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  • 5 Sterne

    16 von 25 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Claudia S., 02.08.2021

    Als Buch bewertet

    INHALT:
    Wenn du laufen gehst, dann meist mit deinem Lieblingssoundtrack und deinem Fitnesstracker. Und dieser teilt deine Laufstrecke dann ganz easy im Internet. Dann weiss jeder, wo du läufst und auch wieder laufen wirst. Irgendjemand findet es ganz besonders interessant und fühlt sich inspiriert, zu einem ganz besonderen Kunstwerk. Und dieser Jemand hätte es vielleicht nicht wissen dürfen. Aber so kann er deine Initialen auf einer digitalen Karte tracken und setzt so sein Zeichen, wer der Nächste sein wird. Du kannst so schnell laufen, wie du kannst. Das wird dir nichts nützen, denn er ist schneller und ist schon da.
    MEINE MEINUNG:
    "Die Karte" ist der vierte Teil der Reihe um Jens Kerner und Rebecca Oswald. Man kann diesen Thriller auch sehr gut eigenständig lesen und wird ein spannendes und fesselndes Leseerlebnis haben. Dieses Leseerlebnis fängt gleich mit der ersten Seite an. Man wird sofort in die Storie geworfen und sollte sich Zeit nehmen. Den Thriller kann man namlich nicht mehr aus der Hand legen. Es wird sofort eine wahnsinnige Spannung aufgebaut und diese hält sich bis zum Ende auf höchsten Niveau. Wir sind ganz nah an den Ermittlern und den Ermittlungen und auch ganz nah an den Opfern und dem Täter, ohne dass zuviel über ihn gesagt wird. Der Thriller lebt auch von einigen Handlungssträngen, die wir verfolgen und es ist lange nicht ersichtlich, ob und wie diese zusammenhängen. Das ernöht den Spannunfsfaktor noch einmal erheblich und ich habe die ganze Zeit miträtseln konnen. Wie die Fäden dann am Ende zusammenkommen, fand ich grandios gelöst und hatte es nie so erwartet.
    FAZIT:
    Spannungsgeladen, hochaktuell, überraschende Wendungen und ein fantastisches Leseerlebnis.

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  • 5 Sterne

    32 von 57 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Azyria Sun, 13.06.2021

    Als Buch bewertet

    Ein wahrgewordener Alptraum – rasant, blutig, grausam und spannend bis zum Ende

    Worum geht’s?
    Ein Mörder treibt sein Unwesen. Wie er seine Opfer findet? Er verfolgt sie in den sozialen Medien, wo sie ihre getrackten Laufstrecken veröffentlichen. Er beobachtet sie. Er bringt sie in seine Gewalt und dann tötet er sie. Können Jens Kerner und sein Team ihn aufhalten, bevor das nächste Opfer daran glauben muss?

    Meine Meinung:
    Mit „Die Karte“ nimmt uns Andreas Winkelmann mit auf den 4. Fall um Jens Kerner und Rebecca Oswald. Nachdem mich der dritte Teil („Der Fahrer“) doch etwas enttäuscht hatte, bin ich nun mit dem Autor wieder versöhnt. Es war von Anfang an spannend. Der Autor hat seine LeserInnen immer wieder auf falsche Fährten geführt. Zwischendurch dir Rückblicke des kleinen Mädchens – ich war die ganze Zeit am Rätseln, was es damit auf sich hatte. Dann die Idee, die Fitnesstracker mit in den Fall zu bringen – was könnte aktueller sein als ein Fall, in dem die sozialen Medien solch eine große Rolle spielen!

    Für Jens und Becca entwickelt sich der Fall zudem sehr persönlich, nachdem – durch einen unglücklichen Zufall – einer ihrer Kollegen ebenfalls zum Opfer des Täters wird. Jens muss extrem mit sich kämpfen, um nicht alles niederzurennen, was sich ihm in den Weg stellt, aber Becca ist für ihn da. Die beiden kommen sich endlich näher. Verstehen sich wie immer blind und ergänzen sich auch als Ermittlerteam wieder perfekt. Und auch der Hillmann-Tony – der digitale Forensiker – ist wieder mit am Start. Er ist eine wirklich interessante Persönlichkeit und gibt alles. Überhaupt gefallen mir alle Charaktere diesmal besonders gut. Der Täter und die Art, wie er agiert, die Opfer und die Beschreibung ihrer Gefühle und Ahnungen – wirklich perfekt und authentisch vom Autor dargestellt!

    Der Fall selbst ist auch interessant. Wie geschickt der Autor die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet. Die Entwicklung der Protagonisten darstellt. Nicht nur im Verlauf der Gegenwart, sondern auch in Verlauf ihres Lebens. Das Buch hat mich wirklich von Anfang an gefesselt. Ich habe mit den Charakteren mitgefühlt, versucht, mit Jens und Becca und deren Team Hinweise zu finden. Und mehr als einmal kam es zu genialen Twists in der Story, die mich auf eine komplett falsche Fährte geführt haben. Es gab mehrere Erzählstränge, die am Ende ein sinnvolles Ganzes ergeben haben. Und auch der Showdown ganz am Ende in der Wohnung von Laura Windmüller war passend! Und der Epilog mit Jens und Josie – absolut emotional! Ein sehr gelungenes Buch, das Erwartung und Freude auf den nächsten Band schürt!

    Fazit:
    Mit „Die Karte“ hat Andreas Winkelmann die Vorgängerbände der Reihe um Kerner & Oswald wirklich getoppt. Die Idee, den Täter anhand von Fitnesstrackern und Sozialen Medien die Opfer ausfindig zu machen. Die Buchstaben. Die Verbrechen und Tatorte. Die Rückblicke in die Vergangenheit des Mädchens. Zwei unabhängige Vergangenheiten, die in der Gegenwart aufeinandertreffen und das weitere Fortgehen der Geschichte quasi vorwegnehmen. Und wie sich alle Erzählstränge am Ende treffen und auf sinnvolle Weise alles für die LeserInnen verständlich wird – einfach genial. Und bis zum Ende blieb auch die Spannung explosiv! Das Buch ist ein absoluter Pageturner und ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen!

    5 Punkte für diese mehr als gelungenen Fortsetzung mit Jens Kerner und Becca Oswald!

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  • 4 Sterne

    13 von 22 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Diana E., 05.07.2021

    Als Buch bewertet

    Andreas Winkelmann – Die Karte

    Ein Messerangriff auf offener Straße, ein älterer, verwirrter Mann auf einem Fahrrad der Leichenteile durch die Gegend fährt und eine ermordete Joggerin mit einem Tätervideo, und das alles in nur einer Nacht, erleichtern den Job von Polizist Kerner keinesfalls. Schlimmer noch, er hat erst kurze Zeit vorher mit der Joggerin gesprochen, die nun qualvoll ermordet wurde. Hätte er den Tod verhindern können?
    Er und seine Kollegen nehmen die Ermittlungen auf und stoßen bald darauf auf eine weitere Leiche. Doch was könnte das Motiv des Täters sein, der seine "Erfolge" mit merkwürdigen Botschaften kund tut?
    Kerner ermittelt...

    Ich kannte bisher noch kein Buch von Andreas Winkelmann. "Die Karte" ist bereits der vierte Band aus der "Kerner und Oswald" Reihe, die eigenständig gelesen werden kann . Da ich die Vorgänger nicht kenne, war der Einstieg problemlos zu bewältigen.
    Der Erzählstil ist flüssig und die Geschichte lässt sich schnell weglesen. An Grausamkeiten und Brutalität wird hier nicht gespart, weshalb hier etwas zartbesaitete Leser vielleicht keinen großen Lesegenuss verspüren werden. Wer Thriller mag, dem wird auch dieses Buch gefallen.
    Die Charaktere blieben im Großen und Ganzen etwas blass, was sicherlich daran liegt, das mir hier das Vorwissen rund um die Geschichte von Becca Und Kerner fehlt. Dennoch konnte ich mir einen guten ersten Eindruck verschaffen und bin neugierig auf die Vorgängerbände geworden.
    Kerner wirkt lebendig, zeigt ein paar Facetten und wird von seinen Gefühlen, meist Wut und Zorn oder Verzweiflung dominiert. Es gibt da eine Romanze zwischen ihm und Becca, mich stört es jetzt nicht, hätte ich aber auch nicht gebraucht.
    Immer wieder schweift die Story ein wenig ab, kam aber dann doch relativ zügig zum eigentlichen Tathergang.
    Die Schauplätze sind gut herausgearbeitet und ich konnte mir auch von den Örtlichkeiten einen guten Eindruck verschaffen.

    Die Story ist spannend und temporeich, hält schnell ein paar Verdächtige bereit, es gibt Überraschungen und Irrwege, der Weg bis zum Finale hat sich schnell weglesen lassen. Das Finale allerdings kam mir recht banal vor. So klug und speziell die Morde samt Fitnesstracker eingefädelt wurden, so lahm fand ich dann das eigentliche Motiv. Hier hätte ich mir doch eine "stärkere Motivation" gewünscht und als ich den Täter erlebt habe, hab ich Motiv und Ausführung nicht so ganz zusammen bringen können. Nun gut, es ist wie es ist. Die Aufklärung ist trotz leichter Schwächen schlüssig und nachvollziehbar, auch wenn sie meinen persönlichen Geschmack überhaupt nicht trifft.
    Dennoch, die Spannung ist hoch und das Buch habe ich in wenigen Stunden durchgelesen. Der Thriller bietet gute Unterhaltung und ist größtenteils kurzweilig.

    Das Cover mit der Karte hat mich angesprochen und passt auch gut zum Inhalt des Buches.

    Fazit: spannender, guter Thriller. Knappe 4 Sterne.

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  • 5 Sterne

    28 von 53 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Petra S., 15.06.2021

    Als Buch bewertet

    wieder das aktuelle Thema des Missbrauchs von Sozialen Medien, verpackt in einem fesselnden Thriller

    4,5 Sterne


    Mitten in Hamburg wird eine junge Joggerin bestialisch ermordet - erstickt mit einem Hundehalsband; kurze Zeit darauf eine weitere Frau.
    Der Ermittler Jens Kerner bemerkt, dass diese Frauen in einer Instagram-Laufgruppe sind, wo sie mittels Fitnesstracker ihre Strecken posten. Somit ist es für den Täter leicht sie abzupassen, so dass trotz der stets menschenvollen Metropole niemand etwas davon bemerkt.
    Und er macht sogar ein Kunstwerk daraus: er trackt die Initialen seiner Opfer vor der Tat in die digitale Karte.
    Doch wie hängen die Morde an den Frauen zusammen? Und kann der Täter rechtzeitig gestoppt werden?


    Meine Meinung:
    "Die Karte" ist der vierte Teil um Jens Kerner und Rebecca Oswald und wie im vorigen Teil stehen die Sozialen Medien am Pranger, bzw. der Missbrauch selbiger. Wenn Menschen zu viel von sich preisgeben, und andere Menschen dies ausnutzen, um zu töten - in diesem Fall die Laufstrecken, die via Fitnesstracker in digitale Karten von Instagram gepostet werden.
    Der Fall ist in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Kurze Hinweise auf die vorigen Fälle sind geschickt in der Geschichte integriert.
    Die private Entwicklung zwischen Jens und Becca hat mir auch sehr gut gefallen.
    Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, packend - und durch den konstant hohen Spannungsbogen sowie die eher kurzen Kapiteln, die oft mit Cliffhangern enden, fliegt man nur so durch das Buch.

    Spannend sind auch die kurzen Einschübe aus Sicht eines Mädchens, das von der Mutter missbraucht und vom Vater verraten wurde - man rätselt längere Zeit, wer das Mädchen wohl ist und wie diese Story mit dem aktuellen Fall zusammenhängt.
    Und man blickt immer wieder mal hinter die Fassade des Übeltäters mittels kurzer Kapitel aus Sicht des Mörders in ich-Form.
    Es gibt viele Stränge - zB auch der Tod eines Drogensüchtigen sowie die Ermordung des Kollegen Hagenah - die scheinbar nicht zusammenhängen, doch Jens beißt sich fest und folgt dem roten Faden.

    Auch wenn ich nicht alle Motive des Täters nachvollziehen konnte, so war das Hauptmotiv für mich doch so unfassbar irrelevant für einen Mord, dass man diesen Menschen einfach nur schütteln könnte und fragen, ob er noch alle Tassen im Schrank hat. Ich bin soo aggressiv geworden, als ich dessen Motiv las, und danach sooo traurig, denn es gibt leider tatsächlich solche Menschen, die sich immer im Nachteil glauben und denken, dass sie das Recht hätten, diese "Ungerechtigkeiten" (im schlimmsten Fall mit einem Mord) zu rächen...

    Irgendwie hatte ich beim Lesen des Schlusses das Gefühl, das dies vielleicht der letzte Fall für Kerner und Oswald war - ich hoffe es jedoch nicht und würde mich auf ein baldiges Wiedersehen freuen!


    Fazit:
    Fesselnder unterhaltsamer Thriller, der wie der Vorgängerband die Sozialen Medien anprangert.

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  • 2 Sterne

    14 von 24 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Mops, 28.06.2021

    Als Buch bewertet

    Leider war das Ende enttäuschend

    Dies ist mein erster Winkelmann und ich war sehr gespannt, weil Klappentext und Leseprobe mich angesprochen haben.

    Und der Beginn war auch sehr vielversprechend. Das Tempo war sehr schnell, es war gleich in den ersten 70 Seiten sehr viel passiert, was einem zum rätseln animiert hat. Die Charaktere fand ich auch gut, da sie nicht glattgeleckt sind.

    Leider hat meine Euphorie ab Mitte des Buches nachgelassen. Der Autor hat dann so viele lose Fäden gesponnen, dass man irgendwie nicht mehr durchgesehen hat, um welchen Fall es sich gerade handelt. Das hat zumindest bei mir für Frust gesorgt. Und das Ende hat leider nicht wirklich für Auflösung gesorgt, weil es zum einen sehr konstruiert wirkte, nicht alle offenen Fragen beantwortete und zudem sehr rasch abgehandelt wurde. Man hatte fast den Eindruck der Autor hat dann gemerkt, dass er sich in seinem eigenen Konstrukt verheddert hat und nun fix eine Lösung braucht.

    Daher mein Fazit: Starker Anfang, aber leider konnte das Niveau nicht gehalten werden. Ich werde daher eher nicht wieder zu einem Buch vom Autor greifen.

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ulrike L., 29.06.2021

    Als Buch bewertet

    Knüpft spannend an „der Fahrer“ an!

    Das Cover passt ausgezeichnet in die Reihe wie zuvor bereits mit einem Wort als Eyecatcher und etwas roter Farbe.

    Das Buch wird, wie die Bücher der Reihe zuvor, im Perspektivenwechsel geschrieben. Das lässt mehrere Sichten der Eindrücke zu und macht die Geschichte spannender.
    Das Buch zieht mich wie zuvor "der Fahrer" und "die Lieferung" direkt in den Bann. Der Kommissar ist mir sehr sympathisch. Ich muss immer ein wenig an Wallander von Henning Mankell denken, wenn aus seiner Perspektive erzählt wird.
    Die Story ist sehr spannend und hat oft nicht vorhersehbare Wendungen. Der gesuchte Mörder geht sehr skrupellos vor und macht Jagd auf Joggerinnen um diese zu erdrosseln. Ebenfalls taucht man in wechselnden Kapiteln in eine Parallelstory ein. Diese handelt um ein Mädchen, welches bei ihrer boshaften Mutter aufwächst und täglich eingetrichtert bekommt, dass Männer schlecht für Frauen seien. Eines Tages flieht das Mädchen nachts aus der Wohnung um zu ihrem leiblichen Vater zu kommen. Mehr wird nicht verraten. Man fiebert mit Jens Kerners Mordermittlungen mit, der leider auch einen persönlichen Schicksalsschlag einstecken muss. Natürlich wird die Beziehung zwischen Rebecca und Jens ebenfalls vertieft.
    Um diesen Teil zu lesen muss man nicht unbedingt die Reihe von Beginn an kennen. Natürlich ist für das Lesevergnügen eine Vorkenntnis über die Ermittler schöner.

    Klare Leseempfehlung für Thriller/Krimi Fans!

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Michael M., 27.06.2021

    Als Buch bewertet

    Das war nun, nach "Der Fahrer" der 2. Thriller aus der Feder von Andreas Winkelmann, welchen ich gelesen hatte. Genauso wie bei "Der Fahrer" wurde ich nicht enttäuscht. Schade nur, das ich "Die Karte" nicht so schnell lesen konnte, wie ich gerne den Mörder finden wollte.
    Die Handlung sollte aus dem Klappentext bekannt sein. Ein Unbekannter spät anscheinend joggende Frauen aus um diese bestialisch zu ermorden. Anscheinend ist eine App der Schlüssel zum Ziel für Jens Kerner und Rolf Hagenah, sowie Becca und der besessene IT Experte "Hillmann-Tony", um den Mörder zu fangen.
    Ein unglaublich spannendes Katz- und Mausspiel beginnt, mit vielen Sackgassen, welches den Leser ganz hibbelich werden lässt, wer denn nun der Mörder der Joggerinnen ist, und was ist sein Motiv. Andreas Winkelmanns Schreibstil ist sehr flüssig und kurz, prägnant, also genau für einen Thriller richtig. Das Cover sticht einem schon richtig ins Auge mit dem roten Punkt, welcher wohl einen GPS Empfänger nachempfunden, den STandpunkt der Läufer darstellen soll. Ein rundum gelungenes Gesamtpaket für einen Thriller.

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  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Christine G., 13.06.2021 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    "Die Karte" von Andreas Winkelmann ist der 4. Fall mit dem sich das Ermittlerduo Jens Kerner und Rebecca Oswald beschäftigen müssen.

    In Hamburg ermordet ein Unbekannter Joggerinnen die mit einem Fitnesstracker ihre Laufstrecken online teilen. Jens Kerner und sein Team stellen sich der Herausforderung den Mörder zu finden.

    Von Andreas Winkelmann ist man Spannung gewöhnt und spannend beginnt das Buch auch gleich. Die Protagonisten sind glaubhaft und sympathisch. Winkelmann hat einen angenehmen flüssigen Schreibstil, der leicht verständlich ist und man gleitet förmlich durch das Buch. Leider muss ich aber bemängeln das die Spannung nach einiger Zeit etwas nachlässt und die Geschichte plätschert etwas dahin. Gegen Ende zieht es dann wieder an und der alte Winkelmann kommt wieder zum Vorschein.
    Sehr gut gefallen hat mir das ein aktuelles Thema aufgegriffen wurde. Fitness und das Web sind aktueller denn je. Kurz erwähnt auch das Leben mit der Pandemie.

    Verschiedene Erzählstränge fügen sich am Ende zusammen und der Autor brngt den Leser immer wieder auf die falsche Spur. Auch baut Winkelmann das Zwischenmenschliche zwischen den beiden Kommissaren geschickt ein.

    Alles in Allem hat mir das Buch gut gefallen, allerdings fehlte mir die durchgehende Spannung, sodass ich nur 4 Sterne vergeben kann. Kann aber dennoch eine klare Leseempfehlung weiter geben.

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  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    HexeLilli, 27.06.2021

    Als Buch bewertet

    Dieser mittlerweile 4. Band mit den beiden Ermittlern Kerner und Oswald hat mich ein Wochenende super unterhalten.
    Das schlichte Cover erinnert an die anderen Titel des Autoren, der Titel klingt sehr harmlos. Der Schreibstiel hat mir gefallen und das Buch ließ sich durch die kurzen Kapitel sehr gut lesen. Durch die vielen verschiedenen Handlungsstränge wurden viele verschiedene Themen aufgenommen. Mal folgte man den Opfern, mal dem Täter dann wieder den Ermittlern, die lange im Dunkeln tappen. Nur die traumatische Kindheit eines kleinen Mädchens will so gar nicht dazu passen.
    Der Täter hat es auf Joggerinnen abgesehen, die ihre Laufstrecken tracken und Online stellen. Er erdrosselt sie mit einem Hundehalsband und filmt den Todeskampf mit dem Handy.
    Jens Kerner verfolgt viele Spuren, ohne der Lösung nahe zu kommen. Auch ich habe den Ausgang so nicht vorausgesehen. Dem Autoren gelang es gut, den Leser ständig auf eine falsche Fährte zu führen.
    Trotz kleiner Schwächen von mir eine klare Leseempfehlung.

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  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Winterzauber, 21.07.2021

    Als Buch bewertet

    Ein neuer Fall von Jens und Becca. Es geht um die Morde von Joggerinnen, vor dem Haus einer ermordeten Joggerin wird kurz vorher ein Nachbar niedergestochen. Hängen die Fälle zusammen ? Es gibt eine große Community, in der Joggerinnen ihre Laufstrecken, Erfolge und Sportkleidung teilen, dies funktioniert über einen Fitness-Tracker, leider ist dieser Tracker nicht nur ein Segen, sondern er verrät auch dem Täter die Laufstrecken der Frauen. Die Polizei steht vor einem Rätsel, denn der Täter ist schlau und schnell und unfassbar grausam.

    Der Schreibstil ist flüssig, die Story spannend und die Protagonisten sympathisch. Mir ist die Beziehung zwischen Jens und Becca nicht so ganz klar, was daran liegen kann, dass ich nicht alle Vorgänger kenne.

    Als Leser tappt man völlig im Dunkeln und natürlich wird man oft auf die falsche Fährte gelockt.

    Einen Punkt Abzug für die Auflösung, die meiner Meinung nach völlig hanebüchen ist, das Motiv dahinter ist schwach.

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  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nancy F., 24.06.2021

    Als Buch bewertet

    „Die Karte“ ist der vierte Teil der Kerner und Oswald-Reihe von Andreas Winkelmann. Wie man es vom Autor gewohnt ist, hat er sich auch in diesem Buch wieder mit den Gefahren beschäftigt, die von den sozialen Medien ausgehen - zumindest, wenn man mit seinen sensiblen Daten nicht gewissenhaft umgeht. Allerdings hat Andreas Winkelmann noch viele weitere wichtige Themen in sein neuestes Werk einfließen lassen, u.a. Drogensucht, Gleichstellung von Mann und Frau, gleichgeschlechtliche Liebe, Gaffer bei Unfällen und die steigende Brutalität, mit der die Polizei mittlerweile tagtäglich konfrontiert wird. Das wirkt auf den ersten Blick sicher erschlagend, aber es ist meines Erachtens sehr gut ins Buch eingearbeitet ohne einen stets erhobenen Zeigefinger beim Lesen zu verspüren.
    In „Die Karte“ werden junge Joggerinnen Opfer eines Serienmörders, der sie anhand ihrer online geteilten Laufstrecken ausspioniert, aufspürt und tötet. Er zeichnet die Initialen seiner Opfer in Form von Laufstrecken in digitale Karten und meint damit eine neue Art Kunst zu erschaffen. Die Täterperspektive, die in der beliebten Ich-Form geschrieben ist, fand ich beim Lesen richtig, richtig unheimlich. Die Gedanken des Mörders geben dessen Wahnsinn komplett frei und haben mich nur mit offenem Mund den Kopf schütteln lassen. Das restliche Buch wird in der dritten Person erzählt, beleuchtet aber immer andere Figuren, was mir sehr gut gefallen hat. Mal folgt man dem zukünftigen Opfer, mal den Ermittlern. Es gibt aber auch noch einen Handlungsstrang in der Vergangenheit, der zunächst komplett losgelöst vom restlichen Buch wirkt und die traumatische Kindheit eines kleinen Mädchens erzählt. Ich persönlich fand diese Kapitel am ergreifendsten. Das lag vermutlich daran, dass ich als Scheidungskind mit Alkoholiker-Vater auch meine Erfahrungen gesammelt habe. An sich fand ich aber ALLE Figuren vom Autor sehr authentisch und glaubhaft dargestellt.
    Kleines Manko: Nach dem ersten Viertel (oder Drittel – so genau kann ich das nicht mehr sagen) war ein bisschen die Luft heraus, was die Spannung betraf, da die Ermittlungen stagnierten. Trotzdem wurde mir nicht langweilig, da ich weiter rätselte und Winkelmann einfach einen tollen, lockeren Schreibstil hat. Gegen Ende wurde es dann auch richtig nervenaufreibend und die Spannung kam nicht zu kurz. Mir persönlich gefiel das Ende des Buchs richtig gut, da ich den Zusammenhang aller Puzzleteile so nicht habe kommen sehen. Allerdings darf man sich als Leser schon fragen, ob das nun auch alles realistisch ist. (Ich finde nein!) Das Buch ist aber einfach so gut durchgeplottet, dass es Spaß macht, es zu lesen und mit zu fiebern. Aufgrund der Fülle an Themen und der komplexen Handlung mag es für den einen oder anderen Leser ggf. zu überladen und konstruiert wirken, ich persönlich mochte es aber, da die Unterhaltung für mich beim Lesen an oberster Stelle steht.
    Übrigens ist „Die Karte“ das erste Buch, das ich gelesen habe, dass die Corona-Pandemie aufgreift. Andreas Winkelmann lässt hier und da Nebensätze einfließen, die auf das Thema verweisen. Allerdings war in seinem Buch die Pandemie vorbei. Ich hoffe im nächsten Buch ist das keine Fiktion mehr. 😉
    Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich es genossen habe, das Buch zu lesen und damit recht schnell fertig war, um meiner Neugier gerecht zu werden. Das Ausmaß der Digitalisierung und der damit verbundenen möglichen Gefahren wurde wieder sehr gut vom Autor dargestellt und regt zum Nachdenken an. Die Atmosphäre einiger Kapitel fand ich grandios und der Schreibstil war wie immer fantastisch. Für mich ein starker – wenn auch nicht ganz perfekter – vierter Teil der Reihe. Von mir bekommt ihr eine Leseempfehlung.

    PS: Das Buch ist auch unabhängig von den anderen Teilen lesbar.

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    tkmla, 05.07.2021

    Als eBook bewertet

    „Die Karte“ von Andreas Winkelmann erzählt auf beängstigende Art und Weise, wie transparent der moderne Alltag mittlerweile ist.
    Fitness-Tracker gehören zum Alltag, genau wie Lauf-Apps oder Lauf-Communitys. Doch was ist, wenn man dort seine Leidenschaft nicht nur mit gleichgesinnten Sportlern teilt, sondern auch mit einer Person, die alles andere als gute Absichten hat? Die online geteilten Laufstrecken werden in diesem Thriller nicht nur einer Joggerin zum tödlichen Verhängnis. Kommissar Jens Kerner ermittelt in dem brutalen Mordfall, der für ihn immer persönlicher wird. Und als die nächsten Opfer auftauchen, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen die Pläne des perfiden Killers.

    Dies ist mein erster Fall des Ermittlerduos Kerner und Oswald, aber auch ohne Vorkenntnisse kann man problemlos in die Reihe einsteigen. Der fesselnde Schreibstil von Andreas Winkelmann liest sich sehr gut, so dass man von der spannenden Story völlig gefangen ist.
    Die Bedrohung aus dem Verborgenen wirkt absolut authentisch, denn oft macht man sich gar keine Gedanken, was man alles online teilt und mit wem eigentlich. In diesem Thriller geht es jedoch nicht nur um die getöteten Joggerinnen, denn für Jens Kerner tun sich gefühlt unzählige Fälle auf, die alle irgendwie verbunden scheinen und dann doch wieder nicht. Ständig tauchen neue vielversprechende Spuren auf, die trotzdem allesamt nicht wirklich greifbar sind. Es gibt jede Menge Verdächtige und die unterschiedlichsten Motive und doch fischt die Polizei im Trüben und die nächsten Leichen tauchen auf. An grausamen Details wird ebenfalls nicht gespart, so dass man nicht allzu sensibel sein sollte.
    Die komplexe und packende Story wird in kurzen Kapiteln aus mehreren Perspektiven erzählt, die das Tempo und die Spannungskurve oben halten. Die Auflösung am Ende hat mich persönlich total überrascht, was ich aber gut fand, denn dies war absolut nicht vorhersehbar.

    Mein Fazit:
    Dieser Thriller bleibt definitiv nicht mein letztes Buch des Autors und ich vergebe eine ganz klare Leseempfehlung!

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  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 11.09.2021

    Als eBook bewertet

    Eine Joggerin wird auf ihrer Laufstrecke bestialisch getötet. Ihr Fitness-Tracker, der sie unterstützen sollte, hilft ihrem Mörder. Es bleibt nicht bei diesem einen Opfer, und der Täter hinterlässt merkwürde Nachrichten. Dieser Fall bringt Hauptkommissar Jens Kerner an seine psychischen Grenzen. Er fragt sich, ob er die junge Frau hätte retten können.
    Ich habe zuvor erst ein Buch des Autors gelesen und zwar „Höllental“. Andreas Winkelmann hat einen packenden und leicht zu lesenden Schreibstil. Allerdings sind die Grausamkeiten nicht leicht wegzustecken. Das setzt sogar den Ermittlern zu.
    Die meisten Menschen geben in Sozialen Medien viel zu viele Daten von sich preis. Ihre Freunde sollen wissen, was sie gerade tun. Doch in den seltensten Fällen bleibt es bei einem kleinen Kreis. Das eröffnet Tätern aller Art die Möglichkeit, ihre kriminellen Machenschaften auszuüben. Wenn viele dieser Informationen verknüpft werden können, wird man sehr berechenbar.
    Jens Kerner muss sich nicht nur mit diesen grausamen Fällen auseinandersetzen, ihn belastet zusätzlich auch noch der Tod seines Freundes. Seine Kollegin Rebecca Oswald unterstützt ihn, wo sie kann. Die beiden sind auch privat verbandelt. Wird Kerner mit dem Druck auf Dauer fertig?
    Zwischendurch gibt es auch Abschnitte, in denen der Täter begleitet wird.
    Die Spannung ist von Anfang an hoch, doch das Ende fand ich nicht ganz so überzeugend. Dennoch hat mich dieser Thriller gut unterhalten.

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  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    eine Kundin, 13.07.2021

    Als Buch bewertet

    Fesselnder, spannungsgeladener Thriller
    Kerner und Oswald ermitteln in „Die Karte“ nun schon zum vierten Mal. Andreas Winkelmann lässt die beiden und natürlich die LeserInnen wieder in menschliche Abgründe blicken. Von Beginn an entfaltet sich eine fesselnde und spannungsgeladene Handlung. Diverse Handlungsstränge, die anfänglich nicht richtig zueinander passen wollen, verdichten sich zu einem Gesamtbild, in dem man nach und nach dem Täter und dessen Motivation auf die Spur kommt. Durch eingestreute Rückblenden wird die Spannung immer wieder angehoben, die ab und an doch verloren zu gehen scheint. In diesen Passagen erfährt man dann wieder einiges Privates der beiden Ermittler, was eine Serie natürlich auch ausmacht. Die einzelnen Personen sind gut charakterisiert und wirkten auf mich authentisch. Ebenfalls gewohnt flüssig und angenehm waren Schreib- und Erzählstil. Auch wenn man bei aufmerksamem Lesen schon erahnen kann wer der Täter ist, erfolgt die Aufklärung des Warum erst fast am Schluss des Thrillers. Und diese Auflösung des vertrackten Falles fand ich stimmig und in Bezug auf die Tätermotivation dann schon überraschend heftig.
    Fazit: Auch wenn die Spannung nicht durchgehend gehalten worden ist, fand ich den Plot schon fesselnd und gut umgesetzt. Wer die Vorgängerbände kennt, für den ist der 4. Fall ja ein Muss, allen anderen kann ich diesen Thriller aber empfehlen und vergebe 4 von 5 Sterne.

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  • 3 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Theresa L., 14.06.2021 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    Spannendes Thema endet in ungeklärten Fragen

    Als Lennart Wolff eines Abends den Müll rausbringt, beobachtet er eine Person, die das Haus seiner Nachbarinnen ausspioniert. Er versucht ihn zu stellen und liefert sich eine Verfolgungsjagd, bei der der Angreifer ihm ein Messer ins Auge rammt. Kurz darauf begibt sich eine der beiden Frauen aus dem Nachbarhaus zu ihrer abendlichen Joggingrunde, schaltet aber nach einiger Zeit einen Alarm in ihrer Lauf-App, da sie sich beobachtet vorkommt. Gleichzeitig beobachtet Kommissarin Becca Oswald, wie ein Mann mit einem abgetrennten Fuß auf dem Gepäckträger eines Fahrrads durch die Straßen fährt.

    Der Thriller startet spannend, mit gewohnt vielen Handlungssträngen, die alle vielversprechend klingen. Der Leser bekommt Einblicke in den bedrückenden Alltag eines Mädchens, welches vom Vater verlassen wird und von der Mutter seither darauf getrimmt wird, alle Männer zu hassen. Gleichzeitig kommen immer wieder kurze Szenen, in denen der kranke Wahnsinn des Mörders Stück für Stück enthüllt wird. Die Kommissare tappen lange im Dunkeln und erst ganz langsam werden Verbindungen und Zusammenhänge klar.

    Was mir gut gefallen hat war eindeutig die Spannung, die relativ gleichmäßig vorhanden war und sich zum Ende hin nochmal steigern konnte. Auch die Ermittler waren mir wieder sympathisch und man hat sie gerne bei ihrer Arbeit begleitet. Das Buch hat es geschafft, einen oft mit bedrückter Stimmung und etwas nachdenklich zurück zu lassen, was gar nicht so einfach ist.

    Leider überwiegen die negativen Punkte bei diesem Thriller. Zwar kann man nicht ins Detail gehen ohne zu viel spoilern, aber einige Dinge waren einfach unlogisch. Das blinde Hineinlaufen in die Gefahr und auch der Prozess, welcher zu dieser Tat motiviert haben, laufen so nicht ab, um es einmal kryptisch zu formulieren. In dem Thriller wird gleichzeitig noch ein weiteres Thema behandelt: Unsere Männerdominierte Gesellschaft und wie sich Frauen darin behaupten müssen. Leider fand ich das Ganze nicht wirklich gut umgesetzt. Es gibt so viel mehr als notorische Frauenhasser und auf der anderen Seite notorische Männerhasser. Mal ganz davon abgesehen, dass wir das Klischee der männerhassenden Lesben doch bitte langsam mal wirklich hinter uns lassen könnten. Gerade da wir so viel Einblick in die Entwicklung eines der Charaktere bekommen, müsste dessen Hass auf Männer und Frauen recht ausgeglichen sein. Da immer wieder betont wurde, um was für selbständige, toughe Frauen es sich handelt, wäre es doch vielleicht schöner gewesen, die Beiden ein Stück dabei zu begleiten, wie sie gewisse Hindernisse meistern, anstatt erst mal alles zu verteufeln, was ein Mann von sich gibt. Der nächste Punkt, der mir nicht wirklich einleuchtet: Was ist mit dem eigentlichen Thema passiert? Laut Titel und Klappentext geht es um Fitnesstracker und im weitesten Sinne die Gefahren des Internets, wenn jeder deine Laufstrecken sieht. Mitnichten ist das jedoch Thema in dem Thriller. Deswegen ist mir auch überhaupt nicht klar, welches Motiv den Täter zu seinen späteren Werken motiviert hat bzw. allgemein zu der Art der Umsetzung. Die Auflösung lässt mich etwas verwirrt zurück, da dem Täter nun nicht der Platz oder das Genie eingeräumt wird, auf das im ganzen Buch aufgebaut und hingewiesen wird.

    Mein Fazit: Leider konnte, für mein Empfinden, dieser Teil nicht mit den Vorigen mithalten. Oft hat der Zusammenhang gefehlt: Wieso die Karte, wieso die App? Das Thema an sich wäre doch so genial gewesen! Über die teils unlogischen Stellen hätte ich gerne hinwegsehen können, allerdings lässt einen das Ende dann wieder mit einem Haufen ungeklärter Fragen zurück. Auch fand ich das Thema Emanzipation, falls es darauf denn abzielen sollte, nicht glücklich umgesetzt. Nichtsdestotrotz konnte ich den Thriller an einem Tag lesen, da er ein recht durchgängiges Spannungsniveau hatte und man ständig mit den abstrusesten Dingen konfrontiert war, die ein Beiseitelegen schwer machten. Vor allem die Ermittler reißen noch mal einiges an Sympathiepunkten raus und lassen mich etwas versöhnter mit dem Thriller zurück.

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  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    read.and.create, 28.09.2023

    Als Buch bewertet

    „Lauf, so schnell du kannst – es wird dir nichts nützen. Er erwartet dich.“

    Dieses Buch hat mich genauso begeistert wie seine Vorgänger. Die Idee des Plots ist richtig gruselig und die Spannung kommt in diesem Buch definitiv nicht zu kurz!

    Das ein Fitness-Tracker, der die Laufstrecke online teilt und somit jeden wissen lässt, wo man war und (vermutlich) wieder sein wird, als Grundlage für den psychopathischen Täter dient, ist wirklich sehr ergreifend und fesselnd! Paranoia sind vorprogrammiert und das ich das Buch währen einem Roadtrip durch Schottland gelesen habe, hat für den zusätzlichen Nervenkitzel gesorgt…

    Der Schreibstil von Andreas Winkelmann ist, wie in allen seinen Büchern, leicht und flüssig zu lesen. Das macht alle seine Thriller zu regelrechten Pageturnern und lesenswert. 📚

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  • 3 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Michael B., 23.07.2021

    Als Buch bewertet

    Solide Kost...
    Ein Thriller halt - mein erster von Andreas Winkelmann. Solider Aufbau. Jens Kerner und Rebecca Oswald als solides Ermittlerteam - mit Gefühlen füreinander; sie die analytisch Begabte, er der emotionsgetriebene Macher; zwei, die sich gut tun. Und der Fall, der zunächst nach zwei Fällen aussieht. Und der Faktor Zeit: Ein Mörder lauert Joggerinnen auf, filmt den Sterbeprozess mit derem eigenen Smartphone und hinterlässt auf ebendiesem stets die gleiche Nachricht: "Ihr läuft die Zeit davon." Auch den Ermittlern läuft die Zeit davon und dies ganz besonders, als sie ein Muster im Handeln des Täters enteckt zu haben glauben: Es existiert eine Online-Community, deren Mitglieder mit Hilfe einer Fitnessapp ihre Laufstrecke tracken und auch als Karte ihrer Laufstrecke in der App veröffentlichen; der Täter zeichnet die Initialien der Opfer als Laufstreckenbild in die Karte - eine Methode bekannt als 'GPS-art'; und die nächsten Initialien hat der Mörder bereits in der App veröffentlicht. Und auch ein Kollege von Kerner wird ermordet. Und gerade der Faktor Zeit - zu dem es auch über die Figur von Rebecca einen kleinen philosophischen Exkurs gibt - treibt die Handlung voran und macht den Thriller zu einem Pageturner. Da nimmt man es doch gerne hin, wenn nicht immer alles zu 100% schlüssig ist. Solide Thriller-Kost halt!

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  • 3 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    lectrice, 05.07.2021

    Als Buch bewertet

    Dies ist laut Klappentext wohl bereits der vierte Fall für die Verwaltungsfachangestellte Rebecca Wolf und den Polizisten Jens Kerner. Ich kenne die anderen drei Teile nicht, hatte aber dennoch nicht das Gefühl, mit den privaten Geschichten nicht klar zu kommen. So etwas ist für mich wichtig, dass man bei einer Krimireihe auch "mittendrin" einsteigen kann und nicht völlig genervt aufgibt, weil die privaten Hintergründe der Ermittler zu sehr im Fokus stehen. A propos Fokus: ich hatte gedacht, dass hier die Fitnesstracker und die app mehr im Mittelpunkt stehen würden, doch das taten sie bis zum Ende nicht. Ja, es gibt nicht nur ein Opfer, sondern mehrere, die "getrackt" wurden, jedoch konzentrieren sich die Ermittlungen nicht nur darauf. Ein wenig mehr Fokussierung hätte dem Buch sicherlich gut getan. Denn hier geht es auch um die Suche nach dem Besitzer des abgetrennten Unterschenkels, um Drogenmissbrauch und eine Vergangenheitsperspektive, in der es um ein Mädchen geht, das von seiner Mutter schlecht behandelt wird. Am Ende wird zwar zusammen geführt, doch es bleiben mir noch zu viele Fragen offen. Fazit: nicht schlecht, aber ich hatte mehr erwartet.

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  • 5 Sterne

    Laura W., 22.06.2021 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    4.5 Sterne

    Dies ist bereits der vierte Teil einer Reihe rund um den Kommisar Jens Kerner. Ich habe die ersten Teile (noch) nicht gelesen, hatte aber überhaupt keine Probleme im Buch mitzukommen da sich die Handlung sehr stark auf den Fall konzentriert und das Privatleben der Ermittler im Buch keine große Rolle spielt, was ich immer sehr begrüße!

    Im Buch geht es um einen Täter der es auf Läuferinnen abgesehen hat. Er tötet sie auf sehr grausame Art und Weise, hinterlässt immer wieder Hinweise, die schwer zu entschlüsseln sind. Gelingt es Jens Kerner und seinem Team den Täter zu fassen?

    Ich habe schon einige Bücher des Autors gelesen und der Schreibstil ist auch hier wieder gewohnt spannungsgeladen, sodass sich das Buch wiedermal zum absoluten Pageturner entwickelt hat und ich es innerhalb von zwei Tagen gelesen hatte. Die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite gegeben, man fiebert mit, man ermittelt mit, es macht unglaublich viel Spaß mitzurätseln. Und trotzdem bin ich erst ziemlich am Ende auf den Täter gekommen, da der Autor immer wieder geschickt falsche Spuren legt.

    Der Fall an sich ist spannend, mehrere Handlungsstränge verbinden sich immer mehr bis zum großen Showdown am Ende. Ich finde es gut, dass der Autor diesen nicht (wie andere des Genres teilweise) zu sehr übertreibt! Die 0.5 Punkte ziehe ich ab, weil ich das Motiv in Verbindung mit einigen Opfern nicht so nachvollziehbar fand. Trotz allem Spannung von vorn bis hinten und eine große Empfehlung für Thrillerleser!

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  • 5 Sterne

    Laura W., 22.06.2021

    Als Buch bewertet

    4.5 Sterne

    Dies ist bereits der vierte Teil einer Reihe rund um den Kommisar Jens Kerner. Ich habe die ersten Teile (noch) nicht gelesen, hatte aber überhaupt keine Probleme im Buch mitzukommen da sich die Handlung sehr stark auf den Fall konzentriert und das Privatleben der Ermittler im Buch keine große Rolle spielt, was ich immer sehr begrüße!

    Im Buch geht es um einen Täter der es auf Läuferinnen abgesehen hat. Er tötet sie auf sehr grausame Art und Weise, hinterlässt immer wieder Hinweise, die schwer zu entschlüsseln sind. Gelingt es Jens Kerner und seinem Team den Täter zu fassen?

    Ich habe schon einige Bücher des Autors gelesen und der Schreibstil ist auch hier wieder gewohnt spannungsgeladen, sodass sich das Buch wiedermal zum absoluten Pageturner entwickelt hat und ich es innerhalb von zwei Tagen gelesen hatte. Die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite gegeben, man fiebert mit, man ermittelt mit, es macht unglaublich viel Spaß mitzurätseln. Und trotzdem bin ich erst ziemlich am Ende auf den Täter gekommen, da der Autor immer wieder geschickt falsche Spuren legt.

    Der Fall an sich ist spannend, mehrere Handlungsstränge verbinden sich immer mehr bis zum großen Showdown am Ende. Ich finde es gut, dass der Autor diesen nicht (wie andere des Genres teilweise) zu sehr übertreibt! Die 0.5 Punkte ziehe ich ab, weil ich das Motiv in Verbindung mit einigen Opfern nicht so nachvollziehbar fand. Trotz allem Spannung von vorn bis hinten und eine große Empfehlung für Thrillerleser!

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