Der Blumensammler, David Whitehouse

Der Blumensammler

Roman

David Whitehouse

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4.5Sterne
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Ein spektakulärer, verblüffender, herzergreifender Roman: "Der Blumensammler" von David Whitehouse ist eine fantastische Expedition in die Welt der Blumen.

New York, 1983. Als Peter Manyweathers in...

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Kommentare zu "Der Blumensammler"

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  • 5 Sterne

    Christina P., 16.08.2018

    Als Buch bewertet

    Wunderschönes Abenteuer ums Finden und Verlieren

    1983: Sechs einzigartige Blumen als Symbol ihrer Liebe - diese zählte ein gewisser "J." in seinem Liebesbrief auf, welchen er einst in einer New Yorker Enzyklopädie über Blumen für seine Freundin versteckte - und welcher Peter Manyweathers nun durch Zufall buchstäblich in die Hände fällt. Als willkommene Abwechslung zu seinem Job als Inhaber einer kleinen Reinigungsfirma fängt Peter an, über besondere und seltene Blumen zu recherchieren - bis ihn sein neuer Freund, Dr. Hens Berg, dazu drängt, sich gemeinsam auf Reisen rund um die Welt zu begeben und diese Blumen selbst zu suchen. Dreißig Jahre später bahnen sich in Dove Gales Kopf Erinnerungen an Peters Leben ihren Weg. Erinnerungen, welche sich der junge Londoner nicht erklären kann. Wie kann dies sein? In welchem Bezug stehen diese sich fremden Menschen zueinander?
    Mit Erstaunen musste ich feststellen, dass der Roman wider Erwarten 3000 Meter unter der Meeresoberfläche begann. In einem Roman über Blumen und Weltreisen? Das machte mich natürlich besonders neugierig. Doch alles findet in diesem Roman seinen Platz, und so ist die Handlung in drei Stränge aufgeteilt: Peters abenteuerliche Reisen um die Welt, auf der Suche nicht nur nach Blumen. Doves einsames Leben und seine Erinnerungen an seine Pflegeeltern, welche ihn als Waisenkind bei sich aufnahmen. Und die Erlebnisse des Prof. Cole, der tief im Meer eine besondere Entdeckung macht.

    "Der Brief hatte ihm einen ganz neuen, ungeahnten Mut verliehen. Es fühlte sich an, als wäre die Liste der Blumen ein Wegweiser, dem er unbedingt folgen musste. Als hätte der Verfasser des Briefes (...) ihm eine Marschroute vorgezeichnet, um ihm dabei zu helfen, etwas Größeres zu finden." (Zitat S. 164)

    "Der Blumensammler" ist nicht nur ein Roman über das abenteuerliche Auffinden besonderer Blumen, welches ich mit großem Interesse verfolgte. Zugleich ist es auch ein Buch über die verschiedenen Arten der Einsamkeit und des Verlustes. Peter ist ein Mensch mit einem guten Herzen, daher war er mir von Beginn an sympathisch. Dennoch lebt er in Einsamkeit, weil er sich darin sicher fühlt, ohne jemandem zu schaden. Sein Freund Hens hingegen hat sich seine Einsamkeit nicht selbst gewählt, trägt jedoch durch sein Verhalten dazu bei, diesen Zustand eher zu verschlimmern statt zu verbessern. Auf gewisse Weise waren Peter und Hens wie zwei Magneten, die sich immer mehr voneinander abstießen. Dove wuchs als Findelkind auf und trägt seit seiner Kindheit eine immense Angst vor dem Verlassenwerden in sich, welche sein Verhalten bis heute starkt prägt.
    In einer äußerst bildhaften Sprache versteht es David Whitehouse, zu beschrieben, wie Peters bisher eintöniges Leben nach Entdecken des Briefes zu einem regelrechten Abenteuer wächst. Wie Freundschaften entstehen und durch Verrat zerbrechen, wie verschieden Menschen mit ihrer Form der Einsamkeit umgehen und wie die Liebe ungeahnte Kräfte in einem Menschen weckt. Und zum Schluss fließen alle drei Handlungsstränge an einem Punkt zusammen, wie drei einzelne Flüsse, welche gemeinsam ins große Meer strömen.
    Mir hat dieses Buch sehr gefallen. Mit Begeisterung folgte ich Peters Abenteuern, welche nicht immer ungefährlich waren und einen Großteil des Romans ausmachten. Zudem war ich natürlich gespannt, wie sich Doves mysteriöse Erinnerungen erklären ließen und welche Verbindung Prof. Coles Entdeckung in der Tiefsee zu Peters Abenteuern hat. Am Schluss greift alles wie bei einem komplett gelösten Puzzle ineinander und wartete sogar mit einer kleinen Überraschung auf, mit welcher ich nicht gerechnet hatte. Ein wunderschönes Buch, welches ich nicht nur Blumenliebhabern ans Herz legen kann.

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    janein
  • 5 Sterne

    yellowdog, 13.08.2018

    Als eBook bewertet

    Der Blumensammler ist ein angenehm zu lesender, aber nicht zu unterschätzender Roman mit 2 zeitlich versetzten Handlungsebenen. Erfreulicherweise kann man sagen, dass beide Handlungsebenen gleichwertig sind. Das ist nicht bei jedem Buch so. Oft hat man einen Favoriten und langweilt sich bei dem anderen. Hier ist es nicht so, auch weil beide Ebenen eine starke Hauptfigur haben: Dove (London, Gegenwart) und Peter Manyweathers (New York, ab 1983).
    Auffällig, wie unterschiedlich die Stimmungen der beiden Handlungsstränge sind. Die Abschnitte mit Dove sind eher dunkel gefärbt und von Verlust geprägt, die mit Peter sind bei aller Abenteuerlichkeit ruhiger.

    David Whitehouse überzeugt durch die Entwicklung seiner Figuren. Dove arbeitet in einem Callcenter für Notfälle. Er wird häufig von fremden Erinnerungen durchflutet, auch von denen von Peter, der sich sehr für seltene Blumen interessiert. Um diese nahezu ausgestorbenen Blumen zu finden, reist er mit seinem Freund Hens sogar nach China, Gibraltar, Chile und in andere Länder. Oft ist das nicht ungefährlich.
    Als Leser fragt man sich, wie die beiden Handlungsstränge zu einander geführt werden. Das ergibt einen spannenden Plot.
    Mit Professor Cole gibt es sogar noch einen dritten Handlungsstrang, der die ersten beiden zusammenführt.

    Es gibt auch gut charakterisierte Nebenfiguren wie Len und Maud, die Dove als Kind adoptierten oder Peters Schwester Susan und seine Assistentin.

    Der Roman heißt im Original The Long forgotten und wurde von Dorothee Merkel übersetzt, die schon bemerkenswerte Bücher von Nickolas Butler, Peter Nichols und John Banville übersetzte und nach meinem Eindruck auch hier gute Arbeit leistete, den eine stimmungsvolle Sprache bleibt erhalten.

    Dieses Buch zu lesen hat einfach Spaß gemacht!

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    janein
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