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Unsere Gewinner-Kommentare im Mai

1. Preis:

dj79, Rezension zu "Wie man die Zeit anhält"

Zunächst möchte ich etwas zur Aufmachung schreiben, weil ich die Gestaltung des Buches richtig schön finde. Dabei hat mich nicht nur die Gestaltung des Covers mit seiner Farbauswahl, die alle Übergänge zwischen Blau und Gelb enthält, überzeugt. Gekrönt wird das Bild des liegend in der römisch bezifferten Uhr, wartenden Tom Hazard von seinen Erinnerungen, die als lose Seiten umherfliegen. Die kurzen Kapitel starten mit formschönen Versalien. Sie sind mit Ort und Zeitpunkt des Kapitels überschrieben. Die Schriftarten für Überschriften und Seitenzahlen erinnern sehr stark an das Ziffernblatt einer alten Taschenuhr. Die Aufteilung des Buches in fünf Teile ist sehr gelungen.

„Wie man die Zeit anhält“ macht uns deutlich, wie wichtig Vergänglichkeit und Eingeschränktheit für ein erfülltes, glückliches Leben sind. Nur so ist man gezwungen, jeden Augenblick bewusst zu leben. Wer verschwenderisch mit seiner Zeit umgeht, betrügt sich selbst um das nächste Glück. Die Erkenntnis, dass Luxus und Abwechslungsreichtum allein genossen weniger wert sind, als wenn man alles mit jemanden teilen kann, schwingt hier ebenfalls klar mit. Präsent sind auch die Themen Jugend- und Konsumwahn. Der Appell „Weniger ist manchmal mehr“ durchzieht das ganze Buch. Dabei ist Matt Haig niemals beschuldigend oder anklagend. Alles ist verpackt in eine liebevolle, mitreißende Geschichte. Vielleicht lese auch nur ich es so zwischen den Zeilen heraus.

Der Protagonist Tom Hazard ist der über 400 Jahre alte Alba, das ist ein Mensch, der 15 mal langsamer altert als „normale“ Menschen, der vor Jahrhunderten seine geliebte Rose verloren hat, der seitdem ein verzweifeltes Leben führt. Aus lauter Angst, Ähnliches könnte ihm erneut widerfahren, ist er ständig auf der Hut, irgendwie dauerhaft auf der Flucht. Genuss und Freude sind ihm abhanden gekommen. Die Tatsache, berühmte Persönlichkeiten wie F. Scott Fitzgerald, Shakespeare, Samuel Johnson und Josephine Baker persönlich gekannt zu haben, ist ihm auch kein Trost. Ich mochte diesen getriebenen Underdog-Charakter sehr.

Hendrich, ebenfalls ein Alba, wirkt auf mich wie unter Kontrollzwang. Mit seinen demagogischen Zügen unterdrückt er regelrecht alle ihm bekannten Albas, nutzt sie aus und lässt sie unethische Dinge tun. Er bietet Zuckerbrot und Peitsche. Wer in seinem Sinne agiert, kann an immer wieder neuen Orten ein schönes Leben führen. Angst und Misstrauen werden von ihm geschürt, damit niemand aus seinem goldenen Käfig ausbricht. Für ihn konnte ich kaum Verständnis entwickeln.

Rose und Camille sind die beiden Frauen in Toms Leben. Rose, seine erste große Liebe, ist mit ihm den gefährlichen Weg einer Beziehung gegangen. Sie ist leider viel zu früh verstorben. Nachdem sich Tom für lange Zeit Gefühle für einen anderen Menschen verboten hat, ist Camille die erste, die wieder sein Interesse weckt. Beides sind starke, beharrliche Frauen, die mich beeindruckt haben.

Omai ist Tom mehrmals in seinem Leben an unterschiedlichen Orten unter verschiedenen Identitäten begegnet. Ihr gegenseitiges Einfühlungsvermögen und Verständnis ist die Basis ihrer Freundschaft, die auch ohne durchgehenden Kontakt Jahrhunderte übersteht. Er ist es, der ihm schlussendlich die Augen für das Wesentliche im Leben öffnet. Auch wenn Omai weniger Kapitel gewidmet sind, fand ich seine Rolle sehr wichtig für den Gesamtzusammenhang.

Der Schreibstil ist gut zu lesen, aber auch nicht trivial. Vor Allem die vielen nicht chronologischen Zeitsprünge erfordern Konzentration. Wenn man sich darauf einlässt, ist das allerdings kein Problem.

Fazit: Mir hat das Lesen sehr gefallen. Es war eins der besten Bücher, die ich 2018 gelesen habe. Ganz klare Leseempfehlung.

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2.-4. Preis:

Gina1627, Rezension zu "Was in useren Sternen steht"

Ein wunderschöner Roman, der das Herz und die Seele berührt! Für Jess änderte sich auf einmal ihr ganzes Leben, als sie bei der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes von ihrer großen Liebe Adam versetzt wurde und ihre Beziehung kurze Zeit später auseinanderging. Vergessen konnte sie ihn jedoch nie. All ihr Herzblut steckt sie in die Erziehung von William und sie haben ein sehr inniges Verhältnis zu einander. Doch als ihre Mutter schwer erkrankt, löst sie ein Versprechen ein und fährt mit ihm zusammen nach Frankreich, damit er seinen Vater näher kennenlernen kann. Adam hat sich in der Dordogne einen Lebenstraum erfüllt und ein heruntergekommenes Château gekauft, dass er mit viel Engagement restauriert und zu einem erfolgreichen Hotelbetrieb ausgebaut hat. Dort wollen sie ihren Urlaub verbringen und bei ihrer Ankunft trifft es Jess wie ein Schlag, als all ihre unterdrückten Gefühle wieder hoch kommen. Hartnäckig und liebevoll führt sie die beiden zusammen und wehrt sich innerlich gegen das, was das Leben noch für sie vorgesehen hat.

„Was in unseren Sternen steht“ ist ein unvergleichlich schönes Buch über eine nie vergessene Liebe, Schicksalsschlägen und wunderbaren Menschen, die eine tiefe Freundschaft verbindet. Catherine Isaac hat eine magische Erzählweise, die einen sofort in ihren Bann zieht. Ihr Schreibstil ist herzerfrischend, humorvoll und einfach nur wie aus dem Leben gegriffen. Sie erzeugt so viele Emotionen bei einem und schafft es dadurch, dass man alle Empfindungen ihrer Charaktere hautnah miterlebt. Gefühlt habe ich die halbe Zeit beim Lesen gelächelt und war andererseits beeindruckt, wie sie es schafft, ein sehr ernstes krankheitsbedingtes Thema so feinfühlig, herzerwärmend und berührend rüberzubringen. Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form von Jess und ich habe es geliebt, wenn sie ihre gedanklichen Selbstgespräche geführt hat. Sie offenbart einem all ihre Gefühle, Ängste, Zweifel und Zwänge, die ihr Leben beeinflussen. Ihre Sehnsucht nach einem verlässlichen Partner, der liebevolle Umgang mit ihrem Sohn und ihren Eltern und ihre enge Freundschaft mit tollen Menschen machen sie zu einer besonderen Persönlichkeit.

Immer mal wieder erfolgen Rückblicke auf ihre Vergangenheit und vermischen sich langsam aber stetig mit den Geschehnissen in der Gegenwart. Wenn man am Anfang gedacht hat, was Adam für ein rücksichtsloser und egoistischer Lebemann ist, so ändert man im Laufe des Buches seine Meinung über ihn. Zum ersten Mal in seinem Leben scheint er sich seiner neuen Aufgabe als Vater bewusst zu werden und Verantwortung für seinen Sohn übernehmen zu wollen. Das sich dabei auch noch wieder andere Gefühle entwickeln macht die Geschichte überaus reizvoll und wird durch die wunderschöne und bildhaft geschilderte Kulisse der Dordogne noch abgerundet.

Das Leben bietet den Menschen so viele neue Möglichkeiten und die Autorin hat hierzu einen sehr schönen Abschluss für ihre Geschichte gefunden.

Mein Fazit:

„Was in unseren Sternen steht“ ist ein wunderschönes Buch, das mich berührt und sehr begeistert hat. Mit Catherine Isaac habe ich wieder eine neue Autorin für mich entdeckt, von der ich sehr gerne noch mehr Bücher lesen möchte.

Verdient vergebe ich 5 Sterne.

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Heinz Peter B., Rezension zu "Papa, wann sind wir endlich da?"

Anmerkung: Dieses Buch folgt keiner bestimmten Handlung, weshalb ich an dieser Stelle keine übliche Inhaltsangabe machen kann.

Das Buch hat insgesamt 4 Kapitel, die alle nochmals in Unterkapitel aufgeteilt sind. Die Überschriften der Kapitel ergeben dabei den Titel des Buches (dies hat der Autor wirklich gut gestaltet) und behandeln chronologisch die Themen, von der Planung des Urlaubs, bis hin zur Rückfahrt. Die Unterkapitel haben auch schön gestaltete Überschriften, die zu Beginn ein Schlagwort haben, unter dem in Schreibschrift ein weiterer Satz geschrieben steht. Die Themen der Unterkapitel passen dabei immer thematisch zum eigentlichen Kapitel. Am Ende eines jeden Unterkapitels gibt es für den Leser noch eine Checkbox, die einige der wichtigen Punkte nochmals kurz zusammenfasst. Diese Checkboxen eignen sich, meiner Meinung nach, recht gut, falls der Leser wirklich in den Urlaub fahren möchte (hier zeigt sich dann die tolle Verknüpfung zwischen Humor und Ratgeber). Außerdem finden sich in den Checkboxen Querverweise, zu anderen Themen im Buch (dies ermöglicht dem Leser das schnelle finden zusammenhängender Themen). Die in den Kapitel behandelten Themen, werden meistens alle nochmals an einem konkreten Fall erläutert, wobei diese Geschichten sich teilweise recht unglaubwürdig (aber recht lustig) präsentieren. Am Ende des Buches schreibt der Autor auch noch einige Wörter darüber, wie diese Geschichten entstanden sind. Beim Lesen werden schnell einige Zeichnungen auffallen, die den Inhalt wiedergeben. Diese Zeichnungen sind wirklich toll gemacht, kommen für meinen Geschmack aber etwas selten im Buch vor. Ich habe dieses Buch einige Zeit nach Veröffentlichung gelesen und trotzdem war es noch recht aktuell. Allerdings gibt der Autor selbst auch schon Hinweise darauf, dass einige Informationen eventuell nicht mehr ganz so aktuell sein könnten, wie sie es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung waren. Auch wenn dies jedem Leser klar sein sollte, finde ich es sehr aufmerksam vom Autoren darauf hinzuweisen. Aufgrund der Tatsache, dass dieses Buch sehr gut und flüssig zu lesen ist, außerdem durch seine humorvolle Art zu unterhalten weiß, ist das Ende des Buches leider viel zu schnell erreicht. An eben diesem Ende, gibt es noch einige Worte des Autors, die die Entstehung einiger Punkte betrifft (außerdem wird auch hier auf die typische Checkbox nicht verzichtet, den Inhalt solltet Ihr dann aber selbst lesen).

Cover: Anmerkung: Da ich dieses Buch lang nach der Veröffentlichung lese und bespreche, hat dieses Buch schon ein anderes Cover im Laufe der Zeit bekommen. Ich werde hier auf das Cover meines Exemplars eingehen, aber auch kurz auf das Neue (so weit dies möglich ist).

Alt: Der Hintergrund des Covers ist weiß. Auf der Vorderseite sehen wir am unteren Rand eine Autokolonne, wobei eines der Fahrzeuge durch seine blaue Farbe heraussticht. Von diesem Autor geht eine rote Sprechblase aus, die sich auf dem Cover ausbreitet. Diese hebt sich dank der Farbe, sehr gut vom Hintergrund ab. In dieser Sprechblase befindet sich der Satz “Papa, wann sind wir endlich da?”, welcher den Titel des Buches bildet. Dieser Titel taucht auch wortwörtlich so, im Buch selbst auf (als Kapitel). Auf der Rückseite taucht die Autokolonne ebenfalls auf, nur das sie diesmal am oberen Rand zu finden ist. Insgesamt finden sich einige Dinge des Covers, auch im Buch selbst wieder, wodurch ich dieses Cover sehr gelungen finde.

Neu: Der Hintergrund des neuen Covers ist in verschiedenen Blautönen gehalten. Auf der Vorderseite befindet sich ein roter Kreis, in dem diesmal jedoch der Autor steht (nicht wie beim alten Cover der Titel). Im Hintergrund des Covers sehen wir die Abbildung eines Fisches, welcher aus dem Logo vom Fischer Verlag bekannt ist. Hier findet man also nicht wie beim alten Cover den Inhalt des Buches wieder, sondern den Verlag. Allein vom Aussehen spricht mich das neue Cover weniger an, als es das Alte tat.

Fazit: Auch wenn ich selbst nicht der große Urlauber bin, so hat mich dieses Buch trotzdem unterhalten können. Ein wirklich gut durchstrukturierter und toll gestalteter Ratgeber, der den schmalen Grad zwischen Humor und Ernsthaftigkeit sehr gut gemeistert bekommt. Dadurch ist dieses Buch für Urlauber aber auch nicht Urlauber gleichermaßen gut geeignet. Der Autor entführt den Leser auf eine Reise, bei der man kaum bemerkt wie schnell man ans Ende kommt. Von mir gibt es 5/5 Sterne.

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lulu2305, Rezension zu "Die letzte Nacht"

„Denn die Wahrheit zu sagen, würde bedeuten, sie zu verlieren.“

Der New-Age-Roman „Die letzte erste Nacht“ ist der dritte Band der „Firsts“-Reihe von Bianca Iosivoni. Er ist in sich abgeschlossen und damit auch lesbar, wenn man die ersten beiden Teile der Reihe nicht oder noch nicht kennt. Die Reihenfolge der Bücher muss dabei auch nicht zwingend eingehalten werden, wobei es für das Verständnis und das Wiedererkennen der einzelnen Charaktere durchaus von Vorteil ist und auch mehr Lesespaß bringt. Tate und Trevor sind Teile einer gemeinsamen Clique an ihrem College. Tate studiert dort Kriminologie, denn sie möchte den Tod ihres älteren Bruders aufklären, der von der Polizei als ungelöst abgeschlossen wurde. Trevor studiert an der Uni, welche nur eine Autostunde von seinem Zuhause entfernt liegt. Bislang sind TNT weder richtig enge Freunde, noch Feinde. Sie haben noch nie ausführlicher miteinander gesprochen, sind sich aber auch nicht unsympathisch. Trevor, eher zurückhaltend und auf den ersten Blick vielleicht sogar unscheinbar, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die eher auffällige und laute Tate zu beschützen. Dies bedeutet unter anderem, sie davon abzuhalten Drogen zu nehmen und sie im Zweifel auch mal von einer Party nach Hause zu bringen. Der selbstsicheren Tate geht dieser „Helferkomplex“ von Trevor äußerst gegen den Strich, weshalb sie sich vehement dagegen wehrt. Als zu Thanksgiving plötzlich nur noch Tate und Trevor auf dem Campus sind, beginnt es zwischen den beiden zu knistern und sie verbringen eine Nacht gemeinsam. Tate, die normalerweise nur OneNight-Stands pflegt, wünscht sich tatsächlich eine Wiederholung, Trevor hingegen lehnt mehr Nähe zu Tate strikt ab und bezeichnet die gemeinsame Nacht sogar als Fehler. Er ist davon überzeugt, dass es keine tiefere Beziehung zwischen sich und Tate geben darf, denn dafür müsste er sein dunkelstes Geheimnis preisgeben und würde Tate damit verlieren….Kann es also kein Happy End für TNT geben?

„Die letzte erste Nacht“ hat mich von Anfang an gefesselt. Schon zu Beginn des Buches ist klar, dass Tate und Trevor scheinbar mehr sein werden als Bekannte oder Freunde, denn die gemeinsame Nacht hat bereits vor Beginn des Romans stattgefunden. Trotzdem wird schnell klar, dass die beiden vollständig konträre Sichtweisen auf die Situation haben. Im gesamten Buch sind die Gefühle der Hauptpersonen toll beschrieben. Nichts wirkt dabei oberflächlich oder leichtfertig, es ist einfach authentisch und wirklich schön zu lesen. Als Leser fühlt man mit beiden Hauptfiguren mit und durch den Perspektivwechsel zwischen Tate und Trevor werden auch die inneren Konflikte klar und verständlich. Beide machen im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durch und beginnen ihre Vergangenheit anders zu betrachten und neu zu verarbeiten. Durch die tolle Beschreibung der Gefühle und Situationen gebt sich „Die letzte erste Nacht“ deutlich von anderen Romanen dieses Genres ab, bei welchen es häufig an Tiefgang fehlt und alles nur auf einer flachen Ebene berichtet wird.

Auch an Spannung mangelt es dem Roman nicht. Die Frage, ob es ein Happy End für Tate und Trevor geben kann und wird, bleibt bis zum Ende offen und ich hatte wirklich keine Ahnung, wie es enden würde.

Schön war außerdem, dass die Hauptfiguren aus den vorherigen Teilen der Buchreihe ebenfalls wieder eine kleine Rolle im Roman bekamen. So wurden erneut die Scherze zwischen Emery und Dylan aufgegriffen, als auch die Beziehung zwischen Luke und Elle. Mason und Grace bekommen zudem auch schon eine größere Rolle in diesem Teil, wohl in Vorbereitung auf den vierten und letzten Band der Reihe. Das hat mir aber sehr gut gefallen.

Das Cover ist wieder sehr schön und deutet schon auf die Liebesbeziehung zwischen TNT hin, es ist klar, worum es im Roman gehen wird. Allerdings, und auch das mach „Die letzte erste Nacht“ besonders, ist nicht unbedingt die Beziehung zwischen Tate und Trevor im Hauptfokus, sondern eben auch die Vergangenheit der beiden und der Tod von Tates Bruder Jamie. Das macht den Roman ebenfalls sehr interessant und einfach flüssig zu lesen. Der Titel des Buchs wird am Ende des Romans auch in der Geschichte aufgegriffen! Toll!  Neu war für mich die Playlist, welche am Anfang des Romans zu finden ist. Bisher habe ich immer gesagt: unnütz. Nun habe ich sie allerdings das erste Mal bei Spotify angehört und finde, dass dies den Roman noch abrundet. Die Playlists zu „Der letzte erste Kuss“ und „Der letzte erste Blick“ werde ich mir beizeiten auch noch anhören.

Fazit Ich vergebe 5 von 5 Sternen, denn „Der letzte erste Kuss“ ist toll geschrieben und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist flüssig und die Figuren sind total authentisch. Emotionen und Gefühle werden großartig transportiert und der Roman hebt sich von anderen Büchern desGenres deutlich ab. Bianca Iosivoni schafft es wieder den Leser in die Geschichte einzubinden und ich glaube, dass „Die letzte erste Nacht“ für mich sogar das schönste der gesamten Firsts-Reihe ist. Ich erwarte nun sehnsüchtig „Den letzten ersten Song“ und kann „Die letzte erste Nacht“ jedem empfehlen, der gerne New-Age-Romane liest und dem bei manchen Büchern der Tiefgang fehlt.

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