Unsere Buchtipps des Monats

Besondere Bücher ausgewählt von der Weltbild Buchredaktion

Janina Kliche, Weltbild-Buchredaktion:

"Dies ist kein 08/15-Thriller. Es gibt nicht den Mord, die Ermittlung, den Showdown und am Ende ist die Welt wieder irgendwie in Ordnung.

Der gesamte Inhalt spielt innerhalb von 24 Stunden ohne dass ich mich als Leserin gehetzt gefühlt habe. Es geht um einen Fall, der 20 Jahre her ist und von dem die Protagonistin Helena dem Leser nach und nach immer mehr preisgibt. Gleichzeitig jagt sie ihren Vater durchs Moor, der aus dem Gefängnis entkommen ist. Es ist ihre Geschichte und wie sie wurde wie sie ist.

Ich war lange hin und her gerissen, ob ich Helena verstehe oder ob ich sie einfach nur schütteln möchte. Wie kann sie ihren Vater nach allem was er getan hat immer noch so vergöttern? Aber letztendlich hatte sie mich doch. „Die Moortochter“ ist ein Krimi für alle, die auch mal einen Krimi lesen möchte, der zwar hart ist, aber ohne viel Blut und Mord auskommt."

Karen Dionne - Die Moortochter
Er ist ihr Vater - und verdient keine Gnade...

Helena Pelletier lebt in Michigan auf der einsamen Upper Peninsula. Sie ist eine ausgezeichnete Fährtenleserin und Jägerin - Fähigkeiten, die sie als Kind von ihrem Vater gelernt hat, als sie in einer Blockhütte mitten im Moor lebten. Für Helena war ihr Vater immer ein Held - bis sie vor fünfzehn Jahren erfahren musste, dass er in Wahrheit ein gefährlicher Psychopath ist, der ihre Mutter entführt hatte. Helena hatte daraufhin für seine Festnahme gesorgt, und seit Jahren sitzt er nun im Hochsicherheitsgefängnis. Doch als Helena eines Tages in den Nachrichten hört, dass ein Gefangener von dort entkommen ist, weiß sie sofort, dass es ihr Vater ist und dass er sich im Moor versteckt. Nur Helena hat die Fähigkeiten, ihn aufzuspüren. Es wird eine brutale Jagd, denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen ...

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Elisabeth Steppich, Weltbild-Buchredaktion:

"Als ich diesen Roman in die Hände bekam, habe ich ihn gleich in einem Rutsch verschlungen. Barbara Erskine ist eine so wundervolle Erzählerin, mit ihrer atmosphärischen Sprache zieht sie einen förmlich in ihren Bann. Ich wäre am liebsten zusammen mit Miranda in das verträumte alte Haus Sleeper’s Castle gezogen. Die tolle Beschreibung der wild-romantische Landschaft von Wales tut ihr Übriges – das muss eines meiner nächsten Reiseziele werden. Und auch Catrins Geschichte ist unglaublich spannend und ein intensiver Einblick in die Welt Anfang des 15. Jahrhunderts, wie man ihn in keinem Geschichtsbuch findet. Bis zum Schluss hat mich der Roman nicht losgelassen. Und als ich fertig gelesen hatte, habe ich selbst von Sleeper’s Castle geträumt."

Barbara Erskine - Die Herrin der Träume Ein Haus voller Träume

Es ist der erste Abend, an dem Lia als Schankmädchen in der Taverne arbeitet. Dabei ist sie eigentlich eine Prinzessin. Doch sie ist auf der Flucht, weggelaufen von zu Hause, weil sie sich nicht auf die Ehe mit einem Prinzen einlassen wollte, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Was sie nicht ahnt: Einer der beiden Männer ist der Prinz, gegen den sie sich entschieden hat. Und der andere ein Mörder, losgeschickt, um Lia zu töten. Während Lia sich zu beiden hingezogen fühlt, ahnt sie nicht, dass sie längst in größter Gefahr schwebt ...

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Stephanie Braun, Weltbild-Buchredaktion:

"Wie Sie vielleicht schon wissen, bin ich ein großer Fan skandinavischer Krimis. Daher habe ich mit viel Freude zu Ingar Johnsrud’s Debüt „Der Hirte“ gegriffen. Johnsrud war viele Jahre Journalist und hat sich bei seinem ersten Krimi einfach gefragt, was er gern selbst lesen würde. Herausgekommen ist ein spannender Ermittler-Thriller, der tief in die Keller und Geheimnisse einer Sekte eintaucht, nachdem dort ein Serienmörder 5 Menschen brutal ermordet hat.

„Der Hirte“ wird „gnadenlos wie Jo Nesbo, komplex wie Stieg Larsson und rasant wie Jussi Adler-Olsen“ bewertet, und es machte Riesenspaß das Buch zu lesen. Viel Spaß bei der Lektüre!"

Ingar Johnsrud - Der Hirte
Nominiert für den renommierten Maurits Hansen Prisen als bestes Krimidebüt!

Die Kinder von "Gottes Licht" folgen ihrem Hirten - bis in den Tod ...

Die Tochter der einflussreichen Politikerin Kari Lise Wetre wird vermisst - ein Routinefall für Hauptkommissar Fredrik Beier. Doch kurz darauf wird Beier nach Solro beordert, einem alten Hof vor den Toren Oslos.

Fünf Männer wurden hier auf dem Sitz der christlichen Sekte "Gottes Licht" grausam abgeschlachtet. Das Gelände des Hofs ist ausgestattet wie ein Hochsicherheitstrakt, und im Keller des Gebäudes stoßen die Ermittler auf ein Labor, das auf monströse Experimente hinweist. Von den restlichen Mitgliedern der Sekte fehlt jede Spur, unter ihnen die vermisste Annette Wetre ...

Der erste Band einer neuen Thriller-Reihe: Bestellen Sie Der Hirte von Ingar Johnsrud, dem neuen Star der skandinavischen Spannungsliteratur, jetzt sicher, bequem und portofrei online bei Weltbild.de.

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Elisabeth Steppich, Weltbild-Buchredaktion:

"Endlich ein neuer Tierkrimi von der Glennkill-Autorin Leonie Swann! Statt ermittelnder Schafe gibt es hier den sprechenden Graupapagei Gray. Und was er alles redet! Mit allerlei vorlautem Geplapper bringt er seinen temporären Halter Augustus Huff ganz schön in Verlegenheit. Deshalb ist dieser zunächst auch mehr irritiert und genervt von dem quasselnden Federvieh – wieso veranstaltet Gray auch so ein Theater, wenn er mal allein gelassen wird?! Doch je mehr Augustus über Gray – und nicht zuletzt über den mysteriösen Todesfall – herausfindet, desto mehr versteht er ihn. Und so wie Augustus den kleinen Papagei immer mehr ins Herz schließt, habe ich dieses lustige Duo mehr und mehr lieb gewonnen!"

Leonie Swann - Gray
Nach ihrem erfolgreichen Bestseller "Glennkill" legt Leonie Swann nun mit "Gray" einen neuen spannenden Kriminalroman vor - mit dem sprechenden Graupapagei „Gray“ als Helden.

Grays Herrchen Elliot ist Student an der altehrwürdigen Universität Cambridge. Bis er unter merkwürdigen Umständen zu Tode kommt. Zum ersten Mal wird ihm klar, wie hoch über dem Erdboden er hier klettert. Dreißig Meter. Sterbenshoch. Unter ihm lockt und flüstert der Abgrund plötzlich mit tausend Stimmen. „Gib auf!“, sagt der Abgrund. „Lass dich fallen! Nichts von dem, was du denkst, ist wahr!“ Seine Hände sind feucht vor Schweiß. Doch nun ist Elliot tot. War es wirklich ein tragischer Unfall? Jetzt ist es an Cambrigde-Dozent Augustus Huff, Licht in diese unselige Angelegenheit zu bringen. Sein pfiffiger Assistent hierbei ist Elliots vorlauter Graupapagei Gray ...

Lassen Sie sich dieses tierisch spannende Lesevergnügen nicht entgehen und bestellen Sie „Gray“ von Leonie Swann gleich hier online.

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Janina Kliche, Weltbild-Buchredaktion:

"Wir hatten so viel Spaß mit diesem Buch bei der Programm-Präsentation im Winter. Der Verlag hat uns nur das Cover und ein Autorenfoto gezeigt und schon wurde wild über den Autor diskutiert: Argentinier, Model und Werbegesicht von Ralph Lauren, Kapitän eines preisgekrönten Poloteams (Wie groß ist so ein Polospieler eigentlich?) und zweitschönster Mann der Welt 2009. Googeln sie den Mann doch mal bei Interesse. Ich habe echt keine Ahnung von Polosport und Pferden, aber man kann an vielen Stellen die Liebe des Autors zu diesem Sport rauslesen und auch das ein oder andere Fachwissen aufschnappen. Und apropos Liebe: Auch die kommt natürlich nicht zu kurz. Denn die Tierärztin Georgia gerät genau wie die Leserin in eine Welt, die den Meisten fremd ist, in die aber sicher jeder gerne mal eintauchen würde. Und dort trifft sie auf Alejandro (Nacho Figueras nicht unähnlich), der nicht nur ihre Liebe zu Pferden mit ihr teilt."

Nacho Figueras - Die Wellington-Saga. Versuchung
Glamouröse Partys, edle Pferde und heiße Nächte unterm Sternenhimmel - hier liegt der Schlüssel zum Glück...

Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert ...

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Yvonne Tiedt, Weltbild-Buchredaktion:

"Eleanor Oliphant ist eine der rührendsten Romanfiguren, die ich kenne. Ihre schicken kreativen Kollegen halten sie für eine graue Maus und nehmen sie nicht ganz ernst. In der Tat verhält sich ein bisschen seltsam … Als sie sich in einen Musiker verliebt, beschließt sie, sich für ihn zu stylen. Eleanors Erlebnisse bei der Kosmetikerin oder beim Klamottenkauf sind unglaublich komisch, beste Komödie! Aber je mehr man über ihre traumatische Kindheit erfährt, desto mehr erkennt man, wie tapfer sie eigentlich ist. Das Glück befindet sich zwar direkt vor ihrer Nase, aber sie braucht lange, um das zu erkennen. Ich hätte sie an manchen Stellen gerne sanft geschubst, um ihr die Augen zu öffnen. Ein außergewöhnliches Leseerlebnis . Ich hoffe, Sie gewinnen die wunderbare Eleanor Oliphant genauso lieb wie ich."

Gail Honeyman - Ich, Eleanor Oliphant
Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand

Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus - und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen. Mit ihrem Debüt "Ich, Eleanor Oliphant" ist Gail Honeyman ein anrührender Roman mit einer unvergesslichen Hauptfigur gelungen. Ihre erfrischend schräge Sicht auf die Dinge zeigt uns, was im Leben wirklich zählt. Liebe. Hoffung. Ehrlichkeit. Und vor allen Dingen die Freundschaft.

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Stephanie Braun, Weltbild-Buchredaktion:

"Bei uns ist der Frühling schon eingezogen, doch in Anja Goerz Thriller zieht ein Schneesturm über Europa und versetzt die Hauptfigur Bendix Steensen in eine Katastrophe. Er sitzt in London fest, seine Frau wird vermisst – und sein neunjähriger Sohn fühlt sich allein daheim bedroht. Beim Lesen spürte ich die Beklemmung und die wachsende Panik der Figuren. Besonders mit Bendix‘ Sohn Lewe muss man einfach mitzittern, als er verzweifelt versucht, nach merkwürdigen Geräuschen an den Fenstern, im Haus ein Versteck zu finden. Ob ich jemals Winterurlaub in der Einsamkeit Nordfrieslands machen möchte, muss ich mir aber nach dem Krimi wirklich nochmal überlegen.."

Anja Goerz - Wenn ich dich hole
Ein panischer Vater, ein verzweifelter Sohn - eine ganze Familie wird von den Schatten der Vergangenheit eingeholt.

Wegen eines Unwetters sitzt Bendix Steensen in Heathrow fest. In immer kürzeren Abständen erhält er Anrufe seines neunjährigen Sohnes Lewe, die allmählich panisch klingen: Seit Stunden sind Mama und Oma nun schon fort, am Handy meldet sich niemand, er hat Angst, in dem abgelegenen Haus in Niebüll nicht mehr allein zu sein. Bendix alarmiert die örtliche Polizei. Doch obwohl diese nichts Verdächtiges feststellt, versucht er alles, um auf schnellstem Weg nach Nordfriesland zu kommen. Eine schier endlose Reise, zusätzlich erschwert durch Schnee und Sturm. Derweil haben seine Frau und Mutter einen ganz anderen Kampf zu kämpfen. Und Lewe ist tatsächlich nicht mehr allein ....

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Stephanie Braun, Weltbild-Buchredaktion:

"Als großer Fan von skandinavischen Krimis freue ich mich immer über neue Autoren und neue Bücher und habe dementsprechend freudig das Buch von Sofie Sarenbrant ausgepackt und gelesen. Die Krimihandlung ist gut durchdacht und wirklich spannend zu lesen (und bis zum Schluss lag ich bei meinem Tipp, wer der Mörder ist, vollkommen daneben). Besonders gut gefallen hat mir, dass neben den polizeilichen Ermittlungen auch die Sorgen und Nöte der verschiedenen Hauptfiguren glaubhaft dargestellt werden. "Made in Sweden" verspricht auch bei diesem Buch unterhaltsame Lesestunden, viel Spaß damit!"

Sofie Sarenbrant - Der Mörder und das Mädchen
Packend und sehr atmosphärisch ... ein Bestseller aus Schweden

Noch einen Tag noch - dann, glaubt Cornelia, hat ihr Martyrium ein Ende, dann zieht sie mit Astrid, ihrer sechsjährigen Tochter, aus ihrem Haus aus und kann Hans, ihren gewalttätigen Mann, endlich verlassen. Doch am Morgen findet sie Hans tot im Gästezimmer. Emma Sköld, hochschwanger und sehr ehrgeizig, übernimmt den Fall: Für sie ist Cornelia die erste Verdächtige, doch es gibt auch eine andere Spur: Die kleine Astrid will in der Nacht einen Mann neben ihrem Bett gesehen haben, der sie gestreichelt hat.

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