Theoretische Psychologie

Manche mögen es nicht glauben, aber die Psychologie ist eine empirische Wissenschaft. Das bedeutet, sie entwickelt über ihr Beobachtungsobjekt Theorien und daraus abgeleitete Modelle, Hypothesen, Annahmen, um eine konkrete Frage mit wissenschaftlichen Methoden zu prüfen.

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Theoretische Psychologie und ihre vielen Ansätze

Die Behandlungsmethoden der Psychologie basieren auf vielen unterschiedlichen theoretischen Ansätzen. Wichtig sind z. b. die behavioristische Theorie, das Informationsverarbeitungsparadigma und das psychoanalytische/psychodynamische Paradigma. Dazu kommen phänomenologische/humanistische Theorien, das Eigenschaftsparadigma, das dynamisch-interaktionistische Paradigma und das soziobiologische Paradigma, die Evolutionäre Psychologie.

Bei diesen Theorien handelt es sich nicht um Teildisziplinen der Psychologie, sondern um Konzepte für Teildisziplinen oder Forschungsrichtungen. Die Grundannahmen der Theorien unterscheiden sich stark und bilden wichtige Grundlagen für das Verständnis der Psychologie. Heute kann es in Teildisziplinen der Psychologie zu gleichberechtigt nebeneinanderstehenden Theorien kommen, was die Psychologie immer komplexer werden lässt.