Nele Neuhaus Bücher

Die bekannte Bestseller-Autorin Nele Neuhaus hat sich exklusiv den Fragen unserer Weltbild-Fans gestellt. Wir möchten uns hiermit nochmals bei der sympathischen Autorin bedanken. Am Ende der Seite finden Sie das komplette Interview, wir wünschen viel Spass beim Lesen des Interviews und der spannenden Nele Neuhaus Bücher.

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Nele Neuhaus hautnah: Facebookfans fragen, Nele Neuhaus antwortet

Sarah Janczura: Frau Neuhaus, die Filmoptionen an Oliver Bodensteins und Pia Kirchhoffs Fällen sollen vergeben sein. Werden Sie aktiv an der Filmumsetzung mitarbeiten?

Liebe Sarah! Ja, die Filmoptionen sind vergeben und es gibt bereits erfreuliche Entwicklungen, auf die ich allerdings noch nicht konkret sprechen darf. Die Filmproduktionsgesellschaft hat bereits einen Drehbuchautor verpflichtet und ich darf laut Vertrag das Drehbuch in seiner Entwicklung mehrfach lesen. Natürlich wird sehr viel von meinem Buch wegfallen, das ist leider immer so, wenn ein Buch mit 550 Seiten in einen 90-Minuten-Film umgewandelt wird, aber ich hoffe, dass die Geschichte so erzählt wird, wie ich das in meinem Buch getan habe.

Dieter Deppe: Kennen Sie schon das Ende des Buches, wenn Sie anfangen zu schreiben?

Lieber Dieter! Nein, nicht genau. Ich überlege mir natürlich, in welche Richtung die Geschichte geht, worum sich die Handlung dreht. Zuerst ist da die Idee, dann entwickele ich die Figuren. Für jeden Charakter schreibe ich eine Vita, denn ich muss ja meine "Mitspieler" kennen lernen um zu wissen, wie sie denken, fühlen und handeln und wie sie zueinander stehen. Das ist ein sehr komplexer Prozess, der sich über Wochen und Monate hinzieht. Aber das Ende kenne ich eigentlich erst dann, wenn ich den kompletten Plot entwickelt habe. Und selbst dann ändere ich manchmal noch beim Schreiben manches ab. Ich kenne das Ende also auch erst dann richtig, wenn ich mit dem Manuskript fertig bin.

Heike Schrimpf: Es ist immer faszinierend, welch ausgeklügelte Phantasie in einem Buch steckt! Greifen sie die Ideen aus dem Leben, aus den Nachrichten oder macht es einfach Klick und die Idee für das nächste Buch ist geboren?

Liebe Heike! Ja, die Inspirationen für eine neue Geschichte begegnen mir im Alltag. Ich gehe mit offenen Augen und Ohren durch mein Leben und dann springt mich plötzlich eine Idee an, die mir dann im Kopf herumgeht und sich nach und nach entwickelt. Das ist schon so ein bisschen, als ob es "Klick" gemacht hätte. Aber das ist nur der allererste Moment, dann denke ich darüber nach, lasse diese Idee reifen, drehe sie hin und her und überlege, was ich damit anfangen kann. Dann fange ich an, mir Notizen zu machen, ich entwerfe und verwerfe Figuren, recherchiere zu dem Thema, das ich zum Mittelpunkt der Geschichte machen möchte. Die Notizen und Zettel füllen dann schon mal einen ganzen Karton!

Uta Sabine Thiel: Wer entscheidet denn wie das Cover eines neuen Buches aussehen wird - Sie selber oder der Verlag?

Liebe Uta Sabine! Für das Cover ist der Verlag verantwortlich, damit habe ich nichts zu tun. Ich werde natürlich gefragt, wie ich einen Entwurf finde, aber zu diesem Zeitpunkt haben die Grafiker des Verlages eigentlich alles fertig. Auf der Vertreterkonferenz wird das neue Cover den Verlagsvertretern vorgestellt und ihre Meinung ist sehr wichtig. Wenn die Vertreter meinen, das geht gar nicht, das sagt nicht genug aus, dann wird im Verlag neu angefangen. Ich bin bis jetzt mit allen Covern sehr glücklich und froh darüber, dass ich diese Arbeit nicht habe, denn aus meiner Zeit als Selbstverlegerin weiß ich, wie schwierig es ist, ein tolles Cover zu entwickeln.

Doris Greif: meine Frage lautet: Stand eigentlich für sie von Anfang fest, dass Pia und Oliver die Hauptpersonen einer Krimireihe werden, oder ergab sich das mit dem Schreiben des ersten Bandes?

Liebe Doris! Nein, das stand gar nicht fest! Nachdem ich an meinem ersten Buch "Unter Haien" acht Jahre lang geschrieben und es dann im Jahr 2005 selbst veröffentlicht habe, wollten meine Leser plötzlich ein weiteres Buch. Daraufhin entwickelte ich die Geschichte zu "Eine unbeliebte Frau" und erfand Oliver von Bodenstein, Pia Kirchhoff, ihren Ex Dr. Henning Kirchhoff, Bodensteins Familie usw. Allerdings war mir damals ganz und gar nicht klar, dass die eines Tages zu "Serienhelden" werden würden. Umso schöner, dass es so gekommen ist, so fällt mir der Abschied von ihnen nach Beendigung eines Manuskriptes nicht besonders schwer. Ich weiß ja, ich treffe sie wieder!

Marie-Claire Wimmer: Wie lange schreiben Sie schon Bücher? Haben Sie als Kind auch schon Ihre eigenen Geschichten verfasst?

Liebe Marie-Claire! Ja, ich schreibe, seitdem ich denken kann. Meine ersten Geschichten schrieb ich noch in Lautschrift neben die Bilder, die ich gemalt habe. Da war ich 4 oder 5 Jahre alt. Später füllte ich ganze Schulhefte mit meinem guten alten Pelikan-Füller, bis meine Eltern mir irgendwann eine gelbe Reiseschreibmaschine schenkten, Ich war schon immer ungeheuer produktiv und habe die Stunden am Schreibtisch geliebt.

Katharina Brunning: Ihre Romane spielen ja im Taunus und für Ortsansässige ist es ja meistens erkenntlich wo genau. Wenn Sie also im Taunus unterwegs sind, überlegen sie sich was der nächste geeignete Schauplatz wird oder ist das mehr so spontan?

Liebe Katharina! Da meine Romane alle in meiner Heimat angesiedelt sind, schaue ich mir die Schauplätze natürlich genau an, wenn ich sie nicht schon kenne. Altenhain beispielsweise, das Dorf, in dem "Schneewittchen muss sterben" spielt, ist unser Nachbarort und liegt auf meinem morgendlichen Weg zur Arbeit. Königstein, Kronberg, Kelkheim, Bad Soden und Frankfurt sind mir seit 30 Jahren sehr vertraut, aber wenn ich einen neuen Plot entwickele, fahre ich dahin, wo ich meine Geschichte spielen lassen möchte. Dann kann ich mir beim Schreiben alles auch besser vorstellen. Hin und wieder erfinde ich allerdings auch Schauplätze dazu, die es in der Realität nicht gibt.

Tanja Müler: Wie muß man sich den Berufsalltag einer Autorin vorstellen? Gibt es festgelegte Schreibzeiten, an denen man sich in sein "Büro" begibt? Wie geht man mit Schreibblockaden um?

Liebe Tanja! Lange Jahre habe ich das Schreiben ja nur als Hobby betrieben, sozusagen nebenbei. Da habe ich mich in jeder freien Minute an den Computer gesetzt. Mittlerweile hat das Schreiben einen höheren Stellenwert in meinem Alltag bekommen - sogar mein Mann, der nicht viel davon hält, hat das mittlerweile akzeptiert. Ich bin nur noch an zwei Tagen in der Woche in unserer Firma, die restlichen Tage gehören meiner Arbeit als Autorin. Üblicherweise sitze ich ab 9:00 am Computer. Natürlich schreibe ich nicht nur, ich recherchiere auch viel, surfe im Internet, beantworte E-Mails und Interviews, das gehört dazu. Nur wenn es in die "heiße Phase" geht, d.h., wenn ein Abgabetermin in Sicht ist, dann sitze ich schon mal 8 - 10 Stunden täglich am PC.

Martina Santa: Wer ist Ihre Muse? Und warum?

Liebe Martina! Eine tolle Frage, über die ich eine Weile nachdenken muss. Ich kann nicht sagen, dass es eine bestimmte "Muse" für mich gibt, aber in jedem meiner Romane muss es eine Figur geben, in die ich mich selbst ein bisschen "verlieben" kann, die mich fasziniert und magnetisch an den Schreibtisch zieht. Bei "Unter Haien" war das zum Beispiel die Figur des Nick Kostidis. Bei "Tiefe Wunden" war es Marcus Nowak. Manchmal sind es Nebenfiguren, die gar keinen besonders großen "Auftritt" haben, die mich aber beschäftigen. Und manchmal gibt es auch lebendige Vorbilder in meinem Alltag, die mich inspirieren. Bei "Wer Wind sät" war das … upps … nein, das kann ich nicht verraten!

Valeria Palmieri: Hallo Frau Neuhaus. Mich würde es interessieren wie und wann ihr Wunsch entstand an die Öffentlichkeit zu gehen, hat sie jemand dabei besonders unterstützt?

Liebe Valeria! Die Veröffentlichung eines Buches ist der Traum eines jeden Menschen, der am Schreibtisch sitzt und schreibt. Ich habe damals recht schnell gemerkt, dass es alles andere als leicht ist, einen Verlag für ein Buchprojekt zu finden, ganz besonders dann, wenn man unbekannt ist und das Manuskript in New York spielt und 800 Seiten hat. Ich hätte es vielleicht gar nicht gewagt, hätte mein Mann nicht immer über mich gespottet. Ihm wollte ich es zeigen! Und dann kam eben diese Möglichkeit, via Book on demand das Buch selbst zu verlegen. Das habe ich gemacht, ganz allein. Vom Titel, über das Cover, das Layout, den Satz - ich habe alles allein entwickelt und entworfen. Unterstützung bekam ich von meinen Eltern und Schwestern, die Korrektur gelesen und mir ihre ehrliche Meinung gesagt haben.

Katrin Huflaender: Mich würde interessieren, ob Sie selber noch Bücher lesen und auch die Zeit dazu haben? Haben Sie auch ein Lieblingsbuch?

Liebe Katrin! Ja, ich lese auch noch sehr viel, ich bin eine Schnellleserin und verschlinge Bücher, die mir Spaß machen. Meine Lieblingsbücher sind z.B. "Exodus" von Leon Uris, "Der Pate" von Mario Puzo, die "Flicka"-Trilogie von Mary O'Hara und viele andere mehr. Ich mag Dick Francis, der Krimis im Pferdemilieu schreibt, aber ich liebe auch Harry Potter, Stieg Larsson, Fred Vargas. Eine Zeitlang habe ich die amerikanischen Thriller sehr gemocht, dann die Engländer, aber ich lese auch immer häufiger deutsche Krimis und Romane.

Ina Lehmkühler: Wissen Sie heute schon, wie lange wir Leser nun auf den nächsten spannenden Fall mit Pia und Oliver warten müssen?

Liebe Ina! Ich arbeite aktuell am neuen Manuskript, aber ich lasse mir Zeit. Zwischendurch möchte ich den dritten Band für meine Jugendbuchreihe "Elena - ein Leben für Pferde" schreiben. Außerdem habe ich sehr viele Lesungstermine in Deutschland und im Ausland. Letztes Jahr habe ich drei Bücher geschrieben, 80 Lesungen gehalten und bin dadurch stark unter Druck geraten. Diesmal möchte ich den Erfolg von "Wer Wind sät" auch ein wenig genießen und lasse es deshalb ruhig angehen. Angedacht ist der Herbst 2012 für den nächsten Bodenstein/Kirchhoff-Fall.

Monika Buchmann: Hatten sie schon einmal eine Phase wo es nicht weiter ging mit dem schreiben?

Liebe Monika! Diese Phase kommt unweigerlich. Ich hatte sie im Januar 2011, als ich das Gefühl hatte, ich werde mit dem Manuskript nicht fertig, die letzten hundert Seiten wollten und wollten nicht fertig werden. In so einem Fall hilft mir dann nur Ablenkung. Ich habe nebenbei und ganz für mich eine Geschichte geschrieben, die rein gar nichts mit dem Krimi zu tun hatte. So habe ich gemerkt, dass diese vermeintliche "Blockade" mit dem Schreiben an sich nichts zu tun hatte, ich kam nur einfach mit dem Manuskript nicht weiter. Ich entspannte mich also mit etwas völlig anderem und plötzlich "flutschte" es wieder und ich war in vier Wochen mit "Wer Wind sät" fertig.

Daniela Trost: Mich würde Interessieren ob Sie bei der Recherche der Geschichten auch Hilfe von Polizei und Gerichtsmedizin bekommen.

Liebe Daniela! Ich habe seit ein paar Jahren Unterstützung von. Prof. Dr. Hansjürgen Bratzke, dem Leiter der Frankfurter Rechtmedizin, den ich immer um Rat fragen kann. Für die Details der Polizeiarbeit stehen mir die Mitarbeiter der Hofheimer Kripo gerne zur Verfügung, also quasi der "echte" Bodenstein und seine Mitarbeiterinnen. Das ist immer eine sehr wertvolle Hilfe und ich habe mehr als einmal etwas in meinem Manuskript verändert, weil es nach Meinung meiner Experten im wahren Leben so nicht geht.

Therese Haefele: Wenn bewundern Sie selbst in Ihrem Genre und tauscht ihr auch mal gegenseitig Ideen aus?

Liebe Therese! Ich habe keine Vorbilder. Ich schreibe genau das, was ich selbst gerne lesen möchte und dazu habe ich eine Lektorin und einen Verlag, die mich das machen lassen. Ideen tausche ich nicht aus, ich habe auch so gut wie keinen Kontakt zu anderen Autoren, nur ein bisschen über Facebook, aber das geht nicht in die Tiefe. Ich halte wenig von Teamarbeit und arbeite lieber ganz für mich allein.

nette Ehrenstein: Wie viele Freunde und Bekannte lesen ihr Buch, bevor sie es dem Verlag geben???

Liebe Anette! Zuerst dürfen meine beiden Schwestern und meine Nichte lesen, dann meine Lektorin und meine Agentin, die selbst eine sehr erfahrene Lektorin ist. Außerdem gebe ich das Manuskript einigen Freunden und Freundinnen, die das schon seit Jahren tun. Wichtig ist mir zu erfahren, ob die Geschichte spannend ist, ob die Figuren gut gelungen sind. Ich brauche ehrliches Feedback und Kritik, und beides bekomme ich von meinen Vorablesern. Danach richte ich mich, ändere etwas, straffe oder stelle um. Man selbst ist irgendwann so tief im Text und der Geschichte drin, das man schon mal gerade blind wird.

Claudia Kurch: Hallo Nele, hallo Weltbildteam! Mich würde interessieren, was Nele beruflich machen würde, wenn Sie nicht Bestsellerautorin wäre!? Bin gespannt...! LG Claudia :-)

Liebe Claudia! Ich habe schon oft über diese Frage nachgedacht. Nach dem Abi wusste ich damals nicht, was ich machen sollte. Filmregisseurin wäre ich gerne geworden, aber den Traum habe ich schnell aufgegeben. Dann habe ich im Büro gearbeitet und in einer Werbeagentur. Und dann habe ich ja sehr früh meinen Mann kennengelernt, der eine eigene Firma hat. Da habe ich mitgearbeitet, egal als was. Ich habe am Fließband Schwenksteaks und Wurst verpackt, ich habe die Lieferwagen gefahren, dann das Büro und den Verkauf gemanagt. Nebenbei habe ich die Springpferde meines Mannes gepflegt, trainiert und in der Gegend herumkutschiert. Und immer wusste ich: das willst du nicht bis zur Rente machen! Tja. Wäre alles anders gekommen, wäre ich vielleicht zur Kripo gegangen. Oder zum Film, als Cutterin. Das hat mich auch immer sehr fasziniert. Rückblickend bin ich froh, dass alles so gekommen ist, wie es jetzt ist. So bin ich ziemlich zufrieden!

Katja Fischer: Wann haben Sie angefangen zu schreiben bzw was war der Auslöser dafür Bücher zu schreiben?

Liebe Katja! Ich schreibe, seitdem ich ein kleines Kind bin. Ob es einen Auslöser gab weiß ich gar nicht mehr. Ich weiß nur, dass ich schon immer den Drang in mir verspürt habe, Dinge aufzuschreiben, meine Phantasie zu Papier zu bringen, denn ich habe eine Menge Phantasie! Die Geschichten und Gestalten, die mir im Kopf herumspukten und die von den vielen, vielen Büchern inspiriert waren, die ich schon als Kind gelesen habe, wollten heraus. So ist das bis heute. Das Schreiben ist ein lebenswichtiges Bedürfnis für mich und ich schreibe jeden Tag, oft auch Geschichten, die nicht zur Veröffentlichung gedacht sind. Einfach so. Weil es mir Spaß macht.

Kirsten Fanslau: Frau Neuhaus, ich hätte gerne mal gewußt, ob Sie im Zuge Ihres immer steigenden Bekanntheitesgrades auch auf der Straße/beim Einkaufen angesprochen und um ein Autogramm gebeten werden?

Liebe Kirsten! Ja, das passiert mir tatsächlich immer öfter. Bei uns in der Gegend kennen mich die Leute ja gut und haben meine Karriere quasi aus nächster Nähe betrachtet: unsere Nachbarn, die Kunden unserer Firma, Bekannte auf Reitturnieren etc. Für sie bin ich die Nele, wie früher. Aber mich erkennen jetzt auch Fremde, sprechen mich an und wollen ein Autogramm. Den Wunsch erfülle ich eigentlich immer. Was ich nicht so toll finde ist, wenn Fremde plötzlich bei mir an der Tür klingeln. Das ist mir dann eher etwas unheimlich.

Yvonne Nordlicht: Können Sie als Autorin jemals abschalten, oder spuken im Kopf immer neue Ideen für spannende Geschichte, interessante Handlungsstränge oder Charaktere rum? Sieht man die Welt und seine Menschen anders, fließen diese alltäglichen Beobachtungen in die Bücher mit ein? Können Sie vor einem weißen Blatt sitzen? Oder wird das automatisch als Notizzettel für das Buch genutzt? Wie oft und von wie vielen Personen wird ein Buch Korrektur gelesen, bis es erscheint?

Liebe Yvonne! Ich kann nie abschalten. Aber das konnte ich schon als Kind nicht. Neben meiner normalen Welt läuft bei mir im Kopf immer parallel eine Art Film. Von überall her kommen Inspirationen und Eindrücke, manchmal fällt mir aus heiterem Himmel eine tolle Formulierung ein, die ich dann schnell in meinem Handy speichere oder irgendwohin kritzele, damit ich sie nicht vergesse. Mittlerweile habe ich ja sehr viel mehr Zeit als früher, aber damals dachte ich oft, ich werde verrückt, weil ich nicht zum Schreiben kam und so viele andere Zwänge und Verpflichtungen mich davon abhielten. Ich bin schon eine Getriebene, abschalten geht nicht, unmöglich. Ich träume auch nachts von meinen Figuren. Natürlich sehe ich die Welt anders, seitdem ich Krimis schreibe und weiß, wonach ich Ausschau halte wird mir das richtig bewusst. Mein Alltag fließt immer wieder in meine Bücher ein, meine eigenen Vorlieben dichte ich dann schon einmal einer Figur an. Ein leeres Blatt bleibt bei mir nicht lange leer. Ich schreibe meine Notizen auch schon mal auf Bierdeckel, leere Zigarettenschachteln, auf Kassenbons oder Briefumschläge. Einen Stift habe ich immer dabei. Bei mir zuhause stapeln sich die Kartons mit den Notizen für die einzelnen Projekte. Das fertige Manuskript wird von meiner Lektorin und mir mehrfach Korrektur gelesen, dann gibt es auch noch ein Korrektorat im Verlag, das nach Rechtschreib- und Kommafehlern Ausschau hält. Trotzdem entgeht uns immer etwas. Wenn wir dann von Leserinnen und Lesern auf Fehler aufmerksam gemacht werden, werden diese in einer nächsten Auflage korrigiert.

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