Schwesterherz, Kristina Ohlsson

Schwesterherz

Thriller

Kristina Ohlsson

Durchschnittliche Bewertung
4Sterne
7 Kommentare
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Der erste Band der zweiteiligen schwedischen Thriller-Reihe mit Staatsanwalt Martin Benner.

Wer war Sara Texas?
Kaltblütige Serienmörderin oder unschuldiges Opfer?

Staatsanwalt Martin Benner will...

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Kommentare zu "Schwesterherz"

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  • 4 Sterne

    11 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    jiskett, 20.04.2017

    In "Schwesterherz" geht es um einen komplexen, verworrenen Fall: die vermeintliche Serienmörderin Sara 'Texas' Tell, die fünf Morde gestanden und sich vor der Verurteilung das Leben genommen hat. Man könnte meinen, dass die Angelegenheit abgeschlossen wäre, doch ihr Bruder ist von ihrer Unschuld überzeugt und fleht den Protagonisten, einen Anwalt namens Martin Benner, an, sich mit dem Fall zu befassen. Obwohl Benner zunächst nicht glaubt, dass sein Klient recht hat, verstrickt er sich immer mehr in Widersprüchlichkeiten und unglaublichen Details. Das hat mir gut gefallen. Als Leser erfährt man zusammen mit dem Protagonisten immer mehr Einzelheiten über die furchtbaren Geschehnisse, aber man weiß nie, was man glauben soll. Hat Sara die Morde begangen oder ist sie unschuldig? Wer steckt hinter allem? Wieso wurde gerade Benner als Anwalt ausgewählt? Die Geschichte wirft Fragen über Fragen auf, präsentiert vermeintliche Antworten, entwickelt sich dann aber in eine ganz andere Richtung. Die Handlung ist wendungsreich und bleibt, da man immer alles hinterfragen und anzweifeln muss, spannend, vor allem, nachdem der Protagonist selbst involviert wird.

    Benner ist ein sympathischer Charakter, der eindeutige Schwächen hat, große Fehler macht und sich zugleich bemüht, zu tun, was er für richtig hält. Ich mochte, wie beharrlich er war, selbst wenn er zweifelte oder nicht wusste, wonach er eigentlich suchte. Gefallen hat mir auch die innige Beziehung, die er zu seiner Tochter hat und dass er bereit war, alles für sie zu tun. Lucy, seine Partnerin und Ex-Freundin, mochte ich ebenfalls; die anderen Figuren sind weniger gut ausgearbeitet, da sie hauptsächlich im Zusammenhang mit den Ermittlungen auftreten, doch selbst hier entdeckt man in vielen Fällen nach und nach immer mehr Schichten und Geheimnisse.
    Die Geschichte selbst ist von einigen Ausschnitten eines Interviews, das Martin scheinbar nach den Ereignissen gegeben hat, unterbrochen und es gibt zwischendurch Andeutungen, dass er diese oder jene Handlung später bereuen würde. Dies hat mich nicht gestört, sondern hat mich im Gegenteil neugierig auf den Rest des Buches gemacht. Hier muss auch gesagt werden, dass "Schwesterherz" keine abgeschlossene Erzählung liefert. Einige wichtige Punkte wurden geklärt und ein guter Punkt für den Schnitt gefunden, doch viele Fragen bleiben offen und am Ende wird klar, dass in "Bruderlüge" noch einiges auf den Protagonisten zukommen wird. Deshalb bin ich schon sehr gespannt auf den zweiten Band.

    FAZIT:
    "Schwesterherz" bekommt von mir 4,5/5 Sternen. Die wendungsreiche Handlung, bei der sich die wahren Ereignisse nur langsam herauskristallisierten, hat mich sehr gepackt und gerade das letzte Drittel war sehr spannend. Ich hoffe, dass die unbeantworteten Fragen in der Fortsetzung befriedigend aufgeklärt werden können.

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    janein
  • 4 Sterne

    14 von 24 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    jewi, 17.04.2017

    "Schwesterherz" ist der erste Teil der zweiteiligen Martin-Brenner-Reihe von Kristina Ohlsson.

    ***Inhalt***

    Martin Brenner ist Anwalt, ehemaliger Polizist und Adoptivvater von Belle, der Tochter seiner verstorbenen Halbschwester. Eines Tages kommt Bobby - der Bruder der Serienmörderin Sara Texas - in Brenners Kanzlei und bittet ihn, die Unschuld seiner Schwester zu beweisen. Der Haken: Sara hat gestanden fünf Morde begangen zu haben und sich vor Verhandlungsbeginn von einer Brücke gestürzt. Vor Ihrem Tod soll sie ihren kleinen Sohn entführt und ebenfalls umgebracht haben. Als in Brenners Nachforschungen immer neue Unklarheiten auftauchen, scheinen mächtige Gegner seine Arbeit sabotieren zu wollen.

    ***Buchkritik***

    Der Erzählton der Geschichte ist ein ganz anderer, als der Fredrika-Bergman-Reihe. Dies liegt nicht an der Übersetzung - Susanne Dahmann war für die Überzetzung beider Reihen verantwortlich. Vielmehr liegt es an der Wandlungsfähigkeit der Autorin, die Ihrem Protagonisten Martin Brenner mit den Konsequenzen einer schwierigen Kindheit leben lässt: Sein afroamerikanischer Vater hat den Kontakt zu ihm und Brenners Mutter abgebrochen, woraufhin seine Mutter sich in die Alkoholsucht flüchtete. Brenner kompensiert dies mit unzähligen Bettgeschichten, hält jedoch durch die noch sehr vertraute Beziehung zu seiner Exfreundin Lucy sowie seinen Vaterpflichten (die er liebevoll zu erfüllen versucht) ein Stück Normalität in seinem Leben.

    Die Geschichte ist gut geschrieben, man fiebert durchaus bei der Handung mit. Allerdings gibt es immer wieder Beschreibungen und Vorwegnahmen, welche die kommende Handlung verraten. Dies hängt vorallem mit den Interviewfrakmenten, die über das Buch verteilt sind, zusammen. Der Sinn dieser erschließt sich mir leider nicht richtig. Sie stellen zwar ein Fazit des bisher gelesenen dar und bereiten in etwa auf die kommende Handlung vor, hätten aber meines Erachtens weggelassen werden können, da sie für die Handlung irrelevant sind.

    Die komplette Auflösung wird - aufgrund der Fortetzung im zweiten Buch - nicht gegeben. Glücklicherweise hat dieses Buch jedoch trotz des Folgebandes ein rundes, wenn auch noch etwas offenes Ende.

    ***Fazit***

    Ein interessanter, wenn auch in einigen Abschnitten vorhersehbarer Auftakt der zweiteiligen Reihe. Viele Fragen wurden in diesem Teil aufgeworfen und vermutlich erst im zweiten Teil beantwortet. Für Fans von schwedischen Krimis und vorallem von Kristina Ohlsson eine klare Leseempfehlung.

    Band 2: Bruderlüge erscheint am 13. Juni 2017

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    janein
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