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Wintergemüse: Vitaminbomben bei kaltem Wetter

Herzhaft und gesund: Tricks rund ums Wurzelgemüse, Kohl & Co. Plus: REZEPT Rote Beete Dip

Wunderbares Wintergemüse: Ein großes Spektrum an bunten Gemüse lockt in der kalten Jahreszeit - von Steckrüben über Pastinaken bis zu Sellerie und Schwarzwurzel. Gesund und regional!

Wintergemüse – alles andere als langweilig

Horch, was kommt von draußen rein – und hat Hunger? Wir! Denn was gibt es Besseres als einen wärmenden Genuss nach einem Spaziergang im Schnee? Kaum einer denkt dabei an heimische Gemüsearten, die Frost und Kälte strotzen: Sei es Steckrüben, Pastinaken, Portulak oder Schwarzwurzeln – auf den ersten Blick locken diese nur wenige Hobbyköche hinter dem Ofen her. Zu Unrecht, wie wir finden, denn Wintergemüse ist nicht nur als Teil einer ausgewogenen und klimafreundlichen Ernährung sinnvoll, es bietet auch spannende Kombinationsmöglichkeiten. Und nebenher lässt es sich noch kinderleicht selbst anbauen. Kommen Sie mit uns auf den Geschmack!

Regional und nachhaltig: Probieren Sie die Vielfalt an Wintergemüse

Gerade wer sich regional und saisonal ernähren möchte, fühlt sich im Winter oft ernüchtert angesichts limitierter Optionen. Dabei gibt es in unseren geografischen Gefilden durchaus schmackhafte und vitaminreiche Wintergemüse-Sorten.

Drei Kategorien Wintergemüse werden unterschieden:

  • Wurzelgemüse: Rote und Gelbe Bete, Steckrübe, Schwarzwurzel, Pastinake, Topinambur
  • Blattgemüse: Feldsalat, Kresse, Portulak, Chicoré
  • Kohlarten: Grünkohl, Rosenkohl, Rotkohl, Weißkohl, Wirsing

Frisches Grün im Winter: Wintergemüse für die ganze Familie – Tipps und Tricks

  • Wer auch im Winter nicht auf frisches Grün verzichten möchte, greift am besten zum gesunden Feldsalat. Mit Birne, Nüssen und Schalotten peppen Sie diesen auf. Dazu reichen Sie Ofenkartoffeln mit Quark und Kräutern.
  • Chicorée wird von manchem wegen des bitteren Geschmacks verschmäht. Das hilft dagegen: Schneiden Sie den Stielansatz keilförmig heraus und verwenden Sie beim Braten etwas Honig.
  • Kresse ist nicht nur kinderleicht im Anbau, sie lässt sich dank der Schärfe auch perfekt für Aufstriche nutzen. Etwas Kresse auf den Frischkäse, kombiniert mit einem dunklen Roggenbrötchen – so sorgen Sie für Abwechslung beim Sonntagsbrunch.
  • Kohl wird leichter verdaulich, wenn Sie ihn mit Kreuzkümmel, Koriander oder Ingwer würzen.
  • Pastinakenpüree eignet sich optimal als Beilage für Fischgerichte wie Scholle oder Wildbarsch.
  • Rotkohl ist ein absolutes Muss, wenn Wild auf den Teller kommt – reife Äpfel geben ihm zudem eine fruchtige Note.

Unser Wintergemüse-Rezept: Feuriger Rote Bete Dip

Vorbereitung: Minuten Kochzeit: 60 Minuten
Zutaten
250 g rote Bete
1 große Zwiebel
30 g frischer Meerrettich
50 ml Sonnenblumenöl
1 Esslöffel Haferflocken (ungesüßt)
Salz und Pfeffer nach Belieben
Zubereitung

Und so geht’s:

  1. Zunächst wird die rote Bete gründlich gewaschen und gewürfelt.
  2. Dann waschen Sie auch Blätter und Stängel und schneiden diese in schmale Scheiben.
  3. Die rote Bete wird insgesamt 40 Minuten in leicht gesalzenem Wasser gekocht.
  4. Nach ca. 20 Minuten werden Blätter und Stängel hinzugegeben.
  5. Jetzt wird die Zwiebel geschält und in Würfel geschnitten; braten Sie die Würfel anschließend in einer Pfanne an, bis diese glasig sind.
  6. Reiben Sie den frischen Meerrettich.
  7. Im letzten Schritt geben Sie alle Zutaten in ein Gefäß und pürieren Sie diese mithilfe eines Stabmixers zu einem festen Dip.
  8. Je nach Belieben schmecken Sie das Ganze mit Salz und Pfeffer ab.

Unser Tipp: In einem sterilen Glas kann sich der Dip bis zu einer Woche im Kühlschrank halten – oder als Mitbringsel bei Freunden für eine tolle Überraschung sorgen!

Bei Weltbild entdecken

Auf buntem Geschirr im Handmade-Look bringt das Gemüse Farbe auf den Tisch. Vor allem im Winter schmecken deftige und ungewöhnliche Gratin- oder Auflauf-Rezepte

Wintergemüse selbst anbauen

Im Winter fristen Gemüsebeete meist ein trostloses Dasein. Das muss nicht sein: Ohne großen Aufwand lassen sich winterharte Gemüsesorten im eigenen Garten anpflanzen. Grünkohl und Pastinaken gedeihen übrigens auch im Hochbeet hervorragend.

Radieschen, Rüben und Mangold wachsen selbst auf dem Balkon. Nutzen Sie auch Ihr Gewächshaus im Winter, zum Beispiel für Feldsalat oder Porree. Besonders schnell lässt sich Kresse hochziehen – und das sogar auf der Fensterbank; in nur vier Tagen können Sie das scharfe Kraut bereits ernten.

Unser Tipp: Lassen Sie Ihre Kinder beim Pflanzen und Ernten mitmachen; so wird der Gemüseanbau zur Familienaktivität und die Jüngsten üben sich früh im Gärtnern – Erfolgserlebnisse garantiert!

Wintergemüse - schon gewusst?

  1. Grünkohl ist in den USA als Kale bekannt und gilt nicht nur in der Metropole New York als absoluter Trend unter den Superfoods – gern in Kombi mit exotischen Zutaten wie Kokos.
  2. Der sogenannte Chinakohl heißt im Reich der Mitte übrigens „Der Zahn des weißen Drachen“.
  3. Die Schwarzwurzel ist auch als „Spargel des armen Mannes“ bekannt; Kenner schätzen sie jedoch für ihren würzigen Geschmack.
  4. Die Steckrübe war in Notzeiten die letzte Nahrungsreserve; so ging der Winter 1916/17 als Steckrübenwinter in die Geschichte ein.
  5. Französisch-Lerner aufgepasst: Chicorée ist in Frankreich unter dem Namen „endives“ geläufig; beim französischen „chicorée“ denken unsere europäischen Nachbarn an Kaffee-Ersatz. Übrigens wird Chicorée vor allem in Nordfrankreich und Belgien wertgeschätzt. Der botanische Garten in Brüssel gilt dabei als erster Anbauort Europas.

Fünf Gründe, sich saisonal zu ernähren und Wintergemüse auf den Teller zu bringen:

  1. Ihr Körper wird mit wichtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgt: Wintergemüse ist reich an Vitamin C und B, Folsäure, Kalzium, Antioxidantien und vielen mehr.
  2. Bei einer saisonalen und regionalen Ernährung profitieren Sie von guter Qualität und frischem Geschmack.
  3. Wenn lange Transportwege eingespart werden, kommt dies auch der Umwelt zugute.
  4. Sie unterstützen mit dem Kauf von Wintergemüse lokale Produzenten.
  5. Kochen nach Jahreszeiten sorgt für Abwechslung und Vorfreude!

Gesunde Küche für einen aktiven Winter

Wintergemüse verleiht nicht nur Suppen und Eintöpfen das gewisse Esswas – Mangold, Topinambur und Pastinaken machen sogar als Hauptspeise eine gute Figur.

Experimentieren Sie doch auch mal mit typischen Winterfrüchten wie Birnen und Äpfeln sowie Nüssen.

Denn wie Sie jetzt wissen: Winterküche muss nicht altbacken und deftig sein! Eine vitaminreiche pflanzen-basierte Ernährungsweise wärmt genauso gut von innen, wenn Sie aus der Kälte kommen – und passt dabei auch viel besser zu einem aktiven Lebensstil.

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