Schattenjahre

Ilona Krömer

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Ilona Krömer lebt glücklich mit ihrem Mann und den kleinen Töchtern in Zeitz/Sachsen-Anhalt. Auch ihren Eltern fühlt sie sich eng verbunden. Als ihre Mutter sich das Leben nimmt, bricht die Welt der Familie zusammen. Ilona nimmt ihren Vater sofort...

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Kommentare zu "Schattenjahre"

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  • 5 Sterne

    9 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Andreas B., 07.02.2017

    Dieses Buch hat mich von Anfang an sehr berührt.Ich war überrascht,wie offen Ilona Krömer mit ihrer persönlichen Geschichte umgegangen ist. Ihre Art hat mir gezeigt,wie wichtig es ist,darüber zu sprechen.Jeder Mensch reagiert anders auf so einen Schicksalsschlag und ich finde es sehr mutig sich der Öffentlichkeit zu stellen.Meinen vollsten Respekt dafür. Mir hat es sehr geholfen über vieles aus meinem Leben nachzudenken.

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    janein
  • 5 Sterne

    10 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jana S., 14.09.2016

    So viel habe ich bei einem Buch noch nicht geweint, es ist einfach zu bewegend, wie die Autorin ihr Schicksal beschreibt. Ihre Eltern haben sich kurz nach einander erhängt und ihr somit den Boden unter der Füßen weg gerissen.
    Ich finde es sehr mutig von ihr, mit diesem schwierigen Thema an die Öffentlichkeit zu gehen. Dabei lässt sie nix aus, an manchen Stellen musste ich das Buch aus der Hand legen so starke Emotionen löste das Buch bei mir aus. Ich finde es gut, dass sie das Thema Suizid aus der Tabuzone lockt und offen mit ihrer Geschichte umgeht. Zuerst erhängte sich ihre Mutter, die unter schweren Depressionen litt und kurz danach folgt ihr Vater der Mutter in den Tod. Langezeit quälte sie sich mit Schulgefühlen und war wütend auf ihre Eltern, da sie sie im Stich gelassen hatten. Durch den Tod der Eltern veränderte sich ihr ganzes Leben und hat starke Auswirkungen auf ihr Familienleben.
    Das Buch ist in zwei Schriftarten gestaltet, eine steht für die Erlebnissen von früher, die andere ergänzt Erlebnisse von heute und ihre jetzigen Gedanken. Dieses Verfahren finde ich sehr gut, so hat man immer einen Überblick und kann die Geschehnisse besser einordnen. Sprachlich ist das Buch sehr eingängig, man merkt an manchen Stellen wie berührt die Autorin ist beziehungsweise wie schwer ihr es gefallen ist. Sie beschreibt vom Auffinden ihrer erhängten Eltern, über Probleme in der Familie bis hin zur Aufarbeitung alles und lässt wirklich nichts aus, daher ist das Buch nichts für zart besaitet. Besonders gut hat mir gefallen zu Lesen, wie ihr Mann sie in der schweren Zeit unterstützt.
    Der Klappentext verspricht: „Kann der Glaube an Jesus Ilona jetzt tragen?“. Die Thematisierung des christlichen Glaubens kommt erst zum Ende stärker zu tragen. Ich hätte mir gewünscht, dass auch in den vorherigen Abschnitten beschrieben würde, ob der Glaube ihr geholfen hat. Da das Buch aber vorrangig zur eigenen Aufarbeitung und für ihre Kinder geschrieben ist, finde ich es so in Ordnung wie es ist.
    Besonders gut gelungen finde ich ihre Aufzählungen was ihr in der Trauerzeit geholfen hat beziehungsweise was sie genervt hat, dies kann meiner Meinung nach auch im Umgang mit anderen Trauernden von Bedeutung sein. Auch den Anhang, indem es kurze Informationen zum Krankheitsbild Depression und dem Thema Selbsttötung in der Bibel gibt, fand ich super gelungen. Es war interessant zu lesen und ich konnte einiges Neues erfahren.
    Alles im Allen finde ich das Buch sehr gelungen, es ist sehr emotional und bewegt einen daher bin ich froh das ich das Buch lesen durfte.

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    janein
  • 5 Sterne

    9 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Susanne R., 13.09.2016

    Heilung zulassen

    Ilona Krömer lässt uns in ihrem autobiografischen Buch an einem sehr bewegenden Schicksal teilhaben: Wie reagiert man, wenn die eigenen Eltern sich umbringen? Wie macht man weiter? Sie erzählt uns von der Zeit davor, ersten Anzeichen die sie nicht erkannt hat, den folgenschweren Tagen und der Zeit danach in Rückblenden, zwischendurch lässt sie immer wieder einfließen, wie es ihr heute mit all dem geht. Durch das Buch hindurch zieht sich die Frage, ob sie es ihren Eltern verzeihen kann, dass sie so etwas getan haben.

    Ein sehr bewegendes Buch, das meine Erwartungen übertroffen hat. Ich hatte nicht mit so einem erdrückend ehrlichen Geständnis gerechnet, nicht mit so einer intensiven Schilderung, die mir eine Gänsehaut verursacht hat. Beim Lesen habe ich mit Ilona mitgefühlt und mich gleichzeitig gefragt, wie ich reagieren würde, wenn ich auf diese Weise geliebte Menschen verlieren würde. Ich weiß nicht, wie ich reagieren würde, aber ich kann mir ansatzweise vorstellen, dass der Schmerz unerträglich sein muss. Dieses Buch ist ein sehr gutes und gelungenes Beispiel für Trauerarbeit, welche psychologische Unterstützung allein wohl nicht leisten kann. Die Autorin hat damit meines Erachtens einen sehr mutigen Schritt getan, um auf diesem Weg der Verdrängung nicht die Macht über ihr Leben zu geben. Meinen größten Respekt dafür, dass sie so etwas Intimes mit so vielen Menschen teilt. Aus ihren Erzählungen entnehme ich, dass schon in ihrem engen Umfeld viele mit Unverständnis reagiert haben.

    Ja, was macht man, wenn geliebte Menschen auf diese Weise ums Leben kommen? Wie macht man weiter? Was zählt überhaupt noch? Schuldgefühle und Vorwürfe verhindern die Vergebung, und so lastet das Geschehen wie ein Schatten lange auf der ganzen Familie. Ilona schildert in klaren und bewegenden Worten, wie sie mit diesen Fragen umgegangen ist und die Schattenjahre durchlebt hat. Ein Buch, das zu lesen sich auf jeden Fall lohnt, nicht nur für Menschen, die gerade mitten in einer Trauerphase stecken!

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    janein
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