Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek, geb. 1971 in Berlin, hat sich mit bislang sieben Bestsellern längst seinen Ruf als DER deutsche Star des Psychothrillers erschrieben; seine Werke werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt. Sein dritter Roman 'Das Kind' wurde mit internationaler Besetzung verfilmt.

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Sebastian Fitzek - Autoren-Portät und Interview

Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren, wo er heute als Journalist und Autor für zahlreiche Hörfunkstationen und TV-Sender tätig ist. Gleich sein erster Psychothriller Die Therapie eroberte die Taschenbuch-Bestsellerliste und begeisterte Kritiker wie Leser gleichermaßen. Mit weiteren Bestsellern wie Das Kind und Seelenbrecher festigte Sebastian Fitzek seinen Ruf als neuer deutscher Star des Psychothrillers.

Sebastian Fitzek: Interview

Beschreiben Sie sich mit drei Worten!
Sebastian Fitzek: Kreativ, ungeduldig, humorvoll, launisch, neidfrei, nervös, tierlieb, faul, nie mit drei Worten auskommend.

Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?
Sebastian Fitzek: Schlechte Laune: Wenn jemand eine gute Idee aus Ignoranz, Egoismus oder Unwissenheit blockiert. Gute Laune: Eine gute Idee. Egal von wem, egal in welchem Bereich.

Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen - wohin führt Sie diese Reise?
Sebastian Fitzek: Frühstück am Strand auf den Malediven, mittags im Asado Steakhaus in Berlin-Zehlendorf und abends mit Jetlag in der Corner Room Suite des Hotel Arts Barcelona.

Kaffee oder Tee?
Sebastian Fitzek: Kaffee, obwohl mir Tee besser schmeckt ("faul") - für Kaffee gibt es eine Maschine, beim Tee muss man ständig mit den Beuteln hantieren.

Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?
Sebastian Fitzek: Ich nehme sie aus dem Alltag. Ein Beispiel: Die Idee zur Therapie kam mir tatsächlich während ich in einem v��llig überfüllten Wartezimmer eines Arztes darauf wartete, dass meine Freundin endlich wieder aus der Behandlung kommt. Als das nach einer halben Stunde immer noch nicht der Fall war, begann mein Thriller-Hirn zu grübeln: Was wäre, wenn dir jetzt alle sagen würden, sie wäre gar nicht hineingegangen? Wenn Sprechstundenhilfe und Arzt behaupteten, heute hätten sie meine Freundin noch nicht gesehen? Wenn auch die die anderen wartenden Patienten mit dem Kopf schütteln würden? Welchen logischen Grund könnte es dafür geben, dass sie fortan nie wieder auftaucht? Nachdem ich diese Kernfrage gefunden und für spannend befunden hatte, habe ich etwa ein Jahr lang nachgedacht. Danach hatte ich ein Exposé mit einer (wie ich finde) schlüssigen Story zusammen. Erst dann fing ich an, zu schreiben.

Neben der Arbeit als Schriftsteller - was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?
Sebastian Fitzek: Ich darf das große Privileg genießen, von meinen Büchern leben zu können, aber man lässt mich hin und wieder noch als Berater in den Radiosender 104.6 RTL, wo ich noch einen eigenen Schreibtisch besitze. Die Arbeit im Sender ist so etwas wie ein Anker in der Realität. Hier treffe ich auch die meisten verhaltensauffälligen Menschen, die mich zu Psychothrillern inspirieren;)

Welche Person - aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben - würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen?
Sebastian Fitzek: Viktor Larenz. "Schön hast du's hier auf Parkum. Ich bleib noch ein bisschen."

Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?
Sebastian Fitzek: Als Decca Records 1962 die Beatles mit der Begründung ablehnte "Gitarrenmusik ist sowieso am Aussterben." Ansonsten gerne auch bei der Gründung von Microsoft - als Hauptaktionär.

Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?
Sebastian Fitzek: Dass mir in Zukunft jeder Wunsch erfüllt wird. Dass ich trotzdem denke, ich erreiche das alles aufgrund meiner tollen Leistungen. Dass ich diesen Wunsch auch wieder rückgängig machen kann.

Was ist Ihre Lebensphilosophie?
Sebastian Fitzek: Ich hab mehrere. Meine beiden liebsten sind: Das Leben ist zu kurz, um es mit Geldverdienen zu verplempern. (Zitat Peter Prange). Und: Nimm das, was du tust ernst, aber dich selbst nicht so wichtig.