Die Fliedertochter

Roman

Teresa Simon

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Eine geheimnisvolle Schneekugel. Das Erbe einer starken Frau. Eine Liebe, die sich nie erfüllt hat.

Berlin 1936. Die Sängerin Luzie Kühn steht ganz am Anfang ihrer Karriere und träumt von einem Leben im Rampenlicht. Doch als Jüdin fühlt sie...

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Kommentare zu "Die Fliedertochter"

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  • 5 Sterne

    28 von 29 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dreamworx, 17.02.2019

    2018. Weil Antonia, eine ältere Dame, gesundheitlich nicht mehr so auf der Höhe ist, bittet sie ihre junge Freundin, die 30-jährige Paulina Willke, ihr einen großen Gefallen zu tun. Paulina soll für sie nach Wien reisen und dort für sie eine ungeklärte Erbschaftsangelegenheit zu regeln. Da Paulinas Beziehung momentan nicht so gut läuft, macht sie sich mit ihrem alten Talisman, einer Schneekugel von 1936 mit dem Prater Riesenrad, auf den Weg in die österreichische Metropole, wo sie von der Familie Brunner aufgenommen wird. Von ihnen bekommt sie ein altes Tagebuch ausgehändigt, was sich als Tonis Erbstück herausstellt. Durch das Tagebuch lernt Paulina die Geschichte der jungen Soubrette Luzie kennen, die 1936 nach Wien auf der Flucht vor den Nazis nach Wien kam…
    Teresa Simon hat mit ihrem Buch „Die Fliedertochter“ ihren vierten Roman vorgelegt, der alle anderen regelrecht überstrahlt! Die Geschichte mit historischen Hintergrund besitzt einen so leichten, dabei einnehmenden, gefühlvollen und anrührenden Erzählstil, dem der Leser sich gar nicht erwehren kann und in der wunderbaren Handlung sogleich versinkt, um mal an der Seite von Paulina in der Gegenwart zu wandeln, mal an der Seite von Luzie die harten Jahre von 1936 bis 1944 während der Nazischreckensherrschaft kennenzulernen. Durch die wechselnden Perspektiven wird nicht nur die Spannung gesteigert, sondern gibt dem Leser bei der Rückkehr in die Gegenwart auch immer wieder eine Verschnaufpause von dem sehr berührenden Vergangenheitspart. Die von der Autorin geschickt in die Handlung eingepflegten Tagebucheinträge bekommt die Geschichte etwas so Greifbares und Authentisches, dass der Leser das gesamte Gefühlsbarometer von Luzie während der damaligen Zeit hautnah miterlebt und –fühlt. Durch die sehr gute und akribische Hintergrundrecherche der Autorin wirkt die gesamte Geschichte durchweg sehr biografisch und real, gerade das geht mitten ins Herz und lässt einen lange nicht mehr los. Daneben versteckt sie Geheimnisse in ihrer Handlung und lässt den Leser mit den Protagonisten auf die Suche gehen, um diese zu entschlüsseln und den Kreis zu schließen. Ebenso wunderbar gestaltet sie mit farbenfrohen und detaillierten Bildern die Streifzüge durch Wien, der Leser fühlt sich gleich gut aufgehoben und hat die wunderbare Stadt mit ihren charmanten Straßenzügen und alten Gebäuden sofort vor Augen.
    Die Charaktere sind so mit Leben erfüllt, dass sie dem Leser regelrecht vor Augen stehen. Sie wirken so natürlich, menschlich und individuell, schon nach kurzer Zeit hat man das Gefühl, sie schon so ewig zu kennen und wie alte Freunde liebgewonnen zu haben. Paulina ist eine sympathische junge Frau, die die Reise ihres Lebens erleben wird. Sie ist neugierig, aufgeschlossen und besitzt Empathie und Mitgefühl. Luzie Stern allerdings leuchtet über allen, denn sie ist so eine tolle Protagonistin, die man einfach lieben muss. Sie hat ihren eigenen Kopf, ist unkonventionell und behält immer ihre Hoffnung, die sie weiter durchs Leben trägt und sie stark und mutig wirken lässt. Ihr unverbrüchlicher Glaube rührt an des Lesers Seele und fast beneidet man sie um diese Gabe. Ebenso können Charaktere wie Bela oder auch Paulinas Mutter Simone überzeugen.
    „Die Fliedertochter“ ist ein hinreißend erzählter Roman mit zauberhaft eingefügtem historischem Hintergrund, der das Herz berührt, Geheimnisse offenlegt und die Liebe sprechen lässt. Ein Buch, das mehr hält, als es verspricht. Absolute Leseempfehlung für ein Kleinod, wie man es gar nicht besser hinkriegen kann - Chapeau!

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    janein
  • 5 Sterne

    7 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Miss Norge, 11.02.2019

    Mit "Die Fliedertochter" hat Teresa Simon wieder einen wunderbaren Roman vorgelegt. Die Autorin hat einen gut zu lesenden Schreibstil und sie bringt einem die Geschichte Österreichs, besonders von Wien, sehr nah. Der Plot hat mich gut unterhalten, aber auch emotional abgeholt. Wenn man die schrecklichen Taten vor Augen geführt bekommt die den Juden angetan wurden, dann hat mich das beim Lesen sehr tief berührt und bewegt. So manches Tränchen hat sich seinen Weg gebahnt, wenn man in den Kriegsjahren mit Luzie durch Wien streift. Der Charakter von Luzie Kühn hat mich vollkommen für sich eingenommen, man freut sich mit ihr, man leidet mit ihr, man fühlt sich als Freundin an ihrer Seite und ist betrübt das man ihr nicht helfen konnte. Daneben verblasste leider Paulina, die im Heute das alte Tagebuch von Luzie zu lesen bekommt und deren Lebensgeschichte aufarbeitet. Man kann sich heute gar nicht mehr vorstellen, wie schwer das Leben zur damaligen Zeit gewesen sein muss und es führte mir wieder vor Augen, wie gut wir es heutzutage haben. Man darf aber nicht den Eindruck gewinnen, das es ein düsterer Roman ist, wenn auch die Geschichte so wirkt, aber Luzie treibt vor allem die Hoffnung und die Liebe an, dies alles zu überstehen. Wo Schatten ist, ist auch immer Licht und der Wind vertreibt die dunklen Wolken, so daß das Leben irgendwie weitergehen muss und weitergehen wird. Ein wunderbarer Roman, der die ganze Gefühlspalette beim Lesen beansprucht. Ich bin begeistert und wer gerne tragische, aber auch berührende Familiengeschichten liest, der kann an diesem Buch nicht vorbei.

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    janein
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