Maria Köpf

Maria Köpf wurde 1962 in München geboren. Sie studierte amerikanische Literatur sowie Film- und Theaterwissenschaften in Berlin und New York. Seit Ende der 80er-Jahre widmet sie sich der Herstellung und Herausbringung von Filmen, u.a. als Verleihmitarbeiterin, Produktionsleiterin und zeitweise Programmiererin und Leiterin des Berliner Arthouse Kinos "Sputnik" (gemeinsam mit Stefan Arndt).

Sie ist seit 1995 durchgehend für X Filme creative pool tätig, zunächst als Leiterin der Postproduktion bei "Stille Nacht". Seit "Winterschläfer" (1997) arbeitet sie mit Tom Tykwer, zunächst als Herstellungsleiterin, wie auch bei "Lola rennt" (1998, Deutscher Filmpreis in Gold), und später als Produzentin ("Der Krieger und die Kaiserin" und "Heaven", jeweils Deutscher Filmpreis in Silber). Sie produzierte auch den vielfach ausgezeichneten Erstling von Hendrik Handloegten "Paul is dead" sowie den 2002 für einen deutschen Filmpreis nominierten "Wie Feuer und Flamme" von Connie Walther. In 2002 produzierte sie den ersten Kinofilm von Hendrik Handloegten "Liegen Lernen" sowie dem Kurzfilm "True" von Tom Tykwer für "Paris, je t'aime".

Maria Köpf ist Co-Geschäftsführerin von X Filme creative pool. Derzeit arbeitet sie an dem Kinodebüt von Ayse Polat, Arbeitstitel: "En Garde", in Zusammenarbeit mit dem ZDF "Das Kleine Fernsehspiel". Außerdem in der Entwicklung ist ein neues Spielfilmprojekt von Sebastian Schipper mit dem Titel "Ein Freund von mir", die Verfilmung des Romans von Holly-Jane Rahlens "Prinz William, Maximilian Minsky und ich" (Regie: Anna Justice) und ein Essayfilm über die Liebe: "Ich Dich Auch".