mitchell, der nur einen einzigen Ausweg sieht, um seine kranke Mutter zu retten: Er muss in die Stadt schleichen und Antibiotika besorgen, sonst stirbt sie. Dass er dabei nicht nur sein Schicksal, sondern auch das von Thya verändert, scheint in einer Welt, in der alles perfekt geplant ist, ein Ding der Unmöglichkeit.
    Aber Menschen sind nicht perfekt. Sie machen Fehler. Und sie neigen dazu, andere den Preis dafür zahlen zu lassen.
    (Quelle: Sternensand Verlag)

    Meine Meinung:
    Genialer Einstiegsband. Ich wurde von der Geschichte sofort gefangen genommen. Das Buch ist sehr jugendlich geschrieben. Es gefällt mir sehr, wie die Autorin mit ihrem Schreibstil die passenden Emotionen bei mir wecken konnte. Die Protagonisten gefallen mir sehr gut. Sie sind sehr sympathisch und haben ihre ganz besonderen Eigenheiten. Thya ist meiner Meinung nach ein wenig naiv und abgehoben. Sie wirkt auf den ersten Blick schwach. Aber im Verlauf der Geschichte entwickelt sie sich ganz toll. Mitchell finde ich toll. Er ist ein Kämpfer und steht mit beiden Beinen im Leben. Er setzt sich über Grenzen hinweg, wenn er es für richtig hält. Diese Geschichte ist besonders, weil die Autorin gekonnt die beiden verschieden Welten entworfen hat und dabei sehr nahe an der Realität geblieben ist Die Story ist von der ersten Seite weg sehr spannend. Dabei werden auch immer wieder etwas tiefgründigere Abschnitte in das Werk eingeflochten. Der Abschluss ist sehr spannend und entsprach meinen eigenen Schlüssen die ich gezogen hatte. Der Cliffhänger am Ende macht sofort Lust sich auf den nächsten Teil zu Stürzen.

    Mein Fazit:
    Toller, spannender und jugendlicher Reihenauftakt. Die aktuelle Thematik gefällt mir sehr. Ich kann es kaum erwarten, wie die Geschichte weiter geht. Es ist für mich ein Lesehighlight.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein

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