Kommentararchiv

Janina Kliche

aus der Weltbild-Redaktion

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Empfehlungen von Janina Kliche

  • Lazarus

    Lars Kepler

    verfasst am 24.01.2019 - 09:19 Uhr

    Was für ein Hingucker Cover! Die blaue Schlange ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber der Inhalt wird jeden Skandinavienkrimi-Fan und jeden Serienkiller- Thriller-Leser in seinen Bann ziehen. Joona Linna ermittelt bereits in seinem siebten Fall und der führt ihn tief zurück in seine Vergangenheit. Zu einem Fall, der klar gelöst schien, bei dem aber doch nichts war wie es scheint.
    Sie müssen die ersten sechs Fälle nicht gelesen haben, um dieses Buch zu verschlingen. Ich selbst habe auch nur vor vielen Jahren „Der Hypnotiseur“ des Autorenduos gelesen und hatte an keiner Stelle das Gefühl, ich müsste die anderen Fälle kennen. Aber passen sie auf: einmal angefangen, werden sie die 600 Seiten an einem Stück lesen wollen. Und vielleicht ja anschließend auch die ersten Fälle von Joona Linna. Aber bitte alle mit „Licht an“ …

  • Der Mann im Leuchtturm

    Erik Valeur

    verfasst am 29.08.2018 - 14:57 Uhr

    Dies ist nicht der Dänemark-Krimi den ich erwartet hatte. Es gibt keinen eigenbrötlerischen Kommissar oder gebrochenen Mann im Mittelpunkt, der einen Fall aufklärt mit seinen ganz eigenen Methoden. Im Gegenteil: Der Ermittler selbst spielt hier nur eine kleine Rolle. Die Handlung wird getragen von Rückblicken in die (nicht immer rosige) Vergangenheit: Wie wurden die handelnden Personen wie sie sind? Warum wohnt Viggo einsam und allein in einem Leuchtturm am Ende des Landes? Und was hat das alles mit dem Mord an der Mutter des Ministerpräsidenten zu tun?

    Dadurch, dass ich andere Erwartungen hatte, wurde ich bei diesem Buch überrascht. Positiv. Es braucht gar nicht immer Blut, Tote und alte Fälle für einen guten Skandinavien-Krimi. „Der Mann im Leuchtturm“ regt mit seinem allgegenwärtigen Thema Tod sogar zum Nachdenken an und hinterlässt so bei mir einen bleibenden Eindruck.

  • Ohne Spur

    Haylen Beck

    verfasst am 27.07.2018 - 13:04 Uhr

    „Also, soweit ich mich erinnere, waren keine Kinder in ihrem Auto“.
    Wie bitte? Ich habe doch vor ein paar Seiten gelesen, dass eine Polizistin Audras Kinder bis nach ihrer Vernehmung beaufsichtigen wird. Und schon war ich mittendrin in diesem spannenden Thriller. Für die Polizei und Presse ist sie schnell die Frau, die ihre Kinder in der Wüste ermordet hat und nun auf unschuldig macht. Niemand will oder kann ihr glauben, dass die Polizei ihre Kinder mitgenommen hat.
    Was für eine Horrorvorstellung. Ich habe mich sofort aufs Audras Seite geschlagen, weil ich den wahren Hintergrund als Leserin kannte. Und trotzdem musste ich mich natürlich fragen: Würde ich ihr auch ohne den Hintergrund glauben können? Die Autorin beschreibt so eindringlich Audras Gefühle und ihre Situation, dass es mir die Nackenhaare aufstellt hat und ich das Buch zu keiner Zeit aus der Hand legen wollte.

  • Der Schatten

    Melanie Raabe

    verfasst am 08.06.2018 - 13:13 Uhr

    Sie suchen einen Krimi mit einem überraschenden Ende? Dann ist dies ihre Sommerurlaubs-Lektüre. Obwohl ich mich am Anfang gefragt habe, wie Melanie Raabe das Ganze am Ende glaubhaft auflösen möchte, hat sie so ein gutes Gespür bei ihren Figuren und dem Krimiplot bewiesen, dass die knapp 400 Seiten wie im Flug vorbeigeflogen sind.
    Während des Lesens habe ich mich oft gefragt, wie ich mich an der Stelle von Norah verhalten würde. Immerhin ist sie erst seit ein paar Tagen in Wien und kennt nahezu niemanden, als sie mit der Vorhersage der Bettlerin konfrontiert wird, dass sie sehr bald zur Mörderin werden wird. Wien ist es auch, was den Krimi noch grandioser macht. Keine andere Stadt ist so „todesverliebt“ wie Wien und ich kann mir keine bessere Kulisse für einen Krimi wie diesen vorstellen.

  • Final Girls

    Riley Sager

    verfasst am 04.04.2018 - 12:17 Uhr

    Drei „Final Girls“. Drei junge Frauen, die mit das Schlimmste erlebt haben, das man sich nur vorstellen kann (wenn das überhaupt möglich ist). Sie haben ein Massaker als jeweils Einzige überlebt und müssen nun ihr Leben wieder in den Griff bekommen. Jede der drei geht damit anders um. Als eine von ihnen plötzlich stirbt, geht der Presserummel von vorne los und die zwei verbliebenen Girls, Lisa und Samantha, suchen zum ersten Mal Kontakt zueinander. Dabei ist Lisa diejenige, die aus ganz eigenen Gründen von Samantha gezwungen wird, sich endlich an das Massaker und an die ganze Wahrheit von damals zu erinnern.
    Sager schreibt so schnell, dass man als Leser mit den dreien auf jeder Seite mitleidet und mitfiebert. Sie schütteln will und gleichzeitig vor sich selbst beschützen. Ein toller Thriller für den Sommerurlaub!

  • Schlüssel 17

    Marc Raabe

    verfasst am 09.01.2018 - 16:41 Uhr

    Der erste Fall für Tom Babylon. Wie so viele Ermittler trägt auch er eine Last mit sich rum. Vor Jahren verschwand seine Schwester und er ist sich als Einziger sicher, dass seine Schwester nicht tot ist. Sein aktueller Fall bringt neuen Schwung in die Sache: Die Leiche trägt einen Schlüssel, der im leider mehr als bekannt vorkommt. Und ihn und seine Freunde holt eine Jugendsünde ein, die sie alle längst verdrängt haben.
    Marc Raabe legt hier einen rasanten Berlin Krimi vor, von dem ich mich nur schwer lösen konnte. Er hat es geschafft, dass ich nach jedem Kapitel dachte: Nur noch ein Kapitel! Mein absoluter Lesetipp in diesem Monat.

  • Der Todesmeister

    Thomas Elbel

    verfasst am 18.10.2017 - 10:50 Uhr

    Hier hatte ich beim Lesen sofort einen Film vor Augen. Und das liegt nicht nur an der Schreibweise, sondern vor allem an den ungewöhnlichen Charakteren des multikulti Ermittlerteams des Berliner LKAs. Jeder im Team hat ein anderes Geheimnis, dass ihn in seiner Arbeit prägt und antreibt. Allen voran der Neue: Viktor Puppe. Dass er Viktor von Puppe heißt verschweigt er zunächst aus gutem Grund. Der Fall selbst ist nichts für zarte Gemüter, aber die Fans harter Thriller und von Sebastian Fitzek kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Ich hoffe, dass Thomas Elbel das Team bald wieder ermitteln lässt.

  • Durst

    Jo Nesbø

    verfasst am 28.08.2017 - 11:42 Uhr

    Endlich hat das Warten ein Ende und Harry Hole ist zurück! Nesbo hat uns Fans lange warten lassen, aber der neue Fall macht das sofort wieder wett. Neben Tinder und einem nicht gefassten Mörder aus "Koma", der ein Spiel mit Harry spielt, spielen auch Vampirismus und Eitelkeit eine große Rolle.
    PS: Im Oktober kommt "Schneemann" ins Kino mit Michael Fassbender als Harry Hole.

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  • Oxen. Das erste Opfer

    Jens Henrik Jensen

    verfasst am 18.07.2017 - 12:42 Uhr

    Endlich ein neuer Däne! Lange mussten wir Krimifans auf einen dänischen Nachfolger für „unseren Jussi“ warten. Hier ist er nun: Jens Henrik Jensen. Die beiden teilen nicht nur die Gemeinsamkeit der drei Namen und den Verlag, sondern auch den besonderen Schreibstil, der mich den Krimi nicht aus der Hand hat legen lassen. Der Leser muss bis zum Finale auch nur noch auf zwei Bände warten und die Erscheinungstermine stehen sogar schon fest (Februar und August 2018). Im Mittelpunkt steht Niels Oxen, der Namensgeber der Trilogie. Er will mit nichts und niemandem mehr etwas zu tun haben und zieht in den Wald. Doch wie es so ist: Dort findet er keine Einsamkeit, sondern gerät schnell unter Mordverdacht.

  • Der Nebelmann

    Donato Carrisi

    verfasst am 22.06.2017 - 12:23 Uhr

    Ich kann diesen Krimi nur weiterempfehlen!
    Dies ist wirklich der erste Krimi seit langer Zeit bei dem ich als Leserin erst auf der allerletzten Seite den Täter erfahren habe.
    Carrisi führt den Leser immer wieder auf falsche Fährten, ohne das es je langweilig wird.

  • Die Moortochter

    Karen Dionne

    verfasst am 31.05.2017 - 15:28 Uhr

    Dies ist kein 08/15-Thriller. Es gibt nicht den Mord, die Ermittlung, den Showdown und am Ende ist die Welt wieder irgendwie in Ordnung.

    Der gesamte Inhalt spielt innerhalb von 24 Stunden ohne dass ich mich als Leserin gehetzt gefühlt habe. Es geht um einen Fall, der 20 Jahre her ist und von dem die Protagonistin Helena dem Leser nach und nach immer mehr preisgibt. Gleichzeitig jagt sie ihren Vater durchs Moor, der aus dem Gefängnis entkommen ist. Es ist ihre Geschichte und wie sie wurde wie sie ist.

    Ich war lange hin und her gerissen, ob ich Helena verstehe oder ob ich sie einfach nur schütteln möchte. Wie kann sie ihren Vater nach allem was er getan hat immer noch so vergöttern? Aber letztendlich hatte sie mich doch. „Die Moortochter“ ist ein Krimi für alle, die auch mal einen Krimi lesen möchte, der zwar hart ist, aber ohne viel Blut und Mord auskommt.

  • Die Wellington-Saga - Versuchung

    Nacho Figueras, Jessica Whitman

    verfasst am 22.03.2017 - 14:45 Uhr

    Wir hatten so viel Spaß mit diesem Buch bei der Programm-Präsentation im Winter. Der Verlag hat uns nur das Cover und ein Autorenfoto gezeigt und schon wurde wild über den Autor diskutiert: Argentinier, Model und Werbegesicht von Ralph Lauren, Kapitän eines preisgekrönten Poloteams (Wie groß ist so ein Polospieler eigentlich?) und zweitschönster Mann der Welt 2009. Googeln sie den Mann doch mal bei Interesse.
    Ich habe echt keine Ahnung von Polosport und Pferden, aber man kann an vielen Stellen die Liebe des Autors zu diesem Sport rauslesen und auch das ein oder andere Fachwissen aufschnappen. Und apropos Liebe: Auch die kommt natürlich nicht zu kurz. Denn die Tierärztin Georgia gerät genau wie die Leserin in eine Welt, die den Meisten fremd ist, in die aber sicher jeder gerne mal eintauchen würde. Und dort trifft sie auf Alejandro (Nacho Figueras nicht unähnlich), der nicht nur ihre Liebe zu Pferden mit ihr teilt.

  • Nothing less

    Anna Todd

    verfasst am 28.11.2016 - 16:03 Uhr

    Ein würdiger Abschluss der Serie und der Geschenktipp für alle, bei denen es nicht immer um einen BadBoy gehen muss! Denn Landon ist das Gegenteil seines Stiefbruders Hardin.

  • Totenweg

    Romy Fölck

    verfasst am 23.11.2016 - 11:48 Uhr

    Das Manuskript hat mich sofort überzeugt und ich war glücklich, als ich den Zuschlag für diese Weltbild Premiere bekommen habe. Ich hoffe, sie sind genauso begeistert und wer weiß, vielleicht wurde hier eine neue Nele Neuhaus entdeckt? Auf jeden Fall hat Romy Fölck einen spitzen deutschen Krimi vorgelegt. Die Atmosphäre passt super in die kalte Jahreszeit. Nebel zwischen den Obstbäumen in der Elbmarsch, ein Cold Case und ein jahrelang gehütetes Geheimnis. Genug Gründe um sich eine Tasse Tee und eine Decke zu schnappen und es sich auf dem Sofa bequem zu machen.

  • Die Tage, die ich dir verspreche

    Lily Oliver

    verfasst am 14.11.2016 - 10:20 Uhr

    Mein Herz- und Heulbuch des Jahres 2016. Für alle Fans von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter".

  • Das Paket

    Sebastian Fitzek

    verfasst am 14.11.2016 - 10:17 Uhr

    Das Geschenk für alle lieben Nachbarn, die immer unsere Pakete annehmen und natürlich jeden Krimifan!

  • Bourbon Kings

    J. R. Ward

    verfasst am 10.11.2016 - 11:14 Uhr

    Was in den 80ern „Denver Clan“ war, sind jetzt die „Bradfords“!
    Meine Kollegin Ruza vom Lyx Verlag hat mir den Titel schon sehr früh ans Herz gelegt. Das Cover hat mich sofort überzeugt. Es ist ungewöhnlich und ein absoluter Hingucker im Bücherstapel. Als ich dann angefangen habe zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören. Gleich auf den ersten Seiten wurde ich in die Welt der Bradford-Dynastie, die mit Bourbon ihr Geld macht, reingesogen. Die Autorin schreibt so, dass jeder sofort ein Bild vor Augen hat, wo er sich die nächsten 500 Seiten befinden wird. Das Ganze ist gespickt mit Glamour, Reichtum, verbotener Liebe, Geheimnissen, Intrigen, Verrat, Machtspielen, Drama und natürlich Bourbon.

  • Begin Again

    Mona Kasten

    verfasst am 20.09.2016 - 08:53 Uhr

    Ich durfte das Buch schon lesen und der Schreibstil von Mona Kasten ist so fantastisch, dass ich das Buch bis zum Ende nicht aus der Hand legen konnte. Die Charaktere sind natürlich nicht ganz neu, aber ich habe sie beide ins Herz geschlossen. Und vielleicht löst es ja einen neuen Wandertrend aus :-).

  • Ich bin der Zorn

    Ethan Cross

    verfasst am 20.09.2016 - 08:44 Uhr

    Für diesen Thriller habe ich schon gleich nach der Programmpräsentation des Verlags im Mai den Text angefordert und ihn verschlungen. Dies ist eine Serie, die einem Thriller-Fan wie mir, dem es in Büchern nicht grausam genug zugehen kann, gefällt und die aus dem üblichen Rahmen fällt.
    Marcus Williams und Francis Ackerman junior. Zwei Brüder wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Marcus, der Ex-Cop und Ermittler der geheimen Shepherd Organization auf der einen und Francis , der berüchtigste Serienkiller der Gegenwart, auf der anderen Seite. Probleme sind hier natürlich vorprogrammiert und tauchen auch in diesem Band wieder auf.
    Warnhinweis: Ethan Cross hat eine Vorliebe für detailreiche Beschreibungen. Also nichts für schwache Nerven!
    Psst: Ab Dezember erhalten sie bei uns Band 1-3 der Serie als günstiges Paket!

  • Vierundzwanzig Stunden

    Guillaume Musso

    verfasst am 17.08.2016 - 14:00 Uhr

    Ich lese in meinem Job sehr viele Bücher und viele auch schon vor dem eigentlichen Erscheinungstermin. Dies kann Fluch und Segen zugleich sein. Viele Bücher, die einen jeden Tag ermahnen, dass sie gelesen werden wollen. Guillaume Musso stand so gar nicht auf meiner Liste. Aber die Kurzzusammenfassung des Verlags hat mich einfach sofort angesprochen: ein vererbter Leuchtturm, eine geheimnisvolle Falltür, die den, der sie öffnet, zu nur noch 24 Stunden Lebenszeit pro Jahr verdammt … „Vierundzwanzig Stunden“ sind hier Programm! Ich habe das Buch in nicht einmal 24 Stunden durchgelesen. Ich konnte nicht aufhören, bevor ich wirklich erst am Ende dem Geheimnis auf die Spur gekommen bin. Mein erster Musso und bestimmt nicht mein letztes Buch von ihm. Ein Geheimtipp auch für Krimifans wie mich!