Die Erben von Snowshill Manor

Roman

Ingrid Kretz

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4.5Sterne
9 Kommentare
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England, Anfang des 19. Jahrhunderts: Die junge Catherine wird für einige Monate nach Snowshill Manor geschickt. Das feudale Herrenhaus gehört der Familie von Lord Darabont. Als Gesellschafterin der Lady nimmt Catherine am bunten Leben des Adels...

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Kommentare zu "Die Erben von Snowshill Manor"

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  • 5 Sterne

    261 von 261 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    K.F., 11.07.2018

    Als eBook bewertet

    Die Erben von Snowshill Manor
    Um die unerwünschte Schwärmerei für den Gärtner zu unterbinden, wird Catherine Satchmore nach Snowshill Manor als Gesellschafterin für Lady Darabont geschickt. Kurz vorm Ziel erleidet die Kutsche einen Radbruch. Gabriel Harrington nimmt Catherine mit ins nächste Dorf. Bei einem Rundgang durchs Haus entdeckt Catherine auf dem Dachboden ein Gemälde einer jungen unbekannten Frau. Als sie nach dem Namen fragt, herrscht eisernes Schweigen. Sie entdeckt, dass es Ungereimtheiten im Haus Darabont gibt. Kommt sie hinter diese Geheimnisse und wieso ist die zweite Lady Darabont im Rollstuhl? ...
    Die Geschichte, welche im Jahr 1805 angesiedelt ist, wird aus der Sicht von drei Protagonisten mit unterschiedlichen Interessen erzählt. Dies gibt dem Roman eine Tiefe. Zusätzlich werden dadurch die Emotionen / Ängste der einzelnen Personen gut geschildert. Mit neuen Entdeckungen / Ereignisse wird die Spannung aufrechterhalten. Gut geschrieben und leicht lesbarer Liebesroman. Ich kann die Lektüre nur weiterempfehlen.

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    janein
  • 4 Sterne

    8 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Klaudia K., 25.07.2016

    Als Buch bewertet

    Dieser niveauvolle Liebesroman spielt im England des frühen Neunzehnten Jahrhunderts. Die junge adelige Catherine trifft sich immer häufiger mit dem Sohn des Gärtners, was ihrem Vater sehr missfällt, denn der junge Mann ist in seinen Augen alles andere als eine standesgemäße Partie für seine älteste Tochter. Er sieht schließlich keine andere Möglichkeit als Catherine zu seinem Freund Lord Darabonts nach Snowshill Manor zu entsenden. Dort soll sie sich als Gesellschafterin von Lady Martha, die durch einen tragischen Unfall an den Rollstuhl gebunden ist, bewähren. Sie nimmt über ihre Rolle automatisch am Leben des Adels teil und begleitet Lady Martha auf verschiedene Bälle und Teegesellschaften. Wie von selbst lernt sie schon bald einige junge Männer kennen die sie umwerben.
    Catherine merkt nach einiger Zeit, dass die Familie des Lords ein Geheimnis umgibt. Auffällig ist, dass niemand über den ersten Sohn des Lords sprechen möchte. In ihrem Eifer und von Neugier gepackt beginnt Catherine auf eigene Faust Erkundigungen anzustellen. Sie ahnt nicht welches Schicksal sie dadurch heraufbeschwört und wie sehr sich ihr Leben durch diesen verschwundenen Sohn verändern wird.
    Die Story des Romans ist über die geschickte Erzählkunst der Autorin recht spannend und über den historischen Kontext in sehr ansprechender Weise angelegt. Die handelnden Charaktere sind gut ausgearbeitet, wirken aber in manchen Figuren ein bisschen zu flach. Die Aspekte des Glaubens sind im Roman an entscheidenden Stellen sehr gut eingesetzt und unterstreichen die Tragweite der zentralen Botschaft, die sich um das Thema "Versöhnung" dreht. Die Schicksale der Protagonisten wirken somit auf nachvollziebare Weise authentisch und lebendig. Die Geschichte enthält einen bunten Mix aus Sympathieträgern und Bösewichten, was die Lektüre um so interessanter und abwechslungsreicher gestaltet. Dies war mein erstes Buch aus der Feder von Ingrid Krentz, das mich sehr gut unterhielt.

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    janein
  • 5 Sterne

    9 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nadine M., 29.06.2016

    Als Buch bewertet

    Ein zauberhaftes Buch. Familiengeheimnis. Liebesgeschichte. Spannung bis zum Schluss.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    4 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    mabuerele, 19.08.2017

    Als Buch bewertet

    „...Er erwartete täglich das aufgeregte Schnattern der Schneegänse am Himmel auf ihrem Weg in den Süden, bevor die Winterschwermut begann. Dieses Jahr waren sie spät dran...“

    Wir schreiben das Jahr 1805. Die 19jährige Catherine ist die Tochter des angesehenen Sir Jonathan Satchmore. Sie hat sich in Percy, den Sohn des Gärtnermeisters, verliebt. Der ist natürlich nicht standesgemäß. Deshalb schickt der Vater sie zu seinem Freund Lord Darabont als Gesellschafterin für seine Frau.
    Die Reise beginnt mit einer Panne. Trotz Gewitter jagt der Kutscher die Pferde weiter. Das führt zum Radbruch. Glücklicherweise kommt Mr. Harrington vorbei und bringt Catherine und Hazel, ihre Begleiterin, ins nächste Dorf.
    Die Autorin hat einen spannenden und abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Die Geschichte lässt sich gut lesen.
    Catherine ist eine selbstbewusste junge Dame. In einem christlichen Elternhaus aufgewachsen, wundert sie sich darüber, dass Lady Martha den Glauben nicht verinnerlicht hat. Außerdem spürt sie die Spannungen im Hause Darabont. Schnell bekommt sie mit, dass es ein Geheimnis gibt, welches mit der ersten Frau von Lord Darabont zusammenhängt. Ihre Neugier ist geweckt.
    Martha, die im Rollstuhl sitzt, fällt durch ihre Launenhaftigkeit auf. Ihr einziges Ziel besteht darin, ihrem Sohn Callum einst Titel und Gut Darabont zu übergeben. Der aber benimmt sich so gar nicht wie ein Lord.
    Der Schriftstil ist ausgewogen. Sehr genau werden die gesellschaftlichen Verhältnisse in England zu Beginn des 19. Jahrhunderts wiedergegeben. Außerdem findet die Autorin schöne Metapher und Adjektive für die Beschreibung der Landschaft. Obiges Zitat ist ein Beispiel dafür. Es gibt die Gedanken von Harrington während eines Ausrittes wieder. Als Leser darf ich Catherine mit der Familie des Lords nach London begleiten. Dort lerne ich nicht nur die dunklen und schmutzigen Seiten der Stadt, sondern auch die Viertel der begüterten Bevölkerung kennen. Gleichzeitig erlebe ich, wie unterschiedlich die Dienerschaft von den einzelnen Herrschaften behandelt wird. Während Catherine zu Hause gelernt hat, dass jede Arbeit zu achten ist, erlebt sie bei Martha die Überheblichkeit gegenüber den Untergebenen. An verschiedenen Stellen werden Fragen des Glaubens berührt. Das wirkt nie aufgesetzt, sondern ergibt sich aus der Situation. Gemeinsame Gebete und Werke der Barmherzigkeit gehören dazu. Catherine bemüht sich, Lady Martha immer mit Achtung zu begegnen, auch wenn deren Launen nicht vorhersehbar sind. Ab und an hat sie Heimweh. Insbesondere fehlt ihr ihre kleine Schwester, zu der sie ein gutes Verhältnis hat. Gut wiedergegeben werden die Emotionen der Protagonisten. Lord Darabont tiefe Trauer durchzieht wie ein roter Faden das Buch. Die Begegnungen von Mr. Harrington und Catherine sorgen für schöne Gespräche.
    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Missgunst, Neid und Machtgier hatten keine Chance gegen Menschlichkeit und Liebe.

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    janein
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