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Unsere Gewinner-Kommentare im August

1. Preis:

anette1809, Rezension zu "Scarlett - Ein Löffelchen Geheimnis und der Duft von Magie"

Seit Scarlett der heimliche Star auf dem Blog ihrer Mutter ist, fühlt sie sich in ihrer Haut - und ihrer Schule - nicht mehr wohl. Gefühlt jeder kennt ihre peinlichsten Erlebnisse. Jedes Wort von ihr wird von ihrer Mutter auf Tauglichkeit für einen neuen Blogeintrag analysiert, so dass Scarlett keine Lust mehr auf Hobbys oder Aktivitäten seitens der Schule hat und sich kaum noch traut zum Unterricht beizutragen. Sogar ihre ehemals beste Freundin hat sie verloren, nachdem diese ungefragt ebenfalls zum Inhalt eines Blogpostings wurde.

Scarletts Mutter sieht die Probleme ihrer Tochter nicht. Sie nutzt den Blog und die entstandene Popularität dazu, sich ein stabiles finanzielles Standbein aufzubauen, um ihre Familie zu ernähren. Zumal sie denkt, dass es für ihre beiden Töchter schöner ist, dass die Mutter von Zuhause arbeiten kann im Gegensatz zu ihren eigenen Eltern, die immer unterwegs und außer Haus waren. Tatsächlich erliegt sie sogar dem Irrglauben, dass keiner die Identität hinter dem Blog und damit Scarlett als den Teenager erkennt, von dem die Beiträge zu deren Leidwesen nur zu oft handeln.

Nach einem Vorfall in der Nachbarschaft, bei dem Scarletts alte und alleinlebende Nachbarin Rosemary Simpson ins Krankenhaus eingeliefert werden muss, geht Scarletts in deren Haus und findet in der riesigen und wundervoll eingerichteten Küche der alten Dame ein handgeschriebenes Kochbuch. Wie von Zauberhand scheinen immer die passenden Zutaten bereit zu stehen und die Vorratsschränke aufgefüllt zu werden. Ob Scarlett sich ein geheimes Hobby zulegen kann, von dem ihre Mutter nichts weiß?

Im Gegensatz zu Scarletts Schule und ihrem Zuhause, wo die sozialen Medien an vorderer Stelle stehen, scheint in der Küche von Rosemary Simpson die Zeit stehen geblieben zu sein. Die handgeschriebenen Rezepte für eine mysteriöse "kleine Köchin" und die Ruhe dort wirken magisch und erdend. Scarlett bleibt dort jedoch nicht lange alleine. Durch Zufall gerät ihre neue Mitschülerin Violet ebenfalls in das Haus von Rosemary Simpson und die beiden freunden sich über das gemeinsame Backen an und verteilen ihr "Zaubergebäck" anschließend anonym in der Schule. Der geheime Kochclub scheint Scarletts Leben nicht nur zu bereichern, sondern komplett umkrempeln zu können. Aber reicht er aus, um dauerhafte Freundschaften zu gründen, das Verhältnis mit ihrer Mutter zu kitten und vor allem zu verhindern, dass Rosemary Simpson aus ihrem Zuhause in ein Pflegeheim ziehen muss? Scarlett lernt, dass dank einer geheimen Zutat fast alles möglich ist, was man sich in den Kopf gesetzt hat...

"Scarlett - Ein Löffelchen Geheimnis und der Duft von Magie" hat mich im wahrsten Sinne des Wortes magisch angezogen, denn ich liebe Bücher, in denen Kochen und Backen eine Rolle spielt. Ich habe mit der Geschichte ein wunderschönes Wohlfühlbuch entdeckt, dessen einziger Wermutstropfen in der Tatsache begründet lag, dass man von vielen Rezepten liest, tatsächlich aber nur ein einziges für Zimtteilchen darin enthalten ist.

Laurel Remington setzt sich mit einem Augenzwinkern mit der heutigen Problematik der allgegenwärtigen sozialen Medien im Alltag auseinander. Wie schnell private Dinge im Netz landen können, die dort nichts zu suchen haben, und wie schwer man dieses Stigmata wieder los wird. Ein ruhiger Gegenpol dagegen ist die Küche von Rosemary Simpson, wo Scarlett schalten und walten kann, ohne dass ihr dabei jemand - in echt oder virtuell - über die Schulter guckt. Dass die sozialen Medien, die uns heutzutage zur Verfügung stehen, aber auch von Vorteil sind, zeigt die Autorin gegen Ende der Geschichte jedoch auch auf. Darüber hinaus hat sie mit diesem Buch eine wirklich süße Freundschafts- und Familiengeschichte geschrieben, bei der man nicht nur Einsicht in Scarletts Leben und Sichtweise bekommt. Auch das Handeln und die Beweggründe der Mutter werden gut dargestellt und in das Leben von Scarletts Nachbarin sowie ihren neuen Schulfreunden erhält man ebenfalls Einblicke.

"Scarlett" ist eine Wohlfühlgeschichte, die an manchen Stellen traurig macht, aber auch verdeutlicht, dass man trotz Schicksalsschlägen niemals aufgeben sollte, da es so viele Dinge gibt, die einen glücklich machen können!

Im Original sind bereits zwei Bände des geheimen Kochclubs erschienen und ich hoffe sehr, dass auch der Folgeband seinen Weg in die deutschen Buchhandlungen finden wird. "Scarlett - Ein Löffelchen Geheimnis und der Duft von Magie" hat zwar ein schönes, in sich abgeschlossenes Ende, aber ich würde mich sehr freuen mehr über Scarlett, Violet und die restlichen Kochclubmitglieder lesen zu dürfen.

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2.-4. Preis:

Kerstin G., Rezension zu "Dark Palace - Zehn Jahre musst du opfern"

Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch beginnt, ohne groß zu wissen was da auf euch zukommt und dann einfach nur überrollt werdet? Dark Palace war genau ein solches Buch für mich und ich bin einfach nur begeistert. Verliebt hatte ich mich natürlich sofort in dieses traumhafte Cover. Der Klappentext klang auch einfach nur gut, aber meine Erwartungen waren trotzdem nicht so hoch, denn seit Tribute von Panem konnte mich keine Dystopie mehr so richtig packen. Tja, bei Dark Palace war es bereits im Prolog um mich geschehen. Ich bin der Geschichte, den Charakteren und der Welt einfach nur verfallen und feiere das Buch so heftig! Dazu der Schreibstil von Vic James! Ich könnte hier einfach nur schwärmen. Er ist so unheimlich einnehmend. Ich kam einfach nicht vom Buch los, ich musste immer weiterlesen, weil ich so gefangen war. Es passierte sooooo viel, dass es für mich einfach kein Entkommen gab. Vic James schreibt absolut beeindruckend, so düster, so roh, so fesselnd, so bildhaft. Ich bin wirklich überwältigt. Am meisten beeindruckt hat mich aber die Welt und die Geschichte selbst. Wir befinden uns ins Großbritannien. Aber nicht dem, wie wir es kennen. Mittlerweile ist dort die Menschheit größtenteils versklavt ist. Alle, bis auf die aristokratische Elite, die über Geschick verfügt, sprich einer besonderen Form von Magie, die nicht nur auf nette Art und Weise eingesetzt wird. Und diese Elite ist so mit ihren politischen Interessen beschäftigt, dass sie sich natürlich nicht die Finger schmutzig machen können. Das müssen die Ungeschickten machen. 10 Jahre lang, in Arbeitslagern oder wenn sie Glück haben, direkt auf den riesigen Anwesen der Geschickten. Ob das allerdings so ein Glück ist, muss Lukes Familie auf dem Anwesen der Jardines herausfinden, während Luke selbst in die Sklavenstadt Millmoor gebracht wird. Denn Gefangene sind alle. Es kommt lediglich darauf an, was sie mit ihrer Zeit anstellen. Ich erzähle euch auch gar nichts zu der Handlung, das müsst ihr schön selbst erleben, denn es ist der Hammer. Ich hatte so einige Vermutungen während des Lesens und keine davon traf zu. Vic James hat mich immer wieder überrascht. Hat mir das Offensichtliche aufgezeigt, das dann einfach nicht zutraf und mich staunend und auch schockiert der Wahrheit nähergebracht. Ich liebe sowas einfach nur. Dieses Rätselraten, dem Näherkommen des Geheimnisses und dann der kompletten Fassungslosigkeit, wenn man das Ausmaß endlich verstanden hat. Und doch sind wir erst ganz am Anfang angelangt, denn da sind noch einige Fragen offen, die mich einfach brennend interessieren. Dark Palace ist nämlich eine Geschichte voller Intrigen, Machtgier, Grausamkeit und der Kampf um Gerechtigkeit. Das Ausmaß, das auf mich gewartet hat, hätte ich vorher nie abschätzen können. Und genau deswegen feiere und fangirle ich dieses Buch einfach nur. Dazu die Charaktere, die mich einfach beeindruckt habe und bei denen ich teilweise immer noch nicht weiß, auf welcher Seite sie jetzt eigentlich stehen. Es gibt so viele, die mich echt geflasht haben. Allen voran natürlich die Hauptbeteiligten: die Familien Hadley und Jardine. Den Hadleys gehören Luke, Abi und Daisy an. Das gewöhnliche Geschwistertrio, das seine Sklavenzeit ableisten muss. Und jeder einzelne konnte mich überzeugen. Wobei mich hier Luke am meisten beeindrucken konnte. Was aus dem nicht ernst genommenem Mittelkind doch in Millmoor wurde und was er alles durch seine Stärke und seinen Willen vollbrachte. Genial! Mein Herz gehört allerdings den Gebrüdern Jardine: Gavar, Jenner und Silyen. So unterschiedlich wie Tag und Nacht oder doch im Denken gleich. Ich bin noch unschlüssig, wie ich sie wirklich einordne, aber dass ich ihnen verfallen bin, da bin ich mir bereits sicher. Ganz besonders Silyen, das verrate ich euch schon, allerdings nicht warum. Dicht gefolgt von Gavar. Ich würde ja sagen, ich steh einfach auf die bösen Jungs, aber auch da bin ich mir noch nicht sicher ;) Ihr seht, die Geschichte ist absolut undurchschaubar und so fesselnd genial, dass man ihr einfach verfallen muss. Was freue ich mich auf den nächsten Band! Und das ist untertrieben, denn was das Ende da für uns bereithält. Ich musste mich kurz daran erinnern, dass ich auch wieder ausatmen muss. So will ich Dystopien haben! So feiere ich sie! Vic James ist eine Göttin der Schreibkunst für mich und ich bin ihr verfallen! Mein Fazit: Dark Palace von Vic James ist ein fulminanter und fesselnder Auftakt ihrer Dystopie-Trilogie, dessen Ausmaße mich einfach nur überrollt haben. Die Welt, die Charaktere und die Geschichte haben mich enorm beeindruckt und ich fangirle das Buch total. Eine Geschichte voller Intrigen, Machtgier, Verrat und dem Kampf um Freiheit. Ich war geschockt, wurde immer wieder überrascht, wurde von der Handlung überrollt und bin einfach nur tief beeindruckt. Ich bin den Gebrüdern Jardine und auch Luke einfach nur verfallen und saß mehr als einmal fassungslos über dem Buch, als mir das Ausmaß der Intrigen auch nur ansatzweise klar wurde. Dark Palace ist ein wahrer Pageturner, dem ich nicht entkam mit einer absolut einnehmenden, spannenden, düsteren und auch brutalen Geschichte. Ich liebe dieses Buch einfach nur! Es ist ein echtes Fangirl-Highlight für mich!

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Ava-lon, Rezension zu "BeastSoul"

Inhalt Märchen enthalten einen Funken Wahrheit. Finya hat nie damit gerechnet, eines Tages in einem dieser fantastischen und magischen Abenteuer zu landen, die sie bisher nur aus ihren Büchern kennt. Von einem Moment auf den anderen wird ihre Welt völlig auf den Kopf gestellt.

Träume werden zur Realität. In Arcanus, der Akademie für Beasttamer, lernt sie nicht nur, ihre elementaren Kräfte zu kontrollieren, sondern auch ihr Beast kennen. Und Leonèl ist wahrlich das Biest in Person.

Legenden werden neu geschrieben. Doch der Schein des Sternenlichts birgt ebenso Finsternis. Dunkle Schatten machen Jagd auf sie, Freunde und Feinde werden zu Bestien und nur die Sterne können ihr den rechten Weg weisen.

Willkommen in Nebula Astérì.

Cover: Beim Cover musste ich mehrmals hinsehen. Der Löwe strahlt etwas Düsteres aus und im ersten Moment dachte ich es sei ein schwarzer Panther. Martialisch und doch geschmeidig. Ein etwas verschwommener mystischer Blick. Die Farben Schwarz und Blau harmonieren sehr gut. Besonders gefallen haben mir die kleinen Sternbilder und die Schrift mit den kleinen Schnörkeln sowie den Steinrosen im Bereich der Seele. Das Cover hat mich motiviert mir den Klappentext anzusehen und dies ist immer der erste Schritt zum Buch hin. Sieht das Cover interessant aus und hört sich der Titel nach etwas „mehr“ an, nehme ich das Buch in die Hand.

Klappentext: Der Klappentext ist einfach toll. Ein Wort, ein Ausdruck als Schlagzeile und dann ein kleiner Hinweis, was es beinhalten könnte. Für mich genau das richtige. Es hat mich einfach neugierig gemacht und noch Spielraum für eigene Vorstellungen gelassen. Umso gespannter war ich auf das Ganze, auf die neue Welt Nebula Asteri.

Mein Eindruck: Der Einstieg in die Geschichte ist mir leicht gefallen. Es gibt zwar einiges an Abläufen oder Verbindungen zu anderen Buchserien und bekannten Büchern, doch diese Geschichte wirkt ganz anders, weil die Zusammenhänge oder der Hintergrund neu sind. Zudem macht die Autorin keinen Hehl daraus, welche Bücher oder Geschichten sie zu dieser Buchreihe inspiriert haben. Ich greife als erstes die Namen auf. Finya bedeutet Fein, zärtlich, nordisch, unbescholten, weiß, schön, blond, rein, freundlich und so wirkt sie auch in den Beschreibungen. Auch wenn ich mit dem Namen frei spiele: Fin wie die Sterne am Firmament und ya wie das ja zum Leben. Die Energie des Himmels steht für die Kreativität, die Neugierde und die Beweglichkeit, die Offenheit. Ich finde dies passt zu Finya. Leonel wie Leo der Löwe. Dies hat für mich viel mit Kraft und Stärke zu tun, mit der Verbundenheit zur Erde und mit Beständigkeit und Tragkraft. Obwohl beide in sich eine Ausgewogenheit vereinen, treffen hier zwei Welten aufeinander die unterschiedlicher nicht sein können. Ich mag Leonel jetzt schon, ich habe eine Vorliebe für Bad Boys die nach außen schroff und abweisend sind, nach innen warm und herzlich. Stonehenge als Ort für Arcanus zu wählen finde ich fantastisch. Ich war vor 4 Jahren vor Ort und habe die Energie und Magie von diesem Ort aufgesogen, von daher diese magische Welt kann und darf nur in England spielen, alles andere wäre merkwürdig. In diesem Buch geht es um Beasttamer, Beast und die 4 Elemente. Und wie schreibt man nun eine Rezension ohne zu Spoilern? Ich versuche einfach mal den Spirit des Buches auch durch einige ausgewählte Textpassagen zu vermitteln. Finya stolpert in diese magische Welt und trifft dort auf Leonel, ihrem Partner. Leonel findet nur langsam zu seiner eigentlichen Bestimmung und Finya? Sie macht die Erfahrung, dass sie nicht ganz so hilflos ist wie sie glaubt. Sie öffnet sich den anderen Mitschülern gegenüber und findet neue Freunde. Das Band zwischen Finya und Leonel verdichtet sich und auch Leonel spürt körperlich, dass er sich seiner Aufgabe nicht entziehen kann. Der Clanführer und Lehrer Magister Fahey unterstützt sowohl Finya als auch Leonel darin zueinander zu finden. Dies tut er mit liebevoller Strenge. Er wäscht ihnen den Kopf da wo es nötig ist und ansonsten ermutigt er insbesondere Finya weiterhin den Kontakt zu Leonel zu suchen. Leonel konfrontiert er mit der Vergangenheit und weist auf die Zukunft hin: Zitat - „Welche Schatten auch immer dein Herz verdunkeln mögen, versuche doch wenigstens einen Funken Licht darin zu bewahren! Lass deine Vergangenheit nicht die Zukunft beeinflussen und gerade ist deine Zukunft Finya, welche verschwunden ist!“

Im Mittelpunkt stehen die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft und jedes Beast und jeder Tamer spiegelt die Qualität eines der Elemente. Und natürlich die Kräfte die damit verbunden sind. Die Kraft und das Licht der Sterne. Zitat - „Vielleicht, weil unsere Seelen mit den Sternen verbunden sind. Unser Schicksal wird von ihnen bestimmt und unsere Urahnen kommen von dort.“

Allerdings wo Licht ist, ist auch Schatten und das Leben in Arcanus verläuft nicht immer in geraden Bahnen. Die Dunkelheit die die Helligkeit verschlingen möchte und Finya ist ein sehr heller Stern am Himmel. Für Finya und ihre Freunde ist es wichtig sich zu sammeln und zu stärken. An diesem Buch hat mir besonders gefallen, dass es sowohl aufregende, spannende Geschehnisse gab und auch ruhige Passagen. An vielen Stellen gibt es poetische Textpassagen aber auch humorvolle Äußerungen. Diese Mischung ergibt den besonderen Spirit. Für den ersten Roman einer beginnenden Serie finde ich ihn sehr gut gelungen. Selbst die Stellen an denen das Buch ein wenig schwächelt, sind zu vernachlässigen. Ich denke die Serie wird mit jedem Band besser werden.

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Miss Norge, Rezension zu "Das rote Adressbuch"

Über die Entstehung der Geschichte Die Autorin Sofia Lundberg hat als kleines Mädchen viel Zeit mit Doris, der Schwester ihrer Großmutter, verbracht. Als die Großmutter starb zog Doris beim Großvater ein und kümmerte sich um ihn und um Sofia´s Vater. Ihre letzten Jahre verbracht Doris allein in ihrer Wohnung. Nach ihrem Tod wurde ihr Apartment ausgeräumt und dabei fand Sofia in einem Regal das rote Adressbuch. Wie in dieser Geschichte, waren viele Namen durchgestrichen und mit dem Vermerk TOT versehen. Sofia war so bestürzt, wie einsam Doris zum Schluss gewesen sein muss und wie oft sie in Erinnerungen schwelgte. Einige Jahre später entstand, aus diesem zufällig gefundenen Adressbuch, dieser Roman. Sehr viele Begebenheiten und Personen aus der Geschichte kommen aus dem privaten Umfeld von Sofia und haben sich auch so, oder so ähnlich zugetragen. Meine Meinung Ein Roman der mich aufgrund der Vorgeschichte schon sehr interessiert hat und ich bin mit keinem Wort enttäuscht worden. Der Plot beinhaltet alle Gefühlsachterbahnen die es gibt und ich konnte es gar nicht glauben, das dies der Debüt-Roman von Sofia Lundberg sein soll. Sie kann Gefühle sehr stark beschreiben, so das ich beim Lesen sofort merkte, wie wichtig eine Begebenheit oder eine Person im Leben sein kann. Im Grunde begleitet man Doris durch ihr ganzes, schweres, aber auch immer wieder von kleinen Höhepunkten, geprägtes Leben. Zu ihren 10. Geburtstag bekommt sie von ihren Vater das rote Adressbuch geschenkt, mit dem Hinweis, hier alle Menschen zu verewigen, die Doris in ihrem Leben etwas bedeuten. Anhand dieser Einträge im Adressbuch beginnt Doris, mittlerweile 96 Jahre alt, ihre Geschichte aufzuschreiben. Sie reist gedanklich durch ich bisheriges Leben und trifft die Menschen wieder, die sie geprägt haben und die geliebt hat. Doris wird nach dem Tod ihres geliebten Vaters, von der Mutter kurz über lang vor die Tür gesetzt, da sie nicht alle Mäuler der Familie mehr stopfen kann. Doris, in diesem Moment 13 Jahre alt, bekommt einen Zettel mit einer Adresse in die Hand gedrückt, wo sie sich melden soll, um sich selbst als Dienstmädchen ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Mit der Madame des Hauses zieht sie später nach Paris, wo Doris zu einem bekannten Mannequin wird. Als ihre Mutter stirbt, muss sie sich um ihre kleine Schwester Agnes kümmern und ihr Leben vollkommen umwerfen. Sie trägt nun eine große Verantwortung. Immer wieder fangen die beiden jungen Frauen von Null an, in einem anderen, fremden Land ohne die Sprache zu beherrschen oder überhaupt eine Person zu kennen. Sie haben es sehr schwer, doch sie geben nicht auf. Zwei Menschen scheinen sehr wichtig im Leben von Doris gewesen zu sein. Einmal ihr bester Freund der Künstler Gösta und die große Liebe ihres Lebens, Allan, den sie nie vergessen hat. Zwischen diesen Kapiteln von Früher, werden immer wieder Abschnitte aus dem Heute eingestreut, in denen es Doris von Tag zu Tag schwerer fällt, sich alleine in ihrer Wohnung in Schweden zurecht zu finden. Durch einen schweren Sturz kommt sie ins Krankenhaus, muss operiert werden und sie merkt, das es langsam mit ihr zu Ende gehen wird. Doch was ist aus Paul geworden? Lebt er noch? Oder werden die Beiden sich im Himmel endlich wiedersehen? Das Ende lässt dem Leser den Freiraum sich selbst Gedanken zu machen, ob man genug Zeit mit den eigenen älteren Verwandten, wie Oma und Opa, Tante und Onkel verbracht hat? Wie schnell kann es zu Ende gehen und man denkt, was hätte ich von diesen lieben Menschen noch alles erfahren können und wollen. Die Zeit ist begrenzt und man sollte sie wirklich nutzen, wenn es nicht schon zu spät ist. Fazit Wer dieses Jahr noch einen tollen und emotionalen Roman lesen will, der MUSS „Das rote Adressbuch“ lesen, an dem Buch kommt man nicht vorbei. Mein Roman-Jahreshighlight 2018.

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