Ein General und Schandmaul (eBook / ePub)

Josefa Vom Jaaga

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Als Louise de Guéhéneuc Ende 1799 in Begleitung ihrer Eltern nach Paris kommt, weß sie genau, was der Grund dieser Reise ist: Sie soll heiraten. Bevorzugt einen Herrn aus dem Umfeld des Generals Napoleon Bonaparte, der sich soeben in Frankreich an...

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  • 5 Sterne

    Gertie G., 30.11.2018

    Auch mehr als 200 Jahre nach seinem Tod am 31. Mai 1809 ist General Lannes, Marschall von Frankreich und Duc de Montebello ein bekannter Name im Dunstkreis von Napoleon Bonaparte. Als Sohn eines Stallknechts nützte er die Chancen, die die Französische Revolution bietet und ist seit 1796 stets an der Seite Napoleons.
    Den aus der Revolution hervorgegangen neuen Machthabern steht u.a. die Familie Guéheneuc gegenüber, die dem „Grande Terreur“ der Jakobiner entkommen sind und nun wieder in Paris Fuß fassen will.
    Die siebzehnjährige Louise Guéheneuc wird, um ihrem Vater bei der Anbahnung von Geschäften behilflich zu sein, in den Salon der Joséphine Bonaparte eingeführt. Nebenbei soll eine vorteilhafte Heirat arrangiert werden. Mit ihrem freundlichen und zurückhaltenden Wesen ist sie gerne gesehener Gast und trifft mehrfach auf Jean Lannes, der Geschäftspartner ihres Vaters ist. Frnacois Guéheneuc schätzt den geradlinigen Lannes sehr, der sich auf dem glatten Parkett der Salons äußerst unwohl fühlt. Jean Lannes, der sein Herz auf der Zunge trägt und auf Grund seiner mangelnden Schulbildung das höfische Geschwätz nicht beherrscht, findet in der klugen Louise eine angenehme Gesprächspartnerin. Während sich die meisten Damen über Kleidung klatschen, ist Louise eine aufmerksame Zuhörerin, die gerne Lannes‘ Schilderungen von den diversen schlachten lauscht. Denn diese Berichte unterscheiden sich gewaltig von den Jubelmeldungen, die die Bulletins Napoleons verlautbaren.
    Die Familie Bonaparte, allen voran Napoleon, mischt sich in allerlei persönliche Belange ein, wenn sie zu ihrem eigenen Nutzen sind. So soll Jean Lannes, quasi als Anerkennung für seine Dienste, Aimée Leclerc heiraten, die sich aber in General Nicolas Davout verliebt und sich vehement weigert, den Rüpel Lannes zu ehelichen. Die daraus entstehenden Verwicklungen sind von der Autorin hinreißend erzählt.

    Meine Meinung:

    Die Autorin hat einen erfrischenden Roman geschrieben, in dem fast ausschließlich historische Persönlichkeiten vorkommen. Er liest sich wie das „Who is Who“ der Napoleonischen Ära. Geschickt werden die politischen Ereignisse, die zum Aufstieg Napoleons geführt haben eingeflochten. Gleichzeitig klingen auch sozialkritische Töne an, wenn die Bonapartes die Lebensweise des „Ancien Régime“ imitieren und mit der einen oder anderen Gepflogenheit, die Errungenschaften der Revolution ad absurdum führen. Der Leser erhält Geschichtsunterricht, ohne dies zu merken. Gut gefallen haben mir die authentischen Berichte aus dem Munde General Lannes, der die geschönten Bulletins Napoleons ablehnt. Lannes berichtet ungeschminkt vom Leiden und Sterben auf den diversen Schlachtfeldern und schreckt auch nicht davor zurück „seinen“ Feldherrn herb zu kritisieren. Immerhin holen Lannes und seine Männer häufig den Kohlen aus dem Feuer, wenn Napoleon nicht ganz so genial agiert, wie er es die Leute gerne glauben machen will.

    Lannes‘ Aussagen sind immer wieder Anlass zum Grinsen. So bezeichnet er Joachim Murat, Napoleons Schwager, als „Schönschwätzer vom Parlament“.

    Herrlich ist auch zu lesen, wie Louises Familie das eine oder andere Wort aus Jeans Wortschatz übernimmt. Teufel auch!

    Fazit:

    Ein penibel recherchierter historischer Roman, dem ich sehr gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung gebe.

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    janein

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