Ich, Eleanor Oliphant, Gail Honeyman

Ich, Eleanor Oliphant

Roman

Gail Honeyman

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4Sterne
227 Kommentare
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Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand

Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht...

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Kommentare zu "Ich, Eleanor Oliphant"

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  • Yvonne T.
    Yvonne T., 23.03.2017

    Eleanor Oliphant ist eine der rührendsten Romanfiguren, die ich kenne. Ihre schicken kreativen Kollegen halten sie für eine graue Maus und nehmen sie nicht ganz ernst. In der Tat verhält sich ein bisschen seltsam … Als sie sich in einen Musiker verliebt, beschließt sie, sich für ihn zu stylen. Eleanors Erlebnisse bei der Kosmetikerin oder beim Klamottenkauf sind unglaublich komisch, beste Komödie! Aber je mehr man über ihre traumatische Kindheit erfährt, desto mehr erkennt man, wie tapfer sie eigentlich ist. Das Glück befindet sich zwar direkt vor ihrer Nase, aber sie braucht lange, um das zu erkennen. Ich hätte sie an manchen Stellen gerne sanft geschubst, um ihr die Augen zu öffnen. Ein außergewöhnliches Leseerlebnis . Ich hoffe, Sie gewinnen die wunderbare Eleanor Oliphant genauso lieb wie ich.

  • 5 Sterne

    17 von 26 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lena, 24.04.2017

    Wie der Titel schon vermuten ließ, ist der Roman aus der Perspektive von Eleanor geschrieben. Sie führt ein streng getaktetes, fast schon zwanghaftes Leben. Eigentlich existiert sie nur statt zu leben, geht ihrer Arbeit nach und hat ansonsten keinen Kontakt zu anderen Menschen. Sie sieht sich selbst als Einzelkämpferin.

    Ihr Leben bekommt erst eine Wendung als sie sich in den Musiker Johnnie Lomond verliebt. Sie versucht fortan, „normaler“ zu sein, sich anzupassen, was mit einer rein äußerlichen Typveränderung beginnt und mit einer aktiveren Beteiligung am Leben, an der Gesellschaft mit anderen, weitergeht.
    In dem Kollegen Raymond aus der IT-Abteilung findet sie sogar einen Freund, der sich um sie sorgt, als es ihr schlecht geht.

    Freundschaft, Zuneigung, Geborgenheit - alles Dinge, die sie zuvor nie kennengelernt hatte. Als von der Mutter vernachlässigtes Kind hatte sie nie Liebe erfahren und wurde später von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht. In der Schule war sie immer eine Außenseiterin und auch bei ihrer Arbeit die etwas absonderliche, weltfremde Kollegin, über die man sich hinter vorgehaltener Hand lustig macht.

    Durch die Schwärmerei für "ihren" Musiker blüht sie auf und ist so abgelenkt, dass sie sogar von ihren strengen Tagesplänen abrückt und spontaner handelt. Sie bricht mit ihren Gewohnheiten und trifft sich mit anderen Menschen, geht aus, tanzt, hat Spaß und trinkt am Wochenende nicht allein ihre gewohnte Falsche Wodka.

    Die wöchentlichen Telefonate mit ihrer Mutter, die sie erniedrigt, ziehen Eleanor wieder runter und nach einem aufrüttelnden Besuch eines Konzerts ihres Musikers, fällt Eleanor in ein tief es emotionales Loch, aus dem sie ohne fremde Hilfe nicht mehr herauskommt.

    "Ich, Eleanor Oliphant" ist ein ergreifender Roman über eine einsame 30-jährige Frau, die in ihrer Kindheit schwer traumatisiert wurde und diese Ereignisse nie aufgearbeitet hat. Das Alleinsein hat ihr eigentlich nie viel ausgemacht, aber durch die Liebe zu Johnnie Lomond wird ihr bewusst, dass es auch noch mehr im Leben gibt.

    Sie möchte raus aus der Einsamkeit, das Leben spüren und nicht nur einfach existieren und warten, bis der nächste Tag und das nächste Wochenende anbricht.

    Das Buch ist spannend aufgebaut, da es am Anfang noch viele Fragen offen lässt. Man mag den Roman gar nicht aus der Hand legen, um zu erfahren, was Eleanor widerfahren ist und ihre ganzen skurrilen Eigenarten erklärt.
    Emotionale und sehr traurige Szenen wechseln sich mit lustigen Abschnitten - wie Eleanors erste Erfahrungen im Waxing- oder Nagelstudio - und aberwitzigen Dialogen ab.

    Ich habe mit Eleanor gelitten, fand sie zwar skurril, aber nicht zu überzogen eigenartig dargestellt. Alle Charaktere fand ich sehr authentisch, die Handlung fesselnd, so dass ich den Roman geradezu verschlungen habe.
    Ein tolles Debüt von Gail Honeyman. Ich hoffe, von der Autorin können wir noch mehr lesen!

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    janein
  • 4 Sterne

    18 von 28 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Patricia Z., 10.04.2017

    Trotz einigen fast schon "Fremdschäm-Momenten", musst ich doch einige Male schmunzeln und konnte schon nach wenigen Seiten nicht mehr aufhören zu lesen. Das Buch ist einfach und doch spannend geschrieben. Bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte ausgeht.

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    janein
  • 5 Sterne

    18 von 29 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Petra N., 23.03.2017

    Die Leseprobe ist sehr interessant und macht Lust auf das gesamte Buch. Eleanor war mir gleich sympathisch und man hofft das sie aus der Einsamkeit ausbrechen kann, um ihr Leben zu geniessen. Ich bin gespannt, wie sich Eleanor in diesem Roman entwickelt und ob sie wirklich ihre Liebe findet.

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    janein
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