Der Sprengmeister

Roman

Henning Mankell

Durchschnittliche Bewertung
4Sterne
46 Kommentare
Kommentare lesen (46)

Schreiben Sie einen Kommentar zu "Der Sprengmeister".

Kommentar verfassen
Der erste Roman von Bestsellerautor Henning Mankell erzählt ein ganzes Leben, ein Arbeiterleben in Schweden: "Ein überraschendes Geschenk!" Axel Milberg

Produkt empfehlen

2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen – siehe i.
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen – siehe i.
Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und unter Umständen auch dort gespeichert. Näheres erfahren Sie durch einen Klick auf das i.


Buch21.00 €

In den Warenkorb

lieferbar

Bestellnummer: 5700922

Auf meinen Merkzettel
Katie Fforde (Weltbild EDITION)
Ihre weiteren Vorteile
  • Selbstverständlich 14 Tage Widerrufsrecht
  • Per Rechnung zahlen
  • Kostenlose Filialabholung

Das könnte Ihnen auch gefallen

Kommentare zu "Der Sprengmeister"

Sortiert nach:relevanteste Bewertung zuerst
Filtern nach:alle
Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    19 von 24 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    AnnaMagareta, 21.07.2018

    Als Buch bewertet

    Sozialkritischer Debütroman

    „Der Sprengmeister“ ist der Debütroman vom Henning Mankell aus dem Jahr 1973, der erst jetzt übersetzt wurde.

    Die Handlung spielt in Schweden und beginnt im Jahre 1911. Erzählt wird das Leben des Sprengmeisters Oskar Johannes Johansson, der bei einer Sprengung eines Eisenbahntunnels schwer verletzt und dauerhaft entstellt wird. Seine Verletzungen sind erschreckend, er befindet sich danach lange in medizinischer Behandlung, kann aber seinen Beruf wieder ausüben und bleibt bis zu seiner Rente als Sprenger tätig. Nachdem sich seine Freundin von ihm abgewendet hat, heiratet er ihre Schwester Elvira, mit der er drei Kinder bekommt. Seine Lebensumstände sind einfach und bescheiden, aber er ist zufrieden. Seinen letzten Sommer verbringt er in einem kleinen Häuschen am Meer und man spürt die Nähe und Liebe zur Natur.

    Henning Mankells Schreibstil ist klar und verständlich. Die Sätze sind kurz und prägnant. Dabei wird aus verschiedenen Zeitabschnitten aus Oskar Johansson Leben berichtet. Auch die Perspektive wechselt. Mal ist es der unabhängige Erzähler der berichtet, aber auch Oskar selbst berichtet in vielen kleinen Episoden aus seinem Leben. So erfährt man nach und nach viele Details aus seiner Lebensgeschichte und erhält ein umfassendes Bild. Neben dem Leben des Sprengmeisters, erhält man auch eine Menge Informationen über die Politik in Schweden und die Probleme benachteiligter Menschen. Sehr geschickt versteht es der Autor bereits in seinem ersten Buch sozialkritische Themen anzusprechen und so zum Nachdenken anzuregen.

    „Der Sprengmeister“ ist ein gelungener, sozialkritischer Roman, der auf knapp 200 Seiten durch seine intensiven Eindrücke dauerhaft in Erinnerung bleibt. Mich hat es erstaunt, dass Henning Mankell mit nur 25 Jahren in seinem ersten Roman bereits so eindrucksvolle Worte gefunden hat.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    21 von 28 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Paul S., 24.07.2018

    Als Buch bewertet

    Schnipsel ergeben ein Ganzes.

    Ein neuer Mankell? Ja und nein. Eigentlich ist es ein alter Mankell. 25 Jahre alt. Sein Debütroman. Aber er ist erst jetzt auf Deutsch erschienen. Eine schöne Rückschau also auf den ganz frühen Mankell, auf die Vor-Wallander-Zeit.

    Worum geht es?
    Oskar Johansson wird als junger Sprengmeister bei einer Sprengung stark verletzt und überlebt wider Erwarten. Seine Freundin Elly trennt sich kurz danach von ihm. Oskar heiratet später ihre Schwester Elvira. Nach der Genesung nimmt Oskar seinen Beruf als Sprengmeister wieder auf. Er engagiert sich politisch, weil er an der Situation der Arbeiter etwas ändern will.

    Ungewohnt ist die Schreibweise Mankells. Man hat den Eindruck, dass es da einen Haufen Zettel mit Notizen und Aufzeichnungen gegeben hat, die auch noch etwas zeitlich durcheinander geraten sind. Manche Zettel enthalten nur einen Satz, manche lange Texte. Diese Zettel sind dann hintereinander gefügt worden zu einem Buch. Man kann sich vorstellen, dass man da zunächst etwas verwirrt ist und sich zurecht finden muss. Wer erzählt da? Ist es der anonyme Erzähler? Sind es Oskars Äußerungen (immer unvermittelt, aber daran erkennbar, dass sie in wörtliche Rede gesetzt sind)? Um wen geht es? Um welche Zeit handelt es sich?

    Das liest sich jetzt verwirrend. Ich dachte auch zu Beginn, wie soll man sich da durch finden. Aber nach ein paar Seiten ist das gar kein Problem mehr. Es ist überraschend, wie Mankell die Geschichte trotz aller Zeitsprünge durchsichtig entwickelt.

    Als Fazit: Ein interessanter Rückgriff auf Mankells Anfänge. Es äußert sich selbst dazu im Nachwort. Leicht zu lesen. Angenehme Lektüre mit ernstem Hintergrund.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    15 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    yellowdog, 05.07.2018

    aktualisiert am 05.07.2018

    Als eBook bewertet

    Es fasziniert mich sehr, dass schon Henning Mankells erster Roman von 1973 so interessant und gelungen war. Aufgrund des geringen Umfangs kann man noch nicht von Meisterwerk sprechen, da hat Mankell später noch komplexere Romane geschrieben, dennoch überzeugt der Sprengmeister durch Ausgewogenheit und Ausbalanciertheit. Auffälliges Merkmal ist das Herantasten an die Geschichte und seine Figur. Die Geschichte wird praktisch von einem Bekannten im Rückblick erzählt und auch nur so weit, wie aus dem Gesprächen zu schließen ist, wobei auch das Unausgesprochene wohl eine Rolle spielt.
    Als der 23jährige Oskar 1911 einen schweren Unfall hatte, der ihn nur schwer verletzt überleben lässt, geht es auch darum, wie weitermachen. Seine Verlobte hat ihn verlassen, geheiratet hat er dann deren Schwester, was ja immerhin überraschend ist.
    Henning Mankell schildert seine Hauptfigur als einen einfachen Menschen, der mit einem Schicksalsschlag fertig werden muss. Er ist kein Held, aber er besitzt innere Stärke. Das Mankell erkannt hat, dass ganz normale Menschen interessant genug sind, macht ihn von Anfang an zu einem guten Autor.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    13 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inge H., 14.07.2018

    Als eBook bewertet

    Ein Arbeiterleben in Schweden
    Henning Mankells „Der Sprengmeister“ ist sein erster Roman, der in Schweden 1997 heraus gegeben wurde. Geschrieben hat der Autor ihn noch 25 Jahre früher. Ins Deutsche Übersetzt haben ihn Verena Reichel und Annila Ernst. Dieser Roman erzählt ein ganzes Arbeiterleben in Schweden.

    Der Sprengmeister Oskar Johannsson Jahrgang 1888 überlebt 1911 einen Berufsunfall schwerverletzt. Er ist ein einfacher aber interessanter Mann. Trotz seiner Verletzung arbeitet er weiter in seinem Beruf.

    Henning Mankell stellt Oskar als sympatische Person dar, der sich für vieles interessiert und sich auch politisch betätigt. Er beobachtet das Weltgeschehen intensiv.

    Henning Mankells Romane sind einfach Klasse und gefallen mir noch besser wie die Wallander Serie. In diesem Roman erzählt Oskar aus seinen Empfindungen. Zwischendurch wird er vom Autor beobachtet.

    Ich hoffe noch auf mehr Roman des Autors.
    Den Roman Der Sprengmeister habe ich gerne gelesen, Mankells Schreibstil überzeugt mich und ich möchte ihn empfehlen.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
mehr KommentareAlle Kommentare

Mehr Bücher des Autors

Ähnliche Artikel finden

0 Gebrauchte Artikel zu „Der Sprengmeister“

ZustandPreisPortoZahlungVerkäuferRating