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Maibowle mit Waldmeister

Frischer Frühlingsgenuss aus der Natur - wir haben das Rezept

Die Sonne lacht, nette Leute, ein Glas erfrischende Maibowle oder andere fruchtige Drinks dürfen auch nicht fehlen - so wird stilgerecht in die Outdoorsaison gestartet

Waldmeisterbowle: Genießen Sie Frühlingsglück im Glas

Die Maibowle, auch Waldmeisterbowle, Maiwein oder Maitrank genannt, hat eine lange Tradition, die bis ins Jahr 854 zurückgeht. Damals war die Maibowle eine Art Wunderheilmittel, das Herz und Leber unterstützen beziehungsweise heilen sollte. Heute ist sie ein beliebter und erfrischender Frühlings- oder Sommerdrink, der für gute Laune sorgt. Wie Sie die perfekte Waldmeister-Maibowle selbst zubereiten können, erklären wir in diesem Beitrag.

Frühlingsgenuss aus der Natur bietet eine frische Maibowle. Hier ist das Rezept dafür

Was brauche ich für die perfekte Maibowle?

Eine gute Waldmeisterbowle ist schnell gezaubert, auch die Zubereitung ist unkompliziert und erfordert lediglich etwas Vorbereitungszeit.

Sie brauchen:

Maibowle

Zutaten
3 bis 5 Gramm getrockneten Waldmeister
1,5 Liter Weißwein – hier eignet sich eine trockene Auslese am besten
0,75 Liter halbtrockenen Sekt
Zucker
Eis
Zubereitung
  1. Formen Sie ein Büschel aus Waldmeister und lassen Sie dies über Nacht trocknen, damit sich das Aroma gut entfalten kann.

  2. Hängen Sie am nächsten Tag das Büschel ohne Stängelenden – das ist ganz wichtig, da diese Bitterstoffe enthalten – in den Wein und lassen Sie das Kraut ungefähr 30 Minuten darin ziehen.

  3. Danach können Sie den Wein mit Sekt aufgießen und nach Belieben zuckern und mit Eis kühlen.

  4. Sie können außerdem ganz nach Ihrem Geschmack weitere Früchte oder Kräuter wie Minze oder Melisse der Bowle hinzufügen.

Unser Tipp: Halbierte Erdbeeren oder Orangenfilets machen aus dem Klassiker einen ganz neuen Genuss!

Genussvoll in den Frühling starten mit Weltbild

Endlich geht es wieder raus auf Balkon und Terrasse. Dort setzt schimmernd schöne Beleuchtung stimmungsvolle Akzente

Maibowle alkoholfrei - hier kommt die jugendfreie Variante

Natürlich lässt sich der Frühlingsklassiker auch alkoholfrei zubereiteten. Ersetzen Sie den Wein einfach durch Apfel- oder Traubensaft und den Sekt durch Mineralwasser. So kommen Sie der klassischen Maibowle ganz nah - erfrischend und wohlschmeckend auch ohne Promille!

Was macht Waldmeister eigentlich so besonders und wozu passt er?

  • Der Waldmeister, auch liebevoll "das Maikraut“ genannt, gehört zur Familie der Labkräuter und fühlt sich besonders in den europäischen Laubwäldern wohl.
  • Waldmeister wirkt gefäßerweiternd, entzündungshemmend und krampflösend.
  • Die Wirkung des Krauts wurde schon früh erkannt und genutzt, so soll man zum Beispiel versucht haben, Dämonen und Hexen mit ihm zu vertreiben.
  • Auch heute noch wird der Waldmeister als Heil- und Würzpflanze verwendet, beispielsweise in Bonbons, Tee oder eben Waldmeisterbowle, für welche der Waldmeister der Hauptgeschmacksträger ist.
  • Beliebt und erfrischend ist der Geschmack des Waldmeisters auch in Verbindung mit Bier, besser bekannt als "Berliner Weiße".
  • Außerdem gibt das duftende Kraut Speisen wie Kompott, Gebäck und Torten sowie Puddings, Parfaits und Eiscreme eine ganz besondere Note.

Das Geheimnis hinter dem Grün: Cumarin

Für den angenehmen Geschmack von Waldmeister ist der Inhaltsstoff Cumarin verantwortlich, der dem Kraut eine feine Vanille-Note verleiht. Cumarin wirkt entzündungshemmend und krampflösend, aber vor allem auch beruhigend. So schmeckt die Maibowle nicht nur köstlich, sondern wirkt sich auch positiv auf unsere Stimmung aus.

Wussten Sie’s? Cumarin ist ein natürlicher Stoff, der in höherer Konzentration in Zimtsorten vorkommt. Er befindet sich beispielsweise auch in Dill oder Kümmel.

Waldmeister-Aroma oder lieber echtes Kraut?

Das Gerücht, dass Waldmeister schädlich ist, hielt sich lange aufrecht. Mittlerweile wissen wir aber, dass die Sorgen unbegründet sind. Jedoch sind ein paar Punkte zu beachten, wenn Sie mit frischem Waldmeister kochen oder arbeiten:

  • Die Dosis macht das Gift! Informieren Sie sich also vor dem Kochen mit Waldmeister über die Menge, die Sie brauchen.
  • Der Waldmeister sollte welk oder getrocknet sein, um sein volles Aroma verbreiten zu können
  • Der Waldmeister sollte vor Beginn der Blüte gesammelt werden.

Was gibt es bei der Ernte zu beachten?

Wie schon erwähnt, sollte der Waldmeister vor dem Beginn der Blütezeit geerntet werden, da mit der Reife auch der Cumaringehalt steigt, was bei übermäßigem Verzehr zu Kopfschmerzen beziehungsweise Leberproblemen führen kann. Die beste Zeit für die Ernte ist also zwischen März und Mai. Sonstige Punkte, die Sie beachten sollten:

  • Die Stängel samt Blätter sollten genau über der Erde abgeerntet werden. So können wieder neue Pflanzen entstehen.
  • Für die Ernte eignet sich am besten ein kleines Messer oder eine Schere.
  • Am besten finden Sie Waldmeister in schattigen Laubwäldern.
  • Nach der Ernte können Sie den Waldmeister trocknen und einfrieren.

Kann man Waldmeister auch im eigenen Garten anbauen?

Die Antwort ist ja! Waldmeister-Samen können im Herbst (zwischen September und Oktober) ausgesät werden, wer Wurzeln oder Sprösslinge aus dem Wald einsetzen möchte, kann dies zwischen März und Oktober machen. Aber Achtung, selbst gepflanzter Waldmeister kann bis zu zwei Jahre für die erste Blüte benötigen. Wer da etwas ungeduldiger ist, kann auf vorkultivierte Topfpflanzen setzen. Diese finden Sie beim Gärntner Ihres Vertrauens oder auch im Gartencenter oder im Baumarkt. Wichtig beim Pflanzen ist auch der Standort: Waldmeister mag es gerne schattig und präferiert feuchte, humose und etwas kalkige Erde.

Mit der passenden Bowle in den Mai

Tanzen Sie dieses Jahr auch in den Mai? Dann darf die passende Maibowle natürlich nicht fehlen! Aber auch für Gartenpartys, Geburtstage oder als After-Work-Drink ist der grüne Maitrank perfekt, denn er erfrischt, sorgt für gute Laune und kommt wohl niemals aus der Mode. Prösterchen!