Die Mutter meiner Mutter

Sabine Rennefanz

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Von der Autorin des SPIEGEL Bestsellers "Eisenkinder"

Als der Krieg zu Ende war, fing für die vierzehnjährige Anna der Kampf erst an. Ihre Mutter war lange tot, ihr Vater von den Russen verhaftet worden, ihre Heimat verloren. Als Flüchtling...

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Kommentare zu "Die Mutter meiner Mutter"

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    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Alexandra E., 17.03.2016

    Warum war die Grossmutter immer so ohne Emotionen, kam mit ihrem Leben nicht zu Recht, hatte ein kühles Verhältnis zu ihren zwei Töchtern, aber die Älteste liebte sie über alles?
    Die Enkelin von Anna macht sich so ihre Gedanken über ihre Grossmutter und denkt oft an ihren Grossvater der nicht nur von der Enkelin heiss und innig geliebt wurde, sondern auch von seinen drei Töchtern.
    Doch dann ruft die Mutter an und meint sie hat ein Geheimnis über ihren Vater/den Grossvater herausgefunden.
    Und somit wird die Geschichte von Anna erzählt- ihr Vater wurde von russischen Soldaten verschleppt, sie musste mit ihren 3 Brüdern und Stiefmutter vor den Russen fliehen und findet Wochen später in Kosakenberg ihr neues Zuhause.
    Dort freundet sich Anna mit der Bauersfamilie Wendler an, kann bei ihnen leben und arbeiten und fühlt sich geliebt.
    Nur mit Friedrich- dem verschollenen Heimkehrer aus dem Krieg bzw. Gefangenschaft, nur mit ihm kann sie sich nicht anfreunden...sein Verhalten kommt ihr zu komisch und kühl vor, er macht ihr Angst...

    Die Autorin hat für mich ein sehr eindringliches Buch über die Schattenseiten des Krieges geschrieben.
    Über die Flucht, die Verschleppung von Menschen, die Qualen des Hungers, den Todes und der Angst.
    Dass Flüchtlinge in den neuen Gemeinschaften nicht gerne gesehen waren und auch was mit manch Heimkehrer aus dem Krieg/Gefangenschaft innerlich zerbrochen ist.
    Das Buch bzw. die Geschichte ist nichts für Zwischendurch und es lässt mich berührend zurück und zeigt auf- Krieg ist immer eine hässliche Sache in der viel verschwiegen wird was eigentlich aufgezeigt/angeklagt gehört!
    Ich spreche hier eine klare Leseempfehlung aus!

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    orfe 1., 27.01.2016

    Der Krieg und seine generationsübergreifenden Folgen

    Cover
    --------------------
    Das Cover zeigt einen Kranz aus Tannenzapfen. Auf den ersten Blick kühl und nichtssagend. Man verbindet damit einfaches Leben auf dem Lande, so wie es
    die Großmutter der Autorin auch gelebt hat. Der Kreis erinnert daran, dass sich die Geschichte wiederholt, da unbewusst die Erfahrungen von einer
    Generation zur nächsten weitergetragen werden.

    Inhalt:
    --------------------
    Sabine Rennefanz erzählt die Geschichte ihrer Großmutter Anna Stein aus ihrer Perspektive als Enkelin. Durch einen Dachbodenfund der Mutter wird ein lange gehütetes Familiengeheimnis aufgedeckt. Die Autorin erfährt, warum ihre Großeltern wirklich heirateten und welche schrecklichen Ereignisse der Hochzeit vorausgingen. So wie in Annas Fall gab es nach dem Krieg in vielen Familien Brutalität und Gewalt und fast immer wurde weggesehen oder geschwiegen.

    Mein Eindruck:
    --------------------
    Der Anfangssatz "Ich habe etwas über Deinen Großvater herausgefunden", den die Mutter der Autorin ihr am Telefon zuflüstert, versprach ein spannender Roman über ein bis dato gehütetes Familiengeheimnis zu werden. Jedoch wird dieser Satz in den ersten Kapiteln des öfteren wiederholt, wobei beschrieben wird, wie er der Autorin neben vielen nebensächlichen Gedanken, immer wieder im Kopf herum spukt. Dabei erfährt man erstmal nichts weiter als Leser. Grade diese Passage zu Beginn hat sich für meinen Geschmack etwas zu lange hingezogen und zeitweilig genervt, weil die Handlung so gar nicht voran kommen wollte.

    Dann wird endlich tiefer in die Geschichte eingestiegen und in kühlen, knapp gehaltenen Sätzen wird nach und nach die Flüchtlingsgeschichte der Großmutter
    von Frau Rennefanz beschrieben. Ab da ließ mich das Buch nicht mehr los. Durch die kurz gehaltenen Sätze und Abschnitte wird man dazu angehalten,
    immer weiter lesen zu wollen und so ist man schnell mit dem Inhalt durch.

    Anfangs hat mich die emotionslose Nüchternheit in der Sprache überrascht. Doch letztendlich passte sie zur Geschichte, die die Autorin auch nur
    mittelbar, größtenteils durch Erzählungen und Recherche in Erfahrung gebracht hat. Dadurch wird eine gewisse innere Distanz geschaffen, die hilft, die
    teilweise schlimmen Erlebnisse besser zu verarbeiten. Man nimmt sie auf, ohne zu (ver)urteilen. Dennoch wirken sie noch lange in einem nach, vor allem wenn
    man die aktuellen Meldungen zur Flüchtlingspolitik im Kopf dabei hat.

    Trotz der kurzen Sätze muss man konzentriert bei der Sache bleiben. Die Informationen erfolgen so kompakt, dass man leicht den Überblick verlieren
    kann, vor allem, da es immer wieder Perspektivenwechsel von der Ich-Erzählerin zu "meine Großmutter" gibt. Manchmal musste ich auch
    zurückblättern und nachlesen, weil ich merkte, dass ich den Faden verloren hatte. Zudem werden viele Personen aufgezählt, bei denen man sich fragt, ob
    sie für die weitere Handlung relevant sind oder nicht. Das hat mich teilweise etwas verwirrt.

    Insgesamt hat mich das Buch sehr aufgewühlt, teilweise auch etwas verstört/irritiert zurückgelassen. Als ich manche Dinge las, erschienen sie
    mir für sich genommen klar, aber im Nachgang konnte ich die vielen Gefühle und Gedanken, die zum Roman in mir hochstiegen, nicht so richtig ordnen und
    selbst mit einigem Abstand bin ich zwiegespalten, was dieses Buch betrifft.
    Die Handlung selber ist so, wie sie stattgefunden hat, das kann ich nicht bewerten. Die Darstellung der Geschichte war einfach nicht ganz nach meinem Geschmack, vielleicht mochte ich auch nicht Tatsache, dass ich nach dem Zuklappen des Buches meine Gefühle nicht einordnen konnte und so fiel mir eine Bewertung sehr schwer, ich habe aber jetzt halbwegs ein stimmiges Gefühl.

    Fazit:
    --------------------
    Gut recherchierte (Familien)Flüchtlingsgeschichte, sehr aufwühlend, manchmal irritierend und nur mit Konzentration zu lesen

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    janein

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