So schöne Lügen (eBook / ePub)

Roman

Tara Isabella Burton

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3.5Sterne
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Auch in einer Stadt, in der scheinbar alles möglich ist, muss man sich sein Glück leisten können: Louise ist Ende zwanzig und versucht, sich in New York durchzuschlagen. Eigentlich wollte sie Schriftstellerin werden - jetzt lebt sie in Brooklyn,...

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  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sago, 21.05.2019

    Als Buch bewertet

    Dieser ungewöhnliche Roman hat sich für mich zum Überraschungshit entwickelt!

    Die junge Louise schlägt sich in New York mit Nachhilfejobs und kellnern durch. Dabei sieht sie sich eigentlich als Schriftstellerin. Ihr Leben wandelt sich von Grund auf, als sie der Schwester der reichen, verwöhnten Lavinia Nachhilfe gibt. Lavinias scheinbar sorgenfreies Leben schlägt Louise sofort in ihren Bann und auch Lavinia lässt sich nur zu gern von Louise bewundern. Sie schleppt sie von Party zu Party und Louise entwickelt ein Gespür dafür, wie man es der neuen Freundin am besten Recht macht. Denn schnell begreift sie, dass Lavinias an der Oberfläche so funkelndes Leben Untiefen aufweist. Nur wer so funktioniert, wie sie es möchte, darf daran länger teilhaben.

    Der Stil der Geschichte ist sehr wechselhaft. Mal überrascht die Autorin mit sehr einfachen, redundant konstruierten Sätzen, dann beweist sie Erzähltalent. Zwischendurch sagt die Erzählerstimme deutliche Mahnungen kommenden Unheils voraus. So viel sei verraten, in dieser Geschichte überlebt nicht jeder. Doch wer tot ist, muss noch lange nicht für die Welt gestorben sein. Hier rückt die Autorin die heutige Macht der sozialen Medien in den Fokus. Denn auf Facebook lässt sich auch eine Leiche zum Schein lange am Leben erhalten...

    Tara Isabella Burton gelingt das seltene Kunststück, eigentlich unsympathische Charaktere zu erschaffen, die dennoch nicht kaltlassen, sondern sogartig faszinieren! Wer Geschichten über toxische Freundschaften mag, ist hier goldrichtig!

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Leseschneckchen555, 07.05.2019

    Als Buch bewertet

    Wenn die Maske fällt und das Geld den Teufel aus dir herauslockt
    Louise wünscht sich in die Welt der Reichen und Schönen. Um diesem Leben nahe zu sein, erkämpft sie sich mit dem wenigen Geld, das sie besitzt, hin und wieder einen Platz in New Yorks angesagten Lokalen der höheren Gesellschaft. Ihr Traum, einmal als Schriftstellerin groß rauszukommen, hat sich bisher nicht erfüllt. So hält sie sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Um mehr Geld zu kassieren, gibt sie eine Schullaufbahn vor, die nicht der ihren entspricht, aber meistens sind die Leute zu dumm, es zu bemerken. Eines Tages trifft sie bei einem ihrer Jobs auf Lavinia. Sie hat und ist alles, was Louise sich wünscht. Sie ist schön, hat Geld und bewegt sich in den besten Kreisen. Sie kostet ihr Leben mit allen Sinnen aus, wild und ungezügelt. Auch Lavinia ist fasziniert von Louise und lädt sie ein. Sie lässt sie teilhaben an ihrem Leben, das Louise so gern tauschen würde. Zwischen den zwei jungen Frauen entwickelt sich eine durchtriebene Freundschaft. Louise lässt sich von Lavinia aushalten, trägt ihre Kleidung und geht mit ihr aus. Dafür muss sie nur eines tun, und zwar nach Lavinias Pfeife tanzen. Als Louise diese Verbindung irgendwann zu eng wird, gerät alles aus dem Ruder.
    Als ich das funkelnde Buch in den Händen hielt, spürte ich schon den Glamour. Der Einband glitzerte mir auf schwarzem Hintergrund fast holographisch entgegen. Selbst beim Lesen fühlte ich mich wie in einer Glitzerwelt, wenn die Buchkanten im Licht reflektierten und mir entgegenstrahlten. Dieses Buchcover macht schon beim Anblick eine Menge her.
    Dass nicht alles Gold ist, was glänzt, das ließ mich die Autorin in diesem Buch sehr deutlich spüren. Denn der Schein trügt. In einer Welt voller großspuriger Dialoge und Zitate, in der es von Künstlern und Denkern nur so wimmelt, fehlt es trotzdem manchmal an Verstand.
    Ich habe mich mit dem Einstieg in das Buch ein wenig schwergetan. Manchmal war mir das hohe Gerede einfach zu viel. Mit dem Schreibstil hatte ich keinerlei Probleme, viel mehr haben mich die Dialoge der Protagonisten genervt. Leider hatte ich, genau wie es Louise manchmal erlebte, das Gefühl, nicht ganz anzukommen in Lavinias skurrilen Welt. Dieses Empfinden wurde ich eine ganze Weile nicht los. Ist man aber erst einmal richtig eingetaucht in die Geschichte, fühlt es sich an, wie ein Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Das Buch hat ganz gewiss seinen Reiz.
    Ich musste unbedingt erfahren, auf was Louise sich durch Lavinia alles einlässt. Denn sie ist fasziniert von dem reichen Mädchen und ihrer scheinbar so glänzenden Welt. Sie bewundert ihren Mut, die Freiheit und Unbeschwertheit, in der sie sich bewegt. Sie genießt mit ihr die Partys voller Sex, Drogen und Alkohol.
    Weil alles mit Geld möglich ist und es keine Grenzen gibt, sucht sich Lavinia neue Herausforderungen. Sie setzt sich unmenschliche Ziele, den Blick auf die Realität völlig verloren. Alkohol und Aufputschmittel für eine unwirkliche Welt, in der sich jeder selbst der Nächste ist. Lavinia lebt auf theatralische Weise den Rausch des Extremen. Von allem etwas zu viel. Auffallen und gesehen werden. All das in sozialen Netzwerken gepostet, in denen etliche Bilder täglich darauf warten, geliked zu werden.
    Geldsorgen, wie Louise sie kennt, sind für Lavinia ein Fremdwort. Sie ist es gewohnt, sich alles zu erkaufen. Selbst Anerkennung ist mit etwas Geschick kaufbar. Das bekommt auch Louise zu spüren. Bevor sie sich dem Risiko aussetzt, dass Lavinia sich von ihr abwendet, gibt Louise ihr die Antworten, die sie hören möchte. Louise ist sich selbst nicht mehr treu. Sie verzichtet auf eine eigene Meinung, um Lavinia und dieses üppige Leben nicht zu verlieren.
    Die Veränderungen, die aber letztendlich in Louise vorgehen, oder immer schon in ihr verborgen waren, sind noch einmal ein ganz anderes Kaliber. Für mich war es schockierend, festzustellen, zu was der Mensch fähig ist, wenn ihn die Sucht nach Reichtum und Anerkennung treibt. Bis zum Schluss hatte ich die Hoffnung, dass alles, was ich gelesen hatte, nicht wahr ist. Dass ein Satz kommt, der alles rechtfertigt. Er kam nicht.
    Ein Roman, der zwar eine Weile brauchte, um mich zu überzeugen, sich dann aber als unsagbar fesselnd entwickelte und mich auch nachdem ich ihn gelesen hatte, nicht losließ.

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    janein
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