Queen Victoria

Das kühne Leben einer außergewöhnlichen Frau

Julia Baird

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Queen Victoria (1819-1901) war 63 Jahre lang die einflussreichste Frau der Welt. Einer ganzen Ära gab sie ihren Namen. Doch sie selbst verkörperte gerade nicht die bürgerlichen Konventionen, für die das viktorianische Zeitalter steht. Julia Baird zeichnet mit ihrer Biografie ein überraschendes Bild der Frau hinter dem Mythos.

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  • 5 Sterne

    Bücherfee, 16.10.2018

    The important thing is not what they think of me, but what I think of them. (Queen Victoria)

    In der Biographie "Queen Victoria. Das kühne Leben einer außergewöhnlichen Frau" beschäftigt sich die australische Historikerin Julia Baird mit der berühmten Königin und Kaiserin, die einem ganzen Zeitalter ihren Namen gegeben hat. Queen Victoria gilt als prüde, ewig trauernde und zurückgezogene Matrone – war sie das wirklich? Mit nur 18 Jahren bestieg sie den Thron. Mit 20 heiratete sie Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, mit dem sie neun Kinder hatte. Sie liebte Sex. Und sie setzte ihre Macht bewusst ein. Sie überschritt konventionelle Grenzen, äußerte klar ihre Meinung – und begann nach dem Tod ihres geliebten Albert eine intime Beziehung mit ihrem Diener John Brown. Die Frau, die schon zu Lebzeiten einem ganzen Zeitalter ihren Namen gab, verkörperte selbst gerade nicht die bürgerlichen Traditionen und Konventionen, für die das viktorianische Zeitalter steht.

    Bei der Gestaltung des Schutzumschlages hat man sich an einem Schmuckstück der National Gallery in London orientiert. Das Cover zeigt ein berühmtes Gemälde der jungen Königin, das Franz Xaver Winterhalter geschaffen hat. Es wirkt weit weniger repräsentativ, wie man es bei ihrem hohen Rang erwarten könnte. Mit dem dunkel schimmernden Haar, das lose über ihre linke Schulter fällt, wirkt Victoria empfindsam, weich, verträumt und - shocking indeed - sinnlich. Der englische Titel ist in der deutschen Übersetzung beibehalten worden. Er ist sachlich und schlicht, wie es sich für eine wissenschaftliche Biographie gehört. Trotzdem baut der vielsagende Untertitel eine gewisse Spannung auf. Denn er verweist auf die exponierte Stellung der britischen Herrscherin, die eine besondere Rolle in der Weltgeschichte einnimmt.

    Leider ist die Quellenlage nicht so gut, wie man es auf den ersten Blick glauben möchte. Zwar hat Queen Victoria viele Aufzeichnungen (Briefe, Tagebücher, Publikationen) hinterlassen. Aber ihre Nachkommen haben das vorhandene Material einer strengen Zensur unterzogen und wichtige Unterlagen vernichtet, welche die berühmte Herrscherin in einem "unangemessenen" Licht gezeigt hätten. Dies gilt insbesondere für ihre umstrittene Beziehung zu ihrem Diener John Brown und einem indischen Munshi. Auch in der heutigen Zeit unterliegt die Nutzung der Archive strengen Auflagen, und alle Historiker müssen sich gegen Maßregelungen wehren.

    Trotz dieser Schwierigkeiten hat Julia Baird gründlich recherchiert und eine Fülle von interessantem Material zusammengetragen, das sie für ihre Leser gut aufbereitet hat. Mit Hilfe von Stammbäumen werden die komplizierten familiären Verhältnisse erläutert, und dank vieler Abbildungen und Karten wird der mit vielen Fußnotengespickte wissenschaftliche Text aufgelockert. Julia Baird gibt nicht nur einen Einblick in die gesamte Epoche, sondern lässt auch die Portraitierte selbst in gut ausgewählten Zitaten zu Wort kommen.

    Julia Baird schreibt in einem gut lesbaren Stil und lässt eine längst vergangene Ära lebendig werden. Inhaltlich lässt sich dieses 608 Seiten umfassende Werk in mehrere Sinnabschnitte gliedern, welche die wichtigsten Phasen im Leben von Victoria spiegeln. Für mich war es ein faszinierendes Erlebnis, den Menschen hinter der Maske der Herrscherin kennenzulernen, und ich spreche eine klare Lese-Empfehlung aus

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    janein
  • 5 Sterne

    Sigrid C., 16.10.2018

    Dieses Buch, geschrieben von der australischen Historikerin Julia Baird, läßt tief in Victorias Leben blicken.

    Als junges Mädchen wird Victoria Königin. Sie heiratet ihre große Liebe Albert und schenkt ihm 9 Kinder.
    Sie ist sehr liebesbedürftig, sucht immer den "Vater", den sie früh verloren hat, ihrer Mutter steht sie nur zeitweise nahe.
    Als Albert immer mehr ihre Staatsgeschäfte übernimmt, konzentriert sie sich auf ihre Familie, will aber trotzdem immer über alles am Laufenden gehalten werden.
    Nach Alberts Tod fällt sie in eine tiefe Depression, fängt sich aber so weit, daß sie
    wieder ihre Macht als Königin einsetzt und sich in die Regierungsgeschäfte
    einmischt.
    Victoria ist etwas naiv, was Kriegshandlungen der Briten in der ganzen Welt betrifft. Nicht alles, was man sie wissen lässt, entspricht der harten Realität, aber man könnte meinen, sie will es gar nicht so genau wissen.

    Im Gegensatz zu anderen Biografien wird hier nicht (so viel) geschönt und man bekommt ein glaubhaftes, sehr umfassendes Bild von Königin Victoria.
    Nach Liebe und Verständnis suchend, aus dem Bauch und dem Herzen heraus ihre Entschlüsse treffend, in Wut ausbrechend, Mitleid heischend, hassend und liebend, tierliebend, un- bis selbstsicher, depressiv, das einfache Leben liebend, naiv und nicht berechenbar, stur, auch gütig, zäh und vor allem, niemals aufgebend war Victoria.

    Das Buch ist keine leichte Lektüre, die man einmal kurz zur Hand nimmt. Der Inhalt ist komplex, zum Teil von Schreibfehlern ( nicht allzu viele ) durchsetzt, zwar chronologisch geordnet, aber trotzdem voll von Wiederholungen.
    Zu Beginn des Buches findet man einen Stammbaum, den man besser versteht, wenn man auch die zugegebenermaßen recht trockene Einführung der Autorin liest.
    Danach lesen sich die in 5 Teile gegliederten 30 Kapitel des Buches wie ein dichter spannender Roman.
    Die Hauptfigur Victoria wird von ihrer Geburt an durch ihr vielschichtiges leben bis zu ihrem Tod begleitet.

    Viele Bilder und Fotos lassen auch optisch die Zeit Victorias erscheinen.
    Das Cover zeigt ein Bild der sehr jungen Victoria, die durchaus eine Schönheit war.

    Im Anhang erzählt die Autorin davon, wie schwierig es war, zu dem erforderlichen
    Material zu gelangen und wie sie es doch geschafft hat.
    Viele Anmerkungen zu den jeweiligen Kapiteln machen klar, daß es sich um ein Sachbuch und keinen Roman handelt.
    Den Abschluß macht eine Bibliographie, in der alle Quellen und Zeitschriften aufgelistet sind, die die Autorin als Grundlage und zur Erstellung des Buches genutzt hat.
    Ein Bildnachweis sowie ein alphabetisch gestaltetes Register runden das Buch ab.

    Bis jetzt hatte ich mein (geringes) Wissen über Königin Victoria aus dem Geschichtsunterricht (muahh, langweilig ), und aus Filmen wie " Mädchenjahre einer Königin", und "Victoria und Abdul". Aber nun weiß ich um Vieles mehr über diese wiedersprüchliche Frau und Königin.
    Eigentlich war alles, was ich bisher wußte, geschönt oder schlicht und einfach frei erfunden.
    Es lohnt sich, das Buch zu lesen.

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    janein
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