Kommentar des Monats

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Unsere Preise:

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2. - 4. Preis: Buch-Überraschungs-Paket

Kommentar des Monats

Unsere Gewinner-Kommentare im Mai

1. Preis:

Ulrike G., Rezension zu "Ein Dorf zum Verlieben"

"Richard muss weg!"

Wanda ist Yogalehrerin. Sie lebt immer noch in dem fiktiven kleinen Ort Osterbüren im Münsterland, in dem sie aufwuchs, ist dort äußerst beliebt bei Jung und Alt und hilft, gute Seele, die sie ist, wo immer sie kann. Aber ein geheimer Kummer nagt an ihr - und das schon seit vierzehn langen Jahren! Der Kummer heißt Richard, ist ihre Jugendliebe, oder besser: die Liebe ihres Lebens, und eine Verkettung unglücklicher Ereignisse, die dem Leser bis zum Schluss unbekannt sind, hat sie vor all den Jahren von ihm getrennt. Das hat sie nie verwunden - und das ganze Dorf weiß nicht nur darüber Bescheid, sondern nimmt auch regen Anteil daran! So ist es nicht verwunderlich, dass, als Richard, inzwischen Mediziner, eines Tages nach Osterbüren zurückkommt, um den örtlichen Hausarzt zu vertreten, ein aberwitziges Komplott geschmiedet wird, das darauf zielt, ihn zunächst einmal von Wanda fernzuhalten und ihn dann mit allen Mitteln aus dem Dorf zu vertreiben.

Dieses Komplott zieht sich durch den größten Teil des munteren Romans, der mit einer Anzahl schrulliger und zu allem entschlossenen Charaktere aufwartet, allen voran Wandas beiden Großmüttern, die unterschiedlicher nicht sein können. Sie sind in der Tat die Anführerinnen und schrecken vor nichts zurück, um ihre geliebte Enkelin vor dem vermeintlich treulosen "Bösewicht" Richard zu schützen. Dabei schießen sie nicht nur einmal gewaltig übers Ziel hinaus - sehr zum Amüsement der Leserschaft....

Der Roman ist spritzig und voll mit skurrilen Einfällen, wobei das Happy End natürlich vorprogrammiert ist! Natürlich sind die Charaktere und ihre Aktionen überspitzt dargestellt, aber das macht auch ihren Reiz aus! Und ganz nebenbei bekommt man einen nicht unrealistischen Einblick in die Strukturen des Dorflebens, die auch darauf basieren, dass lebhaft Anteil genommen wird an den Mitbürgern, was bis zur unwillkommenen Einmischung reichen kann - wie hier im Falle der Roman-Wanda. Und wenn man sich von Anfang an darüber im Klaren ist, dass man mit Dorothea Böhmes Buch einen leichten, unbeschwerten Unterhaltungsroman vor sich hat ohne intellektuellen Anspruch, steht dem entspannten, heiteren Lesevergnügen nichts mehr im Wege!

Ich habe den Roman bis zum Ende genossen, wie man einen schönen, unbeschwerten Sommertag genießt - und gelegentlich laut gelacht! Eine erfreuliche Abwechslung vom Alltag - und für alle zu empfehlen, die einfach mal abschalten und nicht in jeder Geschichte einen tieferen Sinn finden wollen!

2.- 4. Preis:

Sascha S., Rezension zu "Elektrischer Unkrautvernichter"

ganz ehrlich? ich bin begeistert. Einfach nur erstaunt und begeistert. Ich habe letztes Jahr mit einem Gasbrenner vom Schwiegervater hier schon mal das Unkraut und das Moos abgeflämmt. Dabei gingen locker 1 Std. eine 5Kg Gasflasche und sein "Handteil" gekauft für ca. 80 Euro zu Werke.

Dieses Jahr habe ich mir den Heißluftföhn am Stil wie ich Ihn nenne von Weltbild bestellt.

Ergebnis? Genau gleich gut oder sogar besser dieses Jahr. Warum?

Zuerst einmal sei jedem gesagt dass man Unkraut abflämmt wenn es 1-2 Tage trocken war also auch das Unkraut und der Boden nicht mehr voll feuchtigkeit sind sondern nach Wasser betteln.

Dann kann so ein Flämmer seine Wirkung voll und auch "schnell" entfalten. Bedeutet man muss den Flämmer nicht so lange auf eine Stelle halten damit die Wirkung "ordentlich" ist.

Gesagt getan. ich war mit dem Fön nun am Donnerstag Abend von 18 - 19:30 in Einfahrt und auf meiner Terasse unterwegs und habe pro "Pflanze" ca. 3-5 Sekunden (und bitte Leute zählt mal langsam mit wie lange 3, 4, 5 Sekunden sind) drauf gehalten.

Das Ergebnis? Woche später steht hier nichts mehr. das Ganz Unkraut war entweder schon verkohlt oder ist jetzt bis aufs letzte abgestorben. Warum vllt. sogar besser? Weil man mit diesem Brenner nicht so viel drum herum kaputt macht. Letztes Jahr - ich gebe zu nach 1 Std Nutzung war ich etwas nachlässig- habe ich mit dem Gasbrenner nen Lebensbaum am unteren Geäst halb angeflämmt so dass der leider auch unten rum nie wieder so dicht wurde wie vorher. Die Äste wurden braun und nie wieder richtig schön. Bei dem Fön ist das so schnell nicht möglich wie bei Gas.

So das sind meine Erfahrungen.

rainbowly, Rezension zu "Smart Cooking"

Fakten Autor: Björn Freitag Verlag: Becker Joest Volk Verlag Erscheinungsdatum: 21.04.2017 Genre: Kochbuch Seiten: 168

Inhalt „Nicht viel mehr Aufwand als belegte Brote“, das war die Zielsetzung von Björn Freitag für „Smart Cooking“. Dabei sollte die Küche nicht verwüstet werden und der Einkauf in wenigen Minuten erledigt sein.

Gestaltung Ich finde das Buch sehr ansprechend gestaltet. Die Bilder sehen appetitlich aus, aber auch nicht zu übertrieben dekoriert, denn darauf hätte ich abends auch keine Lust mehr und deshalb hätte ich das zum Thema unpassend gefunden. Das große Format macht das Buch in der Küche etwas unhandlich, aber auch sehr wertig. Die Rezepte sind sortiert nach "Einfaches mit Fleisch", "Einfaches mit Geflügel", "Einfaches mit Gemüse", "Einfaches mit Fisch" und "Einfache Suppen und Salate". Jedes Rezept ist auf einer Doppelseite dargestellt. Auf der einen Seite das Rezept, auf der anderen ein großflächiges Hochglanzfoto. Die Zutatenliste ist aufgeteilt in "Zutaten, die frisch eingekauft werden müssen" und "Zutaten, die man gut lagern kann oder die zu den üblichen Küchenbasics gehören". Eine Liste mit diesen Basics ist im Buch auch enthalten und ich hatte wirklich beinahe schon alles davon im Haus. Außerdem ist immer mit angegeben welches Kochgeschirr notwendig ist - meist nur ein Topf oder eine Pfanne. Durch diese Gliederung finde ich das Buch wirklich sehr übersichtlich und gut zu nutzen.

Fazit Ich habe jetzt schon einige Rezepte ausprobiert und muss sagen, dass bisher wirklich alles sehr einfach und schnell zubereitet und auch sehr lecker war. Besonders das Chili con Carne und der Toast mit Speck und Zwiebeln haben uns sehr gut geschmeckt. Ich werde das Buch auf jeden Fall weiter benutzen und noch viele weitere Rezepte ausprobieren. Für das tägliche Kochen gibt es hier auf jeden Fall tolle Ideen! Viele sind nicht total neu oder innovativ, aber das braucht es bei uns fürs tägliche Essen auch nicht zu sein. Ich möchte einfache Rezepte, die man auch abends mal noch auf die Schnelle zubereiten kann (und möchte) mit Zutaten, die man in jedem Supermarkt bekommt oder sich leicht durch solche ersetzen lassen. Wer ebenfalls solche Rezepte sucht ist mit diesem Buch von Björn Freitag gut beraten!

Vampir989, Rezension zu "Montagsnächte"

Zum Inhalt:

Wie können Menschen ein politisches System zum Einsturz bringen? Indem sie sich ihm mit ihren Körpern entgegenstellen. Selten waren Privates und Politisches enger miteinander verknüpft als im Herbst 1989: Die 18jährige Ania begegnet auf einem Friedensgebet in Leipzig ihrer ersten Liebe Bernd wieder. Während beide erneut zueinander finden, ist Bernd als Fotograf zugleich Beobachter und treibende Kraft der Veränderungen. Ania hingegen stürzen die neuen Verhältnisse in innere Konflikte, nicht zuletzt, weil ein politischer Riss auch mitten durch ihre Familie geht. Kathrin Wildenberger zeichnet in Montagsnächte ein präzises,stimmungsvolles Bild der Wendezeit. Fest damit verwoben ist eine Geschichte über die Stärke von Träumen und die Mühen des Erwachsenwerdens in Zeiten politischer Umbrüche.

Die Autorin verführt uns in das Jahr 1989 nach Ostdeutschland.Dieses Jahr ist geprägt vom Mauerfall.Sie erzählt uns eine interessante und spannende Liebesgeschichte und baut dieses Thema gekonnt in die Handlung ein. Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Die Seiten fliegen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen möchte man gar nicht mehr aufhören. Die Hauptprotoganisten wurden sehr gut beschrieben und so konnte ich Sie mir bildlich gut vorstellen. Durch die sehr guten Recherchen der Autorin erfahren wir viel über Montagsdemonstrationen ,Fluchtversuche nach Ungarn und Österreich um in den Westen zu gelangen und die Tage des Mauerfalls selbst.Dabei bringt Sie uns gekonnt die Gefühle,Ängste,Sorgen und Gedanken der Menschen in der ehemaligen DDR nahe.Dabei baut Sie auch Gespräche von Zeitzeugen in die Geschichte mit ein.Dies ist Ihr hervorragend gelungen.Durch die interessante und spannende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich hatte das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben. Teilweise geprägt durch meine eigenen Erinnerungen an diese Zeit,die ich selbst mit erlebt habe,kamen sehr viele Emotionen in mir hoch.Sehr realistisch und wahrheitsgetreu läßt Sie uns diese Geschehnisse noch einmal Revue passieren. Die Liebesgeschichte von Ania ist auch sehr passend zu diesem Thema und lockert die Lektüre etwas auf.Trotzdem bleibt das Buch bis zum Ende sehr spannend und es kommt nie Langeweile auf.

Mir hat das Lesen dieses Buches sehr gut gefallen .Bei mir sind dadurch Erinnungen hoch gekommen und es hat mich tief bewegt.Ich kann dieses Buch nur sehr empfehlen.