Manchmal musst du einfach leben

Roman
 
 
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Wir wissen alle, wie es sich anfühlt, überfordert zu sein, keine Kraft mehr zu haben - aber immer weiter machen zu müssen.

Maribeth Klein, Anfang 40, in New York, ist so damit beschäftigt, die perfekte Mutter von kleinen Zwillingen, Ehefrau und...
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Maribeth Klein, Anfang 40, in New York, ist so damit beschäftigt, die perfekte Mutter von kleinen Zwillingen, Ehefrau und...

Kommentare zu "Manchmal musst du einfach leben"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    12 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marakkaram, 19.07.2017

    Manchmal muss man gehen

    ... um zurückzufinden.

    >> Luca runzelte die Stirn “Auf sich zu achten bedeutet auch, um Hilfe zu bitten.” >>

    Ein mutiges Buch, bei dem nicht nur Mütter so manches Mal einen Kloß im Hals haben werden.

    Dauerstress bestimmt das Leben von Maribeth; Abgabetermine, Job, Haushalt, private Verpflichtungen und 4-jährige Zwillinge. Da ist es fast kein Wunder, dass sie ihren Herzinfarkt für Magenprobleme hält und selbst die passen grad so gar nicht in die Planung...

    Einige Wochen später: Maribeth kommt nach einer Not-OP am offenen Herzen wieder nach Hause und muss lernen, ihr Leben ganz langsam wieder in den Griff zu bekommen. Ihr Mann hat ihr eine Erholungsblase versprochen und auch ihre Mutter ist da, um ihr den Haushalt und die Kinder abzunehmen. Und trotzdem verfallen alle sofort wieder in den gewohnten Alltagstrott. Maribeth fühlt sich komplett überfordert. Sie findet keine Ruhe um sich zu regenerieren und erstmal wieder zu sich selbst zu finden. Im Gegenteil, sie hat das Gefühl das jeder an ihr zerrt.

    In einer Kurzschlussreaktion packt sie ein paar Sachen zusammen, hebt Bargeld ab und geht. Ihrer Familie hinterlässt sie nur einen Zettel auf dem Küchentisch...

    ~ * ~ * ~ *

    Ja, das Thema ist mutig und ich war mir im ersten Moment gar nicht so sicher, ob ich das haben muss. Andererseits mag ich Gayle Forman sehr und war neugierig, wie sie es umsetzt.

    Das mich die Geschichte aber dann so packt und in ihren Bann zieht, damit habe ich nicht gerechnet.

    Womit die Autorin mich immer wieder begeistert, sind ihre Charaktere. Einfach Durchschnittstypen, Menschen wie Du und ich, mit sehr viel Liebe ausgearbeitet, so menschlich, mit alle ihren Fehlern, Stärken und Schwächen - man identifiziert sich recht schnell mit ihnen.

    Das ist auch die große Stärke dieses Romans. Ich kann es schlecht in Worte fassen, aber es ist ein wenig so, als wäre Maribeth meine beste Freundin, deren Entscheidungen ich vielleicht nicht alle gutheisse, aber aktzeptiere und unterstütze. Dadurch, dass man ihren Weg und die Entwicklungen so nah miterlebt, kam bei mir auch nie das Gefühl auf, sie wäre eine Rabenmutter.

    Der Schreibstil von Gayle Forman ist klar und straight und transportiert die Emotionen optimal. Die anfängliche Überforderung war schon fast erschreckend greifbar.

    Mir hat die Geschichte, mit all ihren Facetten, unheimlich gut gefallen. Es geht um viel mehr, als nur um eine Frau, die ihre Familie verlässt. Es ist eine Suche nach der eigenen Identität. Und manchmal muss man sich erst verlieren, um zulassen zu können, dass man sich wiederfindet.

    Fazit: Ein tiefgründiger sehr lebensnaher Roman, der einen innehalten lässt und nachdenklich macht. Eine Geschichte, die in mir noch lange nachhallt.

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    janein
  • 5 Sterne

    9 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Glücksklee, 19.07.2017

    Emotional berührende Geschichte

    „Manchmal musst du einfach leben“ von Gayle Forman beginnt mit einem schrecklichen Ereignis im Leben von Maribeth Klein. Mit gerade einmal 40 Jahren erleidet Maribeth einen Herzinfarkt. Sie überlebt – aber noch geschwächt von ihrem Krankenhausaufenthalt fühlt sie sich von den Anforderungen ihres Alltags gänzlich überfordert und verlässt schließlich Hals über Kopf ihre Familie.
    Gayle Forman hat mit „Manchmal musst du einfach leben“ einen sehr berührenden Roman geschrieben, in dem es um viele Themen geht. Ein zentrales Thema des Romans ist die Auseinandersetzung mit dem Verlassen-werden und dem Verlassen. Die Autorin beleuchtet dabei aber auch sehr einfühlsam die Entwicklung von Maribeth, ihre widerstreitenden Gefühle und ihre Ängste.
    Neben Maribeth lernt man als Leser mit ihr zusammen neue Freunde kennen – Sunny und Todd zum Beispiel, deren Interaktionen manchmal einfach zum Schreien komisch waren. Dabei ist „Manchmal musst du einfach leben“ eine Geschichte voller Emotionen. Es gibt Momente, die nachdenklich stimmen, traurige Momente, Momente, in denen man sich zusammen mit Maribeth furchtbar aufregt und Momente, die einen zum Lachen bringen. Meiner Meinung nach bleibt die Geschichte dabei frei von Übertreibung und Kitsch, was mir sehr gut gefallen hat. Hinzu kommt, dass Gayle Forman einen wirklich wundervollen Schreibstil besitzt, der dafür sorgt, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen möchte.
    Mir jedenfalls hat „Manchmal muss man einfach leben“ von Gayle Forman wirklich sehr, sehr gut gefallen. Die Geschichte von Maribeth berührt die Leser emotional und nimmt sie mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich vergebe daher volle fünf von fünf Sternen für diesen Roman, den ich definitiv weiterempfehlen kann.

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Karin G., 22.07.2017

    Das wunderschöne Cover und der Titel haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
    Die einzelnen Personen sind sehr gut ausgewählt, man kann sich sehr leicht in sie hinein versetzen.
    Die Autorin hat schon mehrere Bestseller geschrieben, wovon ich selbst schon „ Wenn ich bleibe „ gelesen habe und begeistert davon war.
    Zur Geschichte, Maribeth ist eine Karrierefrau, die alles im Griff hat, Geschäft, Familie und Haushalt. Doch das ändert sich schlagartig, als Maribeth Anfang 40 einen Schlaganfall bekommt. Als sie vom Krankenhaus nach Hause kommt, fühlt sie sich dem allen nicht mehr gewachsen. Sie beschließt alles hinter sich zu lassen und nach Pittsburgh zu gehen, um dort ein neues Leben zu beginnen.
    Eine wirklich interessante Geschichte, in der man sieht, wie sich durch eine Krankheit oder einen Schicksalsschlag die eigenen Werte und Bedeutungen verändern können.
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es sehr mitfühlend und einfühlsam geschrieben ist. Man kann so auch ein wenig das Handeln von Maribeth verstehen. Ein wirklich sehr schönes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe.

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    janein

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