Schwesterherz, Kristina Ohlsson

Schwesterherz

Thriller

Kristina Ohlsson

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4Sterne
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Der erste Band der zweiteiligen schwedischen Thriller-Reihe mit Staatsanwalt Martin Benner.

Wer war Sara Texas?
Kaltblütige Serienmörderin oder unschuldiges Opfer?

Staatsanwalt Martin Benner will...

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Kommentare zu "Schwesterherz"

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  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    HS, 13.06.2017

    Meine Meinung:

    „Mir war klar, dass ich im Begriff war, meinen inneren Kompass zu verlieren. Ich wusste nicht mehr, wer ich war oder wen ich jagte. Die Wahrheit war nach wie vor mein Ziel, aber je mehr ich erfuhr, desto unbequeme wurde sie.“ (S. 293)

    Die schwedische Bestseller-Autorin und Expertin für EU-Außenpolitik & Nahostfragen Kristina Ohlsson dürfte vielen Lesern bereits von ihrer „Fredrika Bergmann“-Reihe bekannt sein („Aschenputtel“, „Tausendschön“,…). Mit „Schwesterherz“ hat sie nun den ersten Band eines Zweiteilers vorgelegt, der in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich ist.

    Bereits der Erzählstil des Buches ist ungewöhnlich, denn der Protagonist Martin Benner erzählt seine obskuren Erlebnisse dem Journalisten Fredrik Ohlander, der hier die Rolle eines Chronisten übernimmt. Entsprechend wird die Geschichte durchweg aus der Ich-Perspektive Benners erzählt, die einen tiefen Einblick in den Charakter und die Denkweise des Protagonisten erlaubt, gleichzeitig aber die tatsächlichen Gefühle, inneren Motivationen und Absichten aller anderen, teilweise sehr zwielichtigen Charaktere entsprechend im Verborgenen lässt. Auch der Charakter Benners selbst ist für einen Protagonisten eher ungewöhnlich, denn er dürfte stark polarisieren. Auf der einen Seite ist der farbige Ex-Cop und erfolgsverwöhnte Anwalt, ein egozentrischer Lebemann mit einem Hang zum schnellen, unverbindlichen Sex und einer tief sitzenden Bindungsangst. Auf der anderen Seite kümmert er sich nach seinen (charakterlichen) Möglichkeiten und von ganzem Herzen um seine bereits mit neun Monaten verwaiste Nichte Belle, was ihn trotz aller Fehler für mich wieder sympathisch und menschlich gemacht hat.

    Der Start in die eigentliche Geschichte passiert für Benner wie für den Leser gleichermaßen überfallartig, als der heruntergekommene Bobby Tell ihn unangemeldet in seiner Kanzlei aufsucht und ihn bittet, den Fall seiner toten Schwester Sara Tell („Sara Texas“) posthum nochmals aufzurollen. Sara stand kurz vor einer Verurteilung als fünffache Serienmörderin, war zuvor geständig und hat sich auf einem Freigang kurz vor dem Prozess das Leben genommen. Gleichzeitig ist ihr kleiner Sohn Mio bis heute spurlos aus der KiTa verschwunden. Bobby behauptet, Sara hätte die ihr zur Last gelegten fünf Morde gar nicht begangen und die Ermittlungsbehörden hätten diverse Beweismittel unberücksichtigt gelassen, und weckt so Benners Neugier und in gewissem Maße auch seine Arroganz, diesen Fall besser lösen zu können als alle anderen.

    Von hieraus entwickelt sich eine Story, die sehr schnell an Fahrt aufnimmt und schon nach kurzer Zeit nicht mehr zu stoppen zu sein scheint, denn Benner wird vom außenstehenden Beobachter und Ermittler immer mehr zum zentralen Spielball Unbekannter. Durch gleich mehrere unvorhersehbare Ereignisse bringt sich Benner immer mehr selbst in Gefahr, isoliert sich immer weiter von allen anderen und wird schließlich zum Getriebenen in einem Spiel, von dem er weder die Spieler noch die Regeln kennt. Lediglich seine kleine Nichte Belle sowie seine ehemalige Partnerin und Kanzlei-Kollegin Lucy geben ihm den nötigen Rückhalt, nicht vollends in diesem perfiden Geflecht aus Lügen, Intrigen und Scheinwahrheiten verloren und zu Grunde zu gehen.

    Temporeich, spannend und mit zunehmend paranoider Grundstimmung treibt die Autorin ihre Story von einer Überraschung zur nächsten und lässt ihren Protagonisten wie ihre Leser gleichermaßen immer wieder vor einer Sackgasse stehen. Am Ende vertraut man fast niemandem aus dem Kreis der illustren Charaktere mehr und wittert hinter allem eine Verschwörung und hinter fast jedem den unbekannten Strippenzieher. Am Ende des Buches klärt die Autorin zwar einige der Fragen auf, lässt ihre Leser aber in anderen, sehr zentralen Fragen ratlos zurück. Daher sollte man dieses Buch wirklich nur lesen, wenn man auch den Nachfolgeband „Bruderlüge“ lesen möchte.

    FAZIT:
    Ein außergewöhnlicher Thriller mit polarisierenden Charakteren, vielen Überraschungen und Sackgassen und einer immer bedrohlicher werdenden paranoide Grundstimmung. Für mich eines meiner Lese-Highlights dieses Jahres!

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    18 von 35 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    jewi, 17.04.2017

    "Schwesterherz" ist der erste Teil der zweiteiligen Martin-Brenner-Reihe von Kristina Ohlsson.

    ***Inhalt***

    Martin Brenner ist Anwalt, ehemaliger Polizist und Adoptivvater von Belle, der Tochter seiner verstorbenen Halbschwester. Eines Tages kommt Bobby - der Bruder der Serienmörderin Sara Texas - in Brenners Kanzlei und bittet ihn, die Unschuld seiner Schwester zu beweisen. Der Haken: Sara hat gestanden fünf Morde begangen zu haben und sich vor Verhandlungsbeginn von einer Brücke gestürzt. Vor Ihrem Tod soll sie ihren kleinen Sohn entführt und ebenfalls umgebracht haben. Als in Brenners Nachforschungen immer neue Unklarheiten auftauchen, scheinen mächtige Gegner seine Arbeit sabotieren zu wollen.

    ***Buchkritik***

    Der Erzählton der Geschichte ist ein ganz anderer, als der Fredrika-Bergman-Reihe. Dies liegt nicht an der Übersetzung - Susanne Dahmann war für die Überzetzung beider Reihen verantwortlich. Vielmehr liegt es an der Wandlungsfähigkeit der Autorin, die Ihrem Protagonisten Martin Brenner mit den Konsequenzen einer schwierigen Kindheit leben lässt: Sein afroamerikanischer Vater hat den Kontakt zu ihm und Brenners Mutter abgebrochen, woraufhin seine Mutter sich in die Alkoholsucht flüchtete. Brenner kompensiert dies mit unzähligen Bettgeschichten, hält jedoch durch die noch sehr vertraute Beziehung zu seiner Exfreundin Lucy sowie seinen Vaterpflichten (die er liebevoll zu erfüllen versucht) ein Stück Normalität in seinem Leben.

    Die Geschichte ist gut geschrieben, man fiebert durchaus bei der Handung mit. Allerdings gibt es immer wieder Beschreibungen und Vorwegnahmen, welche die kommende Handlung verraten. Dies hängt vorallem mit den Interviewfrakmenten, die über das Buch verteilt sind, zusammen. Der Sinn dieser erschließt sich mir leider nicht richtig. Sie stellen zwar ein Fazit des bisher gelesenen dar und bereiten in etwa auf die kommende Handlung vor, hätten aber meines Erachtens weggelassen werden können, da sie für die Handlung irrelevant sind.

    Die komplette Auflösung wird - aufgrund der Fortetzung im zweiten Buch - nicht gegeben. Glücklicherweise hat dieses Buch jedoch trotz des Folgebandes ein rundes, wenn auch noch etwas offenes Ende.

    ***Fazit***

    Ein interessanter, wenn auch in einigen Abschnitten vorhersehbarer Auftakt der zweiteiligen Reihe. Viele Fragen wurden in diesem Teil aufgeworfen und vermutlich erst im zweiten Teil beantwortet. Für Fans von schwedischen Krimis und vorallem von Kristina Ohlsson eine klare Leseempfehlung.

    Band 2: Bruderlüge erscheint am 13. Juni 2017

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    janein
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