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  • 3 Sterne

    29 von 39 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lena, 26.07.2019

    Als Buch bewertet

    Elizabeth "Libby" Hall und ihr Ehemann Jamie nutzen die Chance für eine einwöchige Auszeit in Cornwall, als sie auf einen Flyer für einen Haustausch aufmerksam werden. Vor allem Libby hat in den letzten Wochen viel durchgemacht. Sie hat einen Unfall an der Schule gehabt, wo sie als Lehrerin arbeitet und dabei eine Fehlgeburt erlitten.
    Das Ferienhaus "The Hideaway" in Cornwall erweist sich im Vergleich zu ihrer kleinen Souterrainwohnung in Bath als luxuriöser Traum, aber Libby behagt es dort nicht. Sie fühlt sich beobachtet und findet seltsame Dinge in dem Haus, die einen fragwürdigen Blick auf die Besitzer werfen lassen. Libby hat Angst und den Eindruck, dass sie nicht allein in dem Haus sind und ist froh, dass sie den Aufenhalt dort vorzeitig beenden können. Doch zu Hause kommt das Paar nicht zur Ruhe. Es beginnt ein regelrechter Psychoterror durch Unbekannte und dann wird eine Leiche gefunden, die dem Roman eine überraschende Wendung gibt.

    Weg von den mysteriösen Ereignissen in "The Hideaway" (Teil 1) nimmt der Roman einen ganz anderen Verlauf, bei dem zunächst ein längerer Rückblick in das Jahr 2008 (Teil 2) erfolgt. Im weiteren Verlauf zurück in Bath (Teil 3) erklären sich zwar die Vorfälle in Cornwall schlüssig, aber ich empfand die Handlung sehr konstruiert und zudem wurde mir durch den Titel und den Klappentext schon zu viel verraten. Spannung mochte da ab Teil 2 nicht mehr aufkommen, Thrillerelemente waren nur in Teil 1 vorhanden.
    Die Charaktere sind dazu wenig sympathisch, ihre Handlungen zum Teil so unüberlegt, dass man nur schwer mit ihnen mitfühlen kann. Libby hat ein geringes Selbstbewusstsein, ist eifersüchtig und ängstlich, ihr Ehemann Jamie verhält sich sehr passiv, wirkt denkbar blass und konturlos, was ich anstrengend fand.

    Der Thriller ist aus der Perspektive von Libby geschrieben, so dass man als Leser nur ihre Sicht der Dinge wahrnehmen und sich nicht gewiss sein kann, ob Libby so traumatisiert ist, dass sich die Szenarien eingebildet oder ob ihr jemand - und vor allem aus welchem Grund - schaden möchte. Durch den Prolog und den Titel des Romans ahnt man aber bereits, dass es Dinge aus der Vergangenheit sind, die Libby nun einholen.
    Als Leser fühlt man ihr Unbehagen, hat aber gleichzeitig das Gefühl, dass Libby nicht ganz unschuldig an ihrer Situation ist und etwas Entscheidendes verbirgt, was ihr auf der Seele lastet.
    Der Epilog bringt noch einmal eine Wendung, die mir gut gefallen hat, auch wenn ich die Beweisführung nicht sehr realistisch fand.

    "Still Alive" ist wieder einer der Romane, bei der Protagonistin sich in Geheimnisse und Lügen verstrickt und am Ende von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Er kann damit meiner Meinung nach nicht mit dem spannenden Psychothriller "Missing" mithalten.

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  • 5 Sterne

    27 von 39 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Fredhel, 15.07.2019

    Als eBook bewertet

    Dieser Thriller hat alle Komponenten, die für mich das perfekte Leseerlebnis ausmachen.
    Aus einer alltäglichen Geschichte erwächst schleichend ein Albtraum. Hier geht es um Libby und Jamie, einem Ehepaar, das durch einen Häusertausch zu einem Urlaub am Meer kommt, den es sich normalerweise nicht leisten könnte. Ein hochmodernes, frisch renoviertes Haus erwartet sie in Cornwall. Doch schnell häufen sich merkwürdige Begebenheiten, eigentlich alles Banalitäten wie offen stehende Haustüren oder merkwürdige Nachbarn, die alles zusammen genommen eine bedrückende Atmosphäre erzeugen. Fast schon erleichtert kehren die beiden nach der Ferienwoche in ihre kleine Londoner Wohnung zurück, dabei beginnt der Albtraum jetzt erst richtig mit leer geräumten Konten und mysteriösen Liebesbriefen und auch dem ein oder anderen Todesfall....
    Als Leser hat man herrlich viele Möglichkeiten zu spekulieren. Wer von den beiden spielt ein falsches Spiel? Oder ist einer geisteskrank? Haben die beiden Feinde? Droht die Gefahr von innen oder von aussen?
    Kurz gesagt, ich musste dieses Buch in einem Rutsch durchlesen und kann es gerne weiterempfehlen.

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  • 4 Sterne

    6 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Andrea T., 12.01.2021

    Als Buch bewertet

    spannend

    Libby kann ihr Glück kaum fassen. Sie findet in ihrem Briefkasten einen Flyer für einen Haustausch. Da sie und ihr Mann dringend eine kurze Auszeit benötigen, sagt sie zu. In Cornwall sind sie überwältigt, wie groß und luxuriös die Villa ist. Doch schon am nächsten Tag geschehen mysteriöse Sachen. Türen sind offen, die doch vorher geschlossen wurden und Libby hat immer mehr das Gefühl, dass sie beobachtet und verfolgt wird.

    Das Buch hat mir gut gefallen. Es war flüssig und spannend geschrieben. Ich musste einfach wissen warum Libby sich so verfolgt gefühlt hat und habe das Buch daher für das Buch nur zwei Tage gebraucht. Wir erfahren auch, dass es ein Traumatisches Erlebnis auf Libby´s großer Reise in ihrer Vergangenheit gegeben hat. Als die Stelle kam, wo herauskam was damals passiert ist, musste ich bei lesen immer etwas umdenken und war ab und zu etwas verwirrt, bis mir mein Gedankenfehler auffiel. Ich hätte zu gerne gewusst wie es ihr denn zum Schluss doch noch ergangen ist. Leider war die Geschichte nicht ganz zu Ende erzählt. Aber dies hätte das Buch noch länger gemacht. 4 von 5*.

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  • 3 Sterne

    5 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marakkaram, 01.09.2019

    Als Buch bewertet

    ** Er unterdrückte ein Seufzen. "Was ist mit der Tür?" "Sie stand stundenlang offen, Jay. Ich weiß auch nicht, aber es macht mich ein bisschen nervös." Er sagt mir nicht, dass ich paranoid bin. Das muss er nicht - es steht ihm ins Gesicht geschrieben. **

    "Wohnung zum Tausch gesucht" Dieses Angebot kommt für Libby und Jamie wie gerufen, denn eine Auszeit benötigen sie nach dem letzten Jahr dringend. In Cornwall angekommen ist Libby schon etwas irritiert über die hochmoderne, komfortable Villa am Meer und gleichzeitig auch ein wenig peinlich berührt, im Gegenzug nur ihr kleines, etwas heruntergekommenes Apartment anbieten zu können, in dem nicht einmal der Kühlschrank gefüllt ist. Doch es dauert nicht lange und Libby beschleicht ein komisches Gefühl. Irgendetwas stimmt hier nicht - holt ihre Vergangenheit sie ein oder ist sie doch nur paranoid....

    Obwohl ich "Missing" nicht kenne, hatte ich recht hohe Erwartungen an diesen Thriller: psychologisch raffiniert, atmosphärisch dicht....
    …und genauso beginnt die Geschichte auch.

    Der Einstieg ist spannend und leicht mysteriös - die Villa hat eine tolle Atmosphäre und es gibt so einige beklemmende Momente. Sprich, die ersten 150 Seiten haben mich gecatched.

    Mit der Rückkehr nach Bath beginnt es dann zu kippen. Zwar bleibt es spannend und es gibt den ein oder anderen Twist, den ich so nicht erwartet habe - aber ein wenig scheitert der Roman daran auch. Er will zu viel und das wirkt zu gewollt und konstruiert. Vor allem bleiben viele Fäden lose in der Luft hängen. Grade die Fäden, die im ersten Part oftmals für die gelungene Atmosphäre gesorgt haben und das hat mich am meisten gestört. Es sind keine Dinge, die offen gelassen werden, so dass man sich seinen Teil denken kann, sondern eher wie kurz für den Effekt genutzt und dann wieder fallengelassen - das hat mich total genervt.

    Die Charaktere bleiben recht flach und zu eindimensional. Man nimmt ihnen vieles als Beweggründe einfach nicht ab. da fehlt Raffinesse und psychologische Hintergründe. Ich hatte oft Probleme die Personen, ihre Beweggründe und Handlungen nachvollziehen zu können. Das zieht sich bis zu kleinen Nebensächlichkeiten durch, so kann Sylvie (Schwiegermutter) Libby nicht leiden, doch plötzlich ändert sich das von einem auf den anderen Tag ohne wirklichen Auslöser. Das ist teilweise unheimlich schwach umgesetzt.

    Doch der Schreibstil von Claire Douglas ist flüssig, ja fast schon süffig und zusammen mit der recht großen Schrift liest sich der Thriller so weg.

    Fazit: Toller Start - schwaches Ende. Was atmosphärisch beginnt, endet hölzern konstruiert und überfrachtet. Lesbar, aber ich hatte mir mehr versprochen.

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  • 3 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lea H., 22.01.2022

    Als Buch bewertet

    Ein relativ guter Thriller über die Grundschullehrerin Libby, die durch einen Flyer auf ein Haustauschangebot aufmerksam wird. Schnell ist alles telefonisch organisiert und sie kann mit ihrem Mann eine Woche lang in einem eleganten Haus in Cornwall Ferien machen, während die reichen Heywoods in ihre kleine Wohnung in Bath ziehen, um ihrer Tochter bei einer wichtigen Operation beizustehen. Doch sobald sie da sind, passieren merkwürdige Dinge und Libby wird immer paranoider - allerdings zu recht, da sie ein großes Geheimnis hütet und vielleicht wirklich jemand hinter ihr her ist. Das erste Drittel der Story beginnt ziemlich ruhig, wenn auch ein paar Sachen passieren, weshalb man zuerst nur so halb an der Geschichte interessiert ist, obgleich man durchaus wissen will, was Libby verbirgt. Doch dann gibt es plötzlich einige Wendungen und generell passiert vieles, was man nicht erwartet hat, weshalb man viel aufmerksamer und neugieriger an den Seiten klebt, bis schließlich alles aufgelöst ist. Und danach kann man dann schon sagen, dass der Plot gelungen ist und einige gute Twists bereit hält. Die Charaktere sind dabei ganz in Ordnung und verständlich und auch der Schreibstil, der aus Libbys Sicht erzählt, liest sich relativ einfach und flüssig. Insgesamt also ein unterhaltsames Buch, das einen durchaus ein paar Mal überraschen kann und mit dem man schon zufrieden ist, wenn auch einige Passagen etwas spannender hätten sein können.

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  • 2 Sterne

    25 von 37 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dark Rose, 15.07.2019

    Als eBook bewertet

    Die erste Hälfte ist richtig gut, die zweite für mich einfach nur frustrierend!

    Ich fand die erste Hälfte des Buches wirklich genial, die zweite leider richtig, richtig schlecht. Daher ist meine Rezension in zwei Teile gegliedert.

    Zu Teil 1:

    Das Buch beginnt mit einem Mord. Eine Frau hat scheinbar ihren Ehemann ermordet. Darauf folgt ein Zeitsprung. Libby und ihr Mann Jamie haben einen Haustausch gemacht, ihre 3-Zimmer Wohnung in Bath gegen ein Haus in Cornwall. Eines Tages lag plötzlich ein Flyer in ihrem Briefkasten in dem die reiche Familie Heywood um den Haustausch bat, da sie dadurch in der Nähe ihrer, angeblich herzkranken Tochter sein könnten, die eine OP benötige. Libby und ihr Mann sind sehr positiv überrascht, als sich das Haus als Traum-Villa entpuppt, mit allem möglichen Schnick-Schnack und jeder Menge ausgestopfter Tiere. Wie kann das sein? Warum sollte jemand so ein Domizil gegen eine schäbige Wohnung tauschen? Das scheint zu gut um wahr zu sein, irgendwo muss ein Haken sein.
    Bald kommt es zu merkwürdigen Vorkommnissen. Die Haustür steht auf, obwohl sie sie geschlossen hatten und immer häufiger fühlt Libby sich beobachtet. Liegt das an ihr? Hat sie vielleicht doch eine Posttraumatische Belastungsstörung, wie ihr ihre Familie immer wieder einzureden versucht? Ist sie paranoid? Immerhin kann sie den Verdacht nicht abschütteln, dass das Feuer in der Grundschule kein Unfall war. Oder ist da vielleicht noch eine andere Person? Jemand, der Libby nach dem Leben trachtet?

    Libby und Jamie haben eine harte Zeit hinter sich. Libby rettete bei einem Brand in ihrer Grundschule ihren Schülern das Leben, erlitt deswegen aber eine Fehlgeburt. Diese Ereignisse haben ihre junge Ehe erschüttert. Schon bei der Fahrt fallen disharmonische Töne auf. Sind Libby und Jamie das Paar vom Anfang? Wird sie ihren Mann umbringen? Oder hat vielleicht Tara Heywood ihren Ehemann ermordet?

    Mir war Libby direkt sympathisch. Sie ist so normal. Und sie tut mir schrecklich leid. Sie hat in ihrem Leben schon so einiges schlimmes erleben müssen und wird jetzt bei jeder Gelegenheit von Jamies Familie gequält. Er verschließt die Augen davor und allein deswegen würde ich ihn gern schütteln. Jamie habe ich sowieso irgendwie von Anfang an nicht so recht über den Weg getraut. Es gab schon auf der Hinfahrt disharmonische Töne, die immer von ihm ausgingen. Ich vermutete anfangs, er sei vielleicht gewalttätig, aber das ist er nicht. Ich kann mir nicht erklären warum, aber irgendwie bin ich bei ihm auf Abstand geblieben. Ich kann mich mit Libby identifizieren. Ich hätte in ihrer Situation mit der offenen Tür auch ein ungutes Gefühl. Aber ich kann auch verstehen, warum sie ihrem Instinkt nicht traut. Man glaubt einfach nicht, dass einem selbst etwas passieren könnte, das man sonst nur im Fernsehen sieht, oder in Büchern liest.

    Der erste Teil hat mir richtig gut gefallen. Ich habe mich herrlich gegruselt, so, wie es bei einem Thriller sein muss. Doch dann kam leider Teil 2.


    Teil 2:

    Mit Teil 2 kommt die große Wendung, gefolgt von der Aufklärung. Leider war mir beides zu dick aufgetragen und wirkte auf mich sehr unrealistisch. Im zweiten Teil gab es mehrere Ebenen und Rückblicke, dadurch wurde es stellenweise sehr kompliziert. Mir wirkte die Handlung viel zu konstruiert. Ich kann nicht ins Detail gehen, da ich nicht spoilern will nur so viel: nichts ist wie es scheint!

    Leider fand ich auch das Ende richtig schlecht und ich muss sagen: ich bin echt enttäuscht!


    Fazit: bis zum Beginn der zweiten Hälfte war ich absolut begeistert von diesem Buch, aber leider hat die zweite Hälfte mir das Buch total ruiniert. Schade! Die Geschichte hatte für mich so viel Potential. Ich bin jetzt einfach frustriert.

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  • 5 Sterne

    5 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sigrid, 18.07.2019

    Als Buch bewertet

    Jamie und Elizabeth Hall tauschen ihre Wohnung in Bath für einige Tage mit dem Haus des Ehepaars Philip und Tara Heywood in Cornwall. Bei ihrer Ankunft sind sie total begeistert. Denn das Ferienhaus entpuppt sich als tolle Villa. Jamie und Libby haben eine schlimme Zeit hinter sich und wollen hier die ersehnte Ruhe finden. Aber alles kommt anders.....
    Diese Buch hat mich sehr fasziniert. Denn es fängt so schön und harmlos an und dann wird man langsam, aber sicher in eine spannende und verstörende Geschichte hineingezogen. Das Buch ist in zwei Teile unterteilt. Der erste Teil spielt in der heutigen Zeit um Jamie und Libby. Der zweite Teil beschäftigt sich zu Beginn mit der Vergangenheit, aber spielt dann auch in der Gegenwart. Hier sind zum besseren Verständis zum Glück einige der Kapitel mit dem Namen des Erzählers überschrieben. Das erleichtert das Verständnis beim Lesen sehr. Die Geschichte ist super spannend, eben weil sie sich zu was total unterwarteten entwickelt. Die Protagonisten sind sehr interessant und man lernt ihre verschiedenen Eigenschaften im Laufe des Buches gut kennen. Aber auch hierbei erlebt der Leser immer wieder Überraschungen. Ab einem bestimmten Punkt ist man nie davon überzeugt, dass es wirklich so ist wie beschrieben. Man wird mit sehr verstörenden Ereignissen konfrontiert und man weiß bald nicht mehr, was nun wirklich los ist. Es spielen so viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Und man erkennt nicht auf Anhieb was dahinter steckt. Aber das macht das Buch aus. Man wird in die Irre geleitet und dadurch immer wieder überrascht. Langweile kommt jedenfalls nicht auf. Und langsam aber sicher geht es zum finalen Ende hin. Ich war sehr überrascht, aber der Schluß hat mir gut gefallen. Er passt zu diesem unterhaltsamen Buch und lässt den Leser nicht im Stich.
    Ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen. Zum einen lässt sich der Text gut und flüssig lesen und zum anderen will man unbedingt wissen wie es weitergeht. Es hat Spaß gemacht zu lesen und auch das Erzählen aus der Sicht verschiedener Personen fand ich gut. So bekam man auch gut die Denkweise der verschiedenen Protagonisten mit. Und das fand ich hier sehr wichtig. Jedenfalls hat mir das Buch sehr spannende Lesestunden gebracht und ich empfehle es gerne weiter.

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  • 5 Sterne

    5 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sabine B., 30.07.2019

    Als eBook bewertet

    Eigentlich möchte sich Libby nur gemeinsam mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Hund von einem Unfall erholen und ein wenig Urlaub machen. Da kommt das Angebot zum Haustausch , das eines Tages in Form eines Flyers im Briefkasten liegt, genau richtig. Ein wohlhabendes Paar möchte ein paar Tage in Libbys Wohnung leben und bietet als Gegenleistung ihr Haus in Cornwall an. Obwohl sich beide Paare nie kennenlernen, lassen sich Libby und ihr Mann auf den Tausch ein. In Cornwall angekommen, muss Libby feststellen, dass merkwürdige Dinge geschehen. So steht plötzlich die Haustür offen, obwohl sie sich ganz sicher ist diese verschlossen zu haben. Fremde scheinen das Paar zu beobachten. Schnell wird Libby klar, dass diese Dinge mit Vorkommnissen aus ihrer Vergangenheit in Verbindung stehen müssen und sie ihre Zukunft kosten können.
    Schon zu Beginn hat der Leser das Gefühl, dass die Hauptperson mehr verschweigen könnte als es den Anschein hat. Auf diesen kleinen Andeutungen und Ungereimtheiten baut Claire Douglas ein Konstrukt aus Spannung und unheimlichen Geschehnissen auf, die den Leser an jede Seit fesseln. Erst nach und nach gelingt es sich ein vages Bild von Libbys Vergangenheit zu machen. Doch auch hier muss man nach einigen weiteren Kapiteln feststellen, dass dieses Bild wohl doch nicht ganz den Tatsachen entspricht.
    Im zweiten Teil werden dann Verbindungen zu Personen aus Libbys Vergangenheit gewoben, die wiederum ein ganz neues Bild auf die Hauptperson werfen. Plötzlich wird klar, dass auch Libby nicht die Person ist, die sie zu sein scheint. Leider kann ich hier nicht auf weitere Details eingehen ohne zu viel über den Inhalt zu schreiben und die Spannung zu nehmen.
    Es sei nur so viel verraten: auch wenn man als Leser glaubt, dass man endlich die wahren Hintergründe erraten und verstanden hat, kommt eine Wendung, nach der man alles wieder überdenken muss. Dies macht die Geschichte für mich umso spannender, da man nie wirklich sicher sein kann, dass man endlich die Lösung hat.
    Insgesamt ist ein Thriller entstanden, der ohne große Schockmomente oder blutige Szenen auskommt. Hier spielt sich sehr viel im Kopfkino des Lesers ab.
    Auch wenn das Ende ein bisschen offen bleibt, so ist es doch schlüssig und nach nachvollziehbar.
    Für mich ein absolut spannender Thriller, den ich bedingungslos empfehlen kann.

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  • 4 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    chuckipop, 02.09.2019

    Als Buch bewertet

    Ein packender Thriller mit einigen unerwarteten Wendungen

    „Still Alive“ von Claire Douglas ist ein packender Thriller, der mich bestens unterhalten hat.

    Libby und Jamie finden einen Flyer im Briefkasten, der Ihnen einen Haustausch anbietet. Die beiden sind recht frisch verheiratet und machen nach einer Fehlgeburt eine schwere Zeit durch, und so gehen sie auf das Angebot ein. Das Haus in Cornwall entpuppt sich als wunderschöne, einsame Villa auf einer Klippe direkt am Strand und scheint erstmal wie ein absoluter Glücksgriff, doch dann geschehen seltsame Dinge...

    Der Schreibstil der Autorin ist klasse zu lesen, spannend und flüssig. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, Libby ist eine sehr sympathische Person und im Verlauf des Geschehens mit all seinen Wendungen hatte ich bisweilen Probleme, meine Meinung über einzelne Protagonisten zeitnah zu überdenken ;)

    Das Buch ist in drei Teile gegliedert, in Teil 1 geht es vorwiegend um den Haustausch, Teil 2 spielt in der Vergangenheit und bringt einiges ans Licht und in Teil 3 sieht man dann die Resultate...

    Mein Fazit zu „Still alive „: Die Idee mit dem Haustausch finde ich außergewöhnlich und witzig, wenngleich Libby und Jamie sehr blauäugig darauf einsteigen. Es gab einige unerwartete Wendungen, das Buch ist packend geschrieben und insgesamt hat es mir auch sehr gut gefallen. Durch die unterschiedlichen Erzählstile, Schauplätze und Zeiten sowie unterschiedlichen Ich-Erzählern war das Geschehen zudem sehr abwechslungsreich.

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  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gaby2707, 20.07.2019

    Als Buch bewertet

    Nichts ist wie es scheint

    Elizabeth „Libby“ Hall und ihr Mann Jamie haben eine schwierige Zeit hinter sich. Da kommt der Flyer, der im Briefkasten steckt, als die Grundschullehrerin nachhause kommt, gerade recht. Da bietet ein Mann sein Anwesen „The Hideaway“ in Cornwall zum Tausch gegen ihre kleine schlichte Wohnung an. Da es ihnen Beiden bestimmt gut tun würde, mal aus Bath raus zukommen, nimmt Libby das Angebot an. An Cornwalls Küste angekommen gibt es plötzlich merkwürdige Dinge und Ereignisse, die die Beiden nicht einzuschätzen wissen. Passiert das alles wegen Jamie? Oder ist es eher Libbys Vergangenheit, die sie nun doch eingeholt hat?


    Schon nach dem sehr kurzen Prolog weiß ich, dass hier nicht alles so sein kann, wie es mir vorgegaukelt wird. Aber ich komme auch nicht dahinter, wie das Alles wohl zusammenhängen mag. Das steigert die Spannung, die im ersten Teil noch recht flach ist, dann aber richtig Fahrt aufnimmt.

    Libby mochte ich einerseits von Anfang an recht gern. Andererseits ist sie aber, wie ich finde, recht anstrengend und vor allem auch ängstlich, was ich aber im Lauf der Geschichte verstehen konnte. Da bewundere ich Jamie immer wieder, mit welch stoischer Ruhe und Gelassenheit er ihre Verdächtigungen oder Mutmaßungen über sich ergehen lässt. Mit seiner Lebensfreude und Begeisterungsfähigkeit zieht er seine Libs oder Libby, wie er Elisabeth nennt, immer wieder aus ihren düsteren Gedanken heraus.

    Mir gefällt der Schreib- und Erzählstil von Claire Douglas sehr gut. Sie versteht es gekonnt, den Leser so in die Geschichte und das Leben von Libby und Jamie hinein zu ziehen, dass ich z.B. das Buch kaum mal weglegen konnte. Außerdem kommt es meinem Lesegeschmack sehr entgegen, dass es hier fast keine blutige oder grausame Szenen gibt, bei denen ich mein Kopfkino ausschalten musste.
    Sowohl die Örtlichkeiten als auch die Personen finde ich sehr ausgiebig und gut vorstellbar beschrieben. So konnte ich es gut verstehen, dass Libby an dem luxuriösen Haus von Philip und Tara Heywood großen Gefallen gefunden hat.

    Eine absolut spannende Geschichte mit unerwarteten Wendungen. Ich bin begeistert!

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  • 4 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Miss.mesmerized, 20.07.2019

    Als Buch bewertet

    Nach einer Fehlgeburt und einem Brand in ihrer Schule ist Libby ziemlich ausgelaugt. Auch ihrem Mann Jamie geht es seit dem Schritt in die Selbstständigkeit nicht viel anders. Da kommt das Flugblatt mit dem Angebot eines Haustauschs gerade recht. Ein paar Tage in Cornwall an der See werden ihnen guttun. Als sie das Haus sehen, fehlen ihnen die Worte: es ist eine regelrechte Villa mit direktem Zugang zum Meer. Doch bald schon häufen sich unerklärliche Vorfälle und Libby wird das Gefühl nicht los, beobachtet zu werden. Nach einer Lebensmittelvergiftung entscheiden sie sich vorzeitig zurück nach Bath zu kehren, doch auch dort tragen sich immer mehr komische Dinge zu und zunehmend verlieren Jamie und Libby das Vertrauen zueinander. Als man eine Leiche in ihrem Garten findet, sieht Libby ein, dass sie nicht mehr länger schweigen kann: sie muss ihrem Mann von ihrer Vergangenheit erzählen, denn dort liegt offenbar der Schlüssel zu den aktuellen Ereignissen.

    Inzwischen mein vierter Roman von Claire Douglas, der weitgehend auch die Erwartungen erfüllen konnte. Einmal mehr gelingt es der Autorin, die Angst der Figuren auf den Leser zu übertragen und das Unwohlsein und drängende Gefühl, von jemandem beobachtet zu werden, setzt sich aus dem Buch heraus fort. Eine Geschichte, die einem direkt packt, sodass man den Roman am liebsten in einem Zug durchlesen möchte.

    Die Handlung ist in drei Abschnitte gegliedert: Gegenwart, Libbys Vergangenheit in Thailand und zurück zu den eigentlichen Geschehnissen. Der erste Teil ist hierbei mit Abstand am besten gelungen, das außergewöhnliche Haus und mit den verdächtigen Menschen und unerklärlichen Begebenheiten ist Claire Douglas hervorragend gelungen. Als Leser weiß man die Situation überhaupt nicht einzuschätzen und fühlt das Unbehagen der Figuren unmittelbar mit. Deutlich schwächer fand ich den mittleren Teil, was vermutlich auch daran lag, dass er mich sehr stark an Fiona Bartons Roman „The Suspect“ erinnerte, wo ebenfalls zwei befreundete junge Engländerinnen und ein Hostelbrand in Thailand eine wesentliche Rolle spielen. Im abschließenden Teil klären sich schließlich alle offenen Fragen, allzu viel Überraschendes kommt hierbei leider nicht rum; zwar baut die Autorin noch zwei recht gute Wendungen ein, aber Spannung oder gar Thrill kommen hier nicht mehr auf.

    Insgesamt ein stimmiger Plot, der keine Fragen offen lässt und clever angelegt ist. Nach Hochspannung lässt der Roman aber der Mitte aber etwas nach und arbeitet im Wesentlichen die Geschichte ab.

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  • 4 Sterne

    schaetzelein83, 01.09.2022

    Als Buch bewertet

    Eine Auszeit wäre genau das richtige für Libby und ihren Mann Jamie, daher lassen sie sich auf einen Haustausch ein und finden in Cornwall eine luxuriöse, idyllisch gelegene Villa vor. Doch es gehen seltsame Dinge darin vor und Libby fühlt sich mehr und mehr beobachtet, bedrängt und unwohl dort. Doch als ihnen klar wird, dass sie vom Besitzer der Villa hintergangen und belogen wurden, ist es schon fast zu spät und sie dürfen keine Zeit verlieren, herauszufinden, wieso es jemand so auf sie abgesehen hat.

    Der Prolog ist spannend und verrät (rückblickend) nur ein kleines Detail der ganzen Geschichte, das man zu dem Zeitpunkt noch nicht richtig zuordnen und greifen kann. Die Geschichte beginnt dann recht gemächlich aber dennoch interessant und mit Ankunft in der Villa wird die Stimmung ziemlich düster und mysteriös. Schreibstil und Kapitellänge der Autorin gefallen mir wieder sehr gut, aber rückblickend ist es von der Storyline und den Ursachen dem anderen Buch, das ich von ihr gelesen habe, dann doch zu ähnlich. Auch wenn man denkt, dass man durch den eindeutigen Titel schon weiß, wie der Hase läuft, gibt es doch einige Wendungen, die ich so nicht kommen sehen habe, spannend waren und zum Weiterlesen animiert haben.

    Dennoch gab es auch einige unwichtige Kapitel mit Längen darin, die im Nachhinein betrachtet nicht viel zur Geschichte beigetragen haben. Mir persönlich waren es auch zu viele gleichzeitige Zufälle, als dass die Auflösung noch realistisch hätte sein können (näher kann ich aber nicht darauf eingehen, ohne zu spoilern).

    Auch das Ende war mir etwas zu sehr Friede Freude Eierkuchen und leider nicht vollständig aufgelöst - wäre der Epilog nicht gewesen, hätte es mich völlig unzufrieden zurückgelassen.

    Auch wenn das jetzt vielleicht recht kritisch klingt, hatte ich eine gute Zeit, aber verglichen mit „Beste Freundin“ ist es etwas schwächer einzuordnen.

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  • 4 Sterne

    Fernweh_nach_Zamonien, 30.06.2020

    Als Buch bewertet

    Langer, zäher Start aber dann spannend und dank vieler unerwarteter Wendungen, überraschend und fesselnd bis zum Schluss.

    Inhalt:

    Lehrerin Libby Hall und ihr Mann Jamie haben Ablenkung und einen Tapetenwechsel dringend nötig. Nach einem Brand in der Schule und Libbys heldenhafter Rettungsaktion erleidet sie eine Fehlgeburt.

    Der Flyer in ihrem Briefkasten scheint ein Wink des Schicksals zu sein.

    Der angesehene Chirurg Philipp Heywood und seine Frau Tara suchen auf Zeit eine Wohnung in Bath, um näher bei ihrer kleinen Tochter zu sein, die am Herzen operiert werden soll. Im Tausch bieten sie Libby und Jamie einen einwöchigen Aufenthalt in ihrem eigenen Haus in Cornwall an.

    Dort angekommen staunen Libby und Jamie nicht schlecht, denn das vermeintliche Haus an der Küste entpuppt sich als luxeriöse und hochmoderne Villa mit allem Komfort und in ruhiger Abgeschiedenheit.

    Lange können sie ihr Glück allerdings nicht genießen, denn es geschehen seltsame Dinge. Holt Libby ihre Vergangenheit nun endgültig ein? Was verheimlicht sie ihrem Mann?


    Mein Eindruck:

    Der Einstieg in die Geschichte fällt leicht. Der Schreibstil ist einfach gehalten und da im Präsens aus Libbys Sicht erzählt wird, fiebert man zusätzlich mit.

    Zu Anfang ist Libby als Protagonistin aber nicht immer sympathisch. Sie ist übertrieben nervös und ängstlich, jedoch oft ohne konkreten Anlass. Eine düstere oder beklemmende Atmosphäre kommt daher gar nicht erst auf. Libby steigert sich in ihre Angst hinein, schnüffelt in den Privatsachen der eigentlichen Hausbesitzer und sammelt kaum Sympathiepunkte. Ihre Handlungen und ihr Denken sind oft nicht nachzuvollziehen. Warum dies so ist, erschließt sich dem Leser jedoch erst sehr viel später.

    Zusätzlich gestaltet sich die Handlung nach der Einführung in den ersten Kapiteln sehr zäh. Man bekommt das Gefühl "alles schon mal gelesen" und denkt, das Ende bereits zu kennen. Nervenkitzel aufgrund der Abgeschiedenheit, eines Stalkers und der mysteriösen Zwischenfälle und Geheimnisse? Fehlanzeige.

    Nach dem dahingeplätscherten ersten Teil (von insgesamt drei Abschnitten) gelingt es der Autorin durch einen überraschenden Twist aber doch noch, dass ich am Buch kleben bleibe. Nach den ersten überraschenden Wendungen (über einen simplen Stalker hinaus) und einem Wechsel des Handlungsortes (es wird exotisch) fliegen die Seiten plötzlich nur so dahin.

    Es kommen immer weitere Geheimnisse und Verwicklungen hinzu: Jeder scheint etwas zu verbergen und auch in Libbys Keller stapeln sich Leichen. Das Lügengebilde droht einzustürzen und sobald man denkt, man wüsste nun wo der Hase langläuft, macht die Story eine Wendung um 180 Grad. Wer ist Opfer und wer Täter?

    Niemand ist der, der er vorgibt zu sein, jeder hat Geheimnisse und die Vergangenheit holt irgendwann jeden ein. So bleibt es spannend bis zum Schluss!

    Diese Wendungen nach der Hälfte des Buches haben mich überrascht und ein extra Sternchen verdient.


    Fazit:

    Die Story ist zu Anfang langatmig und wenig spannend. Die Handlungen der Protagonistin sind nicht immer nachvollziehbar und oft übertrieben. Eine düstere und beklemmende Atmosphäre fehlt gänzlich.
    Nach einer überraschenden Wendung allerdings kommen Spannung und Nervenkitzel in den Psychothriller und immer neue Lügen und Geheimnisse werden enttarnt.
    Ein Twist mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe.

    Wer unblutige Psychothriller mit vielen Überraschungen liebt, kommt hier auf seine Kosten.


    ...

    Rezensiertes Buch: "Still Alive - Sie weiß, wo sie dich findet " aus dem Jahr 2020

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  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Aliceh, 04.06.2020

    Als Buch bewertet

    Also ich war buff!!!
    Das Buch ist so spannend gewesen. Bis zur letzten Seiten.

    Unfassbar was für ah Momente ich hatte.

    Einfach toll habe es innerhalb von einem Tag verschlungen

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  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Stefanie W., 26.08.2019

    Als eBook bewertet

    Zum Inhalt

    Libby ist mit ihrem Mann Jamie verheiratet und beide haben sich dazu entschlossen mit einer vermögenden Familie einen Haustausch vorzunehmen. Doch die Sache wird immer seltsamer umso länger sie sich in dem Haus der Heywoods aufhalten. Auch noch ihrer Rückkehr in ihre eigenen Wohnung hören die seltsamkeiten nicht auf. Langsam aber sicher kommt die Wahrheit ans Licht und Libby fürchtet, dass ihre dunkelsten Geheimnisse aufgedeckt werden.

    Meine Meinung

    Claire Douglas hat mich mit ihrem Buch Still alive sehr überrascht. Die Thematik des Buches ist toll und auch die Gestaltung der einzelnen Figuren finde ich sehr gut. Das die Geschichte rund um Jamie und Libby solch eine Wendung nimmt hätte ich im Leben nicht geahnt. An Spannung und Verwirrungen fehlt es hier definitiv nicht.

    Zu sehr möchte ich jedoch nicht auf die Geschichte eingehen, da man hier einfach viel zu viel verrät und so das Lesevergnügen flöten geht.

    Was ich besonders gut fand, ist die Rückblende in die Vergangenheit von Libby, sodass man zum Ende des Buches mit keinerlei Fragen zurückbleibt. Auch der Lesefluss ist dank der tollen Schreibweise uneingeschränkt verfügbar. Besonders die relativ kurzen Kapitel sind gut um ab und zu eine Pause zu machen und nicht im Text aufhören zu müssen zu lesen. Das Cover finde ich sehr gelungen. Es strotzt nur so vor Spannung mit der Frau die entschlossenen Schrittes den Weg zum Haus verfolgt.

    Das Buch erschien im August 2019 im Penguin Verlag der Verlagsgruppe Random House GmbH.

    Fazit

    Still Alive kann mit einer Menge Spannung und immer wieder neuen Wendungen aufwarten, sodass die Geschichte nicht langweilig wird. Absolut empfehlenswert und ein muss für jeden Thriller Fan.

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  • 5 Sterne

    2 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marion V., 21.07.2019

    Als Buch bewertet

    In dem Thriller geht es um 2 Paare, die für eine Ferienwoche ihre Häuser tauschen.
    Libby und Jamie sind anfänglich von dem Tauschhaus sehr begeistert. Doch dann häufen sich mysteriöse Ereignisse, die auch dann nicht aufhören, als Libby und Jamie wieder zu Hause sind.
    Im Gegenteil, dort geht es erst richtig zur Sache.
    Der Thriller ist fast durchgehend packend geschrieben, man kann richtig mitfühlen und es treibt einem den Ein, oder anderen Schauer über die Haut.
    Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen

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  • 5 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    read__love__write, 03.09.2019

    Als Buch bewertet

    --- Kurzinhalt ---
    Nachdem Libby eine Fehlgeburt hatte, geht sie kurzerhand mit ihrem Mann Jamie auf ein verlockendes Angebot ein: ein anderes Ehepaar hatte ihnen einen Zettel im Briefkasten hinterlassen und um einen Häusertausch gebeten, damit sie nahe bei ihrer schwerstkranken im Krankenhaus liegenden Tochter sein könnten. Im Haus in Cornwall passieren jedoch seltsame Dinge. Zunehmend denkt Libby sie sei schon paranoid, doch was sie nicht ahnt ist, dass die mysteriösen Geschehnisse mit ihrer Vergangenheit zu tun haben.

    --- Meine Meinung ---
    Von Anfang an passieren eigenartige Dinge, die dafür sorgen, dass man das Buch ganz aufmerksam liest und man gespannt ist, was das alles nur zu bedeuten hat. Es werden kleine Hinweise gegeben, die sich zu einem Puzzlestück zusammenstückeln – Seite für Seite. Die Stimmung ist mysteriös und es stellen sich so viele Fragen.

    Ich finde es klasse, dass das Buch ohne gewalttägige Folter-, Mord-, und Totschlagszenen auskommt, wie man es bei so vielen anderen Thrillern der Falls ist. Es setzt eher auf die Psyche, spielt mit dem Leser und dann hat es auch noch eine unerwartete Wende. Selbst als alles aufgeklärt zu sein scheint, setzt die Autorin einen Schluss, den ich persönlich sehr genial fand. Es zeigt, dass die Vergangenheit einen immer einholt und Lügen zu noch mehr Lügen führen.

    Es gab in dem Thriller ein paar Stellen, die ich persönlich nicht so abgenommen habe und mir etwas unglaubwürdig erschienen – Reaktionen vor allen Dingen. Zudem fand ich die Familie von Jamie furchtbar schrecklich und die Tatsache, dass seine Ex noch eine viel zu große Rolle in seinem Leben spielt, ist meiner Meinung nach eigentlich nicht nötig gewesen. Aber das sind nur kleine Kritikpunkte.

    Ansonsten hat mir persönlich das Buch sehr gut gefallen, es war genau die Art Thriller, die ich mag: psychologisch extrem gut ausgefuchst. Eine klare Leseempfehlung! Von mir gibt es 4.5 Sterne.

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  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Alexa K., 03.01.2020

    Als Buch bewertet

    Zum Buch: Die Grundschullehrerin Libby Hall und ihr Mann Jamie tauschen ihre Wohnung im beschaulichen Ort Bath für eine Woche gegen ein ganzes Haus an der Küste von Cornwall. Sie glaubt, damit das große Los gezogen zu haben, bis ihr komische Dinge auffallen. Außerdem glaubt sie, verfolgt zu werden. Als die beiden nach einer nicht ganz so erholsamen Woche wieder zuhause ankommen, finden sie eine Männerleiche in ihrem Garten. Libby ahnt, dass ihre Vergangenheit damit zu tun haben könnte...

    Meine Meinung: Am Anfang lernt man die Protagonisten des Buchs ganz gut kennen. Ich fand zwar gerade zu Beginn die Beziehung der beiden ein wenig unglaubwürdig, das hat sich aber im Laufe des Buches gegeben. Die Spannung schleicht sich langsam durch die Hintertür, ist aber immer spürbar. Die Autorin schafft es mit ihren Ausführungen, den Leser bildlich mitzunehmen. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und die Aufteilung im Buch hat mir auch sehr gut gefallen. Ab der Hälfte des Buches beginnt man dann in die Vergangenheit von Libby einzutauchen. Das fand ich auch ziemlich spannend und gut erzählt. Das Ende ist nicht so wirklich ein Happy End und hat mich doch überrascht.

    Mein Fazit: Ein spannender Thriller um eine alte Freundschaft, Schuld und Rache. Ich vergebe hier gerne 4 Sterne und kann das Buch weiterempfehlen!

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  • 4 Sterne

    14 von 29 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Stefan W., 07.09.2019

    Als Buch bewertet

    Wunderbar Überraschend
    Nach dem ersten Roman der mir sehr gut gefallen hat (Missing) war ich auf das zweite Buch von Claire Douglas total gespannt und wurde nicht entäuscht ...

    Geschichte: Libby ist Lehrerin, verheiratet und vor kurzem als Heldin gefeiert, da sie eine Schulklasse bei einem Schulbrand retten konnte. Dabei verlor die schwangere Libby jedoch ihr Kind und ist noch ziemlich angeschlagen... Da kommt es ihr recht, dass in Ihrem Briefkasten ein Flyer liegt in dem ein Ehepaar aus Cornwall ein Haus für eine Woche zum Tausch anbietet. Sie benötigen eine Wohnung in London, da deren Tochter operiert wird und sie nahe dabei sein möchten. Um ihre Ehe und sich selbst wieder aufzubauen, nimmt sie das Angebot an, packt den Hund mit ein und los geht es nach Cornwall. Überraschenderweise finden sie eine sehr moderne riesige Villa vor und können ihr Glück kaum glauben. Doch irgendwie fühlt sich Libby von Anfang an beobachtet. Dinge scheinen sich verändert zu haben , wenn sie vom Spaziergang zurück sind und Ihr Mann hat plötzlich eine Lebensmittelvergiftung und muss ins Krankenhaus.....

    Personen und Schreibstil:

    Der Schreibstil ist wie für einen Thriller gemacht. Es beginnt gemächlich und steigert sich im Verlauf bis zum Ende, wie es sein sollte. Die Akteure sind wunderbar beschrieben und man bekommt ein wirkliches Gefühl wie Libby in ihre Lebenskrise und Angstzustände gekommen ist. Ihr Mann versucht alles um es ihr recht zu machen doch irgendwie hat auch er ein Geheimnis. Libbies Schwiegereltern und Geschwister sind auch nicht so ganz von ihr überzeugt, da sie sich etwas besseres für ihren Sohn/Bruder gewünscht hätten und irgendwie schleppt jeder etwas mit sich herum, von dem die anderen nichts ahnen.

    Meinung:

    Nach einem einleitenden und sich steigernden Teil, bricht das Buch ab , um in die Vergangenheit von Libby zu reisen und dieser Teil erschließt ein weiteres Geheimnis, das es total überraschend macht und begeistert. Am Ende verbindet sich alles und es wird richtig spannend in der Auflösung. Die Seiten sind schnell gelesen und sehr flüssig geschrieben. Langeweile kam bei mir nie auf.

    Fazit:

    Ein für mich sehr guter Thriller mit dicken 4 Sternen, dem zum 5.Stern nicht mehr viel gefehlt hat. 5 Sterne, wenn das Buch noch Tage danach nachgewirkt hat und mich getroffen hat. Dieses Buch ist ein kurzweiliges Lesevergnügen für Thriller Fans. Nicht mehr aber auch nicht weniger !

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  • 3 Sterne

    3 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Simone P., 09.08.2019

    Als Buch bewertet

    Ich habe von der Autorin schon Missing gelesen und war von dem Thriller absolut fasziniert. Er hatte mich von vorne bis hinten gefesselt.
    Leider konnte Still Alive da für mich nicht mithalten. Der Thriller war sehr ruhig und hat mich wenig fesseln können. Man lernt die Protagonisten langsam kennen und entwickelt seine eigenen Theorien, was passiert sein könnte und weshalb sich die seltsamen Geschehnisse häufen, die vorkommen. Doch richtig interessant wurde dieses Buch für mich leider erst im letzten drittel. Was sehr schade ist. Der Schreibstil ist auch hier sehr gelungen und man erkennt das Potential, jedoch hätte es einfach etwas spannender sein können.

    Libby und ihr Mann Jamie können eine Auszeit gut gebrauchen und so kommt es ganz gelegen, dass sie ein völlig fremder, durch einen Brief im Briefkasten um einen Haustausch bittet. Doch wird dieser Brief gar nicht hinterfragt. Sucht man sich so etwas nicht lieber aus dem Internet und trifft sich, bevor man so etwas durchzieht? Schließlich ziehen Fremde in die eigenen vier Wände, während man selber bei ihnen wohnt. Nicht, dass man durch ein kurzes treffen einen Menschen kennen würde, jedoch hat man sich zumindest mal gesehen. Aber auch dies trifft nicht zu. Es naiv zu nennen wäre hier noch untertrieben. Aber Libby und Jamie ziehen den Haustausch durch und zuerst finden sie auch gefallen an dieser atemberaubenden Villa. Jedoch passieren gruselige Dinge. Sie werden verfolgt und kommen fast um, doch das alles ist kein Grund für sie, diesen Urlaub abzubrechen. Erst ein Inspektor beendet diesen Haustausch.

    Im zweiten Teil des Buches schauen wir dann in die Vergangenheit von Libby, dem Urlaub in Thailand und es tauchen langsam weitere Ungereimtheiten auf. Ab da kann man dann ein wenig rätseln. Als ich dann dahinterkam, was ein Teil der Wahrheit war, musste ich tatsächlich zuerst einmal das Buch zuklappen, um das ganze für mich umdrehen zu können. Ich habe es mir nämlich andersherum gedacht und musste das nun verarbeiten.
    Im dritten Teil ging es dann wieder in die Gegenwart und dort wurde es dann auch spannender. Aber nicht weniger verwirrend. Leider! Und das Ende war für mich kein richtiges Ende. Sehr unbefriedigend.

    Die Protagonisten waren ganz interessant.
    Libby wirkte auf mich sehr ängstlich, obwohl sie ihre Schüler immer beschützte. Zwischendurch hatte ich die Vermutung, sie wäre vielleicht Schizophren. Dies bestätigte sich jedoch nicht. Alles was sie tat, tat sie aus gutem Grund.
    Jamie war eher der ruhige, nette Mann von nebenan. Doch auch er hat seine Geheimnisse und eine Ex- Freundin, die ihr ganz eigenes Ding durchzieht. Jamies Familie steht voll und ganz hinter ihm, doch Libby lassen einige aus seiner Familie im Regen stehen, obwohl sie sonst keinen hat. Doch wem gelten die seltsamen Geschehnisse. Wer will den beiden etwas antun und wer ist Karen Fisher?

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