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Freunde lieben. Die Revolte in unseren engsten Beziehungen

Platz 6 der Sachbuch WELT-Bestenliste April | Eine Utopie der Freundschaft plus | Ende der Monogamie | Dynamik des Online-Datings | Kapital
 
 
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Warum wir Freundschaft neu denken müssen
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Kommentare zu "Freunde lieben. Die Revolte in unseren engsten Beziehungen"
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  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marion D., 29.02.2024

    Zunächst einmal führt Ole Liebl mich in die sexuellen Begrifflichkeiten ein, was mir hilft zu differenzieren und dem folgenden Text zu folgen. Dafür bin ich dankbar, denn ich merke, dass ich eingerostet bin. D*ie Autor*in unterscheidet die F+ Beziehung, also Frindship with benefits, oder Freundschaft+ Erotik, von Hookup, Fickbeziehung, One Night Stand, BootyCall, Fuck Buddys, Casual Sex (No Strings Attached) und von der Affäre.

    Die Freundschaft+ ist im Gegensatz zu den anderen erwähnten Spielarten der Erotik eine Vereinigung mit mehr oder weniger großer Verbindlichkeit, wobei die Freundschaft an erster Stelle steht und nicht der Sex.

    Ole Liebl hat aufwendig recherchiert und nimmt uns mit auf eine Reise in die Geschichte der Sexualität. Beleuchtet das Konstrukt der Ehe, mit all ihren Abhängigkeiten, Machtgefällen und Sicherheiten, beleuchtet die Aufgabe der katholischen Kirche und wie diese durch den Staat abgelöst wurde. Wie wichtig die kontrollierte Geburtenrate der Ehe zu Zeiten der Kriege wurden. Wie sehr Frauen aber auch Minderheiten begrenzt und beschnitten wurden/werden. Lange Zeit hatte man der Frau jegliche eigenständige Sexualität abgesprochen, sie zum passiven, empfangenden Weibchen erkoren, frei von Rückgrat, geschwätzig und zu Hysterie neigend. Ole zeigt, wie sehr wir diese Rollenbilder bis ins Heute interniert haben, was uns das “freiwillige” unentgeltliche Kümmern von Frauen in der Care Arbeit (Pflege von Angehörigen, Kindererziehung, Hausarbeit) zeigt.

    Ich mochte diesen Exkurs sehr, weil ich viele Informationen bekommen habe, die ich nicht kannte. Besonders gelungen fand ich das Kapitel, Liebe, Sex und Kapital: 150 Jahre sexuelle Kommerzialisierung. Sex sells, wie sich durch Werbung Geschlechteridentität und sexuelle Orientierung kristallisiert hat.

    Um sexuell begehrenswert zu sein, so verspricht die kapitalistische Gegenwart, muss also konsumiert werden. S. 61

    Ein Dogma, dem sich immer noch die Mehrheit der weiblichen Bevölkerung beugt.

    Ole Liebl propagiert den verantwortlichen Umgang mit Sexualität im algemeinen und die Wichtigkeit eines gemeinsamen Konsens, damit niemand verletzt wird, weder physisch noch emotional. Er glaubt, dass in der Intimität und dem Vertrauen, das Freundschaft mit sich bringt, die Chance liegt seine Wahlfamilie zu festigen und den sinnlichen Horizont, dessen was guttut, zu erweitern.

    Während in romantischen Beziehungen oft hohe Erwartungen an ein “geschlechtergerechtes” Verhalten bestehen, die mit Performancedruck einhergehen, unterliegt die Freundschaft solcher gesellschaftlicher Normen kaum. S. 91

    Fazit: Ein gut geschriebenes Buch, das mit seinen revolutionären Thesen, definitiv meinen Horizont erweitert hat.

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  • 5 Sterne

    hundeliebhaberin, 11.03.2024

    Neben der festen und verbindlichen Liebesbeziehung gibt es noch weitere Beziehungsmodelle und Verbindungen von Freundschaft und Sex - wobei die Mehrheit der Menschen, Ratgeber und der Darstellungen in diversen Medien noch immer davon überzeugt sind, dass es Freundschaft und Sex nicht geben kann.
    Ole Liebl hingegen sieht ein großes Potential in Verbindungen von Freundschaft Plus und schlüsselt die verschiedenen Formen möglicher sexueller Beziehungen zunächst auf (one night stand, friends with benefits, booty call, hook up, fuck buddies, casual sex etc.), sodass die Begrifflichkeiten definiert werden und alle Leser*innen wissen, wovon die Rede ist und in welchen Formen die Freundschaft oder Erotik im Fokus stehen.
    Untermauert werden die Ausführungen durch Studien (die sich überwiegend auf heterosexuelle Modelle und Beziehungen beziehen), Narrative aus Film, Fernsehen, Werbung und Literatur sowie der eigenen Perspektive und Einblicke von Ole Liebl.

    Sehr anschaulich, differenziert und authentisch stellt Ole Liebl die Möglichkeiten, Potentiale und Prägungen von Freundschaft, Liebe, Erotik und deren Entwicklung innerhalb der letzten Jahre und Jahrhunderte da. Patriarchale Strukturen, die Abhängigkeiten innerhalb der Ehe und die verschiedenen gesellschaftlichen Normen und Blickwinkel auf Geschlechter spielen dabei ebenso eine Rolle wie persönliche Befindlichkeiten und Präferenzen.

    Ein sehr gelungenes und differenziertes Sachbuch, das ich jeder Person empfehlen kann, die sich mehr mit Freundschaft und Sex auseinandersetzen möchte.

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  • 5 Sterne

    Lianne, 05.03.2024

    Freunde lieben von Ole Liebl ist ein hochinformatives Sachbuch, das nicht nur Wissen und Erkenntnisse der vergangenen Jahrzehnte zum Thema Sexualität, Beziehungen und Freundschaft zusammenträgt, sondern auch Beispiele aus Film, Werbekampagnen und Literatur, und zudem des eigenen Blickwinkel des Autoren beisteuert. Dadurch wird es ein spannendes Sachbuch für alle, die sich für diese Thematik interessieren und vielleicht auch ein wenig über den eigenen Tellerrand hinausschauen möchten.
    Besonders lehrreich fand ich für mich (Generation Y) den Ausflug in das Kapitel 150 Jahre sexuelle Kommerzialisierung und den und wissenschaftlichen Blick auf das online Dating im darauf folgenden Kapitel.
    Ich mag den Schreibstil sehr, es lies sich leicht lesen und ich bewundere den Autoren dafür, dass er auch außerhalb der eigenen Orientierung genau hinschaut und reflektiert. Ich fühlte mich als Frau beim lesen verstandenen, bestätigt und beachtet, obwohl das Konzept der F plus nicht meine Idealvorstellung ist. Aber die Gründe warum es (für manche) eine durchaus sinnvolle Alternative ist, wurde gut begründet. Es lädt zum reflektieren ein und ich danke dem Autoren, wie er das Gendern betrachtet.

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