Sommernachtstod

Kriminalroman

Anders de la Motte

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Ein Kind verschwindet, ein Dorf schweigt - ein fesselnder Kriminalroman von Schwedens peisgekröntem Autor Anders de la Motte

Ein Schatten scheint über einem Dorf in Südschweden zu liegen, seit dort vor 20 Jahren der kleine Billy Lindh spurlos...

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  • 4 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    coffee2go, 02.07.2018

    Kurze Inhaltszusammenfassung:
    Der vierjährige Billy verschwindet nahezu spurlos beim Spielen im eigenen Garten. Der Fall kann nicht restlos geklärt werden, wird zu den Akten gelegt und die restliche Familie zerbricht am Unglück. Auch 20 Jahre später sind noch viele Fragen offen. Billys Schwester Veronica, die sich jetzt Vera nennt und als Therapeutin arbeitet und selbst auch einige Probleme mit sich herumschleppt, gerät in eine eigenartige Situation. Ein Mann in ihrer Therapiegruppe beschäftigt sie stark und bringt sie wieder dazu, ihren Bruder erneut zu suchen.

    Meine Meinung zum Buch:
    Mir haben besonders das skandinavische Flair sowie der ziemlich durchgehend konstant aufrechte Spannungsbogen gefallen. Vera hätte ich jetzt aufgrund ihrer Persönlichkeit und ihrer Vorgeschichte nicht unbedingt als Therapeutin gesehen, das hat mir an ihrem Charakter nicht so gut gefallen, ansonsten fand ich sie stimmig. Mit dem Auftauchen von Isak ist noch ein weiterer interessanter Charakter ins Spiel gekommen, der die ganze Situation aufgemischt hat. Der Wechsel der zeitlichen Perspektiven hat auch gut gepasst.

    Mein Fazit:
    Ich habe vorher noch keinen Krimi von Anders de la Motte gelesen und wurde durchwegs positiv überrascht.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Heidi K., 13.05.2018

    Inhalt und meine Meinung:
    Sommer 1983: In einem kleinen Dorf in Südschweden verschwindet der fünfjährige Billy Lindh spurlos. Die Polizei und auch das ganze Dorf suchen nach Billy, doch es findet sich keine Spur. Billys Mutter nimmt sich nach dessen Tod das Leben und hinterlässt ihren Mann und die zwei Kinder Veronica und Mattias. Man findet zwar einen Verdächtigen in diesem Fall, doch lässt sich ihm nichts nachweisen. Auch der Verdächtige verschwindet schlißlich spurlos. Man glaubt, dass er untergetaucht ist, er lässt seine Frau und ebenfalls zwei Kinder zurück. Veronica, Billys Schwester, die sich nun Vera nennt, arbeitet heute als Therapeutin. Als in ihrer Therapiegruppe plötzlich Isak auftaucht und ihr eine Geschichte von einem verschwundenen Jungen erzählt, will sie nun auch endlich wissen was damals mit ihrem Bruder geschah. Sie weiht ihren Bruder Mattias mit ein, der inzwischen Polizist ist. Sie beginnt systhematisch in der Vergangenheit herumzuwühlen, dies gefällt aber nicht jedem im Dorf.
    Die Handlung hat mich schon von den ersten Seiten an in ihren Bann gezogen. Die Ereignisse sind nachvollziehbar erzählt und fesseln sofort. Besonders gut haben mir die Zeitsprünge gefallen zwischen den aktuellen Ereignissen und den Rückblicken in den Sommer 1983, als Billy verschwand. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so hat mich die Geschichte begeistert. Die abwechselnden Kapitel mit den Rückblicken in den Sommer 1983 haben die Handlung immer wieder neu belebt und die Ereignisse immer wieder in einem andern Licht erscheinen lassen. Auch die Gestaltung des Buchumschlages und der Titel passen wunderbar zum Inhalt. Ein guter Krimi der von der ersten bis zur letzten Seite kurzweilige Unterhaltung verspricht. Alle offenen Fragen werden bis zum Ende aufgelöst und sind plausibel erläutert.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lilli33, 14.05.2018

    Unterschwellige Spannung

    Inhalt:
    Im Sommer 1983 verschwindet der vierjährige Billy spurlos aus dem elterlichen Garten. Die Familie zerbricht an dem Unglück. Billys Schwester Veronica arbeitet zwanzig Jahre später als Therapeutin. Als der neue Patient Isak gewisse Andeutungen macht, wird Veronica hellhörig und beginnt nachzuforschen. Doch bei dem Versuch herauszufinden, was mit Billy geschehen ist, stößt sie in ihrem Dorf auf Widerstand.

    Meine Meinung:
    Anders de la Mottes Schreibstil ist sehr angenehm. Obwohl anfangs die Spannung nicht besonders hoch ist, vermag die eindringliche Sprache die Lesenden zu fesseln. Durch den Wechsel zwischen den zwei Zeitebenen - 1983 aus der Perspektive des ermittelnden Polizeibeamten Krister Månsson, zwanzig Jahre später aus der Sicht von Veronica - weiß man als Leser*in zuerst etwas mehr als die beiden Protagonisten, doch auch wieder nicht so viel, dass man sich wirklich einen Reim auf die ganzen Ereignisse machen könnte.

    Nach und nach werden die Puzzlestückchen zusammengesetzt. Aber was wirklich mit Billy geschah, erfährt man erst am Schluss. Meines Erachtens hat man auch keine Möglichkeit, gänzlich auf die wirklich überraschende Auflösung des Falles zu kommen.

    Veronica mochte ich nicht unbedingt. Zwar kann ich nachvollziehen, warum sie so geworden ist, aber sympathisch macht sie mir das nicht. Leider nervte sie mich manchmal ziemlich. Trotzdem hat es mich interessiert, ob es ihr gelingen würde, ihren Bruder oder seinen Mörder zu finden.

    Was mir sehr gut gelungen erscheint, ist die Darstellung der sozialen Beziehungen in dem kleinen Dorf, in dem alles geschah. Wer sind die Starken, wer die Schwachen? Wer hat das Sagen, und wie weit geht der Gehorsam der anderen? Das war wirklich sehr interessant zu beobachten und wirkt auch sehr realistisch.

    Fazit:
    „Sommernachtstod“ ist ein relativ ruhiger Kriminalroman, der mir vor allem aufgrund der guten Herausarbeitung des sozialen Gefüges mit all seinen Abgründen gut gefallen hat. Atemberaubende Spannung darf man nicht erwarten, diese baut sich erst gegen Ende auf.

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    janein
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