Totenlied (eBook / ePub)

Thriller

Tess Gerritsen

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Eine verstörende Melodie, ein tragisches Schicksal, ein tödliches Geheimnis ...

Von einer Italienreise bringt die Violinistin Julia Ansdell als Souvenir ein altes Notenbuch mit nach Hause. Es enthält eine handgeschriebene, bislang völlig...

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Kommentare zu "Totenlied"

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  • 5 Sterne

    38 von 61 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Diana J., 24.07.2016

    Als Buch bewertet

    Bislang konnte mich die Autorin mit jedem ihrer Bücher begeistern, deshalb konnte ich es auch kaum erwarten, bis der vorliegende Thriller erschienen war.

    Schon das Foto auf dem Cover birgt gewisse Rätsel. Zu welchem Musikinstrument gehört der Ausschnitt? Hat dieses Instrument etwas mit dem Titel des Buches zu tun?

    Ich war schon sehr gespannt, welcher Thrill mich hier erwarten würde.

    Nicht vorenthalten möchte ich den ersten Satz, der ja bekanntlich schon den Leser begeistern soll. "Schon im Eingang steigt mir der Geruch nach alten Büchern in die Nase, ein Hauch von spröden Papier und angegriffenen Leder."

    Hm..auch ich liebe den Geruch von Büchern und kann mir deshalb gut vorstellen was hiermit gemeint ist. Nichtsdestotrotz klingt der erste Satz schon mal sehr interessant und macht Lust weiter zu lesen.

    [Achtung Spoilergefahr] Im ersten Teil des Geschichte lernt der Leser Julia kennen. Sie ist Musikerin und spielt Geige in einem Orchester. Nach einem Engagement in Rom entdeckt sie in einem Antiquitätenladen sehr alte Noten, die sie unbedingt haben möchte. Wieder zuhause angekommen, übt sie das neue Stück. Schon dabei stellt sie fest, dass ihr eine gewisse Kälte widerfährt. Aber nicht nur das, während sie übt, tötet ihre Tochter die Familienkatze. Was wie ein seltsamer Zufall aussieht, wird an deinem anderen Tag blutige Realität. Julia übt wieder, und wird von ihrer Tochter mit einer Glasscherbe attackiert. Nur der Krankenhausärzte scheint die Verbindung zwischen dem Musikstück und ihrer Tochter zu erkennen.

    Der zweite Teil: Lorenzo gleicht nun eher einem Roman. Von Thriller, leider keine Spur. Diese Kapitel spielen in der Zeit um 1938 in Italien. Lorenzo lernt die junge Laura kennen und möchte mit ihr ein Musikstück vorspielen. Für diese Vorführung hatte er extra ein Stück selbst komponiert "La Dianora. Da er jedoch Jude ist, wird ihm der Auftritt verwehrt.

    Zurück zu Julia geht es dann wieder im dritten Teil. Hat ihre Tochter wirklich Erinnerungen an ein früheres Leben? Und was ist dieses Geheimnis um die Mutter? Diesen Teil fand ich nun wieder viel spannender und habe es bedauert, dass er nur so kurz war. Inzwischen kann man jedoch schon erkennen, worauf alles hinauslaufen wird. Ich finde die Geschichte um Julia sehr spannend.

    Im weiteren Verlauf, wechseln die Zeitebenen immer wieder, um langsam aber sicher zu einem genialen Abschluss zu kommen. Ein Abschluss, der spannend ist, aber auch sehr betroffen macht.

    Das Kernthema dieses Buches ist ja die Macht der Musik, das mit der Geschichte nahezu perfekt umgesetzt wurde. Jeder kennt es: Verbindungen zwischen Musikstücken und den eigenen Gefühlen. Man hört ein Lied und erinnert sich. Mal an schöne Dinge, aber auch an weniger Schöne. Aber so hat jedes Lied seinen eigenen Platz. Mit Musik werden Gefühle jeglicher Art ausgedrückt, gerade dann, wenn wir keine Worten mehr haben. Wir hören ein Lied und schon kullern die Tränen. Mal aus Freude, dann wieder vor Traurigkeit. Musik weckt Emotionen. Und gerade dieses wird in dem vorliegenden Buch sehr deutlich.

    Abschließend kann ich sagen, dass ich das Buch innerhalb eines Tages nahezu verschlungen habe. Das Genre Thriller erscheint mir jedoch etwas unpassend, da ich es eher in die Kategorie Roman eingeordnet hätte. Für mich war es eine sehr schöne Geschichte, die ich auch so schnell nicht vergessen werde.

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    janein
  • 5 Sterne

    45 von 71 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Andrea D., 30.07.2016

    Als eBook bewertet

    Die zwei Zeitstraenge sind sehr spannend erzählt. Könnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Wollte wissen,wie's weiter geht

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    20 von 34 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Stefanie B., 18.08.2016

    Als eBook bewertet

    Wieder mal ein wahnsinns Buch. Bin schon sehr lange Fan von Tess Gerritsen und wurde noch nie von ihren Büchern enttäuscht. Auch dieses Buch ist wieder so spannend geschrieben das ich das Buch nicht weglegen konnte. ...freue mich schon auf neue Bücher von ihr!

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    janein
  • 5 Sterne

    9 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Biggi M., 14.11.2016

    Als eBook bewertet

    Mit „Totenlied“ entführt Tess Gerritsen den Leser/In in ein für sie neues Genre, ohne das Ermittlerteam Rizzoli & Isles. Weniger Action - Thriller, sondern mehr untergründige Spannung, ohne dass der Leser bis zum Ende ahnt, um was es eigentlich geht. Die Geschichte und Art dieses Buches erinnert mich an Carlos Ruiz Zafón's Geschichte "Der Schatten des Windes", der Beginn der Trilogie um den "Friedhof der vergessenen Bücher". In dieser Story von Tess Gerritsen dreht sich die Handlung um die Noten des Walzers "Incendio" (= Das Feuer). Übrigens gibt es dies Komposition "Incendio" wirklich und ist von Tess Gerritsen selbst. Im Internet kann sich jeder diese Melodie anhören.

    Gegenwart: Julia Ansdell ist Violinistin und kauft sich auf einer Musikerreise in Rom ein altes Notenbuch in einem Antikladen, dessen Inhaber danach ermordet wird. Aus diesem Buch fällt ein Blatt mit den Walzernoten "Incendio". Julias 3-jährige Tochter Lily ersticht den Kater Juniper und attackiert ihre Mutter mit einer Glasscherbe in den Oberschenkel. Bei jedem Vorfall hat Julia den unbekannten Walzer gespielt. Julias Mann Rob sucht für Julia eine Therapeutin, da er nicht an den Zusammenhang mit dem Musikstück glaubt. Julia verweigert eine Therapie und reist mit ihrer Freundin Gerda nach Venedig, wo der einstige Geiger Lorenzo Todesco diesen Walzer komponiert hat. Vor dem Hotel wird Gerda angeschossen, Julia flüchtet sich vor dem Verfolger durch halb Venedig und hat Angst um ihr Leben.

    1938: Lorenzo Todesco bekommt die Cremona - Geige "La Dianora" (Die Zauberin) seines Großvaters von seinem Vater und Geigenbauer Venedigs Bruno Todesco vererbt. Professor Augusto Balboni lädt Lorenzo ein, mit dessen Tochter Laura ein Musikstück einzuüben, um es öffentlich aufzuführen. Einmal wöchentlich üben Laura und Lorenzo und verlieben sich. Die Aufführung wird ein Desaster, den die beiden sind gesperrt worden, weil Lorenzo ein Jude ist. 1943 kommt die Familie Todesco in ein Arbeitslager, wo Lorenzo den Walzer "Incendio" komponiert. In der Gegenwart deckt Julia das Schicksal der Familien Balboni und Todesco auf, vor allem das von Laura und Lorenzo.


    Von Tess Gerritsen bin ich begeistert und ich habe alle ihre Bücher gelesen. Für mich zählt diese Schriftstellerin und Ärztin zu den ganz Großen ihres Genres. Dieses Buch ist gerade erst erschienen und ich konnte das Buch erst aus der Hand legen, als es ausgelesen war.

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    janein
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