Kommentar des Monats

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Kommentar des Monats

Unsere Gewinner-Kommentare im Dezember:

1. Preis:

Emotionen, Rezension zu "HELIX - Sie werden uns ersetzen"

Bei „Helix – Sie werden uns ersetzen“ handelt es sich um den neuesten Science-Fiction Thriller aus der Feder von Marc Elsberg. Von ihm habe ich bereits „Zero – Sie wissen, was du tust“ gelesen und genauso wie mich dieses Buch begeistert hat, konnte es auch sein neues.

Handlung Das Thema des Buches ist brandaktuell. Wir sind von genetischen Modifikationen umgeben, sei es in unserem Essen, unserer Kleidung, ... Pflanzen sollen widerstandsfähiger sein, Oberflächen vollkommen schmutzabweisend. An unserer Umwelt experimentieren wird seit langen herum, mittlerweile sogar an uns selbst. Die Auswirkungen, die das haben kann, schildert Marc Elsberg ausführlich in seinem Buch. Was passiert, wenn wir in das Erbgut von Embryos eingreifen? Was passiert, wenn wir moralische Grenzen neu definieren?

Charaktere Das Buch besteht aus mehreren Haupthandlungen, die alle miteinander in Verbindung stehen. Dadurch war jede Person ein Protagonist seiner eigenen Geschichte. Das hat mir sehr gut gefallen und ich habe einen „richtigen“ Protagonisten auch nicht vermisst. Spannend war, dass viele Personen wussten worauf sie sich einließen, aber sie ließen sich trotzdem blenden von den vielen Versprechungen, die ihnen gemacht wurden. Jeder Charakter hat seine ganz eigene Art und Weise, die ihn von den anderen unterscheidet, das war mir sehr sympathisch.

Schreibstil Das Buch passt zurzeit sehr gut zu unseren Biologieinhalten in der der Schule und den lateinischen Medizinbegriffen, die wir lernen. Mein Wissen wird daher nochmal gut aufgefrischt. Allerdings hat man kein Problem, als nicht Fachmann der Handlung zu folgen. Elsberg schafft es, genetische Manipulation anschaulich und verständlich in einen Thriller zu packen. Ich fühle mich weder wie ein Biologiestudent im Semester x noch wie ein Kleinkind, dem man versucht alles so einfach wie möglich, aber Vieles auslassend zu erklären. Das hat der Autor super hingekriegt! Der Schreibstil hat mir auf jeden Fall zugesagt und die Seiten fliegen bei Elsberg Büchern nur so dahin. Ein großes Lob an dieser Stelle!

Fazit Wer sich für Gentechnik und Thriller interessiert, ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Grundsätzlich schadet es aber bestimmt auch anderen nicht, dieses Buch zu lesen, denn Elsberg spricht ein wichtiges Thema an, das uns alle betrifft. Mit „Helix“ regt er zum Nachdenken an über unseren Drang perfekt zu sein und der Natur ein Schnippchen schlagen zu wollen. Und gerade wenn es um Menschen und ihre Gene geht, hält er der Gesellschaft einen Spiegel vor, die Menschen mit Behinderungen als schlechter als andere, als Fehler ansieht. Jeder Mensch ist wertvoll, egal welche Hautfarbe er hat, welcher Religion er angehört oder ob er ein Handicap hat oder nicht. Nur auf die Persönlichkeit kommt es an!

2.- 4. Preis:

Gabriele S., Rezension zu "Deutschsein für Anfänger"

Wer weiß besser, was Integration bedeutet, als eine in Deutschland lebende Iranerin? Emitis hat als 13jährige ihr Elternhaus verlassen, weil sie nach Ruhollah Chomeinis Machtübernahme nicht mehr in der zuvor gewohnten Freiheit aufwachsen konnte. Allein kam sie zu ihrer bereits hier lebenden Oma nach Hamburg, ging zur Schule und studierte. In einer Mischung aus Autobiografie und Meinungsbuch bezieht sie klar Stellung für Integration. Der Wille dazu muss von denjenigen ausgehen, die nach Deutschland kommen.

„Warum tun wir uns so schwer, unsere Regeln bei denen einzufordern, die sie offenbar noch nicht kennen oder nicht kennen wollen? Wir haben das Hausrecht, wir sind die Gastgeber“ (Seite 131).

Ohne die Schwierigkeiten zu negieren, die auf die Menschen warten, die als Fremde in unser Land kommen, stellt sie gerechtfertigte Forderungen. „ ... wünscht sich die Möglichkeit, einfaches Alltagsdeutsch zu lernen, nicht die ganz große Literatur mit Akkusativ, Dativ und Genitiv. Das sollten wir mal überdenken“ (Seite 131) Nicht allein die Sprachkurse macht die Autorin zum Thema, sondern auch bürokratische Hürden: „Wir können uns nicht einerseits beschweren, dass die Flüchtlinge uns auf der Tasche liegen und den ganzen Tag nichts tun, gleichzeitig aber gesetzliche Hürden aufbauen, die ihnen die Arbeit unmöglich machen“. Statt das Selbstwertgefühl der Eingewanderten zu untergraben, plädiert sie dafür ihnen zu ermöglichen, sich selbst zu erhalten. Auch sie habe während ihrer Schul- und Ausbildungszeit durch diverse Aushilfsjobs die Lebensgrundlage aufgebessert, die ihr die Eltern aus dem Iran zukommen ließen. „Harte Arbeit und Zielstrebigkeit sind nötig, wenn man es schaffen will. Das ist es, was ich nicht nur meinen Töchtern, sondern auch den Flüchtlingen gerne weitergeben würde, denn sie werden diese Einstellung brauchen. Gleichzeitig brauchen wir aber auch eine Arbeitskultur in Deutschland, die leistungswilligen Einwanderern keine Steine in den Weg legt und Eigeninitiative nicht erstickt.“ (Seite 160)

Um nicht in der Theorie zu verharren, kümmert sich Frau Pohl um einen minderjährigen Afghanen, der als einziger seiner Familie bis hierher gekommen ist. Nur mit menschlicher Nähe sei es möglich, ihm die deutsche Lebensweise nahe zu bringen. Dabei heiße Integration nicht, Wurzeln zu verleugnen, abzulegen und zu ersetzen, sondern sie mit den deutschen Werten zu füttern und aufzubessern. Auf manchen Gebieten deutscher als wir Deutschen, hat die Unternehmerin geschafft, was so manchem Einheimischen nicht gelingt. So hält sie dem Leser einen Spiegel vor, der mich als Leserin hin und wieder peinlich berührte. Sie sieht, was wir oft nicht sehen wollen.

Vor allem in den letzten Kapiteln nimmt Emitis Pohl kein Blatt vor den Mund. Sie fordert, dass sich jeder an die Regeln des Zusammenlebens halten muss – und wenn nicht, das Land zu verlassen hat. „Integration ist dann erst gelungen, wenn Willkommenskultur nicht nur bedeutet, dass wir auf die Fremden zugehen, sondern sie auch auf uns zu Schritte tun“ (Seite 249)

Mich hat nicht nur die frische, deutliche Schreibstil angesprochen, sondern auch die Aussage. Nach dieser gut zu lesenden Lektüre bleibt mir gar nichts anderes übrig, als das Buch mit fünf Sternen zu bewerten.

Weinlachgummi, Rezension zu "Ohne Angst am Steuer"

Über Ängste reden wir meist nicht gerne. Sie lassen uns schwach erscheinen, sind uns peinlich. Besonders, wenn es um so etwas Alltägliches wie das Auto fahren geht. Macht doch jeder, kann also nicht so schwer sein. Doch wenn man nicht darüber redet, kann einem auch nur schwer geholfen werden. Dieser Ratgeber soll einem dabei helfen, die Angst am Steuer zu überwinden.

Ich habe meinen Führerschein vor 7 Jahren gemacht und es war eine schwere Geburt. Panikattacken vor dem Fahren und verkrampfte Hände nach der ersten Autobahnfahrt inklusive. Doch auch noch nach der bestandenen Prüfung hatte ich lange Zeit Angst vor dem Fahren. Erst mit der Routine kam die Sicherheit, doch vor manchen Situationen habe ich auch heute noch Angst. Was dazu führt, dass ich sie vermeide und so die Angst nur weiter füttere.

Zuerst einmal hat mich das Buch sehr beruhigt. Man fühlt sich mit seiner Angst schnell alleine, doch hier werden viele Situationen beschrieben, die mir auch Magen schmerzen beschwert haben. Für manche sind sie alltäglich und für anderen der pure Stress. Solltest du auch Ängste beim Auto fahren haben, kann ich dir diesen Ratgeber nur empfehlen.

Der Aufbau ist sehr klar und gut strukturiert. Durch das gut gegliederte Inhaltsverzeichnis bekommt man einen schönen Überblick und kann zu dem für einen relevanten Themenbereich switchen. Gegliedert ist es in 4 große Abschnitte, Warum ist Autofahren nur so schwer, Woher die Angst kommt und was man dagegen tun kann, Autofahren ohne Angst und Services. Zu Beginn des jeweiligen Abschnittes findet man ein Interview. Danach folgen verschiedene Unterkapitel z.B Was ist Angst ?

Besonders hilfreich fand ich den Abschnitt "Angstsituationen mit der "Ich fahre-das Auto-im Verkehr-Methode" meistern". Dort gibt es Bilder der jeweiligen Situation und dann wird diese Schritt für Schritt bearbeitet. Es wird nicht nur einfach erklärt, wie man es richtig machen soll, sondern auch auf die eigenen negativen Gedanken eingegangen. Im Fahrunterricht lernt man, wie man es technisch richtig macht, hier geht es auch darum, an den eigenen Gefühlen / der Einstellung zu arbeiten, um ein positives Ergebnis zu bekommen. Allgemein wird sehr gut auf den Leser eingegangen. Dinge werden erklärt und es wird nicht nur einfach belehrt. Ich habe mich wirklich gut verstanden gefühlt und kein bisschen abgewertet.

Fazit: Ich wünschte, das Buch hätte es schon gegeben, als ich den Führerschein gemacht habe. Doch auch so konnte ich viel Hilfreiches mitnehmen. Kann es nur empfehlen für Menschen die Angst hinterm Steuer haben oder sich erst gar nicht zur Fahrschule trauen. Aber auch, wenn man länger nicht gefahren ist oder nach Jahren immer noch bestimmte Situationen meidet. Ich denke, in Fahrschulen wäre dieser Ratgeber auch nicht verkehrt.

Jennifer G., Rezension zu "Mein wundervolles Weihnachtsfest"

"Wirbelnde Schneeflocken, appetitlich dekorierte Lebkuchenhäuser und ein festliches Ambiente – Johanna Basford lässt in ihrem Weihnachtsbuch den ganzen Zauber des Festes deutlich werden. Ein Fest für alle Ausmal-Sinne."

In diesem Malbuch finden sich wunderschöne ornamentale Muster, die Weihnachtsmotive ergeben. Und das ist auch das Besondere an diesen Bildern: Die Motive beinhalten keine einfachen Flächen, die ausgemalt werden können, sondern jedes Bild und jede Fläche besteht aus vielen filigranen und geschwungenen Mustern. Man taucht beim Malen immer tiefer in die einzelnen Muster und Strukturen ein. Oftmals ist man am Ende selbst überrascht von seinem Ausmalergebnis, da man sich "unterwegs" so im Detail verloren hat, dass man das große Ganze vorübergehend aus dem Blick verloren hat. Man nennt dieses Gefühl "im Flow sein". Durch so wunderbare Malbücher wie das Weihnachtsbuch von Johanna Basford - die offenbar nicht zu Unrecht die Königin der Ausmalbücher genannt wird - kann jeder dieses Gefühl erleben, auch wenn er sonst eher weniger künstlerisch begabt ist.

Die Blätter sind alle nur einseitig bedruckt. Auf der Rückseite befindet sich ein graues Muster, das sogar auch ausgemalt werden und dann z.B. als Geschenkpapier genutzt werden kann. Prinzipiell bietet dieser einseitige Druck aber den Vorteil, dass die Stifte und Farben nicht durchgedrückt werden. Allerdings muss ich sagen, dass die Blätter zusätzlich so dick sind, dass mir das eh nicht passiert ist. Sowohl Bunt- als auch Filzstifte sind problemlos anwendbar. Für die Vorsichtigen unter uns gibt es eine Testseite an Ende des Buches. Ein weiterer großer Vorteil sind die heraustrennbaren Seiten, sodass man seine Kunstwerke ggf. rahmen, aufhängen oder verschenken kann.

Ach, und was auch nicht vergessen werden sollte: Das Buch ist wunderschön weihnachtlich und stimmt total auf diese schöne Zeit des Jahres ein. Da kommt Weihnachtsstimmung auf!