Der dunkle Weg

Roman. Originalausgabe

Susanne Goga

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Eine Reise nach Irland, die alles verändert

Hamburg 1912: Gegen den Willen ihrer Eltern begibt sich die Kaufmannstochter Ida auf eine gewagte Reise, fort von ihren Pflichten, auf nach Irland. Dublin empfängt sie weltoffen, kreativ und...

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  • 5 Sterne

    9 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Barbara D., 21.06.2015

    Dublin – zwischen 1912 und 1916

    Ida Martens, Kaufmannstocher aus Hamburg, besucht ihre Freundin Grace Gifford in deren Heimat Dublin. Verzaubert von Land und Leuten beschließt Ida, sich ein Zimmer zu nehmen, eine Arbeit zu suchen und eine Zeit lang in Irland zu bleiben. Durch ihr offenes Auftreten findet sie schnell Zugang zu einem neuen Freundeskreis und eine Arbeit die ihr Spass macht.

    Viele ihrer neuen Freunde gehören der Irischen Freiheitsbewegung an, die sich für die Unabhängigkeit Irlands von Großbritannien einsetzen. Ida unterstützt die Freiheitskämpfer indem sie Zeichnungen von den Missständen anfertigt. So lernt sie den Arzt Cian O’Connor kennen – und lieben.

    Während in Irland die Freiheitskämpfer auf den Osteraufstand hinarbeiten bricht in Europa der 1. Weltkrieg aus. Für die deutsche Ida keine einfache Zeit.

    Der Roman „Der dunkle Weg“ von Susanne Goga beruht auf wahren Begebenheiten. Viele der Protagonisten die in Verbindung mit dem Osteraufstand von 1916 stehen, tragen ihren echten Namen, denn sie haben reale Vorbilder. Die Geschichte von Ida Martens und Cian O’Connor ist fiktiv – aber es könnte sich genau so zugetragen haben.

    Ida ist eine junge sympathische Frau, die genau weiß was sie will. 1912 haben Frauen noch nicht unbedingt das getan was sie tun wollten, eher haben sie von ihren Eltern gesagt bekommen, was sie zu tun haben. Nicht so Ida, die sich gegen den Willen ihrer Eltern in Dublin eine Arbeit und eine Unterkunft sucht. Auch war es nicht üblich, dass junge Frauen einfach auf der Straße wildfremde Männer ansprechen. Aber genau diese Vorgehensweise macht Eindruck auf den jungen Mann und als er sieht wie gut Ida zeichnen kann, empfiehlt er sie weiter an Cian O’Connor.

    Cian O’Connor ist Arzt. Er behandelt die „Reichen und Schönen“ und mit dem dort eingenommenen Geld behandelt er an mehreren Tagen in der Woche die Menschen in den Armenvierteln von Dublin unentgeltlich. Für eine Broschüre sucht er einen Maler und als ihm Ida empfohlen wird, verknüpfen sich die Lebenswege von Ida und Cian. Anfangs lässt Ida sich von Cians Art einschüchtern, aber bald schon hat er ihr Herz gewonnen.

    Ich mag Bücher aus deren Informationen man als Leser noch etwas lernen bzw. sein Wissen auffrischen kann. So habe ich mich vorher nie mit dem Osteraufstand bzw. dem Kampf der Iren für die Unabhängigkeit von Großbritannien beschäftigt. Schon während ich das Buch gelesen habe, hab ich diesbezüglich einige Wissenslücken geschlossen. Das Thema ist sehr interessant, da der missglückte Osteraufstand trotzdem die Wende für Irland und somit die Unabhängigkeit von Großbritannien gebracht hat.

    Susanne Goga versteht es hervorragend die Gefühle zwischen Leser und den Protagonisten zu transportieren. Die Hintergründe sind sehr gut recherchiert und Ida und Cian passgenau in die historischen Gegebenheiten, die sich damals zugetragen haben, hineingewoben.

    Die Figuren wachsen an ihren Aufgaben und für den einen oder anderen führt der Weg in den Tod. Rebellion ohne Blutvergießen ist nicht möglich. Und Menschen, die ihr Leben für ihre Ziele lassen müssen (wollen!), wird es immer wieder geben.

    Das Ende des Buches hinterlässt eine gewisse Traurigkeit die noch etwas nachklingen wird.

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    janein
  • 3 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kerstin H., 16.09.2016

    Susanne Goga " der dunkle Weg" - wer sich für den Aufstand um 1916 in Irland interessiert, ist bei diesem Buch genau richtig - Ida ist Deutsche und lebt mit ihren Eltern in Hamburg - ihr Kunststudium hatte sie bereits nach London geführt, wo sie die junge Grace kennenlernt - nach dem Studium porträtiert Ida ihren Grossvater, aber ihre Malerei wird von den Eltern nur als "NETT" betrachtet - eines Tages begegnet sie einer Frau die sie unbedingt malen muss - diese Frau ist aus der sogenannten Unterschicht mit grünen Haaren und einer zerschnitten Gesichtshälfte - mehr als skandalös diese Frau in ihr Atelier im Elternhaus zu bringen, ihre Mutter ist sehr aufgebracht - doch das Ölgemälde von der Frau kommt in der Kunstszene an, es wird sogar in einer irischen Zeitung abgedruckt - der Weg nach Irland ist somit geebnet - sie besucht ihre Kunstfreundin Grace und lebt fortan in Irland - dort erlebt sie hautnah die Irren und Wirrungen des Aufstandes in Irland mit

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Claudia E., 07.06.2015

    „Der dunkle Weg“, den Susanne Goga in ihrem neuen Roman beschreibt, ist der der irischen Freiheitskämpfer am Anfang des 20.ten Jahrhunderts. Geschildert werden die Entwicklungen und Geschehnisse die zum Aufstand 1916 in Dublin geführt haben aus der ungewöhnlichen Sicht einer jungen Deutschen, die 1912 eigentlich nur ihre irische Freundin Grace besucht, sich aber schnell in Land und Leute und schließlich in einen Arzt verliebt. Nach und nach lernt sie dieses kleine Land besser kennen und erlebt vor allem auch die Armut und Krankheit und Hunger der Arbeiterklasse und den Kampf gegen die Allmacht der Arbeitgeber hautnah mit. Zu ihrem Freundes- und Bekanntenkreis zählen bald auch einige Männer und Frauen, denen die irische Unabhängigkeit vom verhassten englischen Regime brennend am Herzen liegt und Ida wird Stück für Stück in die bevorstehende Rebellion hineingezogen und gezwungen Stellung zu beziehen und sich nicht nur zu entscheiden, wo sie zukünftig leben will sondern auch, ob sie dem Freiheitskampf der Iren zustimmen kann oder nicht.

    Ida ist eine starke und innerlich schon sehr gefestigte junge Frau, die die Gabe besitzt, die Erlebnisse und die Menschen in Dublin durch intensive Bilder festzuhalten. Ihre Malerei verhilft ihr nicht nur zu finanzieller Unabhängigkeit, sondern die von ihr gemalten Bilder halten auch fest, was die Iren in dieser Zeit des Umbruchs erleben, wie ihr Alltag und ihr Kampf ums nackte Überleben und um nationale Stärke aussehen. Mir hat vor allem Gefallen, wie unbeirrbar sie an liebgewonnenen Menschen festhält, wie sie ihre Zuneigung und Unterstützung und auch ihre Gesinnung mit kleinen Mitteln zum Ausdruck bringen und intensiv vertreten kann.

    Die Anfänge des irischen Freiheitskampfes werden eindringlich und verständlich geschildert, viele der Personen in diesem Roman sind historische Persönlichkeiten und Ida wirkt unter ihnen wie eine der ihren, als wäre sie nicht erfunden sondern hätte real gelebt. Susanne Goga versteht es, den Leser zu fesseln und ihren Personen Tiefe und Charakter zu verleihen und auch wenn es kein fröhliches Buch ist, so ist es doch eines, welches fesselt und das Interesse weckt für die Geschichte dieses grünen Landes mit seinen störrischen Helden und eigenwilligen Frauen.

    Es ist aber auch ein Buch über eine junge Frau, die ihren eigenen Weg sucht, sich von den konventionellen Zwängen ihrer Eltern zu befreien, ein neues Land und ein neues Leben für sich zu entdecken und das Herz eines widerspenstigen, anfangs ziemlich abweisenden Iren zu gewinnen. Und dieser Weg ist keineswegs so dunkel sondern wird stetig heller und ist voller Liebe und Zuneigung. Also auch eine Geschichte für das Herz.

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    janein
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